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Wir verlängern den Anmeldezeitraum! Mehr Zeit für Euch, mehr Planungsspielraum für uns!
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Verlängerung des Anmeldezeitraums

Liebe Dohlen-Interessierte,

diesmal kurz und knapp, aber dafür umso wichtiger:
Wir verlegen den Anmeldestartpunkt ein paar Tage nach vorne. Neuer Start der Anmeldung ist Mittwoch, der 28.9.2016.

Grund dafür ist, dass wir das lange Wochenende nutzen möchten, um schon so viele wie möglich Eurer  Anmeldungen zu sichten, und Euch hoffentlich am 3. Oktober schon Anmeldebestätigungen schicken zu können. Wir möchten außerdem aufgrund einiger Rückmeldungen von Euch auch gerne allen eine Chance geben, die das lange Wochenende anderweitig verplant haben. So wird es hoffentlich für Euch wie für uns ein bisschen entspannter.

 
Die Anmeldung bleibt trotzdem erst mal bis zum 3.10. offen – wenn dann noch Plätze frei sind, auch noch weiter.
 
In freudiger Erwartung,
Eure Dohlen-SL
Dave, Lucy, Martina und Tina

Willkommen im Dreißigjährigen Krieg

Über Religion und Aberglaube
Die Generation vor dem Dreißigjährigen Kriege ist wohl nicht tugendhafter gewesen als ihre Vorgänger, sie besaß aber sicherlich eine tiefere Religiosität. [...]
Theologische Streitfragen wurden zum alltäglichen Lesestoff aller Klassen, Predigten bestimmten ihre politische Meinung, und moralische Traktate waren ihr Zeitvertreib in Mußestunden. Unter den Katholiken nahm der Heiligenkult ein Ausmaß an wie seit Jahrhunderten nicht und gewann einen beherrschenden Einfluß auf die religiöse Grundstimmung der Gebildeten und der Massen. Wunder erhellten wieder einmal das Alltagsleben mit leuchtender Hoffnung. Die Veränderungen in der materiellen Welt, der Zusammenbruch der alten Tradition und die Unzulänglichkeit der absterbenden Konventionen trieben die Menschen dem Übersinnlichen und Unerklärlichen zu. Wen die offenen Arme der Kirche nicht aufnehmen konnte, der suchte Zuflucht im Okkulten. [...]
Hexenfurcht nahm unter den Gebildeten zu, und Teufelsanbetung verbreitete sich im Volke. [...]
Abergläubische Neigungen fanden in einer Flugschriftenliteratur Nahrung, in der jedes seltsame Ereignis festgehalten und übertrieben wurde. Grausige Angstgefühle waren selbst den Gebildeten nicht fremd. Ein hervorragender Gelehrter in Württemberg schrieb den Tod seines Bruders "entweder Räubern oder Gespenstern" zu.
Ein Mann wie der Fürst von Anhalt, jung und nüchternen Sinnes, beschreibt in seinem Tagebuch Geistererscheinungen, ohne sich irgendwie überrascht oder ungläubig zu zeigen. In der Familie der Kurfürsten von
Brandenburg glaubte an steif und fest an die "Weiße Frau", die erschien, um vor Todesfällen zu warnen, und einmal einen kecken, sie belästigenden Pagen so derb geohrfeigt hatte, daß er bald darauf starb. Der Herzog von Bayern ließ seine Gemahlin exorzisieren, um den Fluch der Unfruchtbarkeit von ihr zu nehmen, mit dem er sie behaftet glaubte.
 
Aus: C.V. Wedgwood, Der Dreißigjährige Krieg, 1971, S. 15/16
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