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Wir freuen uns riesig - Ihr seid dabei!
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Anmeldebestätigung für Run 2!

Liebe Dohlen des 2.Runs!
vielen Dank für Eure Anmeldung zu unserem Live-Rollenspiel „Die weiße Dohle Flucht und Verrat.
Wir haben insgesamt ca. 65 Anmeldungen im Anmeldezeitraum erhalten, und
freuen uns, dass wir damit auch den angekündigten zweiten Run Ende September bestätigen können.
 
Dies ist Eure Anmeldebestätigung für den 2. Run.
Wir freuen uns, Euch Ende September 2017 auf Burg
Veldenz begrüßen zu dürfen!
Wie geht es jetzt weiter?
Da Ihr im zweiten Run seid, würden wir Euch bitten, bis zum 31.12.2016 eine Anzahlung von 50 auf das Konto des Erlebnisreich e.V. zu zahlen.

ErlebnisReich e.V.
Commerzbank Mainz
IBAN DE87 5508 0065 0242 3583 00
SWIFT-BIC DRESDEFF550
Verwendungszweck DwD2 Anzahlung und Dein Name
Damit habt Ihr Euren Platz sicher. Der Rest des Geldes wird erst im April fällig, wir werden Euch dann noch einmal kontaktieren. Ohne die Anzahlung wird Euer Platz im Januar wieder frei gegeben für Leute auf der Warteliste.
Fragen, Wünsche, Anregungen? Kontaktiert uns unter orga@dieweissedohle.de
.
Wir freuen uns auf Euch!
Viele Grüße,
die Dohlen-Orga Dave, Lucy, Martina und Tina

Willkommen im Dreißigjährigen Krieg

Über Religion und Aberglaube
Die Generation vor dem Dreißigjährigen Kriege ist wohl nicht tugendhafter gewesen als ihre Vorgänger, sie besaß aber sicherlich eine tiefere Religiosität. [...]
Theologische Streitfragen wurden zum alltäglichen Lesestoff aller Klassen, Predigten bestimmten ihre politische Meinung, und moralische Traktate waren ihr Zeitvertreib in Mußestunden. Unter den Katholiken nahm der Heiligenkult ein Ausmaß an wie seit Jahrhunderten nicht und gewann einen beherrschenden Einfluß auf die religiöse Grundstimmung der Gebildeten und der Massen. Wunder erhellten wieder einmal das Alltagsleben mit leuchtender Hoffnung. Die Veränderungen in der materiellen Welt, der Zusammenbruch der alten Tradition und die Unzulänglichkeit der absterbenden Konventionen trieben die Menschen dem Übersinnlichen und Unerklärlichen zu. Wen die offenen Arme der Kirche nicht aufnehmen konnte, der suchte Zuflucht im Okkulten. [...]
Hexenfurcht nahm unter den Gebildeten zu, und Teufelsanbetung verbreitete sich im Volke. [...]
Abergläubische Neigungen fanden in einer Flugschriftenliteratur Nahrung, in der jedes seltsame Ereignis festgehalten und übertrieben wurde. Grausige Angstgefühle waren selbst den Gebildeten nicht fremd. Ein hervorragender Gelehrter in Württemberg schrieb den Tod seines Bruders "entweder Räubern oder Gespenstern" zu.
Ein Mann wie der Fürst von Anhalt, jung und nüchternen Sinnes, beschreibt in seinem Tagebuch Geistererscheinungen, ohne sich irgendwie überrascht oder ungläubig zu zeigen. In der Familie der Kurfürsten von
Brandenburg glaubte an steif und fest an die "Weiße Frau", die erschien, um vor Todesfällen zu warnen, und einmal einen kecken, sie belästigenden Pagen so derb geohrfeigt hatte, daß er bald darauf starb. Der Herzog von Bayern ließ seine Gemahlin exorzisieren, um den Fluch der Unfruchtbarkeit von ihr zu nehmen, mit dem er sie behaftet glaubte.
 
Aus: C.V. Wedgwood, Der Dreißigjährige Krieg, 1971, S. 15/16
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Die weiße Dohle LARP · Heerstraße 45 · Partenheim 55288 · Germany

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