Copy

Munition für Gespräche und Stoff für den stillen Genuss. 
Für starke Frauen, die wissen, dass sich beides überschneidet.


 
 
#endlesssummer

Komm, wir verlängern den Sommern. Ab nach Südfrankreich. Da begleiten wir Helen Wolff. In ihrem Buch lässt sie uns teilhaben an ihrer nahezu perfekten Sommeridylle. Gefunden hat sie die, nachdem sie den Geliebten, mit dem sie die Reise im sich verdüsternden Deutschland der ausgehenden 1920-er Jahre begonnen hatte, hinter sich gelassen hat. Sie findet ein bescheidenes Häuschen mit Garten und dort zunehmend zu sich selbst, worüber sie abwechselnd in Melancholie und Euphorie verfällt. Während neue Freund*innen den Platz des Mannes einnehmen, bleib der südliche Sehnsuchtsort doch Hintergrund für die Liebe, die, der Sommer ist da schon fast vorüber, nochmal aufblühen darf.

Das Werk, keine 120 Seiten stark, war von der Autorin nie zur Veröffentlichung vorgesehen, mindestens nicht offiziell. Schliesslich hatte Wolff beruflich den Weg der Verlegerin eingeschlagen, nicht den der Autorin. Zusammen mit dem Mann aus ihrer Geschichte hat sie 1942 in New York den Verlag Pantheon Books ge- und spätestens nach seinem Tod ihren eigenen Ruf als Grande Dame der New Yorker Literaturszene begründet. Ihr Testament verfügte in Bezug auf ihre Manuskripte lapidar: At my death, burn or throw away unread. 

Offensichtlich wurde diese Anweisung in den Wind geschlagen und im Frühling ist nun das Buch “Hintergrund für die Liebe” erschienen. Ihm angefügt ist der “Hintergrund zum Hintergrund”, ein Essay von Wolffs Grossnichte Marion Detjen. Während ich das Hauptwerk auf der Höhe der Badesaison sehr genossen habe, wollte ich mir das Nachwort erst schenken. Als ich es dann trotzdem gelesen habe, ging mir auf, dass beides unbedingt zusammengehört — nicht zuletzt, weil Detjen unter anderem die Rolle der Schweiz im Leben des Paars deutlich macht. 

Helen Wolff —  Hintergrund für die Liebe. Mit einem Essay von Marion Detjen. Weidle Verlag, Bonn. 



 
 
Musikduell

Gerade ist das punktuell hörenswerte Tribut-Album “AngelHeaded Hipster: The Songs of Marc Bolan and T.Rex” erscheinen. Darauf covert Kesha die Hymne “Children Of The Revolution”.

Lassen wir sie gegen das Original antreten:

Kesha
Children Of The Revolution
 
T.Rex
Children Of The Revolution


 
 
Stomp!

Apropos Sommer verlängern: Es ist noch viel.zu.früh für Winterschuhe. Vielmehr kommt jetzt die Zeit für fabelhafte Clogs. Mit oder ohne Socken (oder diese Variante).


 
 
PS:

Noch ein Song, den du hören solltest. Speziell den Text.

Marie Davidson & L’Œil Nu
Renegade Breakdown
Uns're täglich Munition
Uns're täglich Munition
Copyright © 2020 She's Got A Gun, All rights reserved.


Want to change how you receive these emails?
You can update your preferences or unsubscribe from this list.

Email Marketing Powered by Mailchimp