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Newsletter des Rabbinerseminars zu Berlin
CHANUKKA 2018 / 5779 

Grußwort von unserem Absolventen Rabbiner Alexander Kahanovsky

Bei den Gebeten zu Chanukka gibt es eine Besonderheit: wir fügen Sätze hinzu, in denen wir dem Ewigen für die Wunder danken, die er zu jener Zeit geschehen ließ. In dem Abschnitt für Chanukka werden speziell auch die Namen und Eigenschaften der Menschen aufgelistet, die an dem Krieg gegen die Griechen beteiligt waren. Warum danken wir denn nicht dem Ewigen und lobpreisen ihn dafür, dass er die Makkabäer gegen die starke Armee der Griechen hat siegen lassen?
Eine der Erklärungen ist, dass Dankbarkeit bereits ein Teil des Gebets ist und man zu Beginn die entsprechenden Wörter gesagt hat. Rav Brevda hat in seinem Buch diverse Erklärungen zu Chanukka gesammelt, u.a. zu den Gebeten. Rav Brevda schrieb im Namen von Rabbejnu Bechai, dass jemand, der das Gute von einer anderen Person nicht anerkennt, auch das Gute vom Ewigen nicht anerkennen wird. Worauf basiert er diese Schlussfolgerung? Auf eine Geschichte im Buch Schmot: „Und Josef war gestorben (....). Da gab es einen neuen König über Mizraim, der Josef nicht gekannt hatte.“ (Kap. 1 Vers 6-8). Raschi erklärt hierzu, dass der neue König nur so getan hatte, als wäre er der neue König und würde Josef nicht kennen. Denn wie sollte er denjenigen nicht kennen, der Ägypten vor der Hungersnot bewahrt hatte. Etwas später, im 5. Kapitel, Vers 2, sagt Pharao, dass er den Ewigen nicht kannte und Israel nicht ziehen lassen würde. 
Unsere Weisen heben an dieser Stelle hervor, dass es wohl eine Verbindung gibt zwischen der Undankbarkeit Menschen gegenüber und der Undankbarkeit gegenüber dem Ewigen. 

Die Quintessenz, die sich daraus sowie aus den Gebeten zu Chanukka ergibt: Dankbarkeit den Mitmenschen gegenüber zu zeigen, die vom Ewigen auserwählt worden sind, Wunder geschehen lassen. 
Daher bin ich sehr glücklich, das gerade Gelernte anwenden zu können und möchte mich bei all den Mitarbeitern des Rabbinerseminars bedanken - beim Rosch Beit Midrasch, bei der administrativen Leitung, bei allen Rabbinern und bei allen Studenten, die mich auf meinem Weg begleitet haben. 

Chanukka Sameach
Rabbiner Alexander Kahanovsky

Neues aus dem Beit Midrash (Lehrhaus)

Gratulation zur bestandenen Semicha-Prüfung
Wir gratulieren unserem Studenten Moishe Korob, der am 13. September 2018 seine Semicha Prüfung bei Dayan Ehrentreu bestanden hat. 
Mazal Tov! 
 

Besuch von Rabbiner Goldschmidt,
Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz,
Oberrabbiner von Moskau

Am 29. November besuchte Rabbiner Goldschmidt das Rabberseminar, dem er als Vorsitzender des Kuratoriums vorsteht. Rabbi Goldschmidt verbrachte den Vormittag im Beit Midrash und sprach u.a. über den Gijur von Kindern vor dem Bar- bzw. Bat-Mitzva Alter. Am Abend fand eine Veranstaltung anlässlich der Vorstellung seines Buches „An die Gemeinschaft und an die Welt“ in Berlin statt, an der Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Vertreter jüdischer Institutionen teilnahmen. 
 

Rabbinerordination 2018

Am 9. Oktober 2018 fand die sechste Ordinationsfeier des Rabbinerseminars zu Berlin in der Beth Zion Synagoge, zum ersten Mal in der Heimat des Rabbinerseminars, statt. 
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kahal Adass Jisroel Gemeinde folgten Grußworte von Dr. Josef Schuster, Bundesaußenminister Heiko Maas, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller sowie Ronald Lauder, dem Präsidenten des World Jewish Congress und Gründer der gleichnamigen Stiftung. Zu den zahlreichen Gästen zählten auch der Botschafter Israels, seine Exzellenz Jeremy Issacharoff und der Botschafter der USA, seine Exzellenz Richard Grenell sowie weitere hochrangige Repräsentanten des öffentlichen Lebens und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. 

Die Ordinationsurkunden wurden, nach einer Einführung durch Rabbiner Josh Spinner, durch den Dekan des Rabbinerseminars zu Berlin, Dayan Ehrentreu, an die neuen Rabbiner überreicht. 
Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erneut drei Studenten unserer Institution für die jüdischen Gemeinden ordinieren durften: 

Rabbiner Alexander Kahanovsky, Rabbiner Shraga Ponomarov und Rabbiner Shlomo Sajatz. 
In einer weiteren Zeremonie wurden ebenfalls Abschlussurkunden des Instituts für Traditionelle Jüdische Liturgie, ein Institut des Rabbinerseminars, durch deren Ehrendekan Chazan Joseph Malovany überreicht. 

Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg für Ihre Arbeit in den jüdischen Gemeinden.

Mizvah Day 2018

Am 18. November fand der Mitzvah Day statt. Dies ist eine internationale Initiative, die seit 2012 auf nationaler Ebene durch den Zentralrat der Juden in Deutschland organisiert wird. 
Mitzvoth gehören zwar zu unserem Alltag, sie sind sogar ein ganz wichtiger Bestandteil eines jeden Tages. Trotzdem oder gerade deswegen hat auch das Rabbinerseminar zu Berlin am Mitzvah Day teilgenommen, um ein Zeichen zu setzen für noch mehr Mitzvot, noch mehr gute Taten. 
Wir besuchten mit unseren Rabbinerstudenten zuerst das Hermann-Strauß-Pflegeheim, wo wir Gespräche mit einzelnen Bewohnern führten. Im Anschluss ging es weiter in das angrenzende Jeanette-Wolff-Heim. Beim gemütlichen Beisammensein konnten wir die Bewohner kennen lernen und interessante Gespräche führen. 
Als kleines Präsent gab es für jeden ein Tütchen mit leckeren Macarons. 
Es sind noch weitere Termine, ganz unabhängig vom Mitzvah Day, geplant. Wir freuen uns darauf. 

Vielen Dank auch an den Zentralrat der Juden für diese Initiative.
#MitzveMacher

Eishet Chayil

Our Eishet Chayil program is currently in the middle of an ongoing Chinuch series given by the renowned Simi Yellen. Mrs. Yellen gives her popular parenting courses all over the Los Angeles area where she resides, as well as weekly webinars. She has been published in numerous Jewish magazines including Mishpacha, Ami, Bina, and Jewish Action, as well as on parenting resource websites.
Although still in the middle of the course, our rebbetzins have already learned how to transform their homes into ones with a healthy hierarchy, positive atmosphere, and lots of encouragement. Our women are seeing improvements in their personal homes, which are often open to their communities, and are learning key insights to model and advise the women of their communities who come to them for advice. The Eishet Chayil program is also in full swing gearing up for our conference taking place this February in the beautiful city of Milan, Italy. We are expecting almost fifteen of our women to join us for both professional development and personal growth opportunities- plus lots of networking!

Miriam Miller
Projektkoordinatorin des Eishet Chayil Programms

Anstehende Termine

Hildesheimer Vortrag 2019 am Montag, den 21. Januar 2019 um 18 Uhr – 
Harry Rothenberg, Partner bei der Rothenberg Law Firm LLP in New York und führender Experte auf dem Gebiet des Personal Injury Law, wird über potentielle Konflikte im Berufsleben referieren. 
Anmeldung Hildesheimer Vortrag
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