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Hurra, wir leben noch! ...und so geht es jetzt weiter mit Run 1 und Run 2.
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Wir sind ausgebucht, die Warteliste füllt sich und so geht es jetzt weiter

Liebe Dohlen-Begeisterte, 

ein Monat ist vergangen seitdem wir die Anmeldung für „die Weiße Dohle – Flucht und Verrat“ geöffnet haben. Mittlerweile füllt sich sogar die Warteliste ganz beachtlich und wir freuen uns natürlich sehr über euer Interesse und den Wunsch an unserem Spiel teilzunehmen.  

In dem letzten Monat ist natürlich nicht Nichts passiert, auch wenn wir euch vielleicht nicht ganz so regelmäßig mit Infos gefüttert haben, wie in den Wochen davor. Aber das hat einen ganz einfachen Grund: Wir arbeiten grade mit Hochdruck am Charakterdesign mit den Teilnehmenden des 1. Run. Das bedeutet also auch für diejenigen unter Euch, den Teilnehmenden des 1. Runs, von denen wir noch keine Rückmeldung bekommen haben bezüglich Charakterideen, dass ihr gerne Eure Ideen noch an uns weiter geben könnt. Anfang Dezember werden wir schon über Plot-Elemente und Verknüpfungen innerhalb der Charaktere reden, und danach sind wir nicht mehr ganz so frei, Eure Ideen zu implementieren. Also: Ran an die Tastatur! 
Des Weiteren haben wir uns Folgendes überlegt: Wir werden die „Subscriber“ des Newsletter in 2 Segmente unterteilen (ganz profan Run 1 und Run 2) um euch gezielt zu den einzelnen Veranstaltungen mit Infos zu befüttern. Die, die sich weder auf den einen noch den anderen Run angemeldet haben (oder aber momentan noch auf der Warteliste sind), werden also von uns bis auf Weiteres keine Mails über diesen Newsletter mehr bekommen – ihr könnt euch entweder komplett abmelden über die „unsubscribe“ Funktion oder aber schauen ob und was in Zukunft evtl. über diesen Kanal noch kommen mag. Sobald jemand von der Warteliste nachrückt, wird diese Person selbstverständlich von uns dem entsprechenden Run-Segment zugefügt. 

Die Teilnehmenden des Run 1 werden, termingerecht, von nun an wieder regelmäßig Infos von uns bekommen.  

Bei Run 2 werden wir zeitnah, ca. ab Frühjahr 2017, wieder mailen.  

 Wir freuen uns sehr auf Euch, lasst in so dunklen Zeiten den Kopf nicht hängen

In diesem Sinne, 
Eure Dohlen-SL

Dave, Lucy, Martina und Tina

 

Willkommen im 30jährigen Krieg 
Gekonnt beleidigen  
Am besten aber bekam das Freien Schewenkasper. Die ganze Zeit hatte er sich mit Mieken herumgekabbelt. Der eine stand dem anderen im Wege. Alle Augenblicke hörte man Miekens Stimme: "Oller Stoffel! Dötscher Hammel!" Oder so etwas Ähnliches, und hinter ihr her brummte es dann: "Dumme Trine! Olle Gaffelzange!" Schließlich wurde es der Bäuerin zu dumm damit, und als sich die beiden im Stall mal wieder anbellten, schlug sie die Türe zu, hakte das Holzschloß ein und rief: "So, nun kommt ihr erst wieder heraus, wenn ihr gut Freund geworden seid!".  

Nun war die Rückwand des Stalles aber aus Flachtenwerk, und da schlich sich die Bäuerin hin und horchte. "Harm", sagte sie abends und lachte, daß das Bett knackte, "ein Schade, daß du das nicht auch gehört hast! Erst war alles still. Dann fing Mieken an: "Vertragen? Mit so 'm ollen Pottekel? Denke nicht dran" So 'n faulmäulscher Hund! Was ich da wohl nach frage, wie der sich zu mir stellen tut! Nicht so viel, wie der Hahn auf'm Schwanz tragen kann! Lieber such' 'ch mir 'n anderen Dienst!" […] Und dann heulte sie lauthals los. Na und denn hörte ich Kasper brummen als so 'n Tachs, und denn war alles stille. Na, als ich sie denn rausließ, da hatte Mieken die Augen unter sich und Kasper griente als wie ein Honigkuchenpferd und sagt: "Du sollst auch vielmal bedankt sein, Bäuerin, und in vier Wochen, da wollen wir freien."  

  • Aus: Hermann Löns, "Der Wehrwolf. Eine Bauernchronik"

Willkommen im Dreißigjährigen Krieg

Über Religion und Aberglaube
Die Generation vor dem Dreißigjährigen Kriege ist wohl nicht tugendhafter gewesen als ihre Vorgänger, sie besaß aber sicherlich eine tiefere Religiosität. [...]
Theologische Streitfragen wurden zum alltäglichen Lesestoff aller Klassen, Predigten bestimmten ihre politische Meinung, und moralische Traktate waren ihr Zeitvertreib in Mußestunden. Unter den Katholiken nahm der Heiligenkult ein Ausmaß an wie seit Jahrhunderten nicht und gewann einen beherrschenden Einfluß auf die religiöse Grundstimmung der Gebildeten und der Massen. Wunder erhellten wieder einmal das Alltagsleben mit leuchtender Hoffnung. Die Veränderungen in der materiellen Welt, der Zusammenbruch der alten Tradition und die Unzulänglichkeit der absterbenden Konventionen trieben die Menschen dem Übersinnlichen und Unerklärlichen zu. Wen die offenen Arme der Kirche nicht aufnehmen konnte, der suchte Zuflucht im Okkulten. [...]
Hexenfurcht nahm unter den Gebildeten zu, und Teufelsanbetung verbreitete sich im Volke. [...]
Abergläubische Neigungen fanden in einer Flugschriftenliteratur Nahrung, in der jedes seltsame Ereignis festgehalten und übertrieben wurde. Grausige Angstgefühle waren selbst den Gebildeten nicht fremd. Ein hervorragender Gelehrter in Württemberg schrieb den Tod seines Bruders "entweder Räubern oder Gespenstern" zu.
Ein Mann wie der Fürst von Anhalt, jung und nüchternen Sinnes, beschreibt in seinem Tagebuch Geistererscheinungen, ohne sich irgendwie überrascht oder ungläubig zu zeigen. In der Familie der Kurfürsten von
Brandenburg glaubte an steif und fest an die "Weiße Frau", die erschien, um vor Todesfällen zu warnen, und einmal einen kecken, sie belästigenden Pagen so derb geohrfeigt hatte, daß er bald darauf starb. Der Herzog von Bayern ließ seine Gemahlin exorzisieren, um den Fluch der Unfruchtbarkeit von ihr zu nehmen, mit dem er sie behaftet glaubte.
 
Aus: C.V. Wedgwood, Der Dreißigjährige Krieg, 1971, S. 15/16
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