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Newsletter 1 // 2019
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
www.bei-sh.org

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Liebe Empfänger, liebe Freunde des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V  (BEI),

dies ist der Newsletter 1 // 2019 vom Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen aus Schleswig-Holstein. Er beinhaltet eine Sammlung an Informationen aus unserem Netzwerk zur entwicklungspolitischen Arbeit. Dieser Newsletter erscheint alle zwei Monate.

Liebe Mitglieder:
Die nächste Mitgliederversammlung des BEI wird am 12.4.2019 von 16-20:00 Uhr stattfinden.
Der Ort steht noch nicht fest. Bitte notieren Sie sich den Termin.
 
Mit den besten Grüßen aus Kiel,

Ihr Team vom Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
1. Neuigkeiten aus dem Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen in Schleswig-Holstein
Trotz Widerstand:

VERGABEGESETZ SCHLESWIG-HOLSTEIN WIRD OHNE VERPFLICHTENDE BERÜCKSICHTIGUNG VON MENSCHENRECHTEN IN DER LIEFERKETTE VERABSCHIEDET


Foto: Diskussion zum Vergabegesetz im Landtag..
© 2019 BEI-SH // Markus Schwarz
 
Am 24. Januar 2019 beschloss der Landtag Schleswig-Holstein ein neues Vergabegesetz. Die Jamaika-Koalition stimmte in einer hitzigen Debatte für den Gesetzentwurf, den das Wirtschaftsministerium im Juli 2018 in den Landtag eingebracht hat, ohne eine einzige Änderung am Gesetzestext vorzunehmen. Einige Abgeordneten wehrten sich zudem gegen die Vorwürfe der Unterschriftenaktion des BEI und DGB-nord, mit dem Gesetz würden Menschenrechte gefährdet und ausbeuterische Kinderarbeit nicht ausreichend verhindert. Im Dezember 2018 hatte das BEI die mehr als 3200 Unterschriften für die Petition „Kein Steuergeld für Kinder- und Zwangsarbeit. Für Umweltschutz und Faire Arbeit – hier und weltweit.“ an den Wirtschaftsausschuss symbolisch übergeben und offiziell beim Petitionsausschuss des Landestages eingereicht.

In ausführlichen Stellungnahmen – sowohl schriftlich als auch in einer mündlichen Anhörung im Landtag – brachte das BEI gewichtige Argumente vor, dass ohne konkrete und verbindliche Vorgaben an alle Vergabestellen in Land und Kommunen kaum noch zu gewährleistet sei, dass mit Schleswig-Holsteinischen Steuergeldern Ausbeutung finanziert werde. Denn die Einhaltung von Sozialstandards (z.B. der Standards der Internationalen Arbeitsorganisation ILO) müsse dazu berücksichtigt und kontrolliert werden. Diese Argumente führten allerdings nicht zu einer Änderung des Gesetzesentwurfs. Weiterhin begründeten die Koalitionäre die Streichung verbindlicher Vorgaben als Entlastung für den Mittelstand und diskreditierten Nachhaltigkeitsaspekte als fälschlich betitelte „vergabefremde“ Kriterien.

Seit Anfang 2018 hatte das BEI mit Lobbygesprächen, Netzwerktreffen mit Experten, einer Demonstration mit den Gewerkschaften vor dem Landtag und einem parlamentarischen Fachgespräch am 14.06.2018 für die verbindliche Berücksichtigung von Sozialstandards in der Lieferkette im neuen Vergabegesetz geworben. Die Unterschriftenaktion seit September wurde zudem von vielen Eine Welt-, Umwelt- und gewerkschaftlichen Gruppen unterstützt.
Siehe: www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018

Durch diesen politischen Druck konnten zwar keine Änderungen am Gesetzestext erreicht werden, allerdings führte dieser dazu, dass die jahrelange Forderung des BEIs nach einer zentralen Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung, welche kommunale wie Landes-Beschaffungsstellen bei Ausschreibungen unterstützt und Informationen dazu verbreitet, aufgegriffen wurde. In den letzten Haushaltsverhandlungen 2018 wurden Mittel für ein „Kompetenzzentrum nachhaltige Vergabe“ für 3 Jahre eingestellt, mit denen das Umweltministerium nun diese Aufgabe angehen kann. Wenigstens dadurch erhofft sich das BEI, dass mehr Kommunen und das Land aktiv die Einhaltung von Umweltschutz und Menschenrechten entlang der Lieferkette in Ausschreibungen verankern.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/  

NEUE MITARBEITERINNEN UND SCHWERPUNKTE IM PROGRAMM „BILDUNG TRIFFT ENTWICKLUNG“ (BTE) FÜR SCHLESWIG-HOLSTEIN 


Seit dem Januar 2019 leitet Hilke Oltmanns die regionale Bildungsstelle Schleswig-Holstein im Programm Bildung trifft Entwicklung. Anfang Februar kam Silke Orellano für die kaufmännische Leitung dazu. Nun ist die Bildungsstelle personell wieder voll besetzt und organisiert die bisherigen Aufgaben, die Vermittlung von BtE-Referent*innen für Veranstaltungen zu Themen des globalen Lernens. Diese vielfältigen Themen werden dieses Jahr durch einige neue Schwerpunkte erweitert.

In Kooperation mit dem Projekt „Starthilfe“ wird in Oberstufenklassen erstmals das Thema „Schulden treffen Menschen“ angeboten. Dazu fand im Januar bereits eine Fortbildung statt. Anlässlich von 70 Jahren Grundgesetz werden Veranstaltungen zu „Demokratie und Menschenrechten hier und im globalen Süden“ in Schulklassen durchgeführt.

Die Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Medien bei BtE-Veranstaltungen werden schon länger erprobt und umgesetzt. Ab April diesen Jahres wird es dazu ein neues Angebot geben. In Kiel können dann Gruppen an einer GPS-Rallye mit lokalen Bezügen zu globalen Verflechtungen und des fairen Handels teilnehmen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Regionale Bildungsstelle "Bildung trifft Entwicklung" (BtE)
Im Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Walkerdamm 1
24103 Kiel

Tel.: 0431-679399-03
bte@bei-sh.org
www.bei-sh.org/bildung-trifft-entwicklung
Achte Ausgabe von ZUKUNFT.GLOBAL erschienen

MAGAZIN-SCHWERPUNKT „LERNEN UND TEILEN“


Für das Schwerpunktthema „Lernen und Teilen“ hat die Redaktion Menschen, Initiativen und Unternehmen aus dem Norden Deutschlands getroffen, die sich gemeinschaftlich für eine zukunftsfähige Welt einsetzen.

Zu Besuch im Kieler „Alte Mu Impuls-Werk e.V.“ erfahren wir, warum dörfliche Elemente wie Gemeinwohl, Austausch und Teilhabe einen gesellschaftlichen Wandel befruchten können.

In der Rubrik „Nachgefragt“ gibt Dr. Ulf Schweckendiek Einblicke in das Projekt „Zukunftsschule.SH“ und berichtet davon, wie Schülerinnen und Schüler nachhaltige Handlungsfähigkeiten lernen und leben können.

Alle Inhalte und eine PDF-Ausgabe finden Sie auch online hier: www.zukunft.global

Heft bestellen:
Das Heft kann für 3,50 Euro zzgl. Versand bestellt werden, solange der Vorrat reicht.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Benjamin Hellwig (Promotor für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Redaktion ZUKUNFT.GLOBAL), benjamin.hellwig@bei-sh.org,
Tel.: 0431-67939900, www.zukunft.global
Projekt „Starthilfe“

FACHTAGUNG:
AFRIKA AM KREDITHAKEN VOM 6.12.2018 IN BERLIN

 
Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de veranstaltete zusammen mit Brot für die Welt, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Netzwerk Afrika Deutschland und Solidaritätsdienst International eine Fachtagung zu Entwicklungsfinanzierung und neuen Schuldenkrisen in Afrika am 6. Dezember 2018 in Berlin. Auf der Fachtagung wurde die Situation vieler afrikanischer Staaten veranschaulicht und in intensiven Diskussionsrunden nach Ursachen und denkbaren Lösungen gesucht.

Bild oben: v.l. n.r.: Dr. Fanwell Bokosi – AFRODAD, Jürgen Kaiser – Erlassjahr, Holger Illi – BMZ , Dr. Kathrin Berensmann – Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (die).
Bild unten: Dr. Fanwell Bokosi thematisiert die Unberechenbarkeit von Schulden bei Privatgläubigern.
© 2018 BEI-SH // Volker Leptien

Dafür konnten hochrangige Vertreter der Zivilgesellschaft aus betroffenen Ländern gewonnen werden:
  • Dr. Fanwell Bokosi (Direktor des kontinentalen Entschuldungsnetzwerks AFRODAD mit Sitz in Harare, Simbabwe) zur Schuldensituation des Kontinents, heimischer Ressourcenmobilisierung und effektiver Entwicklungsfinanzierung
  • Julius Kapwepwe (Programmdirektor des Uganda Debt Network) zur öffentlichen Verschuldung in Uganda sowie Chancen und Risiken der privaten Infrastrukturfinanzierung
  • Eufrigina dos Reis (Direktorin des mosambikanischen Entschuldungsnetzwerks Grupo Moçambicano da Dívida) zum Schuldenskandal in Mosambik, Extraktivismus als Entwicklungsstrategie sowie Forderungen der nationalen Zivilgesellschaft
Seit 1996 wurden 30 afrikanische Länder im Rahmen einer weltweiten Entschuldungsinitiative von Weltbank und IWF von dem größten Teil ihrer Altschulden befreit. Zwanzig Jahre später weisen 26 von ihnen wieder ein mittleres oder gar hohes Überschuldungsrisiko auf. „Ein hoher Finanzierungsbedarf beim Infrastrukturausbau und ein aggressiver Kapitalexport aus reicheren Ländern in Europa und China sind wichtige Triebkräfte für den erneuten dramatischen Anstieg der Schulden in Afrika“, erklärt Dr. Fanwell Bokosi, Direktor des kontinentalen Entschuldungsnetzwerks AFRODAD.

So hat sich die Staatsverschuldung aller afrikanischer Länder von 2009 bis 2017 auf 540 Milliarden USD mehr als verdoppelt. Im gleichen Zeitraum ist die Wirtschaftsleistung des afrikanischen Kontinent um lediglich 20% gewachsen. Mittlerweile sind Geldgeber aus China mit 60% die größten Gläubiger afrikanischer Staaten, die Investitionen Chinas in Afrika sind Teil des Seidenstraßenprojektes der Chinesischen Regierung.

Besonders schwierig und unberechenbar ist der aktuelle Trend der Staatsverschuldung der Länder Afrikas Schulden bei Privatgläubigern. Hier hat vor allem die Weltwirtschaftskrise 2008 dazu geführt, dass die Finanzwirtschaft auf das Wachstumspotential in Afrika setzt und durch leichtfertige Kreditvergabe hohe Renditen im zweistelligen Bereich erwirtschaften konnte. Es bedarf dringend einer Regulierung des Verschuldungsmechanismus.

Das Bündnis Eine Welt e.V. bietet zu dem Thema qualifizierte BtE-Referentinnen und Referenten an. Begleitet von Ausstellungen und Aktionen soll das Thema Staatsverschuldung in Schwellen- und Entwicklungsländern wieder in das Bewusstsein der Entwicklungszusammenarbeit gebracht werden. Sprechen Sie uns wenn Sie Bedarf für Informationsveranstaltungen zu dem Thema haben.

Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein möchte zu dem Thema Veranstaltungen mit imaginäreren Schuldenmauern und der Ausstellung „Geschichten der Schuldenkrise“ in Zusammenarbeit mit Mitgliedsorganisationen öffentlichkeitswirksam durchführen. Auch hierzu suchen wir interessierte Mitgliedorganisationen, die Lust haben eine größere Veranstaltung mit uns gemeinsam durchzuführen. Viele unserer Mitglieder engagieren sich in Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens, sind somit zum Einen Experten für diese Länder zum Anderen Betroffene durch das Entwicklungshemmnis Staatsverschuldung.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. BEI, Volker Leptien (Projektleitung „Starthilfe“), volker.leptien@bei-sh.org, Tel: 04152-917037, www.bei-sh.org/projekt-starthilfe.html
Bildungsarbeit

PRAXISTAG FÜR GLOBALES LERNEN UND BILDUNG FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG (BNE) AUF SCHLOSS GOTTORF AM 12.11.2018


Foto:Mit dem Handy auf Rallye zum Globalen Lernen auf Schloss Gottorf in Schleswig.
© 2019 BEI-SH // Nicole Gifhorn
 
Zum „Praxistag Globales Lernen/BNE. Perspektivwechsel im Museum“ trafen sich am 12. November 2018 40 Museumspädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräfte und Studierende auf Schloss Gottorf in Schleswig. Sie erfuhren, welche Möglichkeiten und Beispiele es für Globales Lernen an und für Museen gibt.

Am Vormittag referierten Dr. Verena Holz (Kulturwissenschaftlerin an der Leuphana Universität Lüneburg) und Susanne Grigull (Museumsleiterin Flensburger Schifffahrtsmuseum) zur Bedeutung von Museen für einen gesellschaftlichen Wandel.
Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden verschiedene praktische Angebote des Globales Lernens in Workshops erkunden.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen), Einsatzstelle: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, nicole.gifhorn@landesmuseen.sh, Tel.: 04621-813-160 oder 0151-21753715, www.bei-sh.org/praxistag-globales-lernen-2018.html
Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Austausch:

ERFOLGREICHER ABSCHLUSS DES SEMINARS „SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS – ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT IN DER PRAXIS“ AN DER CAU KIEL


Foto: Abschlussveranstaltung des Seminars in Kiel.
© 2019 Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) // Frauke Pleines

Im Rahmen des SDG Jahresthemenprogrammes „Die Sustainable Development Goals – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ fand im Wintersemester 18/19 an der CAU zu Kiel ein durch das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V (BEI) und PerLe (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen) initiiertes Seminar zu Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit statt. 22 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und –semester setzten sich hierbei mit verschiedenen Fragen zu den Themenbereichen auseinander: Welche Akteur*innen bespielen das entwicklungspolitische Feld? Wie gestaltet sich Entwicklung weltweit? Und was ändert sich durch die 2015 verabschiedeten UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)?

Begleitet wurde das Seminar von Experteninputs. Jonas Lage vom I.L.A Kollektiv referierte zur imperialen Lebensweise und den notwendigen solidarischen Alternativen im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Claudia Schwegmann, Initiatorin der Plattform 2030 watch, berichtete über die Schwierigkeit des Findens aussagekräftiger und glaubwürdiger Indikatoren im Bereich des Nachhaltigkeitsmonitoring und unterzog den deutschen Indikatoren einer kritischen Betrachtung. Anton Mikoleit Referent bei Bildung trifft Entwicklung (BtE) gestaltete einen Live-Expertenchat mit einem Mitarbeiter der 2030 water resources group  der Weltbank, welcher in Kenia im Bereich Wasser und Entwicklung tätig ist.

Viele Eindrücke und Informationen aus der Praxis, die die Studierenden im Anschluss nutzten, um eigene Länderporträts zu erstellen. Hieraus entstanden sechs spannende und interaktive Präsentationen zu Ländern wie Argentinien, Indien und Tansania, die jeweils mit authentischen Stimmen aus den Ländern unterlegt wurden. An unterschiedlichen Punkten des Seminars wurde immer wieder die Komplexität von Entwicklung und Nachhaltigkeit deutlich und der Umgang mit den inhärenten Zielkonflikten der SDGs mit der Achtung ökologischer Grenzen auf der einen Seite und dem anhaltenden Wachstumsparadigma auf der anderen Seite kritisch diskutiert. Wir freuen uns, das Seminar auch im Wintersemester 19/20 zusammen mit PerLe anbieten zu können.

SDG-Jahresprogramm:
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung SDGs), katrin.kolbe@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org/17ziele
Vortrag, Lyrik und Musik zur politischen Situation in Nicaragua

NICARAGUA: HASTA QUE SEAMOS LIBRES - BIS DASS WIR FREI SIND


Die nicaraguanische Schriftstellerin und Lyrikerin Gioconda Belli berichtet in Form eines Vortrags und dem Lesen ihrer Prosatexte über die aktuelle politische Situation in Nicaragua.
Bellis politische Prosatexte werden von Lutz Kliche, Nicaragua-Experte und Übersetzer, in deutscher Übersetzung vorgetragen. Mit lateinamerikanischer Musik begleitet das Grupo Sal Duo den Abend.
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Zeit: 22.3.2019  //  19:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Ort: Die Pumpe e.V., Haßstr. 22, 24103 Kiel

Teilnahme/Anmeldung: Eintritt: 10 Euro / 6 Euro ermäßigt

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und den DGB Kiel. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Develpement Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org, www.bei-sh.org
Ankündigung

SÜDOSTASIENTAGE 2019:
VIELFALT UND GEGENSÄTZE

 
Südostasien - eine Region, die geprägt ist von Vielfalt und Gegensätzen. Prosperierende Staaten mit boomender Wirtschaft auf der einen Seite und einige der ärmsten Entwicklungsländer auf der anderen Seite. Südostasien umfasst dabei so unterschiedliche Länder wie Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Malaysia und Singapur. Eine Region, die medial immer wieder Schauplatz von innerstaatlichen Konflikten, religiösem Extremismus und Umweltzerstörungen ist. Bisher hat es in der Arbeit des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) nur wenige Berührungspunkte mit den Ländern Südostasiens gegeben.
Dies soll mit einer Südostasien-Veranstaltungsreihe im Frühjahr und Sommer 2019 geändert werden. Im Kontext unterschiedlicher Länderbetrachtungen und in Form von Filmvorführungen, Workshops, Vorträgen und Mitmachaktionen werden Themen wie der verschwenderische Umgang mit Ressourcen, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und die zunehmende Urbanisierung in der bevölkerungsreichen Region fokussiert.
Welche Herausforderungen bestehen, welche Lösungsansätze gibt es für die beschriebenen Problemfelder und wo finden sich bereits Tendenzen einer nachhaltigen Entwicklung? Wir freuen uns auf ein informatives und buntes Programm, neue und alte Gesichter und einen netten Austausch.

SDG-Jahresprogramm:
Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines (Projektmitarbeiterin „Südostasientage 2019“), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org  
Ausstellung:

DAS MEER - DIE LETZTE KOLONIE?
ERÖFFNUNG AM 29.1.2019 IN NIEBÜLL



Am 29.1.2019 fand die Ausstellungseröffnung mit einem informativen Rahmenprogramm statt. Die Besucherinnen und Besucher wurden zunächst durch den Amtsvorsteher des Amtes Südtondern und Matthias Kundy (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein) sowie im weiteren durch die Veranstalter*innen und Organisator*innen Katrin Kolbe (BEI), Imke Frerichs (Brot für die Welt) und Holger Heinke (Stadtmarketing Niebüll) begrüßt, bevor Kai Kaschinski von Fair Oceans eine ausführliche Einführung in die einzelnen Ausstellungsexponate anschloss.

Im Rahmen des SDG Jahresthemenprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI wurde gemeinsam mit Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein die von Fair Oceans konzipierte Ausstellung „Das Meer, die letzte Kolonie?“ nach Schleswig-Holstein geholt.
 
Foto: Einführende Worte zur Ausstellung durch Kai Kaschinski (Fair Oceans) in Niebüll. © 2019 Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) // Frauke Pleines
 
An Beispielen aus der Fischerei, dem Meeresschutz oder der Schifffahrt wurde die Komplexität des Themas und die vielschichtige Bedeutung und Überschneidung zu anderen Themen nachhaltiger Entwicklung sowie die dringende Handlungsnotwendigkeit an Land deutlich. Ein fairer Imbiss zum Abschluss der Veranstaltung ließ Raum zum gemeinsamen Austausch über die Eindrücke der Ausstellung. 

Ausstellungsorte:
Niebüll:
29.01. – 25.02.2019 // Mo bis Fr von 8–12:00 Uhr sowie Do von 14–18:00 Uhr.
Ort: Amt Südtondern, Marktstraße 12, 25899 Niebüll
 
Tönning:
26.02. – 26.04.2019 
Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung „Die SDGs – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“) , Katrin.Kolbe@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org/17ziele  
und
Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, Imke Frerichs, frerichs@diakonie-sh.de, Tel:. 04331-593-414
Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“

AUTORENLESUNG ZUM THEMA „LANDGRABBING“:
WEM GEHÖRT DAS LAND?


Oliver Bottini liest aus seinem Kriminalroman „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ im Rahmen der Ausstellung „Nutz‘ Pflanzen richtig“

Zeit: 13 2.2019  //  9 bis 12:00 Uhr
9 bis 10:00 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“
10:00 bis 12:00 Uhr
Lesung und Gespräch mit Oliver Bottini

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp, Tannenhof, 24635 Daldorf

Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung nicht erforderlich.

Oliver Bottini gilt als einer der besten Krimiautoren deutscher Sprache. In seinem 2017 erschienenen Buch „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ befasst sich der in Frankfurt lebende Autor mit dem Thema Landraub. Der Roman wurde 2017 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Auf unterhaltsame Weise entwirft der Krimi an der Geschichte seiner beiden Hauptpersonen ein Bild von den Folgen der globalisierten Landwirtschaft - heute und vor der eigenen Haustür.
Weitere Infos zum Werk: www.bottini.de/Romane/STILLE-WINKEL/stille-winkel.html

Zur Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“
Die Ausstellung will für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Ackerland und ihren Nutzpflanzen sensibilisieren. Sie beschäftigt sich mit der Frage nach einem gerechten globalen Zugang zu  Ackerland und einer gerechten globalen Verteilung der landwirtschaftlichen Ressourcen.
Wir können mit den weltweiten Ackerflächen auskommen.
Jedem Menschen auf der Welt stehen derzeit rund 2000m² Ackerfläche zur Verfügung. Diese Ackerfläche pro Kopf nimmt stetig ab, weil wir mehr Menschen auf der Welt werden und weil unsere Konsumansprüche steigen. Dennoch ist es kein Problem, alle Menschen zu ernähren. Wir müssen uns nur etwas einschränken.
Weitere Infos zur Ausstellung: www.bei-sh.org/nutz-pflanzen-richtig.html

Veranstalter: Schleswig-Holsteinische Landesforsten, Erlebniswald Trappenkamp, in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und RENN.nord Schleswig-Holstein, unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen), nicole.gifhorn@landesmuseen.sh, Tel.: 0151-21753715, www.bei-sh.org/globaleslernen  
oder
ErlebnisWald Trappenkamp, Schleswig-Holsteinische Landesforsten, info@erlebniswald.trappnkamp.de; Tel.: 04328/170480, www.erlebniswald-trappenkamp.de

WORKSHOP:
NETZWERK NACHHALTIGE BESCHAFFUNG IN SCHLESWIG-HOLSTEIN


Das landesweite Netzwerktreffen Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein bringt jedes Jahr Beschaffungsverantwortliche, Politik und Zivilgesellschaft aus Land und Kommunen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich zu diskutieren.
Neben der Vorstellung praktischer Beispiele und neuer Ansätze, stehen immer auch neue politische Regelungen im Blickpunkt. In diesem Jahr wird die Reform des Vergaberechts in Schleswig-Holstein durch die neue Landesregierung im Mittelpunkt stehen und was dies für die Anstrengungen der vielen Akteure vor Ort bedeutet.

In diesem Jahr stehen die neuen gesetzlichen Grundlagen des Vergabegesetzes Schleswig-Holstein im Fokus und wie diese Nachhaltige Beschaffung ermöglichen. Des Weiteren werden Beispiele der Vernetzung an der Westküste vorgestellt, die Beschaffungsvorgaben der Nordkirche erläutert, als auch vom Praxisbeispiel aus Bremen berichtet, wie die dortige Kompetenzstelle für sozial verträgliche Beschaffung ein Vorbild für Schleswig-Holstein sein kann.

Zeit: 14.02.2019  //  9:30 – 13:00 Uhr

Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek

Anmeldung: Anmeldung ist erforderlich, schriftlich unter Angabe der Veranstaltungsnummer 2019-58 beim BNUR. Direkter Link: https://kurzlink.de/l1N3AXu9X
Das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen finden Sie zudem unter: www.bnur.schleswig-holstein.de

Veranstalter:
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V., RENN.nord, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen und Kontakt:
Markus Schwarz (Promotor für Nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0172-5737044, www.bei-sh.org/fairer-handel.html
Vortrag und Diskussion

WIE FREI SIND WIR? NEUAUFLAGE DES ATLAS DER ZIVILGESELLSCHAFT


Zeit: 6.3.2019 // 18-20 Uhr


Ort: Thinkfarm Alte MU Impuls - Werk e.V., Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel
 
Eine aktive Zivilgesellschaft ist für friedliche demokratische Prozesse und die nachhaltige Entwicklung eines Landes unabdingbar. Akteure der Zivilgesellschaft überwachen den Gebrauch von Macht und stehen häufig an der Spitze von Gesetzes- und Politikreformen und setzen soziale, umweltpolitische und menschenrechtliche Agenden in Gang, die dringend erforderlich sind, um nachhaltige Entwicklung auf den Weg zu bringen. Eine aktive Zivilgesellschaft ist somit auch für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unabdingbar. Wo Regierende ihre Verantwortung nicht angemessen oder gar nicht wahrnehmen, wo sie Menschenrechte verletzen oder Straflosigkeit befördern, wo Politiker und Politikerinnen Gelder veruntreuen, statt für soziale Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen, entstehen unter anderem vielfältige Fluchtursachen und braucht es eine wache und handlungsfähige Zivilgesellschaft.
Trotz der wichtigen Bedeutung der Zivilgesellschaft, wird in vielen Ländern der Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure immer kleiner. Zunehmend stehen zivilgesellschaftliche Aktivistinnen und Organisationen weltweit im Fadenkreuz von politischer Verfolgung und Repression. Christine Meissler, Referentin für den Schutz der Zivilgesellschaft bei Brot für die Welt, wird den neu aufgelegten Atlas der Zivilgesellschaft vorstellen und im Anschluss Fragen hierzu beantworten.
Mehr Informationen zum Atlas der Zivilgesellschaft hier:
https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/atlas-der-zivilgesellschaft/

Teilnahme/ Anmeldung:
Kostenlos, Anmeldung bis zum 28.2.2019 erwünscht unter: lemke@diakonie-sh.de, 04331 593 412. 

Veranstalter:
Eine Kooperationsveranstaltung von Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.. 

SDG-Jahresprogramm:
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung SDGs), katrin.kolbe@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org/17ziele.
Organisationsentwicklung

FORTBILDUNG: PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IM VEREIN


„Tue Gutes und rede darüber“, dieses berühmte Zitat gilt auch für gemeinnützige Vereine. Viele ehrenamtliche Stunden gehen in die Vereinsarbeit, aber leider reichen die Kapazitäten nicht immer aus, um auch über die gute Sache und die Erfolge zu berichten.
Die Fortbildung gibt Anregungen und Hinweise zu:
  • Planung von P & Ö,
  • Benutzung von Fotos, Presseerklärungen,
  • Homepage,
  • Facebook,
  • Zielgruppendefinition,
  • wie finde ich die richtigen Worte.
 
Über den  Referenten:
Der Jurist Cetin Yildirim von Pickardt arbeitet für die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH (Wirtschaftsbüro Gaarden) . Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Unternehmensgründung und der Wirtschaftsförderung. Neben der Beratung gibt er Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen, insbesondere zu Buchhaltung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
 
Zeit: 6.3.2019  //  17:00 – 20:00 Uhr

Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel

Teilnahme: 25 Euro, Mitglieder im BEI 5 Euro. Anmeldung erforderlich bei ulrike.neu@bei-sh.org 

Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org
In Vorbereitung

BILDUNGSFESTIVAL AFRIKATAGE-KIEL 2019



Foto: Treffen der Vorbereitungsgruppe für das Bildungsfestival Afrikatag-Kiel 2019
© BEI-SH // 2019 Ulrike Neu
 
Seit 10 Jahren veranstalten die Mitgliedsgruppen gemeinsam im Rahmen der Interkulturellen Woche Kiel einen Afrikatag. Das BEI bildet das Dach und koordiniert und organisiert die Aktivitäten. Das nächste „Bildungsfestival: Afrikatage-Kiel“ hat seine zentrale Veranstaltung am 25. Mai 2019 im Audimax der CAU Kiel.

Das Konzept des Bildungsfestivals berücksichtigt die Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Festivalbesucher*innen stehen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt. Sie können aus den verschiedenen Angeboten auswählen und nach Interesse ihr eigenes Programm zusammenstellen. Dabei hat man die Wahl zwischen kognitiven Angeboten oder Mitmachaktionen (Vorträge, Workshops). Man kann sich mit Wissen und Meinung aktiv in den Ablauf des Festivals einbringen (Diskussionen) oder einfach nur das Treiben und die kulinarischen Angebote auf dem bunten Markt genießen. Das Konzept dieser interaktiven Veranstaltung bietet allen Zielgruppen ihre eigenen Anknüpfungspunkte an die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und ermöglicht so jeder Besucher*in Information, Beratung und Vernetzung mit Erleben, Spaß und Freude zu verbinden.

Die Vorbereitungsgruppe hat bereits viele Programmpunkte zusammengestellt und arbeitet aktiv an der detaillierten Ausgestaltung. Es freut uns, dass dieses Jahr Aminata Tourè (Landtagsabgeordnete der Grünen) die Schirmherrschaft für das Bildungsfestival übernimmt und dieses auch eröffnet.

Folgende Vorträge wird es in den Hörsälen geben:
  • Kacana Sipangule PEGNet (IfW – Armutsminderung und Entwicklung) „Was ist PEGNet? Beispiele für Forschung und Engagement gegen Armut“
  • Dr. Opayi Mudimu (Botanisches Institut CAU Kiel) „Aquakultur in afrikanischen Ländern“
  • Torsten Döhring (Vertreter des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen) „Wie komme ich legal nach Deutschland?“
  • Daero Eritrea e.V.: „Situation in Eritrea und neue Entwicklungen“
 
Zeit: Zentrale Veranstaltung am Samstag, 25.5.2019 von 12-22 Uhr

Ort: Audimax der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel (CAU), Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel

Teilnahme/Anmeldung:
Öffentliche Veranstaltung. Kostenfrei ohne Anmeldung.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit einer Vielzahl von Akteuren und mit Unterstützung durch Bingo! Die Umweltlotterie, Interkulturelle Wochen Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Landeszentrale für politische Bildung und Bildung trifft Entwicklung.

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
2. Infos und News von Mitgliedsorganisationen
Steinzeitpark Dithmarschen //
Archäologisches-ökologisches Zentrum Albersdorf AÖZA gGmbH

19. ALBERSDORFER STEINZEITMEILE MIT SOMMERMARKT
AM 28. JULI 2019 IM STEINZEITPARK IN ALBERSDORF



Foto: Die Steinzeitmeile 2018. © 2018 AÖZA gGmbH

Am Sonntag, den 28. Juli 2019 möchte der Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf (AÖZA) von 11.00 bis 17.00 Uhr gerne auch in diesem Jahr wieder einen spannenden Aktionstag für große und kleine Menschen durchführen. An diesem Aktionstag sollen am und im Steinzeitdorf Mitmachaktionen zur lebendigen Archäologie, zur Umweltbildung und Infostände sowie Ideen und (kulinarische) Angebote aus regionaler und ökologischer Produktion die Besucher anlocken, faszinieren und versorgen.

Wir wenden uns nun an Sie mit der Frage, ob Sie bzw. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (wieder) Zeit finden und Interesse haben, die  „19. Albersdorfer Steinzeitmeile“ durch eine eigene Aktion, durch einen Informations- und/oder Essensstand oder durch eine andere Idee mitzugestalten und zu bereichern?

Falls Sie sich vorstellen können, im Rahmen dieses Aktionstages tätig zu werden, möchten wir Sie herzlich bitten, uns zu kontaktieren.
Um Sie über den dann aktuellen Stand der Planungen zu informieren, erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung eine Information und ggf. eine Einladung zu einer Besprechung vor Ort im Gelände. Falls es vorher Fragen oder weitere Anregungen geben sollte, können Sie sich natürlich jederzeit gerne an mich wenden.

Das Jahresprogramm 2019 des Steinzeitparks Dithmarschen und des Museums in Albersdorf liegt dem Schreiben bei. Wenn Sie weiteres Informationsmaterial benötigen, senden wir Ihnen dieses gerne zu.
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA), Bahnhofstr. 31, 25767 Albersdorf,
info@aoeza.de, Tel.: 04835-213652, Fax: 04835-2137614, www.steinzeitpark-dithmarschen.de
Rafiki e.V., Kiel

WORKSHOP-ANGEBOT FÜR SCHULEN (ALTERSGRUPPE 13-16): TANSANIA, NACHHALTIGKEIT, GAME APP

 

Ein Workshop für Schulen und Lehrkräfte mit einer Affinität zu Tansania, Nachhaltigkeit, Entwicklungspolitik und digitalen Medien: Die Game App „Kawaida’s Journey“ thematisiert kulturell anspruchsvoll Tansania sowie die Swahili-Kultur, und erschließt wie sensibilisiert als digitales Medium neue Zielgruppen für soziale und ökologische Herausforderungen (Social Impact).

Dauer:
2-3 Tage nach Vereinbarung
 
Teilnahme/Anmeldung:
Für 2019 bietet Rafiki e.V. noch einige Workshops an, die bereits finanziert sind.
 
Veranstalter:
RAFIKI e.V. - Denn Freunde sind füreinander da (www.rafiki-mrimbo.de) in Zusammenarbeit mit dem Team von Kawaida’s Journey - A Tanzania Game App (www.kawaidasjourney.de) unterstützt durch das Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung (Engagement Global) und  „Bingo! Die Umweltlotterie“.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Tobias Raschke, workshop@kawaidasjourney.de, Tel.: 0171-5464 950, http://bit.ly/TZ-App-WS und
RAFIKI e.V. c/o Oliver Zantow, Westring 444, 24118 Kiel, www.rafiki-mrimbo.de
Brot für die Welt - Bildungsstelle Nord, Ammersbek

SEMINAR: "DAMIT DER FUNKE ÜBERSPRINGT... - WISSEN LEBENDIG VERMITTELN"

 
Dieses Seminar bietet Ihnen theoretische Hintergründe und methodisches Handwerkszeug für eine lebendige, abwechslungsreiche Wissensvermittlung in Bildungsveranstaltungen.
Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Hirnforschung werden wir der Frage nachgehen, wie sowohl Spaß und Leichtigkeit als auch Effektivität beim Lernen gefördert werden können.

Ob Inhalte verstanden und auch längerfristig erinnert bzw. in Handlung umgesetzt werden, hängt wesentlich von der Art ihrer Vermittlung und Bearbeitung ab. Damit der Funke überspringt, reicht es in der Regel nicht aus, das eigene Fachwissen sachlich vorzutragen. Erst der regelmäßige Wechsel der Lernformen, die Einbeziehung aller Sinne und die aktive Beteiligung der Menschen an Lernprozessen führen zu wirklichem Verstehen und Behalten.

So verschieden die Menschen sind, so unterschiedlich ist auch ihre Art zu lernen. Zentraler Bestandteil des Seminars sind deshalb interaktive Methoden für die verschiedenen Phasen einer Bildungsveranstaltung, die es ermöglichen, alle Lerntypen und Lernstile gleichermaßen anzusprechen.

Sie lernen ein breites Spektrum an Methoden kennen, das Sie auf Ihre eigenen Themen und Zielgruppen übertragen können.

Informationen zu weiteren Angeboten der Bildungsstelle finden Sie auch hier:
https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/inlandsfoerderung/unser-seminar-angebot/methodenwissen-fuer-multiplikatorinnen/
 
Zeit: 22.-25.02.2019  //  18:30 bis 13:30 Uhr

Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek

Teilnahme / Anmeldung:
Anmeldung erforderlich. Seminargebühren: 120,-€ für Vollverdienende, 60,-€ für Studierende, Auszubildende, Geringverdienende, Arbeitslose. 30,-€ für Bezieher*innen von ALG-II, Sozialgeld, Kinder bis zum Alter von 12 Jahren.

Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Brot für die Welt - Bildungsstelle Nord,  Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek, bildungsstelle-nord@brot-fuer-die-welt.de, Tel.: 040-6052559, www.brot-fuer-die-welt.de
Zukunft für Lolas Kinder e.V., Seedorf

TANZ(T) FÜR LOLAS KINDER-
EINE BENEFIZ TANZPARTY


Wir ,,Zukunft für Lolas Kinder e.V.", möchten mit Euch einen tollen Abend bei angeregten Unterhaltungen, guter Musik und ausgelassener Stimmung verbringen und euch neugierig auf unsere Vereinsarbeit machen. Die Eintrittsspende kommt unserem ,,Schulgeldprojekt" zu Gute, mit dem wir es Waisenkindern in Simbabwe ermöglichen, die Schule zu besuchen. Jeder ist willkommen, wir freuen uns auf EUCH!

Zeit: 23.02.2019  //  20 Uhr

Ort : Stoltenbergs Gasthof in Brügge bei Bordesholm, Am Markt 2, 24582 Brügge

Eintritt (Spende): 20€ VVK Gaby Waldeck 0171-9619588 oder gw@biopower-service.de; 25€ Abendkasse

Veranstalter: Zukunft für Lolas Kinder e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stoltenbergs Gasthof, Bio Power Service und Dj Holger Gränert
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Zukunft für Lolas Kinder e.V., Neu-Wilhelmsthal, 23883 Seedorf, info@lolas-kinder.de, Tel.: 04545-791292, www.lolas-kinder.de
Mobile Bildung e.V., Hamburg

BERICHT VOM USER-WORKSHOP ZUR WELTLADENHOMEPAGE


Die Fair-Handels-Beratung von Mobile Bildung e.V. und das BEI hatten 2017 die Entwicklung und Erprobung einer attraktiven Website für Weltläden geplant und in Auftrag gegeben. An diesem Projekt beteiligten sich 10 Weltläden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die Rückmeldungen und Erfahrungen waren so gut, dass der Weltladen-Dachverband dieses Angebot für seine bundesweiten Mitglieder übernahm und seit Ende 2018 anbietet. Um alle Möglichkeiten und "Tricks" des neuen WordPress-Systems nutzen zu können, fand nun am 23.1.2019 in den Räumen des BEI ein erster "User-Workshop" statt, bei dem David Leppla-Weber als Referent viele Kniffe zeigte und die anwesenden Weltladen-Mitarbeiter*innen auch individuell beriet. Die acht Teilnehmenden waren sehr zufrieden und machen sich nun motiviert an die weitere Verbesserung und Verschönerung ihrer Weltladen-Homepage.

Wer als Weltladen das kostenlose Angebot dieses Website-Systems nutzen möchte, wendet sich an den Fair-Handels-Berater Hans-Christoph Bill (Mobile Bildung e.V.). Und eine weitere Fortbildungsveranstaltung mit David Leppla-Weber gibt es mit Sicherheit auch.

Dieser Workshop und das Projekt wurde in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) durchgeführt.

Weitere Informationen und Kontakt:
Mobile Bildung e.V., Fair-Handels-Beratung, Stresemannstraße 374, 22761 Hamburg, Hans-Christoph Bill, bill@fairhandelsberatung.net, Tel.: 040-896079, www.weltlaeden-nord.de/beratung
3. Interessantes aus Schleswig-Holstein,
Deutschland und
der Welt 

NORDDEUTSCHES NETZWERK FRIEDENSPÄDAGOGIK TAGT IN RATZEBURG

Vom 21. bis 23. Februar tagt in Ratzeburg das Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik zum Thema „Menschenwürde“. „Es geht darum, eine Haltung zum mitmenschlichen Umgang miteinander in unserer Gesellschaft auszubilden. Unsere Zielgruppe sind Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit, Studentinnen und Studenten sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich Erziehungs-, Politik- und Sozialwissenschaft und der Friedens- und Konfliktforschung“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. Erwartet werden mehr als 100 Teilnehmende. Es ist die elfte jährlich und an einem jeweils anderen Ort stattfindende Tagung des Netzwerkes. Träger des Netzwerkes sind unter anderem die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, die „Junge Akademie für Zukunftsfragen“ des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein, die Bremische Evangelische Kirche, das Institut für Konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm), das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein und „pbi – peace brigades international“.

Die Journalistin Kübra Gümüsay wird einen Vortrag zur Dynamik destruktiver Diskurse halten und mit den Teilnehmenden diskutieren, wie jeder sich heute für einen würdigen Umgang mit allen Menschen engagieren kann. „Es wird zwar überall die Einhaltung von grundlegenden Rechten für ein würdevolles Leben gefordert, doch gleichzeitig sehen wir immer wieder die Würde von Menschen verletzt, bedroht und aggressiv in Frage gestellt, auch hierzulande“, erläutern die Veranstalter. Umso wichtiger sei es, sich in Workshops und Gesprächen über Strategien, Trainings, Methoden und Erfahrungen auszutauschen.

Kinderbetreuung kann bei Bedarf organisiert werden.

Zeit: 21.2.2019  //  15:00 Uhr – 23.2.2019  //  14:15 Uhr

Ort: Christophorushaus Bäk, Am Hasselholt 1, 23909 Ratzeburg

Teilnahme/Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten bis zum 14.2.2019 unter nnf@oemf.nordkirche.de

Weitere Informationen und Kontakt:
Norddeutsches Netzwerk Friedenspädagogik, Norddeutsches Netzwerk Friedenspädagogik, Paul Steffen, Paul.Steffen@kirchenkreis-hhsh.de, Mobil: 0173 – 2598306, www.netzwerk-friedenspädagogik.de
Fairer Handel

GEESTHACHT WIRD ERSTE „FAIRTRADE TOWN“ IM KREIS HERZOGTUM LAUENBURG

 
Die Stadt Geesthacht wurde am 10. Januar 2019 mit dem Titel Fairtrade Town als 582. Stadt in Deutschland ausgezeichnet. Damit ist Geesthacht die 22. Kommune in Schleswig-Holstein und erste Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg die diesen Titel tragen darf. Im Rahmen einer Feierstunde im kleinen Theater Schillerstraße in Geesthacht wurde vom Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz die Auszeichnung an den Bürgermeister Olaf Schulze und die Steuerungsgruppe überreicht. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger nahmen als Gäste an der Verleihungsfeier teil, welche durch afrikanischer Musik der Gruppe Mbunda ya Kongo begleitet wurde.

Foto oben: „Mbunda ya Kongo“: Die Musikgruppe Mbunda ya Kongo begleitete die Auszeichnungsfeier musikalisch
Foto unten: „Verleihung“: vl. nr. Manfred Holz – Fairtrade-Ehrenbotschafter, Olaf Schulze – Bürgermeister der Stadt Geesthacht, Volker Leptien – Sprecher der Steuerungsgruppe
© 2019 Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Geesthacht“

Mit Unterstützung vom Bündnis Eine Welt e.V. und einem hohen Engagement der Steuerungsgruppe ist es in innerhalb von nur 13 Monaten gelungen alle Kriterien für eine Fairtrade Town zu erfüllen und unterstreicht damit den Nachhaltigkeitsgedanken der Stadt Geesthacht. Sehr schnell konnten Gastronomiebetriebe und weitere Partner aus Schule, Vereinen und Kirchen gewonnen werden die Fairtrade Initiative aktiv zu unterstützen.

Am 10. November 2017 hat die Ratsversammlung der Stadt Geesthacht einstimmig nicht nur die Teilnahme der Stadt Geesthacht an der Fairtrade-Towns Kampagne beschlossen, sondern sich in diesem Zusammenhang auch zu den Zielsetzungen der von den Vereinten Nationen 2015 beschlossenen "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" mit den darin enthaltenen 17 Entwicklungszielen bekannt, die insbesondere durch die kommunale Beteiligung und Verantwortung mit Leben gefüllt werden sollen.

Geesthacht fühlt sich der Agenda 2030 verpflichtet und betont die gemeinsame Verantwortung des Nordens und des Südens für die untereinander verbundenen Aspekte der Gerechtigkeit, der Nachhaltigkeit und der Entwicklung. Dabei sind mit der Aufnahme des so genannten „Stadtziels“ (SDG 11) die Städte und Gemeinden als zentrale Akteure einer nachhaltigen Entwicklung aufgerufen. Grundgenug für die Ratsversammlung auf Nachhaltigkeit und soziale Standards sowohl im Haushalt als auch in der öffentlichen Beschaffung zu setzen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Steuerungsgruppe Fairtrade Geesthacht, Volker Leptien, volker.leptien@gmx.de
Erster Stadtrat Geesthacht, Dr. Georg Miebach, georg.miebach@geesthacht.de
Nachhaltigkeit

ZWEITE PHASE DER WORKSHOPREIHE „GLOBAL NACHHALTIGE KOMMUNE“ IN SCHLESWIG-HOLSTEIN


Das Projekt gibt der teilnehmenden Kommune die Chance sich konkret mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 auseinanderzusetzen und zu positionieren. Hierbei kann man ggf. sehr gut auf die langjährige Arbeit im Bereich Lokale Agenda 21 aufbauen.

Aufruf: Global Nachhaltige Kommunen in Schleswig-Holstein gesucht!
Das Projekt Global Nachhaltige Kommune Schleswig-Holstein startet im März 2019 in die 2. Phase. Teilnehmen können grundsätzlich alle Kommunen aus Schleswig-Holstein, von kleinen Gemeinden, über Städte bis hin zu den Landkreisen. Kern des Projekts ist eine dreiteilige Workshopreihe. Sie informiert zu bewährten Ansätzen, Methoden und Instrumenten, wie auf kommunaler Ebene  weitere Prozesse zur Umsetzung der Agenda 2030 initiiert und strategisch verankert werden können. Die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen wurde von der UN-Staatengemeinschaft im September 2015 verabschiedet. Immer mehr Kommunen in Deutschland und weltweit sind auf dem Weg, die 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) in ihrer Verwaltung zu integrieren und mit eigenen konkreten – lokalen – Maßnahmen ihren Beitrag zu leisten.

Optional können teilnehmende Kommunen aber auch eine vertiefte Beratung vor Ort in Anspruch nehmen. Teil dieser Leistung ist die Durchführung einer Agenda 2030-Bestandsaufnahme für Ihre Kommune. Anhand der Analyse von kommunalen Indikatoren sowie Plänen, Konzepten und Strategien wird der aktuelle Stand der Umsetzung der 17 Ziele ermittelt, was auch Rückschlüsse auf Handlungsbedarfe liefert. Ein übersichtlicher Bericht schließt diese optionale Beratung ab.

Das Projekt wird von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) in Kooperation mit dem Städteverband Schleswig-Holstein, dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag, dem Schleswig-Holsteinischen Landkreistag, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. umgesetzt. Das Projekt richtet sich an Mitarbeitende kommunaler Verwaltungen, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik sowie an kommunale Unternehmen. Die Teilnahme am Projekt ist für die Kommunen kostenlos.

Fragen? Kommen Sie zu unserer Informationsveranstaltung am 19. Februar 2019, von 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr, im Tagungszentrum „Hohes Arsenal“ in Rendsburg.

Welchen Nutzen bietet das Vorhaben?
  • Anhand von drei Workshops wird die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen in den Kommunen Schleswig-Holsteins bekannt und anwendbar gemacht
  •  
  • Austausch und Synergien zwischen Kommunen und Bundesland zur Agenda 2030 werden geschaffen
  • “Globale Verantwortung“ fließt als Querschnitt mit ein. So werden auch Themen, wie nachhaltige Beschaffung, Migration und kommunale Partnerschaften vertieft
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Was sind die nächsten Schritte?
  • Am 19.02.2019 findet von 10:00 bis 13:30 Uhr eine Infoveranstaltung im Tagungszentrum „Hohes Arsenal“ in Rendsburg statt. Bis zum 12. März führen wir auch weitere Beratungen zum Projekt per Telefon oder auch vor Ort durch.
  • Die Anmeldung für die Workshopreihe erfolgt per E-Mail an lars.westemeier@engagement-global.de bis zum 12. März 2019. Bitte geben Sie dabei die Kommune und den Namen sowie Funktion der teilnehmenden Person(en) mit den entsprechenden Kontakten an.
  • Die Anmeldung für die optionale Bestandsaufnahme und weiterführende Beratung sind spätestens bis zum ersten Workshop am 26. März 2018 einzureichen.
 
Infoveranstaltung zur Workshopreihe „Global Nachhaltige Kommune Schleswig-Holstein“
Zeit: 19.2.2019  //  10-13:30 Uhr
Ort: Tagungszentrum Hohes Arsenal, Paradeplatz 11, 24768 Rendsburg
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Sebastian Dürselen, sebastian.dürselen@engagement-global.de, Tel.: 0228-20717-645,
https://skew.engagement-global.de/veranstaltung-detail/infoveranstaltung-global-nachhaltige-kommune-schleswig-holstein.html
Europaweite Petition

„MENSCHENRECHTE SCHÜTZEN - KONZERNKLAGEN STOPPEN: STOP ISDS!“


Bild: https://stopisds.org/de/
 
Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos starteten Ende Januar 2019 über 120 Nichtregierungsorganisationen aus Europa eine Petition gegen Konzernklagerechte (Investor State Dispute Settlement, ISDS) und für Unternehmensverantwortung.

Sie fordern die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich aus Handels- und Investitionsabkommen wie CETA zurückzuziehen, die Konzernklagerechte enthalten. Internationale Konzerne können vor internationalen Schiedsgerichten auf Schadensersatz klagen, wenn Gesetze oder Gerichte ihre Gewinne einschränken. Dadurch wird eine Gesetzgebung im Sinne von Umwelt- und Verbraucherschutz erschwert und Konzerne müssen kaum mit Konsequenzen rechnen, wenn sie gegen Menschenrechte oder Umwelt- und Sozialstandards verstoßen.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden: https://stopisds.org/de/

Zusätzliche Informationen finden sich zudem auf: https://www.gerechter-welthandel.org/menschenrechte-schuetzen-konzernklagen-stoppen/
Ausschreibung

RIGHT LIVELIHOOD AWARD 2019

Do you know any brave person or organisation who works in a visionary and exemplary manner to solve global problems? Take the chance to propose a candidate for the 2019 Right Livelihood Award, widely known as the “Alternative Nobel Prize”!

2019 will see the Right Livelihood Award being presented for the 40th time. We invite you to participate in this historic milestone for the Award by submitting a nomination. As we maintain an open nomination process, anyone is able to propose any individual or organisation they feel are creating structural changes through concrete and successful work.

We are seeking new candidates for the Award from all walks of life who are leading change. The deadline for submitting a nomination is March 1st, 2019. We do not apply any special categories - the world is complex and interconnected. Human rights, health, environment, education, peace, culture, economy, justice, and democracy-building are some examples of issues addressed by our, so far, 174 Laureates from 70 countries.

Read more about the nomination process here. If you want to propose a candidate (preferably in English, but French and Spanish is also accepted), please follow these guidelines.

Do not hesitate to contact us via email at research@rightlivelihood.org or by phone at +41 (0)22 555 0943 if you have questions about the nomination process. Please also feel free to share this information and our guidelines with your contacts and network and encourage them to also propose.

As is stated in our guidelines, we kindly ask that proposals for the award remain confidential and will not be published, as publicising of a proposal will unfortunately result in disqualification.

We hope to hear from you!

Sincerely,
Ole von Uexkull, Executive Director

Weitere Informationen und Kontakt:
Right Livelihood Award Foundation, Stockholmsvägen 23, 122 62 Enskede, Sweden, 
info@rightlivelihood.org,Tel.: +46-(0)8-7020340, www.rightlivelihoodaward.org   
Aufruf

ERHEBUNG DER LEISTUNGEN DER PRIVATEN ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT DEUTSCHER NICHTREGIERUNGSORGANISATIONEN (NROEN) DES STATISTISCHEN BUNDESAMTES


Quelle: https://www.destatis.de
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchten wir Sie bitten, sich an der Erhebung der Leistungen der privaten Entwicklungszusammenarbeit deutscher Nichtregierungsorganisationen (NROen) zu beteiligen und die Leistungen Ihrer Organisation, die im Berichtsjahr 2018 zugunsten von Entwicklungsländern erbracht wurden, an das Statistische Bundesamt zu melden. Haben Sie bereits im letzten Jahr an der Erhebung teilgenommen, möchten wir uns herzlich dafür bedanken! Auch in diesem Jahr kommt es auf Ihre Unterstützung an!

Die Teilnahme an der Erhebung, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird, erfordert in der Regel keinen großen Aufwand! Die Erhebung dient der Meldung an den Entwicklungsausschuss der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), zu der sich Deutschland als Mitgliedsstaat verpflichtet hat.

Die Abfrage erfolgt mittels des angehängten Excel-Fragebogens für Nichtregierungsorganisationen. Wir benötigen neben den allgemeinen Angaben zu Ihrer Organisation lediglich das Entwicklungsland/die Region, in das/die die Leistung floss, sowie die Höhe der Leistung in Euro. Der Fragebogen ist so gestaltet, dass die Höhe der Leistung direkt in die Übersicht der Entwicklungsländer eingetragen werden kann. Länder, die Sie nicht in der Liste finden, gehören entweder nicht zu den Entwicklungsländern (laut OECD-Definition) und sind daher nicht zu berücksichtigen (z.B. entfallen zum Berichtsjahr 2018 Chile, Seychellen und Uruguay) oder die entsprechenden Länder/Regionen sind unter dem offiziellen Namen dargestellt (z. B. Burma = Myanmar). Wenn Sie mehrere Entwicklungsländer unterstützen und eine Aufschlüsselung auf die einzelnen Länder nicht möglich ist, dann nutzen Sie bitte die regionalen Angaben (z. B. "Südamerika, nicht aufteilbar" oder "Entwicklungsländer, nicht aufteilbar").

Bitte geben Sie im Fragebogen ausschließlich Leistungen an, die aus Eigenmitteln (inkl. Mitgliedsbeiträgen) und Spenden finanziert sind. Nicht erfasst werden öffentliche Zuschüsse sowie Gelder, die an andere Organisationen für deren Projekte weitergegeben werden, um Doppelzählungen zu vermeiden.

Weiterführende Informationen zu dieser Erhebung sowie Hilfestellungen finden Sie in dem offiziellen Anschreiben des BMZ und in den beigefügten Erläuterungen (siehe zweites Arbeitsblatt des Fragebogens). Beachten Sie bitte auch die datenschutzrechtlichen Hinweise (drittes Arbeitsblatt). Ausgewählte Ergebnisse der Erhebung finden Sie im Informationsblatt, in der Anlage Statistik_NRO_2017 und auf unserer Website unter www.destatis.de/entwicklungszusammenarbeit. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch gern persönlich zur Verfügung (Herr Bauer +49 611 75 4276 und Frau Petschel +49 611 75 3481).

Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen bis spätestens zum 31. März 2019 an uns zurück.

Sollten Sie keine private Entwicklungszusammenarbeit leisten bzw. nur öffentliche Gelder für Ihre Projekte nutzen oder nicht an dieser freiwilligen Erhebung teilnehmen wollen, teilen Sie uns dies bitte ebenfalls mit.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen im Auftrag
Andreas Bauer

Weitere Informationen und Kontakt:
DESTATIS - Statistisches Bundesamt, nro-meldung@destatis.de, Tel.: 0611-754276 (Andreas Bauer), Tel.: 0611-753481 (Anja Petschel), www.destatis.de
 
KOMMENTAR ZU DIESEM AUFRUF VOM MARTIN WEBER (GESCHÄFTSFÜHRER DES BEI):
Augen auf: Keine Addition von öffentlichen und privaten Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit
Die öffentlichen Leistungen für Entwicklungszusammenarbeit (ODA-Official Development Assistance) und sonstigen öffentlichen und privaten Leistungen an Entwicklungsländer der Bundesrepublik Deutschland beliefen sich im Jahr 2017 netto, das heißt nach Abzug von Rückflüssen (vor allem Tilgung von Darlehen), auf 43,9 Milliarden Euro vor Revision. Das im Rahmen des ODA-Stufenplans der EU verabschiedete Ziel, den Anteil der ODA am Bruttonationaleinkommen bis 2015 auf 0,7% zu erhöhen, verfehlt Deutschland seit Jahren. Ausgangspunkt war das Jahr 1998 (0,28% in Deutschland). In den letzten Jahren wird immer wieder versucht die Zahl zu schönen, in dem sowohl Maßnahmen für Flüchtlinge als auch Studienplatzkosten für ausländische Studierende in Deutschland hinzugezählt werden. Von 2014 (0,42%) steigt demnach der Anteil sprunghaft auf fast 0,7%. 

Der Aufruf, Auftraggeber ist das BMZ, lässt befürchten, dass mit den privaten Leistungen die Prozentzahl 0,7% erreicht werden soll und damit keine weiteren öffentlichen Anstrengungen nötig seien. Andererseits könnten wir die Zahlen dazu verwenden, dass wir der Politik entgegensetzen könnten, dass die Zivilgesellschaft diesbezügliche Beiträge leistet, die die Politik nur eingeschränkt verfolgt. Dazu müssten wir aber die Zahlen lesen und differenzieren und in die politische Debatte mitnehmen.

Deswegen Auge auf: Weitere Informationen und Tabellen findet man auf der Internetseite von www.destatis/Entwicklungszusammenarbeit
Martin Weber, 11.2.2019
4. Hinweise auf Termine // Veranstaltungen
29.1. – 25.2.2019
Ausstellung: Das Meer, die letzte Kolonie?
Anhand von sechs Schwerpunktthemen hebt die Ausstellung von Fair Oceans die entwicklungspolitische Bedeutung unserer Ozeane hervor. Hierbei wird aufgezeigt, wie eng und weitreichend die Verbindungen von Meeres- und Entwicklungspolitik sind und wie notwendig ein Zusammendenken beider Bereiche angesichts bestehender Herausforderungen ist. An Beispielen aus der Fischerei, dem Meeresschutz oder der Schifffahrt wird die globale Dimension der Ozeane und Meere veranschaulicht sowie wichtige Zukunftsfragen aufgeworfen. 
Zeit: 29.01. – 25.02.2019 // montags bis freitags von 8.00 – 12.00 Uhr sowie Donnerstagnachmittag von 14.00 – 18.00 Uhr.
Eröffnung: 29.01.2019 // 18.30 Uhr
Ort: Amt Südtondern, Marktstraße 12, 25899 Niebüll
Eintritt: frei.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, Stadtmarketing Stadt Niebüll
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe, Katrin.Kolbe@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org
 
 
13.2.2019
Autorenlesung zum Thema „Landgrabbing“: Wem gehört das Land?
Oliver Bottini liest aus seinem Kriminalroman „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ im Rahmen der Ausstellung „Nutz‘ Pflanzen richtig“.
Zeit: 13 2.2019  //  9 bis 12:00 Uhr (9 bis 10:00 Uhr - Kuratorenführung durch die Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“ und 10:00 bis 12:00 Uhr - Lesung und Gespräch mit Oliver Bottini)
Ort: ErlebnisWald Trappenkamp, Tannenhof, 24635 Daldorf
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung nicht erforderlich.
Veranstalter:     Schleswig-Holsteinische Landesforsten, Erlebniswald Trappenkamp, in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und RENN.nord Schleswig-Holstein, unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und Engagement Global im Auftrag des BMZ.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen), nicole.gifhorn@landesmuseen.sh, Tel.: 0151-21753715, www.bei-sh.org/globaleslernen  
oder
ErlebnisWald Trappenkamp, Schleswig-Holsteinische Landesforsten, info@erlebniswald.trappnkamp.de; Tel.: 04328/170480, www.erlebniswald-trappenkamp.de
 
 
14.2.2019
Workshop: Netzwerk nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein
Das alljährliche Netzwerktreffen bringt Beschaffungsverantwortliche, Politik und Zivilgesellschaft aus Land und Kommunen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich zu diskutieren. In diesem Jahr stehen die Nachhaltige Beschaffung vor dem Hintergrund des neuen schleswig-holsteinischen Vergabegesetzes im Fokus. Zudem werden Vernetzungsbeispiele an der Westküste vorgestellt, die Beschaffungsvorgaben der Nordkirche erläutert und die Bremer Kompetenzstelle für sozial verträgliche Beschaffung vorgestellt.
Zeit: 14.2.2019  //  9:30 - 13:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Veranstalter: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V., RENN.nord, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen, Anmeldung  und Kontakt:  Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/nachhaltigebeschaffung.html und www.schleswig-holstein.de/bnur
 
 
19.2.2019
Infoveranstaltung zur Workshopreihe „Global Nachhaltige Kommune Schleswig-Holstein“
Zeit: 19.2.2019  //  10-13:30 Uhr
Ort: Tagungszentrum Hohes Arsenal, Paradeplatz 11, 24768 Rendsburg
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Sebastian Dürselen, sebastian.dürselen@engagement-global.de, Tel.: 0228-20717-645, https://skew.engagement-global.de/veranstaltung-detail/infoveranstaltung-global-nachhaltige-kommune-schleswig-holstein.html
 
 
21.-23.-2.2019
Kongress des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik, offen für alle Interessierten
Zeit: 21.2.2019  //  15:00 Uhr – 23.2.2019  //  14:15 Uhr
Ort: Christophorushaus Bäk, Am Hasselholt 1, 23909 Ratzeburg
„Wir müssen handeln: Menschenwürde als Haltung“
Die Journalistin Kübra Gümüsay wird einen Vortrag zur Dynamik destruktiver Diskurse halten und mit den Teilnehmenden diskutieren, wie jeder sich heute für einen würdigen Umgang mit allen Menschen engagieren kann. „Es wird zwar überall die Einhaltung von grundlegenden Rechten für ein würdevolles Leben gefordert, doch gleichzeitig sehen wir immer wieder die Würde von Menschen verletzt, bedroht und aggressiv in Frage gestellt, auch hierzulande“, erläutern die Veranstalter. Umso wichtiger sei es, sich in Workshops und Gesprächen über Strategien, Trainings, Methoden und Erfahrungen auszutauschen.
Teilnahme/Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten bis zum 14.2.2019 unter nnf@oemf.nordkirche.de
Weitere Informationen und Kontakt: Norddeutsches Netzwerk Friedenspädagogik, Norddeutsches Netzwerk Friedenspädagogik, Paul Steffen, Paul.Steffen@kirchenkreis-hhsh.de, Mobil: 0173 – 2598306, www.netzwerk-friedenspädagogik.de
 
 
22.2.2019
Seminar: "Damit der Funke überspringt... - Wissen lebendig vermitteln"
Dieses Seminar bietet Ihnen theoretische Hintergründe und methodisches Handwerkszeug für eine lebendige, abwechslungsreiche Wissensvermittlung in Bildungsveranstaltungen.
Zeit: 22.-25.02.2019  //  18:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Teilnahme / Anmeldung: Anmeldung erforderlich. Seminargebühren: 120,-€ für Vollverdienende, 60,-€ für Studierende, Auszubildende, Geringverdienende, Arbeitslose. 30,-€ für Bezieher*innen von ALG-II, Sozialgeld, Kinder bis zum Alter von 12 Jahren.
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Brot für die Welt - Bildungsstelle Nord,  Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek, bildungsstelle-nord@brot-fuer-die-welt.de, Tel.: 040-6052559, www.brot-fuer-die-welt.de
 
 
23.2.2019
Afrika-Partnerschaftsgruppen-Tag als Barcamp
Das ABC der Partnerschaft #ABC19
Zeit: 23.2.2019  //  9:30 – 16:00 Uhr
Ort:  Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde, Gemeindezentrum, Tizianstr. 9-11, 24536 Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: 10 Euro. Anmeldung bis zum 13.2.2019 bei Anke Eggerstedt, Tel.: 040-88181-411, a.eggerstedt@nordkirche-weltweit.de
Weitere Informationen und Kontakt: Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, info@nordkirche-weltweit.de, Tel.: 040-88181-210, www.nordkirche-weltweit.de
 
 
23.2.2019
Tanz(t) für Lolas Kinder- Eine Benefiz Tanzparty
Wir ,,Zukunft für Lolas Kinder e.V.", möchten mit Euch einen tollen Abend bei angeregten Unterhaltungen, guter Musik und ausgelassener Stimmung verbringen und euch neugierig auf unsere Vereinsarbeit machen. Die Eintrittsspende kommt unserem ,,Schulgeldprojekt" zu Gute, mit dem wir es Waisenkindern in Simbabwe ermöglichen, die Schule zu besuchen. Jeder ist willkommen, wir freuen uns auf EUCH!
Zeit: 23.02.2019  //  20 Uhr
Ort : Stoltenbergs Gasthof in Brügge bei Bordesholm, Am Markt 2, 24582 Brügge
Eintritt (Spende): 20€ VVK Gaby Waldeck 0171-9619588 oder gw@biopower-service.de; 25€ Abendkasse
Veranstalter: Zukunft für Lolas Kinder e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stoltenbergs Gasthof, Bio Power Service und Dj Holger Gränert
Weitere Informationen und Kontakt: Zukunft für Lolas Kinder e.V., www.lolas-kinder.de
 
 
6.3.2019
Fortbildung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verein
„Tue Gutes und rede darüber“, dieses berühmte Zitat gilt auch für gemeinnützige Vereine. Viele ehrenamtliche Stunden gehen in die Vereinsarbeit, aber leider reichen die Kapazitäten nicht immer aus, um auch über die gute Sache und die Erfolge zu berichten.
Die Fortbildung gibt Anregungen und Hinweise zu: Planung von P & Ö, Benutzung von Fotos, Presseerklärungen, Homepage, Facebook, Zielgruppendefinition, wie finde ich die richtigen Worte.
Referent: Dipl. Jurist Cetin Yildirim von Pickardt (Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH // Wirtschaftsbüro Gaarden)
Zeit: 6.3.2019  //  17:00 – 20:00 Uhr
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme: 25 Euro, Mitglieder im BEI 5 Euro. Anmeldung erforderlich bei ulrike.neu@bei-sh.org 
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org
 
 
6.3.2019
Vortrag: Wie frei sind wir?
Vorstellung des neuen Atlas der Zivilgesellschaft durch Brot für die Welt Referentin Christine Meissler.
Zeit: 6.3.2019 // 18-20 Uhr

Ort: Thinkfarm Alte MU Impuls - Werk e.V., Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel
Teilnahme/ Anmeldung: Kostenlos. Anmeldung bis zum 28.2 erwünscht unter: lemke@diakonie-sh.de oder Tel.: 04331-593-412. 
Veranstalter: Kooperationsveranstaltung von Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V..
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe, Katrin.Kolbe@bei-sh.org , Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org
 
 
22.3.2019
Nicaragua: Hasta que seamos libres - Bis dass wir frei sind
Vortrag, Lyrik und Musik zur politischen Situation in Nicaragua
Die nicaraguanische Schriftstellerin und Lyrikerin Gioconda Belli berichtet in Form eines Vortrags und dem Lesen ihrer Prosatexte über die aktuelle politische Situation in Nicaragua.
Bellis politische Prosatexte werden von Lutz Kliche, Nicaragua-Experte und Übersetzer, in deutscher Übersetzung vorgetragen. Mit lateinamerikanischer Musik begleitet das Grupo Sal Duo den Abend.
Zeit: 22.03.2019  //  19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Die Pumpe e.V., Haßstr. 22, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Eintritt: 10 Euro / 6 Euro ermäßigt
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und den DGB Kiel. Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Develpement Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“.
Weitere Informationen und Kontakt Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org, www.bei-sh.org
 
 
16.5.2019
Konzert und Film: KutiMangoes
Als Warm-up für das Bildungsfestival „Afrikatage Kiel 2018-19“ gibt’s Afro-Jazz.
Zeit: 16.5.2019  //  19-22:00 Uhr
Ort: Orange Club in der Traum GmbH, Grasweg 19, 24118 Kiel
Teilnahme: Tickets gibts an allen VVK-Stellen und hier: https://shop.reservix.de/reservation/reservation_events_detail.php?eventID=1344337
Bei facebook: https://www.facebook.com/events/383644755769985/
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/afrikatage-kiel-2018-19
 
 
25.5.2019
Bildungsfestival Afrikatage Kiel 2018-19
Seit 10 Jahren veranstalten die Mitgliedsgruppen gemeinsam im Rahmen der Interkulturellen Woche Kiel einen Afrikatag. Das BEI bildet das Dach und koordiniert und organisiert die Aktivitäten. Das nächste „Bildungsfestival: Afrikatage-Kiel“ hat seine zentrale Veranstaltung am 25. Mai 2019 im Audimax der CAU Kiel.
Zeit: Zentrale Veranstaltung am Samstag, 25.5.2019 von 12-22 Uhr
Ort: Audimax der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel (CAU), Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Öffentliche Veranstaltung. Kostenfrei ohne Anmeldung.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit einer Vielzahl von Akteuren und mit Unterstützung durch Bingo! Die Umweltlotterie, Interkulturelle Wochen Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Landeszentrale für politische Bildung und Bildung trifft Entwicklung.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/afrikatage-kiel-2018-19
 
 
28.7.2019
19. Albersdorfer Steinzeitmeile mit Sommermarkt
Zeit: 28.7.2019  //  11-17:00 Uhr
Ort: Steinzeitpark Dithmarschen, Süderstraße 47, 25767 Albersdorf
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA), info@aoeza.de, Tel.: 04835-213652, www.steinzeitpark-dithmarschen.de

Das Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)


Wir sind Dachverband entwicklungspolitischer
Organisationen aus Schleswig-Holstein.
Das landesweite Netzwerk bündelt Informationen,
sorgt für Verbindungen unter den Akteuren und
 wirbt für globale Gerechtigkeit in der Welt.
 

Unsere Aufgaben, Ziele und Aktivitäten:
  • Als Dachverband sind wir Sprachrohr für die Themen und das Engagement unserer Mitglieder.
  • Als Träger und Kooperationspartner sind wir beteiligt an Projekten mit entwicklungspolitischen Inhalten in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft.
  • Vernetzung und Austausch: Wir bringen weltweit Menschen zusammen die sich für die Zukunft unserer Welt einsetzen (regional, national und international).
  • Projektentwicklung und Organisationsberatung: Durch Beratungs- und Fortbildungsangebote fördern wir die Aktivitäten der Menschen aus dem Umfeld unserer Arbeit.
  • Als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit engagieren wir uns in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
 
Unsere Schwerpunkte:
  • Fairer Handel, Unternehmensverantwortung (CSR) und nachhaltige Beschaffung:
    Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen mit dem Fair Trade Prinzip.
  • Globale Partnerschaften und Entwicklung:
    Entwicklungszusammenarbeit in Schulpartnerschaften, Kommunalen Partnerschaften, Religiöse Partnerschaften, etc.
  • Migration und Entwicklung
    Obwohl alle Menschen auf demselben Planeten leben, sind die Lebenswelten und Kulturen sehr unterschiedlich. Wir müssen voneinander lernen, um gemeinsam die weltweite Zukunft gestalten zu können.
  • Durch Bildungsarbeit globale Zusammenhänge begreifbar machen, um die weltweite Entwicklung aktiv mitzugestalten.
 
Unser Grundsatz: "Global denken - lokal handeln"
 

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