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Neulich in Berlin: unser Erzähl-Speeddating für alle
Liebe Freundin, lieber Freund,
noch ist Sommer. Zeit zum Erholen. Zeit für die Familie und den Freundeskreis. Zeit zum Nachdenken. Was ist dieser Tage wirklich wichtig? Zur Inspiration haben wir ein paar Buchtipps.

Außerdem: wir basteln an einer Playlist der Offenen Gesellschhaft, suchen neue Räume und haben einen Job-Tipp.

Für das Team der Initiative Offene Gesellschaft,
Alexander Wragge
 

Welche Bücher nehmen den Zeitgeist und die Zukunft in den Blick? Welche Texte haben uns in diesem Sommer bewegt und auf neue Gedanken gebracht? Wir haben mal im Team 'rumgefragt. Hier das Ergebnis:

Wer werden wir gewesen sein?
Der (2015 verstorbene) Autor und Moderator Roger Willemsen blickt in Gedanken auf unsere Zeit zurück. Melancholisch, resigniert, und doch kämpferisch. Was Willemsen von uns fordert ist nichts weniger als "Geistesgegenwart". Roger Willemsen: Wer wir waren: Zukunftsrede, S. Fischer Verlag, 2016

Politisch leben
Ein 50 Jahre alter Essay aus dem Nachlass der Philosophin Hannah Arendt lenkt den Blick zurück in die Revolutionsgeschichte. Und stellt dabei eine zeitlose Frage: Was bedeutet es, frei zu sein? Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein, dtv Verlag, 2018

Die Welt wird immer besser!
… meint der Harvard-Psychologe Steven Pinker. Was für ein Blödsinn? Pinkers Loblied auf Vernunft, Wissenschaft und Fortschritt erscheint im September auch auf Deutsch. Einen Vorgeschmack gibt’s hier. Steven Pinker: Enlightenment Now: The Case for Reason, Science, Humanism and Progress, Viking Verlag, 2018

Die redaktionelle Gesellschaft
Für den Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen ist Medienmündigkeit eine "Existenzfrage der Demokratie". Pörksens Forderung: Journalistisches Handwerk muss zur Allgemeinbildung werden. Bernhard Pörksen: Die große Gereiztheit: Wege aus der kollektiven Erregung, Hanser Verlag, 2018

Alarmglocken für die offene Gesellschaft
Wenn jemand kritische Medien zu "Feinden des Volkes" erklärt und den politischen Gegner ins Gefängnis wünscht, sollten wir knallwach sein. Warum, zeigen die Politikwissenschaftler Steven Levitsky und Daniel Ziblatt. Steven Levitsky, Daniel Ziblatt: Wie Demokratien sterben. Und was wir dagegen tun können, DVA Verlag, 2018

Liebe, tatsächlich!
Während sich aktuell viele Bücher um die (neue) Hasskultur (im Netz) drehen, stellen Michaela Vieser und Irmela Schatz Liebesbräuche und Liebessymbole aus aller Welt vor. Gegen den Trend sozusagen. Love it! Michaela Vieser, Irmela Schatz: Für immer und jetzt. Wie man hier und anderswo die Liebe feiert, Kunstmann Verlag 2016

Die Gleichgültigkeit der anderen
Ulrich Alexander Boschwitz beschreibt die Odyssee eines jüdischen Geschäftsmanns nach den Pogromen von 1938. Innerhalb einer Woche verliert Otto Silbermann seinen Wohlstand, seine Familie, seine Freunde und am Ende seinen Verstand. Der Roman erschien 1939 auf Englisch und erst dieses Jahr auf Deutsch. Ulrich Alexander Boschwitz: Der Reisende. Klett-Cotta Verlag, 2018

Keine Bewegung ohne Soundtrack. Wir basteln gerade an einer Playlist der Offenen Gesellschaft. Schreib' uns gerne Deine Ideen. Welches Lied muss da unbedingt drauf und warum? Drei Vorschläge haben wir schon:

With a little help from our friends

Von Welches Land wollen wir sein? bis zum Tag der offenen Gesellschaft: nur dank des Freundeskreises wurde aus vielen Ideen unserer Initiative Wirklichkeit. Die Beatles brachten das Freundschaftsprinzip schon 1967 auf den Punkt bzw. auf die Platte. The Beatles: With A Little Help From My Friends

We are all strange

... singt die US-amerikanische Sängerin Laura Pergolizzi, auch bekannt als LP. Und das werde sich auch niemals ändern. Wie gut. Wie einfach. Wie beruhigend. Wie cool. LP: Strange

Das Land, in dem ich leben will

Worte wie "Gemeinwohlökonomie", "Indoktriniert" und "Legitimierung" galten als unsingbar. Dann kam Bodo Wartke. Am Konzertflügel besingt er seine Idee von einer offenen Gesellschaft. Millionen haben sich das auf Facebook und Youtube schon angehört. Unfassbar! Bodo Wartke: Das Land, in dem ich leben will

Der Tag der offenen Gesellschaft bringt tausende Menschen im ganzen Land zusammen. Zum Diskutieren, Feiern, Haltung zeigen. Als unser Partner unterstützt die Diakonie Deutschland den Tag und weitere Aktionen mit einer eigens hierfür eingerichteten Stelle. Gesucht wird ein Organisationstalent in Berlin, das für die Sache brennt. Bewerbungsfrist ist der 7. September. Hier geht's zur Stellenanzeige.

Wir suchen ab Januar 2019 eine neue Einsatzzentrale der Offenen Gesellschaft. In Berlin. Mit mindestens 200 Quadratmetern Platz für Menschen, die Kampagnen planen, Texte und Videos produzieren, an neuen Aktionen & Projekten feilen.  
 
Wem bezahlbare Räumlichkeiten einfallen oder wer wen kennt, den wir mal fragen sollten, schreibe uns eine Mail an: freunde@die-offene-gesellschaft.de.
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www.die-offene-gesellschaft.de
V.i.S.d.P.: Alexander Wragge
wragge@die-offene-gesellschaft.de

Initiative Offene Gesellschaft e.V. Eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg, Nr. VR 35977 B. Der Verein ist mit Feststellungsbescheid des FA für Körperschaften I vom 16. August 2017 gemäß §60a Abs.1 AO als gemeinnützig anerkannt. Steuernummer: 27/668/59748 Vorstand i. S. d. § 26 BGB: Alexander Carius, Harald Welzer, Andre Wilkens.







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