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Newsletter 4 // 2018
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
www.bei-sh.org

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Liebe Empfänger, liebe Freunde des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V  (BEI),

dies ist der Newsletter 4 // 2018 vom Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen aus Schleswig-Holstein. Er beinhaltet eine Sammlung an Informationen aus unserem Netzwerk zur entwicklungspolitischen Arbeit.
Dieser Newsletter erscheint alle zwei Monate. Als Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (Oktober-November) ist der 15.10.2018 geplant. Bitte notieren Sie sich diesen Termin, wenn auch Sie hier etwas mitteilen möchten.

Mit den besten Grüßen aus Kiel,
Ihr Team vom Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Impressum

Herausgeber:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Tel.: 0431-679399 00
info@bei-sh.org
www.bei-sh.org

Vereinsregister-Nr.: AG Kiel, VR 3739 KI
Vorstand: Andrea Bastian, Daniela Suhr, Lazarus Tomdio,
Hans-Georg Woitzik, Karsten Wolff 

Redaktion:
Fridtjof Stechmann, Benjamin Hellwig // Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
news@bei-sh.org, www.bei-sh.org/newsletter.html

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1. Neuigkeiten aus dem Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen in Schleswig-Holstein
Mitmachen:

UNTERSCHRIFTENAKTION GEGEN DEN ENTWURF FÜR EIN NEUES VERGABEGESETZ
IN SCHLESWIG-HOLSTEIN


Online-Petition: www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018
 
Die Landesregierung hat im Juli 2018 einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, welcher das Vergaberecht in Schleswig-Holstein neu ordnen soll. In diesem aber nicht mehr verpflichtend von Beschaffungen zu beachten sind die Einhaltung elementarer Menschen- und Arbeitsrechte – diese können nach Willen des Wirtschaftsministeriums nun freiwillig berücksichtigt werden. Ein Skandal.
Und das nachdem das BEI und weitere Verbände seit Anfang des Jahres über Briefe, Stellungnahmen, Demonstrationen und Fachgespräche auf die Wichtigkeit der öffentlichen Beschaffung anhand von Nachhaltigkeitskriterien für die Erreichung globaler Gerechtigkeit hingewiesen haben.
Um diesem Unverständnis zu den neuen Regelungen Ausdruck zu verleihen, startet das BEI nun eine Unterschriftenaktion gemeinsam mit dem DGB Nord. Zur ersten Debatte des Gesetzentwurfs im Landtag am 05.09.2018 soll die Aktion starten, mit der alle Landtagsabgeordneten zu Korrekturen am Entwurf aufgefordert werden, mit denen die Einhaltung von Sozialen Kriterien wie z.B. das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit, eine Mindestvoraussetzung sind, um Aufträge mit Steuergeldern aus Schleswig-Holstein zu erhalten.
Die Petition kann dabei sowohl online unterschrieben werden, als auch Unterschriftenlisten bei lokalen Veranstaltungen, bei Gruppenabenden, Vereinstreffens oder öffentlichen Veranstaltungen ausgelegt werden.

Direkt zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-steuergeld-fuer-kinder-und-zwangsarbeit-fuer-umweltschutz-und-faire-arbeit-hier-und-weltweit
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018
Team

SINA MAJEK MACHT BIS 2019 EIN FREIWILLIGES ÖKOLOGISCHES JAHR BEIM BÜNDNIS EINE WELT SCHLESWIG-HOLSTEIN IN KIEL

Das FÖJ in Schleswig-Holstein bietet jungen Menschen seit über 25 Jahren die Gelegenheit, sich gesellschaftlich zu engagieren. Im Rahmen der entwicklungspolitischen Arbeit des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein können sich die Freiwilligen in einer Vielzahl von Bereichen einbringen. Derzeitige Schwerpunkte liegen beispielsweise in der Bildungsarbeit (Globales Lernen) oder der Projektarbeit zu Veranstaltungen zur nachhaltigen Entwicklung.

Dieses Jahr hat die 24-jährige Sina Majek aus Dortmund ihren Weg zum BEI gefunden. Neben der begeisterten Beobachtung von Möwen interessiert sie sich für Umweltschutz und Entwicklungspolitik. Sina möchte im Laufe ihres FÖJs ein Projekt auf die Beine stellen und das BEI tatkräftig unterstützen.  

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Sina Makek (FöJ), foej@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org

DIGITALISIERUNG IN DER PARTNERSCHAFTSARBEIT UND
GLOBALES LERNEN MIT DIGITALEN MEDIEN

Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Baustein einer nachhaltigen Entwicklung in unseren Partnerländern. Daher haben wir im BEI Anfang des Jahres das Thema aufgegriffen und in einer kleinen Workshopreihe bearbeitet. Bildung trifft Entwicklung möchte im kommenden Jahr mit dem Programm Chat der Welten starten.

Mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung besitzen mittlerweile ein Handy. Viele davon nutzen heutzutage sogar ein Smartphone, mit dem sie Zugang zum Internet haben. Die stärksten Wachstumsraten bei der Internetnutzung insgesamt zeigen afrikanische Länder. (Quelle: https://wearesocial.com/de/blog/2018/01/global-digital-report-2018) Mobiltelefone, Smartphones und das Internet spielen überall auf der Welt eine wichtige Rolle. Das Handy wird im Alltag von Milliarden Menschen für verschiedenste Dinge genutzt: Neben dem Telefonieren vor allem für soziale Netzwerke um Nachrichten zu verbreiten oder um einzukaufen. In Kenia ist das Bezahlen mit dem Mobiltelefon ein alter Hut. M-Pesa macht es möglich. „Pesa“ bedeutet Geld auf Suaheli. Mittlerweile gibt es weltweit 30 Millionen Nutzer, Tendenz steigend. PayPal ermöglicht es, international Geld zu verschicken, ohne hohe Gebühren an beispielweise Western Union zu zahlen. So kommt mehr vom Geld direkt bei den Empfängern an und bleibt nicht bei den Transferunternehmen hängen.

In einer kleinen Workshopreihe haben wir uns in der BEI Geschäftsstelle mit der digitalen Transformation beschäftigt. Es ging uns darum die unterschiedlichen Perspektiven deutlich zu machen und Handlungsfelder für unsere Arbeit zu identifizieren. Eine zusammenfassende Dokumentation zu dem Prozess ist in Arbeit.
Als ein Ergebnis dieses Prozesses möchte die Regionale Bildungsstelle „Bildung trifft Entwicklung“ im Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein im nächsten Jahr mit dem Programm „Chat der Welten“ starten. Chat der Welten ist ein Austausch und Begegnungsformat für Menschen aus Ländern des globalen Südens mit Menschen in Deutschland. Genutzt werden hierfür digitale Medien und das Internet. Die eigentlichen Video- und Audio-Chats werden durch Vor- und Nachbereitungsworkshops begleitet. So lässt sich die Veranstaltungen optimal inhaltlich planen und der Austausch fruchtbringend für alle Seiten gestalten. Die Nachbereitung erlaubt die Reflexion und die Planung der nächsten Schritte beim weiteren Kennenlernen und aufeinander zugehen im virtuellen Raum.

Das Programm Chat der Welten ist nicht nur für Schulen eine sehr gute Möglichkeit Ihre Partnerschaften mit Schulen in Uganda, Kenia oder Nicaragua zu vertiefen. Auch die Mitgliedsgruppen im BEI können von diesem Programm profitieren. Der „Chat“ wie wir salopp sagen, kann den Gruppen dabei helfen, Ihre Partnerschaft lebend zu gestalten und die Entfernung zwischen hier und dort fast auf einen Mausklick schrumpfen zu lassen.
Wir möchten alle Interessierte dazu einladen sich bei Interesse bei Bildung trifft Entwicklung in der BEI Geschäftsstelle zu melden. Wir freuen uns, Ihnen diese Möglichkeit eröffnen und Sie damit in Ihrer Partnerschaftsarbeit unterstützen zu können.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V, (BEI),
Johannes Peschke (Leiter der regionalen Bildungsstelle „Bildung trifft Entwicklung“ beim BEI), johannes.peschke@bei-sh.org, Tel.: 0431-22108586, www.bei-sh.org/bildung-trifft-entwicklung 
Menschenrechte

GEMEINSAME ZEITUNGSAKTION
„NICHT IN UNSEREM NAMEN!“

Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein hat sich einem Aufruf des Aktionsbündnis „Nicht in unserem Namen“ angeschlossen, das als landesweite Zeitungsaktion im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) erschienen ist.
Mit der landesweiten Kampagne, die am 25.8.2018 in der SHZ erschienen ist, haben wir zum Ausdruck gebracht, dass wir die Verletzung der Grundrechte und Menschenrechte, die durch die aktuelle Politik bewirkt wird, nicht dulden.
Wir sprechen uns dafür aus, ein friedliches Zusammenleben in der Welt zu fördern und fordern daher die Bundesregierung dazu auf, Waffenexporte zu unterlassen.

Zudem soll die Bundesregierung die Verpflichtung zur Seenotrettung gemäß internationalem Recht nicht weiter missachten und andere Staaten bei der Kriminalisierung der Seenotrettung nicht weiter unterstützen. Denn Seenotrettung ist ein Menschenrecht und kein Verbrechen. 
Deshalb sagen wir als Bündnis Eine Welt zusammen mit vielen weiteren Vereinen, Organisationen und engagierten Personen der Region:
Die Trennung von flüchtenden Familien, der Export von Waffen und die Kriminalisierung der Seenotrettung geschehen „nicht in unserem Namen“!
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Martin Weber (Geschäftsführung),
martin.weber@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399 00, www.bei-sh.org
Publikation

GLOBALES LERNEN - EINE EINFÜHRUNG

Lerneinheit zum Thema Coffee-to-go Einwegbecher
 
Sie interessieren sich für Globales Lernen und suchen allgemeine Informationen zu Inhalten und Ziel dieses Bildungsansatzes?
Die Broschüre „Globales Lernen. Eine Einführung“ richtet sich an Lehrkräfte und Bildungsreferent*innen, die sich mit Themen der Globalisierung auseinandersetzen. Sie will Orientierung vermitteln auf die Frage, was Globales Lernen von anderen Bildungsansätzen unterscheidet und wie Globales Lernen und eine Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammengehören.
Die Einführung zum Globalen Lernen befasst sich mit der Umweltverträglichkeit von Coffee-to-go Papiereinwegbechern. Exemplarisch wird an dem Thema gezeigt, wie Globales Lernen funktioniert und wie Lerneinheiten gestaltet werden, die sich nach den Prinzipien Erkennen – Bewerten – Handeln richten.
Diese Broschüre/Publikation ist entstanden im Rahmen des Programms „Promotor*innen für die Eine Welt“ in Schleswig-Holstein. www.bei-sh.org/promotorinnnenprogramm

Diese Veröffentlichung als PDF herunterladen:
https://www.bei-sh.org/fileadmin/bei/Publikationen/2018_BEI-Publikation_Globales-Lernen_eine-Einfuehrung_web.pdf
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf),
nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715,
www.bei-sh.org/globaleslernen
Bildungsprojekt

MEIN MUSEUM IM SCHLOSS-GOTTORF

Kooperationsprojekt zwischen dem Schloss Gottorf, der Schleswiger Berufsschule und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein endete am 3. Juli 2018 mit einer Abschlussfeier

Foto: Nerijus Grigas-Pluhar von der Schleswiger Berufsschule und Nicole Gifhorn vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein ließen das Projekt „Mein Museum“ Revue passieren. © 2018 Thomas Hill

Im Schulhalbjahr im Winter 2017-18 haben 15 Geflüchtete einen Teil ihres Unterrichts im Schloss Gottorf in Schleswig verbracht. Im Rahmen eines Fachpraxis-Projektes setzten sich die 17- bis 25-Jährigen mit der deutschen Kultur und der Kultur ihrer Heimatländer auseinander. In den Fachpraxis-Projekten werden die Schüler*innen üblicherweise auf berufliche Tätigkeiten vorbereitet, beispielsweise beim Gartenbau oder in der Metallwerkstatt der Berufsschule. Auf Schloss Gottorf hatten sie die Möglichkeit, sich über Wochen intensiv und auch praktisch mit archäologischen Funden, modernen Skulpturen, christlichen Kunstgegenständen und abstrakter Malerei zu beschäftigen. Ziel des Projektes ist, dass die Schüler*innen die deutsche Kultur besser verstehen und erkennen, wie sie ihren Platz darin finden und sie bereichern können.Bei der Abschlussfeier gaben die jungen Erwachsenen ihren Mitschüler*innen und anderen Gästen einen kleinen Einblick in das Projekt, danach wurde gegessen und getanzt. Ab August 2018 im neuen Schulhalbjahr wird das Projekt „Mein Museum“ fortgesetzt.
 
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715,
www.bei-sh.org/globaleslernen
Globales Lernen

ARGENTINIEN IST LEBENSWELTMEISTER

Ein Bericht von der Eine Welt Lebensweltmeisterschaft 2018 in Kiel

Foto: Das Team „Argentinien“ vom Detlefsengymnasium in Glückstadt bei der Ehrung der Lebenswelt Meisterschaft 2018 in Kiel. © 2018 BEI-SH // Martin Weber
 
Kiel, den 6. Juli 2018. Zum insgesamt siebten Mal wurde die Lebensweltmeisterschaft vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein ausgetragen und zum vierten Mal war man Gast bei der NDTSV Holsatia Kiel.
Das Besondere an diesem landesweiten Schulwettbewerb ist, dass ein Thema der Entwicklungspolitik mit unserem liebsten Hobby, dem Fußball, in gemischten Teams zusammengebracht wird. Thematisches und sportliches Ergebnis werden gleichberechtigt zusammengezählt. Das Gesamtergebnis entscheidet über das Weiterkommen.

Thematisch ging es 2018 darum anlässlich der Weltmeisterschaft in Russland Menschenrechte auch ein Ziel der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals - SDG),  in den Fokus zu rücken. Dazu haben sich in der Projektzeit 9 Teams mit ca. 150 Jugendlichen beschäftigt:
Am Finaltag, den 6.7.2018, schafften es die Teams Argentinien, Deutschland, Iran und Polen in Finalrunde. Argentinien (Detlefsengymnasium Glückstadt) wurde vor dem Iran (Lernwerft Friedrichsort), Polen und Deutschland (Jeweils Toni Jensen Schule Kiel) Lebensweltmeister 2018. Im Elfmeterschießen konnte Argentinien seinen Titel sichern.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Martin Weber (Projektleitung),
martin.weber@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399 00, www.bei-sh.org, www.bei-sh.org/lebensweltmeisterschaft-2018.html
Bildungsarbeit:

SCHÜLER HABEN SPUREN DER GLOBALISIERTEN WELT
IM EINKAUFSWAGEN GEFUNDEN

Ein Bericht von der Abschlussveranstaltung des Schulwettbewerbs
„Die Welt im Einkaufwagen“



Am 27. Juni 2018 kamen neun Klassen aus Schleswig-Holstein nach Kiel ins RBZ Wirtschaft, um ihre Projektergebnisse zum Schulwettbewerb „Die Welt in unserem Einkaufswagen. Eine Spurensuche auf dem Weg weltweit hergestellter Produkte.“ zu präsentieren. Über die letzten Monate hatten sich die ca. 200 Schüler*innen mit alltäglichen Produkten, wie z.B. Smartphone, Lederschuhe, Schokolade, Orangensaft oder Jeanshose auseinandergesetzt und die Handelswege und Produktionsbedingungen einmal genauer unter die Lupe genommen. Auf der Abschlussveranstaltung zeigten sie dann mittels Weltkarten - sowohl digital auf dem Computer oder analog auf Postern - die verstrickten globalen Lieferketten der Produkte und gestalteten FactSheets zu den Herausforderungen in der Produktion. Hier berichteten die Schüler*innen über die schwierigen Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen oder in Goldmienen, beschrieben die negativen Einflüsse von Palmölplantagen auf Regenwaldgebiete oder von Pestizideinsatz auf Orangenplantagen. In einem dritten Schritt entwarfen die Schüler*innen Zukunftsideen, die sie mit einem so genannten Pitch präsentierten. Die Projektideen waren vielfältig und teilweise auch bereits in den Schulen umgesetzt oder angeschoben worden. Eine Klasse möchte die Kaffeepartnerschaft „Kaffeehelden“ aufbauen, die mit einer direkten Partnerschaft zu einer Kaffeeplantage in Kolumbien auf faire Löhne, ökologischen Anbau und Bildungsförderung achtet. Der Kontakt zu einer Kaffeebäuerin besteht bereits.

Eine weitere Klasse hat über das Recycling von Lederschuhen nachgedacht, und bereits einen Prototyp für einen Nistkasten aus Schuhen hergestellt. Gleich mehrere Klassen präsentierten die Idee einer Applikation für Smartphones: Zum Beispiel sollte in der einen App durch ein Spiel Geld für eine gemeinnützige Organisation gesammelt werden. Und eine andere App sollte Jugendliche spielerisch auf die Herausforderungen im Kakaoanbau hinweisen, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und sojunge Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil begeistern. Politischer wurde es bei einer Gruppe, die bereits einen Brief an eine EU-Abgeordnete formuliert hatte, in dem sie an die Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette appellierten, und Unterschriften für die Mitunterzeichnung des Briefes sammelten.

In allen drei Aufgaben konnte letztendlich das Max-Planck-Gymnasium aus Kiel überzeugen und gewann den Hauptpreis von 1000€. Den zweiten Platz belegte das Gymnasium Elmschenhagen und den dritten Platz die Herderschule Rendsburg. Für alle Schüler*innen gab es am Ende noch als Dankeschön einen wiederbefüllbaren und somit ressourcenschonenden Marker von edding.
Das Projekt hat in Kooperation mit dem IQSH stattgefunden und wurde von BINGO! gefördert sowie unterstützt vom RBZ Wirtschaft Kiel und edding.
 
Weitere Infos zu dem Wettbewerb und weiteren Schulprojekten:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Projektleitung),
lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00 www.bei-sh.org
 www.bei-sh.org/die-welt-im-einkaufswagen.html
Partnerschaftsarbeit

EIN BERICHT VOM STUDIENTAG
„WER NICHT MIT DER ZEIT GEHT – MUSS MIT DER ZEIT GEHEN!“


Am Freitag, 6. Juli lud der Partnerschaftsrat des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) zu einem landesweiten Studientag ein. Rund 40  Vertreter*innen von Nichtregierungsorganisationen, Kirchen-, Schul- und Städtepartnerschaften nutzten die Gelegenheit, sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden über neue Partnerschaftsformen, entwicklungspolitische Ansätze und die Zukunftsfähigkeit von Partnerschaften zu informieren und auszutauschen.
Im ersten Vortrag erläuterte Monika Dülge, vom Eine Welt Netz NRW, die von der Bundesregierung forcierten Public Private Partnerships (PPP), gemeinsame Vorhaben von Unternehmen und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Sie sollen den Transfer von Know-how und Technologien in Länder des Globalen Südens fördern und könnten damit ein Gewinn für die EZ sein, so Dülge. Im weiteren Verlauf stellt sie die Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) vor, bei denen Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an der Umsetzung der UN-Nachhhaltigkeitsziele arbeiten.
Daneben verwies sie auf die „Istanbul Priciples“, die als Referenzrahmen entwicklungspolitischer NROs für wirksame und zeitgemäße EZ dienen. Sie umfassen u.a. Menschenrechte, Partizipation und Transparenz und sollten auch in der Partnerschaftsarbeit berücksichtigt werden. Ebenso wie der „Do No Harm“-Ansatz (DNH), der Grundregeln für eine konfliktsensible Durchführung von Hilfsaktivitäten, also auch Partnerschaftsprojekten, benennt.
Letztlich stellte sie die Frage nach nach der viel beschworenen „Augenhöhe“ in Nord-Süd-Partnerschaften und fordert dazu auf, Fragen zu Machtverhältnissen, Paternalismus, Rassismus, Ownership u.a. in den Gruppen hier, aber auch mit den Partnern im globalen Süden zu diskutieren und sich für die Änderung struktureller Ursachen weltweiter Ungleichheiten einzusetzen. Mit einem Zitat von Marta Benavides, Friedensaktivistin aus El Salvador, bringt sie die Gäste abschließend zum Nachdenken „We don´t need help, just do your homework!“
Im nächsten Vortrag berichtet Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, aus seiner Arbeit als Partnerschaftsgruppen-Berater. Dabei macht er immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen hier wissen, was, wie, woanders besser werden soll. „Es ist richtig, dass es Probleme da unten gibt, aber es gibt auch Lösungsansätze vor Ort. Das Dogma des lösungskompetenten globalen Nordens versus problembehafteter globaler Süden ist schädlich“, so Dr. Mabanza und ergänzt, dass man bei Partnerschaften mit Toronto oder Montpellier nie nach „Augenhöhe“ fragen würde.
„Wenn wir Afrika helfen oder retten wollen, sollten wir uns eingestehen, dass Europa auch gerettet werden muss“, meint er und wünscht sich, dass nicht nur materielle Werte, sondern auch soziale Beziehungen als Reichtum verstanden werden.

„Die Welt braucht weniger Diebstahl“, so Dr. Mabanza und fordert z.B. das Austrocknen von Steuerparadiesen und einen Wandel der Wirtschaft, aber auch einen gesellschaftlichen Wandel. Er ist sich sicher: Wer seinen eigenen Kontext kennt, kann am besten Strukturen verändern, die zu Ungleichheit führen. Er hält es für wichtig, Formen zu fördern, die Demokratie stärken, weist jedoch darauf hin, dass nicht alle organisiert sein müssten wie im Globalen Norden. Partizipation und
 
Meinungsbildungsprozesse könnten auch anderes gestaltet werden. Partnerschaften können nach seiner Ansicht nur überleben, wenn sie den Anschluss an politische und gesellschaftliche Debatten nicht verlieren und diese mitgestalten. Außerdem gilt es junge Leute zu gewinnen, was jedoch nur gelingt, wenn sie ernstgenommen werden und sie mit mitgestalten dürfen.
Partnerschaften machen aber nur Sinn, wenn sie sich mit den strukturellen Ursachen für globale Ungleichheiten und weniger mit den Symptomen beschäftigen, so Dr. Mabanza. Und wenn Projekte gefördert werden um die Symptome zu bekämpfen, muss immer die Frage sein, ob das was gefördert wird, auch das ist, was die Partner brauchen. Außerdem sollten Partnerschaftsengagierte auch ehrlich nach ihrer persönlichen Motivation fragen. Partnerschaften sollten viel mehr wahrnehmen, was sie voneinander lernen können. Sie sollten sich auf neue Lernprozesse einlassen und das herrschenden Gesellschafts- und Entwicklungsmodell kritisch hinterfragen, und alternative Gesellschaftsmodelle entwickeln. Dazu gehört auch der Abschied vom Denkansatz „Wir, die Entwickelten und die unterentwickelten Anderen.“ Nur so könnten Partnerschaften sich in einer Weise weiterentwickeln, dass sie tatsächlich zu Frieden, sozialer, ökonomischer und ökologischer Gerechtigkeit beitragen können. „Partnerschaften sind privilegierte Orte, um Fragen der Zukunftsfähigkeit zu diskutieren!“, ist sich Dr. Mabanza sicher.Im Anschluss an die Vorträge und Diskussionsrunden ging es in die Workshops mit den beiden Referenten. Hier wurden v.a. Fragen nach der Bedeutung von Kommunikation, Begegnung und Vernetzung in der Partnerschaftsarbeit, aber auch Auswirkungen des Kolonialismus diskutiert.
Die Teilnehmer*innen freuten sich über die neuen Erkenntnisse, auch über die ehrliche Kritik der beiden Referenten, den konstruktiven Austausch und die Anregungen für die eigene Arbeit.
Die Veranstaltung wurde gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Infos:
Die Vorträge und Infos zur Veranstaltung sind zu finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.bei-sh.org/partnerschaftstag-2018.html

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
Bericht

FILM UND DISKUSSIONSABEND “10 MILLIARDEN – WIE WERDEN WIR ALLE SATT ?“
AM 22.8.2018  IN SCHÖNWALDE


Foto: Von links nach rechts: Holger Schädlich, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Ostholstein-Lübeck, Prof. Dr. Gerold Rahmen, Leiter des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau standen den Gästen zur Diskussion zur Verfügung. © 2018 BEI-SH // Katharina Desch
 
Am 22. August 2018 lud das BEI in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Schönwalde zum Film- und Diskussionsabend ein. Rund 50 Gäste waren gekommen, um über die Frage zu diskutieren, wie die Weltbevölkerung in Zukunft ernährt werden kann. Als Diskussionsgäste waren dabei Prof. Dr. Gerold Rahmann, Direktor des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau und Holger Schädlich, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Ostholstein-Lübeck.
Schätzungen zufolge wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. „16 Milliarden könnten es bis 2100 sein“, so Prof. Rahmann. Da stellt sich die Frage: Wo soll die Nahrung in Zukunft für alle herkommen, wo doch bereits jetzt 800 Millionen Menschen hungern. Regisseur Valentin Thurn, macht sich in seinem Film auf die Suche nach Antworten und besucht Saatgutbanken in Indien, Soja-Plantagen in Mosambik und den Bayer Konzern. Er trifft Nahrungsmittelspekulaten in den USA, besichtigt Laborgärten in Japan und besucht Bäuer*innen in Malawi. Er stellt er Modelle wie Transition Towns, Urban Gardening und die Solidarische Landwirtschaft vor.
Viele der Gäste zeigten sich berührt vom dem Film, der neben vielen Lösungsansätzen auch viele Fragen in Bezug auf die Nachhaltigkeit der heutigen Nahrungsmittelproduktion aufwirft, z.B. nach den zur Neige gehenden Rohstoffen für die Düngemittelproduktion oder der Verunreinigung von Gewässern durch Überdüngung. Schädlich vom Kreisbauernverband sieht hier die schleswig-holsteinische Landwirtschaft  auf einem guten Weg.  „Es hat sich in den letzten Jahren viel getan und mit der kürzlich erlassenen Düngemittelverordnung wird sich die Situation weiter verbessern“, versichert er.

Natürlich wurde auch das Bevölkerungswachstum diskutiert. Die heute produzierten Lebensmittel könnten bei entsprechender Verteilung alle ernähren. Rahmann, der viel internationale Erfahrung hat und auch die Politik berät, sieht hierin tatsächlich das größte Problem: „Das macht mir nicht nur Sorgen, das macht mir Angst“, so Rahmann. Es braucht mehr Bildung, so das Publikum.
Immer wieder wurde auch an die Verantwortung der Konsument*innen appelliert und dabei ein „Weniger an Fleisch“ gefordert. Doch in vielen Ländern steigt die Nachfrage. So zeigt der Film eine Hähnchenmast- und Schlachtanlage in Indien, in der täglich 1 Mio Hähnchen geschlachtet werden. Stolz berichtet ein Mitarbeiter, man sei die Nummer 1 in Indien – einem Land in dem man sich bis vor wenigen Jahren vor allem vegetarisch ernährte. Er hofft, dass die Zahlen weiter steigen. Dies ist beängstigend, doch wer will Indien diesen „Fortschritt“ übel nehmen. Ist vielleicht doch Laborfleisch die Lösung? Oder ist es die Gentechnik, die die Welt ernähren soll? Während der Bauernverband mehr Offenheit für neue Technologien wünscht, ist die überwiegende Meinung der Gäste, dass diese Technologien neben unkalkulierbaren Risiken nur neue Abhängigkeiten schaffen und damit nicht zu einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion beitragen. Auf die Frage, ob die Biolandwirtschaft die Welt ernähren kann, sagt Rahmann ehrlich, dass er dies bei der Bevölkerungsentwicklungen nicht sagen kann.
 
Fazit:
Das Problem ist extrem komplex ist und es gibt nicht die eine Lösung. Es muss eine Vielfalt an Modellen für die Nahrungsmittelproduktion der Zukunft geben, angepasst an Boden und Klima, an verfügbare Ressourcen, an die Bevölkerung, an urbane und ländliche Regionen. Und wir alle tragen Verantwortung - die Landwirtschaft, die Politik, die Forschung, die Wirtschaft, und nicht zuletzt wir als Konsument*innen, die wir jeden Tag mit unserem Einkauf entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Einsatzstelle: Ev. Kirchengemeinde Schönwalde, katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
Bericht:

INDONESISCHER BESUCH BEIM BÜNDNIS EINE WELT SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AM 17.8.2018 IN KIEL

Eine Bericht von Sina Majek (FÖJ beim BEI)

Foto: Vertreterinnen und Vertreter vom BEI-Team und die Besucher aus der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung in Berlin. © 2018 BEI-SH  //  Fridtjof Stechmann
 
Gut 12.000 Kilometer und sechs Zeitzonen trennen Deutschland und Indonesien. Davon war beim Treffen des BEIs und der Delegation der Landesvertretung nichts zu bemerken. Die beiden Praktikanten Widya und Zaki, die unter der Leitung von Dr. Christoph Behrens die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge Deutschlands kennenlernen möchten, erzählten enthusiastisch von ihren Erfahrungen in Deutschland und ihrem Leben in Indonesien. Die Themen „Fairer Handel“ und „Nachhaltige Entwicklung“ standen dabei im Vordergrund.
Das Land im globalen Süden befindet sich im stetigen Wandel und eine Urbanisierung ist klar erkennbar. Das hat Konsequenzen für das alltägliche Leben. Die beiden Praktikanten sehen der Entwicklung in ihrem Land ähnlich gespannt, aber auch kritisch entgegen. So berichtete Widya unter anderem:  
„Sobald man nach seinem Studium in Jakarta angekommen ist, wird man automatisch zur ATM/Geldmaschine für die Familie. Und über Themen wie LGBT kann nicht einmal offen an der Universität diskutiert werden.“
Der Zwang zu studieren und in der Hauptstadt einen Job zu finden, um die Familie daheim zu unterstützen, ist groß. Jakarta kommt dementsprechend mit der Flut an zugezogenen Menschen kaum hinterher. Umso wichtiger ist es, sich auf die zahlreichen positiven Entwicklungen zu konzentrieren und die Chancen und Perspektiven wahrzunehmen, die Indonesien bietet. Unter dem Schirm des Fairen Handels wurden Ideen über die Vermarktung indonesischen Kaffees festgehalten. Es gibt StartUps in Indonesien, die drei berühmtesten haben die beiden Praktikanten für uns zusammengestellt.
GoJek, PrivatQ und Transletin sind drei Apps, mit denen von Handyzahlungen, Taxibestellungen, Übersetzungen und privaten Tutoren für Zulassungsprüfungen alles erledigt werden kann.
Mit Blick auf dieses erfolgreiche Gespräch hofft das BEI, dass sich noch mehr solche Treffen in Zukunft organisieren lassen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 
Dr. Christoph Behrens, christoph.behrens@lv.landsh.de, Tel.: 030 746847-205, www.lv-landsh.de und http://futureindonesia.org/
Erlebnis-Tour durch Schleswig-Holstein

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN?
AUF DER SUCHE NACH DEM NACHHALTIGEN URLAUBSGLÜCK

Ein Bericht von Lena Märtens, FÖJlerin bei der BUNDjugend Schleswig-Holstein und Glücksvagabundin zum Kooperationsprojekt mit dem BUND

Foto: Die Gruppe der „Glücksvagabundinnen“ vor ihrer Abfahrt in Kiel.
© 2018 BUNDjugend Schleswig-Holstein

Wer braucht All-Inclusive-Reisen ins Ausland? Einfach mal eine Woche durch Schleswig-Holstein reisen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß – als Glücksvagabund*innen haben wir – Kristina, Lena, Lukas, Annika, Emelie und Marina – genau das einmal ausprobiert. Unser Weg führte uns jeden Tag zu einem neuen spannenden Projekt, die Nächte verbrachten wir im Schlafsack. Und Eines war unsere Sommertour sicher nicht: langweilig! Von der Solidarischen Landwirtschaft bis zum Wohnprojekt, von der Wanderung entlang der Ostseeküste bis zur Führung durch die Kalkberghöhlen, von der mongolischen Jurte bis zum Gänge-System aus Strohballen: Jeder Tag und jede Nacht hatte etwas Neues zu bieten.
Unser Ziel: suffizientes Reisen, also mal einen Gang zurückschalten und sich fragen, was man denn eigentlich wirklich braucht. Das bedeutete für uns einfache Fortbewegungsmittel, Camping und vor allem das eigene Bundesland (neu) zu entdecken – für wenig Geld und auf möglichst nachhaltige Art.

Und dabei fanden wir das Glück in den kleinen Dingen: Lange Gespräche mit unseren Gastgebern, Picknick am Froschteich, Lagerfeuer, ein Bad im See und der Sternenhimmel, der so viel schöner ist als in der Stadt – diese Erlebnisse werden uns als besonders schön in Erinnerung bleiben.
 
Auch die Reaktionen auf unsere Unternehmung überraschten uns sehr positiv: Überall stießen wir auf Offenheit, Begeisterung und Hilfsbereitschaft. Unsere Gastgeber boten uns weit mehr als eine Wiese zum Zelten, wir wurden herumgeführt, konnten all unsere Fragen loswerden und bekamen noch dazu Kuchen, ein Abendessen, Frühstück oder Gemüse zum Kochen. Aber auch von Fremden wurden wir immer wieder angesprochen und erhielten viel Zuspruch, wenn wir von unserer Tour und der Idee dahinter berichteten.
 
Natürlich lief nicht immer alles reibungslos: Mehrfach verpassten wir einen Bus oder Zug oder die Verbindungen waren plötzlich doch nicht so, wie wir gedacht hatten – oder wir mussten bangen, ob wir denn alle in den Kleinbus passen würden. Gelernt haben wir dabei vor allem, dass man immer einen Weg findet, auch wenn es mal eine Stunde länger dauert als geplant. Auch sonst stellte uns das Überleben in der „Wildnis“ vor Herausforderungen: Bereits die erste Nacht schlug ganz schön auf die Stimmung, weil wir sie hauptsächlich frierend verbrachten. Dieses Problem hatten wir später zwar weniger, im Stroh fielen dafür die Mücken über uns her. Unsere Abenteuerlust konnte die daraus resultierende Müdigkeit aber kaum bremsen und auf jeden Fall lernten wir die Bedeutung von erholsamem Nachtschlaf ganz neu zu schätzen. Auch die Regenschauer, in die wir ab und zu gerieten, konnten uns nur kurzfristig die Laune „verhageln“ – trocknet ja wieder.
Alles in allem ist unser Experiment jedenfalls geglückt. Auch wenn wir uns freuten, wenn sich unterwegs mal eine heiße Dusche oder eine Steckdose für das Handy fand, stellten wir doch vor allem fest, dass das einfache Reisen jede Menge Spaß und tolle Erfahrungen bietet. Und wenn wir mal längere Strecken zu Fuß gingen, waren wir schnell überzeugt, dass wir eher noch zu viel als zu wenig Gepäck dabei hatten …
Nach dieser Erfahrung sind wir überzeugt: Eine schöne Reise kann direkt vor der eigenen Haustür liegen. Tatsächlich gibt es viel mehr spannende Projekte in der Umgebung, als wir vorher gedacht hätten – die Woche reichte definitiv nicht aus, um alle kennenzulernen. Es lohnt sich, eigene Urlaubsgewohnheiten zu hinterfragen und vor allem offen auf andere Leute zuzugehen – viele begegnen einem ebenso aufgeschlossen. Wir haben in dieser Woche festgestellt: Es gibt viel zu gewinnen, wenn man mal auf den gewohnten Komfort verzichtet.

Weitere Informationen und Kontakt:
BUNDjugend Schleswig-Holstein, Lorentzendamm 16, 24103 Kiel
Kristina Rauf (Projektassistenz), Tel. 0431/ 660 60-20, www.bundjugend-sh.de,
www.facebook.com/BUNDjugend-Schleswig-Holstein-110978088948300/
www.bundjugend-sh.de/blog-gluecksvagabundinnen
Fairer Handel

BERICHT VOM DRITTEN TREFFEN DER FAIREN KOMMUNEN AN DER WESTKÜSTE
AM 9.7.2018 IN HUSUM


Foto: Gruppenbild der Teilnehmer*innen beim regionalen Netzwerktreffen Faire Kommunen an der Westküste in Husum. © 2018 BEI-SH // Lisa Jakob
 
Husum ist auf dem Weg „Fairtrade Town“ zu werden und somit bald die fünfte Stadt an der Westküste Schleswig-Holsteins, neben Meldorf, Heide, Niebüll und der Hallig Hooge, die sich das Engagement für den fairen Handel auf die Fahne schreibt.   Ein guter Grund das diesjährige Netwerktreffen der fairen Kommunen an der Westküste nach Husum zu legen. Am 09.07.2018 begrüßte der Bürgermeister Uwe Schmitz die angereisten ca. 15 Engagierten aus den Aktivgruppen, die sich an diesem Tag über ihre Aktivitäten informierten und gute Beispiele aus den eigenen Städte teilten. Viele Erfahrungen wurden ausgetauscht und gerade der regionale Bezug und Absprache gelobt. Das BEI wird auch weiterhin solche regionalen Vernetzungstreffen unterstützen, um weiterhin eine Plattform für die regionale Vernetzung und den Austausch zu bieten.

Terminhinweis:
Die nächste Fachtagung mit allen Gruppen des Landes „Faire Kommunen in Schleswig-Holstein“ findet am 26. Oktober 2018 in Neumünster statt.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairer-handel
Bildung

EIN BERICHT VOM FÖJ-SEMINAR ZUM FAIREN HANDEL AM 22.8.2018 IN KIEL

Bereits zum dritten Mal veranstaltete das BEI zum Start des neuen Jahres des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Schleswig-Holstein ein Seminar zum Fairen Handel und wie dieser in den Einsatzstellen unterstützt werden kann. Am 21.&22.August kamen 23 FÖJ-Kräfte aus ganze Schleswig-Holstein nach Kiel, um einerseits die Grundzüge des Fairen Handels kennenzulernen, als auch mehr darüber zu erfahren, wie diese in Bildungsarbeit vermittelt werden kann. Andererseits ging es aber auch darum, zu erarbeiten, welche Aktionen in der jeweiligen Einsatzstelle im Laufe des kommenden Jahres umgesetzt werden können. Nach vielen Diskussionen, u.a. mit einem Besuch des Kieler Weltladen aufgeheitert, konnten hierzu viele Ideen gesammelt werden – von Bildungseinheiten in Schulen, fairen Frühstücken in Städten und Einrichtungen, bis hin zu Unterschriftenaktionen, mit denen große Café-Ketten zur Umstellung auf fair gehandelte Produkte aufgefordert werden.
Das BEI ist gespannt, wie sich diese Ideen weiterentwickeln und sieht sich bestätigt, dass das Interesse am Fairen Handel in unterschiedlichsten Themenzusammenhängen und auch das Konzept über 2 Tage sowohl inhaltliche als auch didaktische Inhalte zu vermitteln, aufgegangen sind. Großen Dank gebührte hierbei auch Hans Christoph Bill von Mobile Bildung e.V., der als Fairhandelsberater für Schleswig-Holstein am ersten Seminartag für die kompetente Erläuterung des Fairen Handels bereitstand.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Promotorin für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), lisa.jakob@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairer-handel
Globales Lernen im Museum

MITMACH-STATION ZU „FAIR FLOWERS“
IN DER KLAUS FUßMANN-KUNSTAUSSTELLUNG IM MUSEUM FÜR KUNST UND KULTURGESCHICHTE (25.3.-23.10.2018)


Foto: Die Mitmach-Station zum  Blumenhandel in der Ausstellung. © 2018 BEI-SH // Nicole Gifhorn

Klaus Fußmann gehört zu den angesehensten Malern Deutschlands. Anlässlich seines 80. Geburtstages widmet das Schloss Gottorf dem in Schleswig-Holstein lebenden Künstler eine umfassende Einzelausstellung. Seine Gemälde berühren die Besucher*innen, wie beispielsweise seine zahlreichen ausdrucksstarken Werke von Landschaften und Blumen.
Eine Mitmach-Station in der Ausstellung lädt dazu ein, über die persönliche ästhetische Wahrnehmung einen Bezug zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen herzustellen. Konkret können sich die Besucher*innen am Aktionstisch „Fair Flowers“ über Produktionsbedingungen im Blumenhandel informieren. Exemplarisch werden am Beispiel einer Rosenfarm in Kenia die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen und die ökologischen Probleme vorgestellt, die mit der Rosenfarm verbunden sind.
Weiterhin besteht an der Mitmach-Station die Möglichkeit, Blumen aus Krepppapier zu basteln, welche nicht im Supermarkt erworben, sondern zu jeder Jahreszeit selbst produziert werden können.

Ausstellung: “Klaus Fußmann. Von Anfang an” vom 25. März bis 23. Oktober 2018

Zeit: Dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Jeden Sonntag, 14 Uhr: Öffentliche Führungen.

Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

Preise: Erwachsene 9,00 € (inklusive Eintritt ins Schloss 14,00 €), ermäßigt 6,00 € (inklusive Eintritt ins Schloss 11,00 €), Familienkarte 19,00 € (inklusive Eintritt ins Schloss 29,00 €)

Anmeldungen und Informationen zur Ausstellung unter 04621 813-333 oder service@landesmuseen.sh oder unter http://www.schloss-gottorf.de/landesmuseum-kunst-und-kulturgeschichte/aktuelle-ausstellungen/fussmann.-von-anfang-an

Weitere Informationen zur Mitmach-Station: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel.: 04621-813-160, www.bei-sh.org/globaleslernen
Globales Lernen

WANDERAUSSTELLUNG: NUTZ‘ PFLANZEN RICHTIG
AUF TOUR DURCH SCHLESWIG-HOLSTEIN UND HAMBURG


Welche Nutzpflanzen dienen den Menschen auf dieser Welt als Hauptnahrungsmittel? Wie viel Ackerfläche steht jedem Menschen auf der Welt zur Verfügung? Welche Nutzpflanze wird auf der Welt am meisten angebaut?
Die Nutzpflanzen Raps, Zuckerrohr, Mais, Ölpalme und Soja gehören zu den Global Playern in der Landwirtschaft. Welche Probleme mit dem industrialisierten Anbau dieser Nutzpflanzen verbunden sind, dem geht die Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“ nach,
Die Wanderausstellung "Nutz' Pflanzen richtig" wird an verschiedenen Museumstandorten in Schleswig-Holstein und in Hamburg bis Ende 2019 gezeigt.
Das Projekt wird gefördert durch Bingo! Die Umweltlotterie.
 
Ausstellungsorte:
21.9. - 14.11.2018
Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum
Jungfernstieg 4, 25704 Meldorf
www.landwirtschaftsmuseum-schleswig-holstein.de
 
Ausleihen:
Die Ausstellung kann über das BEI gegen eine Gebühr von 1.000 Euro geliehen werden. Die Gebühr schließt eine Fortbildung der Museumsguides und die Organisation und Ausrichtung eines Workshops für Museumsgäste im Rahmen der Ausstellung ein. Die Ausstellung beinhaltet sechs Themenbanner, ein Weltkarte, eine Audio- und eine Filmstation sowie eine Memowand mit Tipps und Anregungen zum nachhaltigen Umgang mit Nutzpflanzen. Sie benötigt eine Ausstellungsfläche von rund 20 m².

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel.: 04621-813-160, www.bei-sh.org/globaleslernen
www.bei-sh.org/nutz-pflanzen-richtig.html
Bildung

FILMVORFÜHRUNG UND GESPRÄCH MIT DEM FILMEMACHER:
„SYSTEM ERROR. WIE ENDET DER KAPITALISMUS?“ IN FLENSBURG

 
Der Film System Error zeigt schonungslos und offen die Auswirkungen des derzeitigen Wirtschaftssystems auf Menschen und unseren Planeten und stellt die Frage: Sind wir tatsächlich bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?
„Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann? SYSTEM ERROR sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt. Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.“ http://www.systemerror-film.de/
Der Europa-Universität Flensburg und dem BEI ist es gelungen, Regisseur Florian Opitz nach Flensburg einzuladen, um mit ihm im Nachgang zur Vorführung zu diskutieren und weitere Fragen zu den Themen des Films zu beantworten. Florian Opitz (geb. 1973) ist Filmemacher, Autor und Journalist, seit 1998 hat er zahlreiche preisgekrönte Dokumentationen und Dokumentarfilme für verschiedene europäische Sender und das Kino gedreht (DER GROSSE AUSVERKAUF, SPEED. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit).

Zeit: 13.9.2018  //  15:00Uhr bis ca. 18:00Uhr

Ort: Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg,

Teilnahme/Anmeldung: Anmeldung ist nicht erforderlich, Eintritt (Kino-Ticket): 5,50€.

Veranstalter: Norbert Elias Center for Transformation Design & Research (NEC) der Europa-Universität Flensburg und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Promotorin für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), lisa.jakob@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairer-handel
Einladung

TREFFEN DES VORBEREITUNGSKREIS AFRIKATAGE KIEL 2019

Seit 10 Jahren veranstalten die Mitgliedsgruppen gemeinsam im Rahmen der Interkulturellen Woche Kiel einen Afrikatag. Das BEI bildet das Dach und koordiniert und organisiert die Aktivitäten. Das nächste „Bildungsfestival Afrikatage Kiel“ hat seine zentrale Veranstaltung am 25. Mai 2019 im Audimax der Uni. Alle Gruppen sind eingeladen, sich an diesem Bildungsfestival mit Aktivitäten (Infostand, Theater, Vorträge u.ä.) zu beteiligen. Dazu trifft sich der nächste Vorbereitungskreis im September.
 
Zeit:: 20.9.2018  //  18 – 20:00 Uhr

Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel

Teilnahme/Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
Theatergastspiel in Kiel

„VOM REISEN IN EHEMALIGEN KOLONIEN - EINE POSITIONSBESTIMMUNG“ 

Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein präsentiert die Flensburger Theaterwerkstatt Pilkentafel im Sechseckbau des Studentenwerks Schleswig-Holstein auf dem Campus der CAU Kiel


Foto:
Elisabeth Bohde und Torsten Schütte verarbeiten ihre Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte in einem vielfältigen Theaterabend.
© Theaterwerkstatt Pilkentafel
 
Zeit: 29.09.2018 // 19:00 bis 22:00 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Ort: Sechseckbau auf dem Campus der CAU Kiel, Westring 385, 24118 Kiel
 
Der Rum- und Zuckerhandel mit den ehemaligen dänischen Kolonien in Westindien hat Flensburg und ganz Europa reich gemacht. Aber was sind die Folgen auf der anderen Seite? Ist die andere Seite nicht noch stärker geprägt durch die Kolonialgeschichte? Wurde sie nicht über lange Zeit ihrer Geschichte beraubt, ihrer Identität? Und wie ist es heute?Diese Fragen hinterlassen Ratlosigkeit: Mit welcher Geste begegnen wir den Leidtragenden unserer gemeinsamen und doch ungleichen Geschichte? Können wir was wiedergutmachen? Sollen wir das? Wer profitiert heute von wem? Müssen sich die anderen für uns interessieren?
Aus der Verarbeitung dieser Erfahrungen ist ein Theaterabend entstanden, der erklärt und verwirrt, unterhält und betroffen macht.
Die Veranstaltung ist Teil des „Bildungsfestivals: Afrikatage-Kiel“ des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen Kiel statt.

Programm:
19-21:00 Uhr        Theaterstück „Vom Reisen in ehemaligen Kolonien - Eine Positionsbestimmung“
Flensburger Theaterwerkstatt Pilkentafel
21 -22 Uhr               Diskussion
Mit der Initiative Kiel-postkolonial und dem Verein Sisters-Frauen für Afrika
 
Eintrittskarten  ab dem 15.9.2018: Vorverkauf 10 €, ermäßigt 8 €  //  Abendkasse 12 €, ermäßigt 10 €

Vorverkaufsstellen: Bündnis Eine Welt, Walkerdamm 1, 24103 Kiel  und
Kulturbüro des Studentenwerks, Mensa I,  Westring 385, 24118 Kiel

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) in Kooperation mit dem Kulturbüro des Studentenwerk Schleswig-Holstein, unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Dachverband Entwicklungspolitischer Organisationen
Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung),
ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org

Vortrag:

FAIRONOMICS
KONSUM WANDEL GESTALTEN -
WELTWEIT UND IN BAD OLDESLOE

Im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung findet eine zweiteilige Vortragsveranstaltung statt.
Unter dem Begriff Faironomics zeigen die beiden Buchautoren und Aktivisten Ilona Koglin und Marek Rohde praxisnah und unterhaltsam, wie wir gemeinsam durch bewussten Konsum und solidarisches Wirtschaften eine bessere Welt schaffen können.

Daran anschließend informiert Dr. Hartmut Jokisch (Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe) über faire und lokale Gestaltungsmöglichkeiten.

Vortrag: 20.9.2018 // 19:30 – 21:00 Uhr (Im Saal des Historischen Rathauses)

Ausstellung: 18. – 26.9.2018, jeweils von 8 – 22:00 Uhr

Ort: Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Teilnahme/Anmeldung: Kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

Veranstalter: Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und Engagement Global - Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des BMZ.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein - Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI).

Flyer mit Programm zur Veranstaltung:
https://www.bei-sh.org/fileadmin/bei/Veranstaltungen_2018/2018_09_Ausstellung_Konsum-Wandel_Bad-Oldesloe_Flyer.pdf

Weitere Informationen und Kontakt: Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe, Ansprechpartner: Dr. Hartmut Jokisch, hartmut.jokisch@gmail.com, www.badoldesloe.de, www.badoldesloe.de/B%C3%BCrger/Einkaufen/Fairtrade/,
www.bei-sh.org/fairerhandel.html, www.bei-sh.org/17ziele.html

Globale Partnerschaften und Entwicklung

NORD-SÜD-PARTNERSCHAFTSTAG OSTHOLSTEIN AM 15.9.2018 IN EUTIN

Zu diesem Studientag sind alle ostholsteinischen Partnerschaftsgruppen sowie andere Eine-Welt-
Interessierte der Region eingeladen, sich über ihre Erfahrungen, ihre Aktivitäten und Projekte in der Partnerschaftsarbeit austauschen.
Daran anknüpfend werden wir die 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) erörtern, einige besonders partnerschaftsrelevante Ziele näher beleuchten und den aktuellen Stand der Umsetzung diskutieren. In diesem Zusammenhang wollen wir auch die Rolle der zivilgesellschaftlichen Nord-Süd-Partnerschaften betrachten, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der SDGs leisten können.
Neben der thematischen Arbeit dient die Veranstaltung auch der Vernetzung von Partnerschaftsengagierten und anderen Eine-Welt-Akteur*innen in der Region.
 
Zeit:
Samstag, 15.9.2018  //  9:30 – 14:00 Uhr

Ort:
Ev. Zentrum des Kirchenkreises Ostholstein, Schlossstraße 13, 23701 Eutin

Teilnahme:
Kostenfrei. Anmeldung erwünscht bis 12.9.2018  (katharina.desch@bei-sh.org)

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI); Kirchenkreis Ostholstein; Tansaniagruppe Curau

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
Interaktives Theaterstück in Kiel

„ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT AUF DER ANKLAGEBANK"

Im „Gerichtssaal“ eröffnet die „Richterin“ mit einem Hammerschlag die Verhandlung. Der „Staatsanwalt“ beginnt mit seiner Anklageschrift. Die EZ habe sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht, die die Höchststrafe rechtfertigen würden: Einstellung der EZ. Er „beweist“ mit Fotos und Statistiken, wie die Entwicklungshilfe Rassismus und Klischees von der armen Dritten Welt bedient und sich zu einer regelrechten Industrie entwickelt habe, die v.a. Arbeitsplätze in den Geberländern sichere, während die Zielländer weiter von Armut geplagt würden.
Die Verteidigung der Angeklagten gibt zu, dass in den vergangenen 60 Jahren Gelder in den Sand gesetzt worden seien, doch habe man aus den eigenen Fehlern gelernt und immerhin 100 Millionen Menschen ein besseres Leben ermöglicht. Für die Verfehlungen sei meist die Politik verantwortlich. Deshalb sei die EZ nicht als Täter, sondern als Opfer zu sehen.
Anhand der Beweisführung von Ankläger und Verteidiger und dem Verhör verschiedener „Zeug*innen“ werden Erfolge und Fehlschläge der Entwicklungszusammenarbeit aufgeführt.
Abschließend fällt das Publikum in der Rolle als Geschworene das Urteil: schuldig oder nicht schuldig?
 
Zeit:  11.10. 2018  //  19:30 Uhr

Ort: Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel

Teilnahme:
Eintritt 7,50 €, ermäßigt 5€ . Anmeldung bis 4. Oktober 2018.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) mit Unterstützung durch Bingo! Die Umweltlotterie.

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org, www.bei-sh.org/theater-ez-auf-der-anklagebank.html
Humanitäre Hilfe - Seenotrettung

FILM UND DISKUSSION: IUVENTA –
MIT GÄSTEN DER INITIATIVE JUGEND RETTET E.V.


Foto: Das Schiff Iuventa wird betrieben von der deutschen Initiative „Jungend Rettet e.V.“.  © Cesar Dezfuli

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“ (Jugend). Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.
Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

Zeit:
Samstag, 8.9.2018 (ohne Diskussion)   //  14:00 Uhr  // Studio-Filmtheater
Sonntag, 9.9.2018 (mit Diskussion)  // 14:00 Uhr  // Studio-Filmtheater
Mittwoch, 12.9.2018  (mit Diskussion)   // 20:00 Uhr  //  Fahrradkino (Alte-Mu)

Ort:
Studio Filmtheater ( 8.+9.9.) , Wilhelminenstraße 10, 24103 Kiel
Fahrradkino (12.9.) , Alte Mu, Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel

Teilnahme:
Eintritt Studio: 6,50 Euro
Eintritt Fahrradkino: Kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit Jugend Rettet e.V., dem STUDIO Filmtheater am Dreiecksplatz in Kiel und dem Fahrradkinokombinat

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Marie Möller und Maileen Hintze (Projektleitung), projekt@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org
www.facebook.com/fahrradkinokombinat, www.studio-filmtheater.de, www.iuventa-film.de/, www.jugendrettet.org
Themenabend

CHILE 9/11/73: 45 JAHRE DANACH – DER PINOCHET-PUTSCH UND DAS ERBE DER DIKTATUR

Filmvorführung mit Zeitzeugengespräch, Vortrag und Musik von Isabel Lipthay

Zeit: 11.9.2018 // 18:30 – 20:00 Uhr: Vortrag und Musik  // 20:30 Uhr: Film „Salvador Allende“
Ort: Die Pumpe, Haßstr. 22, 24103 Kiel      
Teilnahme: Vortrag kostenfrei, Eintritt für den Film 7 Euro (6 Euro ermäßigt)
 
Anlässlich des sich jährenden Militärputsches in Chile im Jahr 1973 veranstaltet das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein am 11. September einen Themenabend, der die Ereignisse von damals aufgreift und in einen aktuellen Kontext setzt. Als Zeitzeugin der Militärdiktatur wird die chilenische Journalistin und Musikerin Isabel Lipthay in einem Vortrag sowohl von ihren Erlebnissen als Journalismus-Studentin unter Allende als auch über den Militärputsch Pinochets, die Zeit der Diktatur, den damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Umbrüchen und über ihr Leben im Exil berichten. Ebenso werden die gegenwärtigen Entwicklungen Chiles sowie das Erbe der Diktatur Inhalt des Vortrags sein. Isabel Lipthay wurde in Santiago de Chile geboren, studierte Journalismus und Gesang und arbeitete im kulturellen Bereich für Fernsehen und Radio sowie verschiedene Zeitschriften. Auf Grund der Militärdiktatur und ihrer Inhaftierung emigrierte sie 1983 in die BRD, wo sie bis heute lebt. Sie war Korrespondentin der oppositionellen Zeitschrift Análisis und hat u.a. für die taz, Lateinamerika Nachrichten, Ila, Ila Latina, (Deutschland), De Standaard (Belgien), siete+7, punto final, El Mostrador, Cambio 21 (Chile), la pluma de ganso (Mexiko) geschrieben. Sie spielt seit 1986 eigene und lateinamerikanische Musik mit dem Duo Contraviento (www.contraviento.de). Untermalen wird sie ihre Erzählungen daher mit klangvollen chilenischen Liedern und eigenen Texten, die sie im Exil geschrieben hat. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für einen regen Austausch.
An die Erzählungen Lipthays anknüpfend, wird im Anschluss an den Vortrag der Film „Salvador Allende“ gezeigt. Der Chilene Patricio Guzmán, der diese Zeit als junger Filmemacher erlebte, zeichnet in seinem
 
Film ein sehr persönliches und ganz auf die Figur Allendes zugeschnittenes Portrait. Guzmán gelingt es, die soziale und politische Herkunft Allendes, seinen politischen Aufstieg, die von ihm eingeleiteten Reformen sowie seine letzten Stunden im Präsidentenpalast mit eindrucksvollem Bildmaterial wiederzugeben. Isabel Lipthay wird sowohl vor der Vorführung einleitende Worte zu dem Film sprechen, als auch nach der Vorführung für Fragen der Zuschauer*innen zur Verfügung stehen.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch Engagement Global im Auftrag des BMZ, „Bingo! Projektförderung“ sowie den Förderfond „Zusammenhalt stärken – Teilhabe sichern“ der Landeshauptstadt Kiel. 
Diese Veranstaltung ist Teil des SDG-Jahresprogramms des BEI.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org
Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/2018-9-11_themenabend-chile.html,  www.bei-sh.org/17ziele.html  
Fachgespräche

GENOSSENSCHAFTEN IN DER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT

 

TEIL 1:
Mit Genossenschaften Gesellschaften entwickeln –
Partnerschaftserfahrungen mit Tansania und Genossenschaftsbeispiele aus Indien


Zeit: 25.10.2018   //   17 - 19:00Uhr
 
Die Mediziner Dr. Gerd Leimenstoll und Dr. Klaus Jessen arbeiten seit 10 Jahren für Kieler Ärzten für Afrika e.V , die in Tansania medizinische Projekte durch- führen. Trotz erfolgreicher Arbeit sind sie beim Aufbau passender Strukturen und der Sicherung der Wirtschaftlichkeit an ihre Grenzen gestoßen.
Am Beispiel von Tansania beschreiben sie den Stand des Gesundheitswesens unter medizinischen und ökonomischen Aspekten, um dann auf den Zusammenhang von Ökonomie und Demografie einzugehen. Ist der Genossenschaftsgedanke ein Weg, um die Nutzung von Ressourcen zu optimieren?
Dazu befragen wir Dr. Wolfgang Salomo Er hat viele Jahre Erfahrung, wie man mit Genossenschaften ländliche Regio- nen entwickeln kann. Seine Beispiele aus Indien und den ehemaligen Ost- block-Ländern sollen helfen, mögliche Lösungswege zu erkennen.
 

TEIL 2:
Genossenschaften als Wirtschaftsbetrieb:
Gründung, Finanzierung und Planungsbeispiel


Zeit: 6.12.2018   //   17 – 19:00Uhr
 
Genossenschaften und ihre wirtschaftliche Tätigkeit gelten als ein besonders nachhaltiges Modell in der Entwicklungszusammenarbeit , denn durch sie  entstehen wirkungsvolle Strukturen. Gerade diese sind wichtig, damit Hilfe und Unterstützung nicht verpuffen. In dem Fachgespräch dreht sich alles um die Voraussetzungen, Gründung und Finanzierung einer Genossenschaft in einem Entwicklungsland.
Der Referent Dr. Wolfgang Salomo stellt seine langjährige Erfahrung aus dem Genossenschaftswesen für die schleswig-holsteinischen Vereine und Initiativen zur Verfügung.
Gründungsideen und Fragen aus der Praxis können gern zur Veranstaltung mitgebracht werden.

Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel

Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung wird gewünscht.

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), Walkerdamm 1, 24103 Kiel, 0431-67939900, ulrike.neu@bei-sh.org
Save the date

PRAXISTAG GLOBALES LERNEN:
PERSPEKTIVWECHSEL IM MUSEUM

Der Praxistag Globales Lernen „Perspektivwechsel im Museum“ zeigt, welche Möglichkeiten und welche Beispiele es für Globales Lernen an und mit Museen in Schleswig-Holstein gibt. Die Konferenz richtet sich an Museumspädagog*innen, Vermittler*innen in der kulturellen Bildung und Lehrkräfte. Für Lehrkräfte soll der Praxistag Impulse bieten und zeigen, welche Veranstaltungen es im Bereich Globales Lernen/BNE in Museen in SH gibt, die sie nutzen können.
Der erste Teil des Praxistages beschäftigt sich mit der Bedeutung der kulturellen Bildung für eine gesellschaftliche Transformation und der Rolle Museen in diesem Rahmen. Nach einem theoretischen Input werden Beispiele aus SH und aus anderen Bundesländern vorgestellt.
Der zweite Teil des Praxistages besteht aus Workshops. In den Workshops werden Projekte und Angebote von Museen und von außerschulischen Bildungsakteur*innen aus Schleswig-Holstein vorgestellt, die einen Perspektivwechsel im Hinblick auf Inhalte und Formate ermöglichen. In den Workshops werden Handlungsanweisungen erarbeitet, wie die Teilnehmenden die vorgestellten Angebote und Projekte auf ihre Arbeit übertragen können

Zeit: 12.11.2018 von 10-16 Uhr

Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte,
Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

Teilnahme: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de).

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen - Schloss Gottorf.

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715, www.bei-sh.org/praxistag-globales-lernen-2018.html
2. Infos und News von Mitgliedsorganisationen
Grünes Haus e.V., Eckernförde

ECKERNFÖRDER BILDUNGSPROJEKT „ECKERNFAIR TO GO“ ALS HERAUSRAGENDES BEISPIEL FÜR GLOBALES LERNEN AUSGEZEICHNET! 


Grünes Haus e.V. war mit digitaler Bildungsrallye auf dem Kongress „WeltWeitWissen 2018“ in Bremen vertreten. Der bundesweite Kongress für Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung fand vom 3. bis 5. Mai im Congress Centrum Bremen statt. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema „Lernen für den Wandel“ (https://www.weltweitwissen2018.de).
Für fast 450 Bildungsakteur*innen und Interessierte (davon ca 150 aus Norddeutschland) gab es zahlreiche Diskussionen, Workshops und Projekt-Präsentationen, in deren Mittelpunkt innovative Bildungsangebote mit dem Ziel der sozial-ökologischen Transformation standen.
Eine 10-köpfige Jury wählte im Vorfeld nach besonderen Kriterien Projekte aus, die auf dem Kongress ausgezeichnet und auf einem zweitägigen Bildungsmarkt von ihren Trägern vorgestellt wurden.
Stefanie Groß vom Verein Grünes Haus e.V. aus Eckernförde präsentierte gemeinsam mit „Hamburg mal fair/Mobile Bildung e.V.“ einen Workshop mit digitaler Bildungsrallye als zukunftsweisende Methode des Globalen Lernens. Auf der Grundlage einer medienpädagogisch ausgearbeiteten Rallye für Smartphones / Tablets lösen die Teilnehmer*innen von „EckernFAIR to go – Smartphone-Rallye zum Fairen Handel und nachhaltigen Konsum“ abwechslungsreiche Aufgaben zu Fairness und Nachhaltigkeit im städtischen Umfeld (outdoor).

Die Vision ist es, den Teilnehmer*innen aufzuzeigen, wie vielfältig - und oft verblüffend - die Verflechtungen der eigenen „gemütlichen“ Lebenswelt mit globalen Strukturen und Problemstellungen sind. Bei einem Rundgang durch die Stadt soll ein Perspektivenwechsel stattfinden, eine Veränderung des Blickes auf alltägliche Dinge und Orte und auf unseren Konsum. Die Rallye regt zum Nachdenken über alltägliche Konsum-Gewohnheiten und ihre globalen Auswirkungen an.
Durch den Einsatz digitaler Medien und die Gestaltung des Rundgangs in Form einer Gruppen-Rallye öffnet der Spaß am Spielerischen das Bewusstsein für die vermittelten Inhalte.
Die „digitale Schnitzeljagd“ ist eine Synthese aus Technologien, die u.a. von Jugendlichen gerne genutzt werden und Methoden des Globalen Lernens. Der Zugang zum Thema erfolgt interaktiv und mit einem hohen Eigenanteil durch gemeinsam zu lösende Aufgabenstellungen, die unterwegs in einer App aufgerufen werden: Ortssuchen, Quizfragen, Texteingaben, kreative Ton-, Video und Bildaufnahmen…
In einem an die Rallye anschließenden, dem Alter der Teilnehmer*innen angepassten Seminar werden die Ergebnisse ausgewertet und entstandene Gedanken bzw. einzelne Aspekte mithilfe weiterer Materialien und Methoden vertieft. So wird eine Basis dafür geschaffen, dass sich die Teilnehmer*innen auch nach dem Ende der Veranstaltung an einzelnen Punkten im Alltag reflektorisch mit Aspekten der globalen sozial-ökologischen Problemstellungen auseinandersetzen.

Zur Veranschaulichung und mit durchweg positiver Resonanz konnten interessierte Bildungsakteur*innen den Praxistest mit einer eigens für den Kongress erstellten Tablet-/Smartphone-Rallye machen. Auf dem Bildungsmarkt und in einem ergänzenden Workshop wurden die Chancen durch die Zusammenführung von „Lernen in einer digitalisierten Welt“, Draußen-Lernen und Globalem Lernen erörtert, sowie die Erstellung und Durchführung einer Bildungsrallye erklärt. 

Weitere Informationen, Kontakt und Terminabsprache:
Grünes Haus e.V., , St.-Nicolai-Str. 21, 24340 Eckernförde, Stefanie Groß, eckernfair@web.de, Tel.: 0151 54680816 (auch WhatsApp), http://weltlaeden.de/eckernfoerde/bildungsangebote/, https://www.facebook.com/Gr%C3%BCnes-Haus-Eckernf%C3%B6rde-1585767608314769/
Deutsch-Ghanaischer Entwicklungshilfeverein e.V., Kiel

JUBILÄUMSFEIER: 25 JAHRE VEREINSGESCHICHTE

 
1993 wurde der GaAdanme Kulturverein von in Kiel lebenden Ghanaern gegründet. Später wurde der Verein in Deutsch-Ghanaischer Entwicklungshilfe-Verein e.V. umbenannt und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer
VR 3626-KI eingetragen.
Das ist jetzt 25 Jahre her. Aus diesem Anlass wollen wir sie alle herzlich zu einer Veranstaltung einladen.
Die Veranstaltung findet am 12. Oktober 2018 ab 17:00 Uhr in den Räumen des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel statt.

Unser Programm:
Moderation: Ulrike Neu
17:00 Uhr                Empfang der Gäste
17:15 Uhr                  Begrüßung
17:20 Uhr                 Grußwort von Martin Weber, Geschäftsführer des Bündnis Eine Welt S-H e.V.
17:30 Uhr                 Referat Rose Sekoh
„Die Bedeutung des Vereins und sein Netzwerk.“
18:00 Uhr                Präsentation Rose Sekoh
Vorstellung der Projekte des Vereins,
Was haben wir geschafft?
Welche Erfahrungen haben wir gemacht?
Was hätten wir besser machen können?
18:20 Uhr                 Pause mit Snacks und afrikanischen Spezialitäten
18:50 Uhr                 Video von unserer Frauengruppe in Ghana mit Kommentaren von Rose Sekoh
19:00 Uhr                Der Blick nach vorne: Müllvermeidung und Recycling - geht das in Entwicklungsländern?
Referent N.N.
19:30 Uhr                 Austausch und Ausklang der Veranstaltung
 
Zeit: 12.10.2018  // ab 17:00 Uhr

Ort: Bündnis Eine Welt Schelswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel

Teilnahme: Wir bitten um Anmeldung an info@ghana-hilfe.org bis zum 5. Oktober 2018 und freuen uns auf ihr Kommen!

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Deutsch-Ghanaischer Entwicklungshilfeverein e.V.
Postfach 2222, 24021 Kiel, info@ghana-hilfe.org, Tel.: 0431-737641, www.ghana-hilfe.org
Partnerschaft Afrika e.V., Geesthacht

KINOABEND:
„TOMORROW - DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN“ IN GEESTHACHT


Der Verein Partnerschaft Afrika e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit dem kleinen Theater Schillerstraße den Film „Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen“. Die Veranstaltung unterstützt die FairTrade Initiative der Stadt Geesthacht. Im Anschluss an den Film bleibt Zeit zum Diskutieren mit Experten. Zum Verzehr wird Eis aus dem Fairen Handel verkauft.
„Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!” sagt David Nabarro - UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung. Grund genug für Partnerschaft Afrika e.V. diesen Film gemeinsam mit dem kleinen Theater Schillerstraße zu zeigen.
An Experten für die Diskussion habe ich Frau Shamsia Azarmehr aus Afghanistan und Herrn Boubacar Dieme aus dem Senegal gewinnen können.
 
Zeit: 12.9.2018  //   19:00 bis ca. 22:00 Uhr

Ort: Kleines Theater Schillerstrasse (kTS), Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht

Teilnahme/Anmeldung: Eintrittspreise 5,50 – 6,50 Euro, Ermäßigt 5,00 – 6,00 Euro.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Veranstalter: Partnerschaft Afrika e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theater Schillerstraße unterstützt die FairTrade Initiative der Stadt Geesthacht

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Partnerschaft Afrika e.V., Theodor Storm Str. 6a, 21502 Geesthacht, www.partnerschaft-afrika.de.
Ansprechpartner: Volker Leptien (volker.leptien@gmx.de)
Perspectives Kamerun e.V., Kiel

ABSCHLUSSBERICHT ZUM PROJEKT
„SAUBERES TRINKWASSER FÜR EBONJI IN KAMERUN´´
(LAUFZEIT 12.10.2017-7.7.2018)

Von Lazare Tomdio

Foto: Lazare Tomdio (links) vom Kieler Verein Perspectives Kamerun e.V. mit einem Partner vor Ort an der Trinkwasserquell für das Gemeinde von Ebonji. © 2018 Perspectives Kamerun e.V.

Anfang Oktober 2017 haben wir mit der Durchführungsplanung für das Projekt „Sauberes Trinkwasser für Ebonji/Kamerum“ angefangen. Im Dezember 2017 waren wir in Ebonji (eine Kleinbauerngemeinde ca. 45 km von Kumba entfernt, in der Süd-Westregion von Kamerun mit ca. 15.000 Einwohnern), um das Projekt zu starten. Dabei erzählten wir den Bewohnern, wie das Gremium von BINGO! Projektförderung und das Gremium von der Stiftung ,,Wasser für die Welt´´ das Projekt finanziell unterstützen. Für die Durchführung des Projektes wurde das Geld über die zuständigen Vereinsmitglieder vor Ort direkt an das Wasserkomitee im Dorf übergeben. Mithilfe dieses Geldes wurde der Kauf von Baumaterial ermöglicht.
Am 21.  Dezember 2017 fand im Dorf eine Versammlung statt, zu der die Bewohner eingeladen wurden, um das Projekt offiziell zu starten. Das Geld wurde gesegnet, bevor es als Ausgabe für Baumaterial diente. Dies war ein historischer Tag für die Gemeinde. Da die Menschen mehr als 25 Jahre auf das Wasserprojekt gewartet haben. In Anwesenheit von Vereinsmitgliedern, von unserem Partnerverein in Kamerun ,,GIC AGRIELBAB´´, dem Wasserkomitee, ´“Ebonji Development and Water Committee ´´, dem Entwicklungskomitee in der Gemeinde, der Wasserbau Firma,, Ferdinard & Sons Ltd und dem Gemeinderat wurde die Durchführungsplanung besprochen.

Da an diesem Tag Markttag war, waren viele Leute auf dem Marktplatz, um ihre Ernten von dem landwirtschaftlichen Ackerland zu verkaufen. Im Laufe des Nachmittags kamen immer mehr Menschen zur Versammlung dazu. Hierfür waren wir von 9:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr in der Gemeinde. Die Menschen wurden geschult über die Notwendigkeit von sauberem Trinkwasser und über den Prozess von sauberer Trinkwassergewinnung. Zudem wurde vermittelt, wie sie diesen Prozess bei dem Projekt in Ebonji anwenden können. Dabei wurde die Filtrierung, Reinigung und Desinfizierung von schmutzigem Wasser, um dieses trinkbar zu bekommen, aufgezeigt. Durch Verwendung von einfachen lokalen Baumaterialien, wie Sand, Stein und Kies in verschiedenen Größen (gestapelt in unterschiedlichen Schichten), wird schmutziges Wasser filtriert. Durch Verwendung von Holzkohle wird das filtrierte Wasser intensiv keimfrei und geruchlos desinfiziert.  Dabei bleibt das Ökosystem erhalten. Danach kommt es zur Speicherung in einem Betonwassertank im Wald, von dort wird es weitergeleitet durch PVC-Druckröhren (ohne Einsatz von Wasserpumpe oder mechanische Hilfsmittel) bis in der Gemeinde von Ebonji. Die Verteilung des Wassers erfolgt über insgesamt 17 km (von der Wasserquelle im Wald entlang der Hauptstraßen), um die Schule und die Krankenstation in der Gemeinde zu erreichen. 25 Trinkwasserzapfstellen wurden identifiziert von den Bewohnern. Jeder Dorfteil soll an Straßenkreuzungen Trinkwasserhähne haben. Diese sollen an einigen Stellen auf beiden Seiten von der Hauptstraße erbaut werden, um Kinder vor Verkehrsunfällen zu schützen.Alle waren sehr neugierig und konnten nicht glauben, was erzählt wurde: Dass wir es wirklich hinbekommen können, das Wasser vom Wald bis in die Gemeinde zu transportieren - ohne den Einsatz von Wasserpumpen. Unsere einfache Erklärung war, dass sich jeder jeden Tag aktiv an der Kommunalarbeit beteiligen muss - besonderes bei dem Transport von den Baumaterialien (auf den Köpfen) in den Wald, weil keine motorisierten Straßengefährte vorhanden sind und manuelle Erdarbeit für die Wasserleitungskanäle nötig sind.

Es wurde nochmals die Zuständigkeit besprochen; Das "Water Committee" vor Ort soll für die Projektüberwachung und Kontrolle zuständig sein und übernimmt die Einführung von Nachhaltigkeitsstrategien nach Fertigstellung des Baus. Zudem wurde eine Auswahl von 10 Leute für die praktische Ausbildung während der Projektdurchführung getroffen. Die Position in der Gemeinde für die Installation der Projektplakate wurde bestimmt. PERSPECTIVES KAMERUN e.V. organisiert die Finanzierung, die die Gemeinde nicht aufbringen kann, steht als Beratungsteam für das Wasserkomitee zur Verfügung und kontrolliert die Durchführung sowie die Nachhaltigkeitsstrategien.
Auf Anweisung des Gemeinderates sollte vor Projektbeginn eine traditionelle Zeremonie auf der Wasserquelle stattfinden, um den Göttern zu danken und für eine unfallfreie Projektdurchführung und die Gewährleistung eines optimalen Wasserflusses und Verhältnisses zu beten.  Diese Zeremonie sollte am vierten Tag stattfinden, bevor mit dem eigentlichen Bau anfangen werden sollte. Alle waren damit einverstanden.
Als ersten Schritt haben wir den Menschen erklärt, wie wir die Trinkwasserleitung bauen sollten. Hierfür nutzen wir den Vorteil von dem vorliegenden Gefälle, um das Wasser bis in der Gemeinde zu verteilen. Die Wasserquelle liegt 41 Meter über der Gemeinde auf einen Berg, sodass das Wasser auch Gebäude in einer Höhe von 40m erreicht.

Der Bau fing mit der Wasserquelle an, dann wurde das Wasser durch PVC-Rohr geleitet bis zur Position an der der neue Wassertank stehen sollte. Das durch das frisch verlegte Rohr fließende Wasser wurde anschließend genutzt, um den Beton für den Bau des Wasserspeichers vor Ort zu mischen. Der Wasserspeicher wurde gebaut und nach vier Wochen Trockenzeit wurde das Wasser in den Wasserspeicher eingeleitet. Als das Wasser im Tank war, fingen wir mit dem Graben der Gräben für die Rohre der Wasserleitungen an. Als die Menschen sahen, dass das Wasser mit hohem Druck und viel Volumen fließt, gab es totalen Jubel in der Gemeinde. Dadurch wurde die Motivation für die Gemeindearbeit hoch. Am 1.5.2018 fand die offizielle Eröffnung des ersten Trinkwasserhahns statt mit einer traditionellen Zeremonie. So beziehen seit Anfang Mai 2018 mehr als 15.000 Bewohner in Ebonji und Umgebung ihr Trinkwasser von mehr als 25 Wasserhähnen, die mit der Wasserleitung von dem Wasserspeichern im Wald verbunden sind. Die Dorfbewohner müssen nun nicht mehr zur Wasserquelle laufen, die zum Teil bis zu 5 Kilometer entfernt ist.
Unter Aufsicht von Mitgliedern von PERSPECTIVES KAMERUN e. V. und dem Wasserkomitee der Dorfgemeinde konnten wir Anfang Juli 2018 mit Erfolg das Projekt abschließen und sauberes Trinkwasser an die Bevölkerung übergeben.
In der Planung hatten wir mit mindestens 63.195,39 Euro gerechnet, die zur Umsetzung des Projekts notwendig sind. Letzen Endes haben wir 65.424,68 Euro bis zum Abschluss gebraucht. Mit Hilfe von BINGO! –Fördermitteln, von Stiftung ,,Wasser für die Welt´´ und anderen Privatspender könnten wir das Projekt verwirklichen.
Wir von dem Verein PERSPECTIVES KAMERUN e.V. und die Bewohnern von Ebonji sind sehr dankbar für die Unterstützung von BINGO! Die Umweltlotterie Fördermitteln, die Stiftung ,,Wasser für die Welt´´ und die vielen Spender und Unterstützer für das Projekt und hoffen, dass wir für das nächstes Wasserprojekt in Kamerun, Unterstützung bekommen können. Über das Projekt kann sich Online informiert werden.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Perspectives Kamerun e.V., Lazarus N. Tomdio. c/o. Tomdio, Harms Str. 72, 24114 Kiel,
info@perspectives-kamerun.com, Tel./Fax: 0431-6613944, Mobile: 0172-9821132, www.perspectives-kamerun.com, facebook: https://www.facebook.com/groups/perspectiveskamerun
Succeed in Ghana e.V., Kiel

BERICHT EINER ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN PROJEKTREISE NACH UGANDA

Von Daniela Suhr

Foto: Das Brennholz wird in Uganda vor allem zum Kochen verwendet.
© 2018 Daniela Suhr

Mein Mann und ich kamen an einem heißen Ostermontagnachmittag 2018 auf dem Entebbe Airport in Uganda an. Ich hatte bis dahin nicht wirklich verstanden, welche Pflicht mich da rief. Eigentlich wusste ich, was ich für meine Auftraggeberin, die „Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH“ (GIZ) tun sollte, aber für mich war es immer noch vage im Hinblick auf die Erwartungen in Anbetracht der fünfmonatigen Laufzeit meines Vertrags.

Nachdem ich zwei Jahre im westlichen Teil Afrikas, Ghana, gearbeitet und gelebt habe, habe ich mich mit einigen grundlegenden Bräuchen der Menschen dort auseinandersetzen können. Ich konnte auch die Arbeitskultur, vor allem das ständige zu spät kommen, verstehen und habe mich darauf eingelassen. Das war gut und wichtig. Andernfalls wäre ich sicherlich während der Zeit an einigen Dingen total verzweifelt, weil es doch so anders als in Deutschland ist.  Aber mit einem Basisintegrationsprogramm, dass ich in Eschborn hatte und mit meiner Tasche Erfahrung in Ghana, bin ich mir irgendwie vorbereitet für Uganda vorgekommen.
Der willkommende Verkehr aus der Gemeinde Entebbe durch Kampala nach Nalliya, wo ich für unsere erste Woche des Aufenthaltes unsere Unterkunft gebucht hatte, war genug, um den alten Satz zu bekräftigen, den mein Mann immer wieder wiederholte: „Sei geduldig, Schatz! Das ist Afrika!“.
Wir verbrachten den ganzen Nachmittag unterwegs auf der Straße, Stoßstange an Stoßstange und kämpften uns durch den (auch noch! Links-)Verkehr und die Boda-Bodas wie durch ein Videospiel, bis wir heil zu unserer Wohnung kamen. Dies war meine erste Erfahrung mit dem Stau in Kampala, aber raten Sie mal? Nicht mein letzter. Der Stau in Kampala war während meines ganzen Aufenthaltes in Kampala Terror auf vier Rädern. Schlimmer wurde es nur noch, wenn es regnete.

Während meiner ersten Arbeitstage wurde mir mein Arbeitsauftrag dann klarer. Ich war in der Komponente Dezentralisierung dafür zuständig, mit dem Ministerium für „Energy and Mineral Development“ (MEMD) die Modalitäten für die Durchführung des Programms festzulegen und durchzuführen. Im Zuge dessen gab es Validierung Workshops für erarbeitete Evaluierungsberichte der Komponente zu organisieren und zu veranstalten und es galt in Fragen der erneuerbaren Energien zu beraten, wobei Distrikte im Norden Ugandas als „Piloten“ zur Umsetzung ausgewählt waren. Mit den Erfahrungen, die ich aus Ghana hatte, habe ich mich in meine Arbeit schnell eingelebt. Indem ich in das kalte Wasser meiner neuen Pflichten sprang, war es weniger als eine Woche, dass ich wusste, wohin ich gehen sollte und erkannte, was gemacht werden sollte.  Naja, zumindest in etwa!Ich hatte eine Familie unter meinen Kollegen von der GIZ, dem MEMD und den Distrikten gefunden, die mir auch hier mal wieder gezeigt haben, dass das beste Rezept, um die Leute auf deine Seite zu bringen, Empathie, Respekt, Geduld und -vor allem - Humor ist. Dass ich „die Leute aufheitere“, war in der Tat eines der schönsten Komplimente während dieser Reisen in den Norden.
Die Verbindungspersonen in den Distrikten zum MEMD waren Distrikt Energy Focal Persons. Die Herausforderungen, vor denen sie routinemäßig standen, waren zerbrochene Solarpanelen, bei denen niemand die Ursache für den Defekt feststellen konnte. Und wenn es jemand konnte, wurde der Defekt mangels Material oder finanziellen Mitteln nicht behoben. So haben wir - das Dezentralisierungsteam – für die Focal Personen in Kampala einen Workshop organisiert, der ihnen eine Grundausbildung zur verbesserter Nutzung, Wartung und Reparatur von Solar-PV-Systemen gab. Die Herausforderungen der Energieversorgung bedeuten in den meisten Gemeinden, einschließlich der touristischen Ziele, die ich besucht habe, einen großen Rückschlag für die Umwelt und eine Barriere für Entwicklung. Die Abhängigkeit von Holz für Nahrung und Unterkunft belastet die Umwelt schwer, wenn im Gegenzug dazu keine Bäume gepflanzt werden. Die WHO schätzt, dass, wenn bis 2050 keine Maßnahmen registriert werden, die Waldbedeckung pro Kopf in Uganda gleich Null sein wird (NEMA, 2009). Bereits 28 Bezirke hätten bis dahin ihr gesamtes Waldökosystem verloren, während 19 weitere Bezirke eine Waldbedeckung von weniger als 1% aufwiesen.

Der Großteil des Brennholzes wird von Frauen geschnitten und transportiert (auf dem Rücken und auf dem Kopf), deren Beteiligung an Entscheidungsprozessen besonders in den ländlichen Gebieten gering ist. Sie haben immer noch ihre traditionelle Rolle als Mütter und Hausfrauen. Sie kochen und helfen auf den Farmen und tragen einen nicht anerkannten Beitrag zum Funktionieren des Sozialsystems bei. Auf der anderen Seite habe ich aber auch gesehen, dass Frauen auch in ihren eigenen Kooperativen und dem Engagement in der Kaffeewirtschaft im eigenen Geschäft, wiederzufinden. Bei den letzten Kommunalwahlen gab es eine größere Anzahl von Frauenvertreterinnen. Dennoch kann man erkennen, dass die Emanzipation der Frau für die meisten Menschen in Uganda undenkbar ist.
Ich sehe das Engagement und die Fortschritte bei der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) gegenüber der Agenda 2030. Der Bekanntheitsgrad und die Wertschätzung habe ich als hoch empfunden, aber es gibt noch mehr Raum für Verbesserungen. Die Regierung muss mehr Ressourcen bereitstellen und die Mitarbeiter für die Umsetzung bereitstellen. Meiner Meinung nach gibt es viele Bereiche, in denen Uganda seine wirtschaftlichen und ökologischen Anstrengungen steigern muss. Die Nummer 151 im Korruptionsindex von „Transparency International“ ist definitiv keine Nummer, auf die man stolz sein könnte. Die massive Waldrodung setzt Erosion frei und der Boden verliert seine Fruchtbarkeit. Es reduziert den Lebensraum von Tieren und ich glaube eines Tages wird mein Sohn mich fragen, warum wir es nicht verhindern konnten. Die Antwort, die ich ihm geben muss, wäre: Wir haben es versucht, aber waren schwach, gierig und irgendwie ... verzweifelt.Es gibt noch viel mehr zu berichten. Insbesondere über die Herausforderungen, die sich während meiner Arbeit dort stellten und wer mehr erfahren möchte, kann mich gerne kontaktieren. Doch eines sei noch gesagt: „Heute essen wir den Suppenhahn, // denn gestern hatten wir noch huppen sahn“ (Heinz Erhardt).
Damit sei für mich gemeint, dass Dinge sich oftmals anders entwickeln als vorher gedacht. Obwohl ich als Energieberaterin nach Uganda gegangen bin, kam es, dass ich aufgrund meiner vorherigen Ausbildung zur Köchin, die Köchin in der GIZ-Geschäftsstelle weitergebildet habe und damit hoffentlich einen Beitrag zum SDG 2 (kein Hunger) leisten konnte.
Ich gehe mit guten Erinnerungen an meine neuen Erfahrungen, die Menschen, neue Familie, die Natur, erfüllende Momente, Essen und was noch getan werden muss.
 
Weitere Informationen und Kontakt: Succeed in Ghana e.V., 24105 Kiel, Daniela Suhr, succeed@succeed-in-ghana.de Tel.: +4915140549514, www.succeed-in-ghana.de
terre des hommes – Arbeitsgruppe Lübeck

CHANGE YOUR SHOES –
SCHRITT FÜR SCHRITT IN EINE FAIRE UND NACHHALTIGE RICHTUNG

Film-und Diskussionsabend zu Herausforderungen und Chancen in der globalen Schuhindustrie
Die globale Bekleidungsindustrie steht für Beschleunigung und Massenkonsum, der nicht ohne Folgen für Mensch und Umwelt bleibt. Gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Lübeck und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) laden die terre des hommes - AG Lübeck zu einem spannenden Film- und Diskussionsabend zum Thema Nachhaltigkeit und Fairness im Kontext der globalen Schuhindustrie ein. Dabei sollen Missstände, Herausforderungen aber auch Chancen, Ideen und Alternativen beleuchtet werden. Denn was gibt es Schöneres, als mit gutem Gewissen und fair besohlt durchs Leben zu spazieren?

Programm:
17.30 Uhr: Begrüßung
17.40 Uhr: Film: „Der Preis der Turnschuhe“ (ca. 45 Min)
18.30 Uhr: Filmgespräch mit Filmemacher/ Journalist Christian Jentzsch
18.45 Uhr: Kleiner Imbiss
19.00 Uhr: Vortrag: Change Your Shoes - Was steckt in deinem Schuh?
Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk Berlin
19.20 Uhr: Vortrag: Konsumprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen - Sneaker, die die Welt verändern. Marc Solterbeck, Fair Deal Trading GmbH ( Ethletic ) Lübeck
19.40 Uhr: Diskussionsrunde: Blut im Schuh - Was muss sich ändern? Politik, Wirtschaft und Du sind gefragt!
Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk Berlin
Christian Jentzsch, Filmemacher und Journalist
Marc Solterbeck, FairDealTrading Lübeck
20.30 Uhr: Ausklang der Veranstaltung

Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein - Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI). Weitere Informationen zum Programm hier: www.bei-sh.org/17ziele.hrml

Zeit: 18. September 2018  //  17:30 – 20:30 Uhr

Ort: Rathaus Lübeck/ Große Börse, Breite Str. 62, 23552 Lübeck

Teilnahme/ Anmeldung: Kostenfrei.
Anmeldung bis zum 3.9.2018 erwünscht.unter: anmeldung@bei-sh.org

Veranstalter: terre des hommes - AG Lübeck Steuerungsgruppe und Fairtrade-Stadt Lübeck in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Weitere Informationen und Kontakt:
terre des hommes - AG Lübeck, Ansprechpartner: Horst Hesse, horst.hesse@gmx.de, Tel.: 0451-501856, Genauere Details zum Programm: www.bei-sh.org/17ziele.html
Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA), Albersdorf

ZEICHNE DEINE ZUKUNFT
COMIC-WORKSHOP FÜR JUGENDLICHE


Wie haben sich Menschen in der Vergangenheit die Zukunft vorgestellt? Welche Themen beschäftigen uns heute? Und wie wollen wir zukünftig zusammenleben?
Gemeinsam mit dem bekannten Grafiker und Comic-Zeichner Tim Eckhorst entsteht unser ganz eigenes Zukunftsbild auf einem wandgroßen Plakat. Als Grundlage für unser Zukunftsbild dient uns die Ausstellung "Nutz' Pflanzen richtig" im Steinzeitpark Dithmarschen.

Infoblatt: https://www.bei-sh.org/fileadmin/bei/Veranstaltungen_2018/2018_09_08_Infoblatt_Workshop-Comiczeichnen_Nutz-Pflanzen-richtig.pdf

Zeit: 8.9.2018 von 10-16 Uhr

Ort: Steinzeitpark Dithmarschen ("Steinzeithaus Flintbek"), Süderstraße 47, 25767 Albersdorf

Teilnahme: Kostenfrei. Für Jugendliche zwischen 13-14 Jahren. Um Anmeldung bis zum 2.9.2018 wird gebeten.

Veranstalter: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA), Dr. Rüdiger Kelm, info@aoeza.de, Tel.: 04835-213761-3, www.steinzeitpark-dithmarschen.de und Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhornschloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160 Mobil: 0151-21753715, www.bei-sh.org/globaleslernen
 
Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA gGmbH), Albersdorf

BERICHT VOM LAND-ART-WORKSHOP
„SPURENSUCHE – FÄHRTEN IM MOOS“ FÜR KINDER IM STEINZEITPARK DITHMARSCHEN

An drei Tagen (11.-13. Juli 2018) haben 34 Kinder im Alter von 4-13 Jahren an dem Land Art Workshop „Spurensuche - Fährten in Moos“ geleitet durch die Künstlerin Inga Momsen teilgenommen. Gruppen mit bis zu sechs Kindern gestalteten unter Anleitung der Künstlerin im Steinzeitpark Dithmarschen ihre Tierspuren in Moos. Je nach Geduld haben die Kinder teilweise bis zu vier Tierspuren aus Moos produziert. Ausgehend von dem Fallenparkour des Steinzeitparks gab es als Arbeitsvorlagen für die Tierspuren vergrößerte Schablonen zu den Fährten von Bär, Wolf, Fuchs, Auerhahn, Rotwild, Wildschwein, Eichhörnchen und Mader, sowie Hausschwein und Hund. Nach einer Einführung zu Trittsiegeln von Tieren, wählten die Kinder im Gespräch über die Tiere, ihre Haltung und das Einfangen der Tiere, das Tier aus, dessen Fußabdruck sie erstellen wollten. Mit Hilfe der Schablonen wurden die Umrisslinien der Fährten auf ein Holz gemalt. Das Innere der Umrisse wurde im Anschluss mit Moos ausgefüllt. Bei guter Pflege kann das Moos auf dem Holz anwachsen und so ein deutliches Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt und der achtsamen Nutzung unserer Ressourcen auf der Erde setzen. Auf ihrem Weg zum Ausgang konnten die TeilnehmerInnen ihre Kenntnisse über die Fährten gleich erproben, indem sie den Fährten, der vorher kennangelernten Tiere folgten und sie bestimmten.

Die Veranstaltung wurde als Teil des Jahresprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein - Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ durch Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI). Begleitet.

Veranstalter: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA gGmbH) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Weitere Informationen und Kontakt:
Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA gGmbH), Ansprechpartner: Dr. Rüdiger Kelm, aoeza@gmx.de, https://steinzeitpark-dithmarschen.de ,
Genauere Details zum Jahresprogramm „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein - Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“: www.bei-sh.org/17ziele.html
artefact – Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Glücksburg//Ostsee

SONNE SATT UND COOLE LICHTFLITZER
BEIM ZEHNTEN SOLARCUP-SCHLESWIG-HOLSTEIN IN GLÜCKSBURG

 
Foto: Die Sieger in der Ultraleichtklasse: Team Herby 7.0 und Team Solar weitere Motive auf Nachfrage.
© 2018 Udo Brandhorst
 
Ein ungewöhnliches Jubiläum konnte im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, mit Hunderten Kindern und Jugendlichen gefeiert werden: zum zehnten Schleswig-Holstein-weiten Wettbewerb der Solarfahrzeugbauer hatten sich 88 Teams angemeldet, um der Jury aus Lehrern, Sponsoren und anderen Erwachsenen zu zeigen, wie sie sich den Weg in eine nachhaltige Mobilität vorstellen. Sieben Pokale konnten an die Sieger-Teams überreicht werden, die mit ihren selbstgebauten kleinen Lichtflitzern aus allen Ecken des Landes an die Flensburger Förde gekommen waren.
Barsch gegen Gold- und Silberfisch und Sardine gegen Königswal - wer machte das Rennen beim Solarcup 2018?  Auch Gummiente,  Arielle, die Titanic und MS Dithmarschen waren unter den 30 Solarbooten, die von ihren zehn- bis achtzehnjährigen Bauherren und Bauherrinnen nach Glücksburg gebracht wurden, um bei den schleswig-holsteinischen Solarmeisterschaften um die Landespokale zu wetteifern.
Ebenso viele Teams hatten sich angemeldet, um mit Ultraleichtflitzern auf der Rennbahn über zwanzig und vierzig Meter die Nase vorn zu haben. Ebenso wie die Teams in der Kreativklasse starteten sie zu Lande, doch mit nicht minder geheimnisvollen Namen wie Renngülle und Monsterenergie. Neben der Schnelligkeit der Fahrzeuge  spielten die Ideen und Präsentationen der Schülerteams eine große Rolle bei der Bewertung.
Vier-Jury-Teams ließen sich die Fahrzeuge und dazu entworfenen Poster präsentieren. Während sich die Solarboot-Jury mit Glücksburgs Bürgervorsteherin Christina Kieback und der Flensburger Klimaschulen-Koordinatorin Jördis Wüstermann bei  den Nachwuchs-Tüftlern zu den Feinheiten von Luft- und
 
Wasserschrauben nachhakten,  ließen sich Sünje Hartwigsen vom Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein und Gerrit Müller-Rüster vom Sponsor treurat&Partner die kreativsten Ideen hinter fahrenden Bauwerken erläutern: lokale Motive galt es in der Kreativklasse in Bewegung zu setzen. Das Fahrzeug „Flinker Flotter Flitzer“ von der Gemeinschaftsschule Probstei in Schöberg siegte bei den Älteren vor dem „Nordertor“ von der Kaiser-Karl-Schule Itzehoe. Das Modell „Dithmarscher Deich“ aus Heide setzte sich bei den Jüngeren knapp gegenüber dem „E-Wheel“ vom Alten Gymnasium Flensburg durch und kann nun zu den Deutschen Meisterschaften der Solar-Tüftler nach Chemnitz fahren.Ebenso spannend waren die Vor- und Finalläufe in der Ultraleichtklasse. Die zwischenzeitlich durch eine technische Panne abgehängten „Physiker“ vom Gymnasium Heide-Ost kämpften sich über die Trostrunde wieder vor auf den dritten Platz, musste sich aber den Teams „MSM mit P“ und „Sardine“ der Jenved Danske Skole aus Dänischenhagen geschlagen geben. Die letztmaligen Pokalsiegerinnen in der Juniorenklasse, Greta Triphaus und Ellen Sohrt, mussten erstmals in der ab 15-Klasse starten und  gewannen dort vor dem Team Solar von der Waldorfschule Flensburg, das seine Karosserie am Drei D-Drucker designt hatte. Alle vier Teams sind damit für das Bundes-SolarMobil-Finale in Chemnitz qualifiziert.
Werner Kiwitt vom Orga-Team des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, freute sich ganz besonders über die Begeisterung der vielen Teilnehmer, von denen so manche vielleicht später auch beruflich  mit Zukunftstechniken und Naturwissenschaften arbeiten wollen: „Im zehnten Jahr des Landeswettbewerbs, für dessen Fortsetzung wir Jahr für Jahr erneut Sponsoren gewinnen müssen, treffe ich inzwischen auf ehemalige Teilnehmer, die ein Ingenieurstudium aufgenommen haben.“  Und welcher Fisch ist schneller?  Zum erstenmal in zehn Jahren musste der erste Preis in der Solarbootklasse wegen exakter Punktgleichheit nach allen Wertungen gedoppelt  und ein zweiter Pokal spendiert werden. Der „Goldfisch“ des Lokalmatadors Anton aus Glücksburg kam ebenso auf 49 Punkte wie der „Barsch“ von Max, Bengt und Finn-Luca aus Preetz.
Möglich wurde der Schleswig-Holstein Solarcup im Jubiläumsjahr durch die Unterstützung der Firmen  enerparc, WSTECH, gp joule, nordgröön, Solar Energie Andresen und die IG Metall, erstmals auch durch NORTHTEC Consult, treurat &Partner und  den Hauptsponsor  Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein, VFE: „Die Teilnehmerzahlen, aber damit auch die Kosten für Bausätze sind in den letzten Jahren für den immer beliebter werdenden Wettbewerb weiter gestiegen - eine Erfolgsgeschichte , die nur dank unserer Sponsoren möglich ist.“ freut sich Werner Kiwitt von artefact über die Unterstützung. „Die Teilnehmer von heute sind  die Ingenieurinnen und Entscheider von morgen, lässt sich nach zehn Jahren schon mehrfach belegen.“
 
Weitere Informationen und Kontakt:
artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg/Ostsee, Werner Kiwitt (Geschäftsführer), info@artefact.de, Tel.: 04631-6116-0, www.artefact.de
Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

KITA „MAMIE ADJOUA“ AUS DER ELFENBEINKÜSTE
SUCHT PARTNER-KITA


Foto: (von links) Ursula Röhl (TOP 21), Ann-Kathrin Brehmer (FÖJ bei TOP 21), Albert Röhl (TOP 21), Aline Yrio Abidjan von der KITA “Mamie Adjoua”, Theophile Mian und Anne Dück. © 2018 Weltladen Top21 e.V.
 
Alice Yrio, Vertreterin der großen KITA „Mamie Adjoua“ aus Abidjan, Hauptstadt der Elfenbeinküste, besuchte am 10. August 2018 den Weltladen TOP 21 in Elmshorn. Vermittelt hatte den Kontakt Theophile Mian, der ebenfalls aus der Elfenbeinküste stammt und derzeit in Hamburg ein Technikstudium absolviert. Er hat dort auch ein Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende beim Diakonischen Werk absolviert. Von TOP 21 ist er bereits vielfach als Referent, insbesondere bei Schuleinsätzen, eingesetzt worden.
Die eindrucksvolle Arbeit der Kindertagesstätte in Abidjan, an der rund 750 Kinder qualifiziert betreut werden, wurde anhand einer eindrucksvollen Präsentation vorgestellt. TOP 21 bemüht sich nun, den Kontakt zu Kitas hier zu vermitteln, die an einer Partnerschaft interessiert sind.
Nähere Infos dazu im Weltladen TOP 21 in Elmshorn.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762,
info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de
Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

WORKSHOP:
BESSER LEBEN MIT WENIGER PLASTIK – EINE WOCHE, EINE HERAUSFORDERUNG?!

Kein Zweifel - wir haben einen großen PlasTICK. Ob Coffee-to-go-Becher, Einkaufstüten, Einweg-geschirr, Verpackungen aller Art - bis hin zu Mikroplastik in Kosmetika: Unser Kunststoffverbrauch ist enorm - und eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit.
Auf der Kooperationsveranstaltung der Familienbildungsstätte Elmshorn und des Weltladens TOP 21 wird zu Hintergründen der Problematik weltweit informiert. Vor allem soll anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt werden, wie wir als Einzelne und in der Familie Plastik vermeiden können und welche Alternativen es gibt.
Erfahren Sie von Personen, die eine Woche oder viel länger plastikfrei leben.
Dazu gibt es fairen Coffee-to-stay oder öko-fairen O-Saft - natürlich aus der Glasflasche.
 
Zeit: 27.9.2018  //  19-21:00 Uhr

Ort: Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn

Veranstalter: Weltladen TOP 21 e.V. in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Elmshorn.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn,
Tel.: 04121-8989762, info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de
Fair-Handels-Beratung Hamburg Schleswig-Holstein //
Mobile Bildung e.V., Hamburg

WELTLADEN REGIONALTREFFEN SCHLESWIG-HOLSTEIN

mit dem Thema „Fair-Handels-Kriterien und Überprüfung“ in Theorie und Praxis.
Hier bitte ich um Anmeldungen, damit genügend Kaffee und Kuchen bereit stehen.

12:30 h    Ankommen

13-14:00 h    Austausch und Infos zum Fairen Handel in S-H
(u.a. auch zur neuen ökofairen Beschaffungsplattform der Nordkirche und zum neuen Online-Kurs von WL-Dachverband und Fair-Handels-Beratung)

14-16:00 h    Workshop zu Kriterien und Kontrolle im Fairen HandelWer sagt eigentlich, was Fairer Handel ist? Was ist der Unterschied zwi- schen dem Fairen Handel der Weltläden und dem Fairtrade-gesiegelten Handel im Supermarkt? Und wie unterscheiden sich diese beiden Ansätze im Hinblick auf die Überprüfungsverfahren? Wer überprüft eigentlich wen? Ist das alles wirklich „fair“?

16.00-16.30 h  Kaffeepause

16.30-18.30 h Vorstellung und Monitoring von Mira Nature

Der zweite Teil des Regionaltreffens bietet die Möglichkeit, einem Über- prüfungsverfahren „live“ beizuwohnen, wenn der „FairBand“ (www.fair-band.de) sein neues Mitglied Mira Nature (www.miranature.de) einem Monitoring unterzieht. Mira Nature kommt aus Ottersberg (bei Bremen) und importiert Körbe aus Madagaskar. Der „FairBand“ ist ein Zusammen- schluss von kleinen Importeuren und Mitglied im Forum Fairer Handel. Das verbandsinterne Monitoring richtet sich nach den Kriterien der WFTO (World Fair Trade Organization).
 
Teilnahme/Kosten: Kostenfrei. Anmeldung erfroderlich.

Zeit: 7.9.2018   //  12:30-18:30Uhr

Ort: „Kiek in“, Gartenstr. 32, Neumünster

Veranstalter, weitere Informationen und Kontakt:
Fair–Handels-Beratung Hamburg und Schleswig-Holstein, Mobile Bildung e.V., Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Hans-Christoph Bill, bill@fairhandelsberatung.net, Tel.: 040-896079, www.weltlaeden-nord.de
Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. (ZBBS), Kiel

THEATERSTÜCK:
ÜBERLEBENDE AM STRAND –
EIN WILLKOMMENSSPIEL

 
wir möchten Sie gerne auf eine kommende aufmerksam machen.
Am Sonntag, den 16. September werden Geflüchtete das Theaterstück "Überlebende am Strand - ein Willkommenspiel" von Joachim Rathke, in der Räucherei-Kiel, aufführen. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!
Im Folgenden finden sie weitere Informationen zum Theaterstück:

Eine grotesk-böse Unterhaltungssendung über den Wahnsinn der Flucht, den Wahnsinn des Überlebens in Europa und den Untergang sämtlicher Werte, an welche man eigentlich zu glauben glaubte. „Survivors“ heißt die Fernsehshow, in welcher es einmal wöchentlich um einen echten Deutschen Pass geht. Acht Geflüchtete treten dabei gegeneinander an, um sich den Fragen der Starmoderatoren Doro Döttelbek und Bemnet Snow zu stellen. Zur einhundertsten Jubiläumssendung haben die beiden sich ganz besondere Aufgaben ausgedacht.Es geht ums Ganze für die Kanditat*nnen, denn den Verliere*nnen droht die sofortige Abschiebung….

Das Willkommensspiel von Joachim Rathke und der Flüchtlingshilfe Laboe-Brodersdorf-Wendtorf hatte im Mai 2018 Premiere und wird nun erstmals in Kiel präsentiert. Organisiert von der ZBBS und dem Christlichen Verein im Rahmen der Tage der Vielfalt (ehemals interkulturelle Wochen). Mit freundlicher Unterstützung des Referats für Migration der Landeshauptstadt Kiel und dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel.

Zeit: 16.9.2018 // 19:00Uhr

Ort: Räucherei, Preetzer Str. 35, 24143 Kiel

Teilnahme: Der Eintritt ist kostenfrei - Spenden sind herzlich willkommen.
Reservierungen gerne an a.hinz@cvkev.de

Weitere Informationen und Kontakt:
Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. (ZBBS),
Sophienblatt 64/64a, 24114 Kiel,
Susanne Reh (ZBBS e.V.), reh@zbbs-sh.de, Tel.: 0431-2001150, www.zbbs-sh.de
3. Interessantes aus Schleswig-Holstein,
Deutschland und
der Welt 

LEITLINIEN "FAIRE HANSE - FAIRER HANDEL" VERABSCHIEDET

Die Delegierten des Hansebundes haben beim 38. Internationalen Hansetag vom 22.6.-24.6.18 in Rostock einstimmig die Leitlinien „Faire Hanse – Fairer Handel“ verabschiedet und damit den Gedanken des fairen Handels und die Kampagne der Fairtrade Towns unterstützt.

„Wir haben während des 35.Hansetages in Lübeck 2014 erstmals das Augenmerk auf die Notwendigkeit eines gerechten weltweiten Handels gerichtet“ sagt die Fair-Trade-Aktivistin Silke Mählendorff aus Schleswig-Holstein. Die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Lübeck konnte vor vier Jahren gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren den ersten Bio-Regional-Fairtrade Markt ausrichten, der seitdem fester Bestandteil der Hansekulturtage und ein Besuchermagnet ist. So wurde auch in Rostock während des Internationalen Hansetages 2018 wieder ein Bio-Regional-Fairtrade Markt auf dem Alten Markt angeboten.

Die sieben Leitlinien sollen auch andere Hansestädte anregen, sich als Fairtrade Stadt zertifizieren zu lassen, um Solidarität und Gerechtigkeit in der Welt durch fair gehandelte Produkte weiter zu tragen.

Dass dies nicht unmöglich ist zeigen die bereits 35 als Fairtrade Stadt zertifizierten Hansestädte.

Faire Hanse – Fairer Handel Leitlinien

Die Hansestädte der Neuzeit stellen sich der globalen Verantwortung und geben sich folgende Leitlinien:

1.          Der Hansebund erklärt mit Verabschiedung dieser Leitlinien, den Fair Trade-Gedanken und den Fairen Handel durch Unterstützung der Internationalen Kampagne Fairtrade Towns zu stärken und dies auf den Internationalen Hansetagen deutlich zu machen.

2.        Der Hansebund regt seine Mitglieder an, zusammen mit der örtlichen Zivilgesellschaft den Titel Fairtrade Town zu erwerben. Dies wirkt sich sowohl auf das allgemeine Ansehen der Hansestädte als auch der Hanse im Außenverhältnis aus und stärkt im Innenverhältnis das Image der Hanse bei den Bürgerinnen und Bürgern.

3.         Die gemäß der internationalen Fairtrade Towns Kampagne zertifizierten Hansestädte werden auf der Webseite www.hanse.org in geeigneter Weise gekennzeichnet.

4.        Die austragenden Städte der Internationalen Hansetage tragen bei der Bewirtung, so weit möglich und erhältlich, Sorge für den Einsatz von fair gehandelten Produkten. Mindestens ein Standbereich für Anbieter von fair gehandelten, ökologischen und regional gehandelten Produkten soll integrativer Bestandteil eines jeden Hansetages sein.

5.         Die Hansestädte wählen auf der Delegiertenversammlung aus ihren Reihen eine/n Delegierte/n als Fairhandels-Beauftragte/n, der Mitglied der Kommission mit beratender Stimme wird und der/m die Umsetzung und Ergänzung dieser Leitlinien obliegt.

6.         Die Ausrichtung von offiziellen Foren, Workshops, Seminaren oder Konferenzen zum Thema Fairer Handel soll durch die den Internationalen Hansetag ausrichtende Hansestadt angestrebt werden.

7.         Das Thema Fairer Handel soll nach Möglichkeit Bestandteil der Projekte der Youth Hansa auf einem internationalen Hansetag werden.

Weitere Informationen und Kontakt:
Steuerungsgruppe FairTrade Stadt Lübeck, Sprecher: Horst Hesse, info@fairtrade-stadt-luebeck.de, Tel.: 0451-501856, www.fairtrade-stadt-luebeck.de  
Ausschreibung

NACHHALTIGKEITSPREIS DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN 2019

Gekonnt anders – zukunftsfähige Alternativen für die Glücksregion!
www.nachhaltigkeitspreis.schleswig-holstein.de
 
Dieser Preis richtet sich an engagierte, zukunftsorientierte Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen, Verbände und Unternehmen in Schleswig-Holstein. Gefragt sind grundsätzlich alle innovativen Ideen, Konzepte und Projekte, die unter Berücksichtigung der globalen Verantwortung die Aspekte „Soziale Gerechtigkeit“, „Wirtschaftlichkeit“ und „Umweltverträglichkeit“ beispielgebend miteinander verbinden und damit einen klaren Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten.

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen geben die Richtung vor für den Wandel unserer Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme, um ohne Schaden für jetzige und künftige Generationen zu wirken. Und längst gibt es auch und gerade in Schleswig-Holstein Akteure auf lokaler Ebene, die mit ihrem Engagement und ihren Ideen für eine nachhaltige Entwicklung Vorbild und Beispiel für andere sein können.
Diese wollen wir mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein 2019 sichtbar machen und auszeichnen. Der mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis wird damit schon zum sechsten Mal verliehen. Zusätzlich wird ein junges Projekt durch den mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotierten IB.SH Nachwuchspreis Nachhaltigkeit gewürdigt – dieser Sonderpreis wird 2019 erstmalig ausgelobt.

Der Nachhaltigkeitspreis belohnt Aktivitäten, die den Aspekten nachhaltiger Entwicklung gemäß den Ausschreibungskriterien umfassend gerecht werden. Dazu zählen nach den Vorstellungen der Veranstalter beispielsweise Themen wie:
  1. Wir können auch anders! - Zukunftsmacher mit Weitblick in Kita, Schule, Ausbildung oder Lernort
  2. Güter und Mitarbeiter nachhaltig mobil – unternehmerische Zukunftsmacher mit Weitblick!
  3. Neue Netze knüpfen – Kooperation als Erfolgsrezept für Zukunftsmacher mit Weitblick
  4. Maßvoll und anders konsumieren – Zukunftsmacher für den Alltags-Weitblick!
Beiträge aus Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, die im oben genannten Sinne zu Verhaltensänderung anregen, sind von der Jury ausdrücklich erwünscht. Berücksichtigt werden ausschließlich Personen und Projekte aus Schleswig-Holstein sowie Organisationen/Institutionen und Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Projekte, die unmittelbar von einem der durchführenden Partner des Nachhaltigkeitspreises 2019 initiiert wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen einer Feier im April 2019, zu der alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen werden.

Bewerbungen bitte online: www.nachhaltigkeitspreis.org

Bewerbungsschluss ist der 23. November 2018.

Weiter Informationen hier: www.nachhaltigkeitspreis.schleswig-holstein.de
Steuerungsgruppe Fairtrade Town
Bad Oldesloe

AUSSTELLUNG UND VORTRAG:
KONSUM - WANDEL - WELTWEIT UND IN BAD OLDESLOE

 
Anlässlich der interkulturellen/ fairen Woche zeigt die Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) vom 17. –  26. September 2018 eine Ausstellung von Vamos e.V. Münster zum Thema Konsum -  Wandel. Diese beleuchtet die Auswirkungen des herrschenden Konsumstils und zeigt faire und nachhaltige Alternativen auf. Daran anknüpfend gibt es am 20.09. eine Abendveranstaltung, die die Ausstellung thematisch aufgreift. In Form von zwei Vorträgen, welche zum einen die globale als auch die lokale Perspektive fokussieren, sollen die Möglichkeiten eines Konsum - Wandels nähergebracht werden. Welche nachhaltigen Alternativen gibt es und was passiert bereits vor Ort in Bad Oldesloe zu diesem Thema?
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein - Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI). Weitere Informationen zum Programm hier: www.bei-sh.org/17ziele.hrml
 
Ausstellung: 17. – 26. September 2018, jeweils von 8 – 22:00 Uhr

Vortrag: am 20. September 2018, 19:30 – 21:00 Uhr

Ort: Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe

Teilnahme/ Anmeldung:Kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

Veranstalter: Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Weitere Informationen und Kontakt: Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe, www.badoldesloe.de, Ansprechpartner: Dr. Hartmut Jokisch, hartmut.jokisch@gmail.com, genauere Details zum Programm: www.bei-sh.org/17ziele.html
Fairer Handel

LANDESWEITE FACHTAGUNG:
„FAIRE KOMMUNEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN“

Bildquelle: www.fairtrade-towns.de/

Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) und die Steuerungsgruppe der Fairtrade Town Neumünster laden bereits zum fünften Mal zur jährlichen Fachtagung „Faire Kommunen in Schleswig-Holstein“ am 26. Oktober 2018 von 10:00-15:30Uhr in Neumünster ein. Die Tagung richtet sich an Aktive und Interessierte in Schleswig-Holstein, welche den Fairen Handel in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region sichtbar etablieren wollen. Mittlerweile 21 Kommunen, Inseln und Halligen im Land haben sich bereits an der Kampagne „Fairtrade Town“ beteiligt und eine Urkunde für ihr Engagement erhalten. Auch Schulen und Hochschulen bekennen sich zum Fairen Handel in ihren Einrichtungen und nehmen an den entsprechenden Kampagnen teil – an vielen Orten Schleswig-Holsteins wird so ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, faire Arbeitsbedingungen weltweit durchzusetzen.
Als Netzwerktreffen bietet die Fachtagung die Möglichkeit für Steuerungsgruppen und Initiativen sowie weiterer Aktiven und Interessierten aus Politik, Gastronomie, Wirtschaft, Schulen und Einrichtungen sich über Entwicklungen, Erfahrungen und Beispiele auszutauschen und neue Aspekte und Erkenntnisse in die Arbeit vor Ort mitzunehmen. In drei Arbeitsgruppen werden anregende Themen erörtert, in diesem Jahr zu den Fragen, wie Nachhaltige Beschaffung im Zuge der neuen Gesetzeslage umsetzbar wird, welche Argumente zur Überzeugungsarbeit zum Fairen Handel genutzt werden können und wie eine Aktivgruppe lebendig gestaltet wird.
Über diesen Austausch zu lokalen Aktivitäten und Positivbeispielen der einzelnen Gruppen werden die Aktiven im Themenbereich und das Engagement für den Fairen Handel in Schleswig-Holstein weiter gestärkt.

Zeit: 26.10.2018  // 10:00 – 15:30Uhr

Ort: Rathaus der Stadt Neumünster, Großflecken 63, 24534 Neumünster

Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 11.10.2018 bei markus.schwarz@bei-sh.org

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Neumünster und in Kooperation mit Fairtrade Deutschland

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel
Fair Trade Aktionen

DIE FAIRE WOCHE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN –
ZEICHEN SETZEN FÜR GLOBALE GERECHTIGKEIT

Der bundesweite Aktionszeitraum für den Fairen Handel – genannt die „Faire Woche“ findet in diesem Jahr vom 14.09. bis 28.09.2018 statt und widmet sich dem Thema "Gemeinsam für ein gutes Klima". Auch an vielen Orten Schleswig-Holstein wird der Zeitraum von Aktivgruppen genutzt, um auf den Fairen Handel vor Ort aufmerksam zu machen.

In der Aktionsdatenbank zur Fairen Woche gibt es eine kleinen Überblick über die Aktivitäten in Schleswig-Holstein, und mit einem Eintrag dort erhält man zudem kostenloses Informationsmaterial und Kostproben fair gehandelter Produkte, siehe: https://www.faire-woche.de/kalender/alle-termine-der-fairen-woche-2018/?vom=&bis=&plzort=&km=&bundesland=Schleswig-Holstein&submit=Suchen

Das BEI freut sich nicht nur, wenn viele Gruppen und Aktive den Zeitraum nutzen, um mit Aktionen Interessierte für einen global gerechten Handel zu begeistern, sondern unterstützt auch aktiv einige Veranstaltungen zum Thema, u.a.:

Am 18. September diskutieren wir zusammen mit der terre des hommes-AG Lübeck mit Experten über die Arbeitsbedingungen in der globalen Schuhindustrie, sowie mit dem Lübecker Fairhandelsunternehmen ethletic, die mit fairen Schuhen eine Alternative aufgebaut haben.

In Dithmarschen unterstützen wir die lokalen Aktiven mit einem Flyer für die Aktivitäten in Meldorf und Heide. Neben Vorträgen und Aktionstagen, nutzen in Meldorf bereits im dritten Jahr Gastronomen die Gelegenheit in den 2 Wochen fair gehandelte Produkte zu verkosten und anzubieten.

Das vielfältige und Breite Engagement für gerechte Arbeitsbedingungen weltweit nutzt das BEI zudem dafür, um gegen die Streichung der verpflichtenden Berücksichtigung von Menschenrechten bei öffentlichen Einkäufen in Schleswig-Holstein zu protestieren. Mit der Sammlung von Unterschriften gegen die Änderung des Vergabegesetzes durch die Landesregierung sollen möglichst viele Stimmen des Fairen Handels für diese fehlgeleitete Politik zusammengetragen werden.

Informationen und Anmeldung: www.faire-woche.de

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairer-handel
Veranstaltungsreihe

WELTREISEN IN HAMBURG

Ökumenische, interreligiöse und entwicklungspolitische Entdeckungsreisen

Sie möchten mit Menschen anderen Glaubens oder internationaler Gemeinden ins Gespräch kommen? Wollen Sie erleben wie sich Globalisierung anfühlt? Oder erfahren, was interkulturelle Öffnung bedeutet und wie sich Perspektiven verschieben?

Dann möchten wir Sie herzlich einladen, mit uns auf Weltreise zu gehen!
Weltreisen in Hamburg“ ist ein ökumenisches, interreligiöses und entwicklungspolitisches Bildungsprogramm der Nordkirche. Ziel ist es, religiöse Vielfalt, globale Dimensionen im Lokalen und ökumenische Arbeit an besonderen Orten in Hamburg erlebbar zu machen.
 
Termine:
14. September: Auf den Spuren der Toleranz – Religiöse Vielfalt in Hamburg-Altona
21. September: Jenseits der Seefahrer-Romantik – Seeleute aus aller Welt im Hamburger Hafen
29. September: Muslime zwischen Alster und Elbe – Vielfalt des Islam in Hamburg
27. Oktober: Vom Hoffen und Bangen – Fluchtorte und Solidarität
4. November:Christen aus aller Welt – Indonesien in Hamburg
10. Dezember:Kirche(n) in der Großstadt – Zwischen Politik, Ökumene, Diakonie und Seelsorge
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Agathe-Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg,
Ellen Prowe e.prowe@nordkirche-weltweit.de, Tel.: 040-88181-342, www.ked-nordkirche.de  
www.ked-nordkirche.de/veranstaltungen/weltreisen.
Diskussionsveranstaltung in Berlin

ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN FÜR AFRIKA:
EINE FRAGE DER GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT

Nachhaltige Entwicklung prägt die Agenda 2063 der Afrikanischen Union für den afrikanischen Kontinent. Geschlechtergerechtigkeit und damit die gleichberechtigte Partizipation von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir wollen einen genaueren Blick auf den Ansatz der Afrikanischen Union werfen und der Frage nachgehen, wie eine geschlechtergerechte Entwicklungsperspektive für den afrikanischen Kontinent aussehen kann.

Auch die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung setzt mit dem Ziel 5 auf Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen. Das tut auch die deutsche Nachhaltigkeitsagenda. Doch: Inwiefern ist Geschlechtergerechtigkeit in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und aktuellen afrikapolitischen Initiativen wie dem „G20 Compact with Africa“ und dem Marshallplan mit Afrika verankert?

Diskutieren wollen wir unter anderem mit:
Mahawa Kaba Wheeler, Leiterin des Direktorats für Frauen, Gender und Entwicklung der Kommission der Afrikanischen Union;
Memory Kachambwa, Geschäftsführerin der NGO African Women’s Development and Communication Network (FEMNET);
Gabi Weber, entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion; und
Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins e.V..

Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung). Wir bieten für die Dauer dieser Veranstaltung auch eine Kinderbetreuung an. Melden Sie sich bei Interesse gern bei uns. Auch bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Teilnahme: Wir bitten um verbindliche Anmeldungen über unser Anmeldeformular oder per Mail an folgende Adresse: fes.afrika@fes.de.

Zeit: Montag, 10. September 2018, 15.30 Uhr

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin Mitte

Veranstalter: Referat Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Marie-Schlei-Verein e.V.

Weitere Informationen und Kontakt:
Friedrich-Ebert-Stiftung, Jonathan Menge (Referat Afrika, Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit), FES.Afrika@fes.de, Tel.: 030 26935-7456, www.fes.de/afrika
4. Hinweise auf Termine // Veranstaltungen
7.9.2018
Weltladen Regionaltreffen Schleswig-Holstein
Zeit: 7.9.2018  // 12:30-18:30Uhr
Ort: „Kiek in“, Gartenstr. 32, Neumünster
Veranstalter, weitere Informationen und Kontakt: Fair–Handels-Beratung Hamburg und Schleswig-Holstein, Mobile Bildung e.V., Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Hans-Christoph Bill, bill@fairhandelsberatung.net, Tel.: 040-896079, www.weltlaeden-nord.de
 

 
7.9.2018
Tage der Vielfalt: Musik, Informationen, Workshops, Kinderprogramm
Die Interkulturellen Wochen Kiel werden 2018 zu den „Tagen der Vielfalt“. Mitten in der Stadt auf dem Asmus-Bremer-Platz, treffen findet an drei Tagen ein bunter Mix aus Bühnenprogramm, Information, Angeboten für Kinder, Workshops und interkulturellen Imbiss-Ständen statt. Das BEI wird mit dem Weltstadtspiel dabei sein und die Mitgliedsgruppe Sisters –Frauen für Afrika e.V. wird ihre neue Modenschau präsentieren.
Zeit:  7.9.2018  //  16:30-19:00Uhr
Ort: Asmus-Bremer-Platz in Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Veranstalter: Landeshauptstadt Kiel, Amt für Soziale Dienste, Referat für Migration, in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und Sisters – Frauen für Afrika e.V.
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
8.9.2018
Zeichne Deine Zukunft
Comic-Workshop für Jugendliche

Gemeinsam mit dem bekannten Grafiker und Comic-Zeichner Tim Eckhorst entsteht unser ganz eigenes Zukunftsbild auf einem wandgroßen Plakat. Als Grundlage für unser Zukunftsbild dient uns die Ausstellung "Nutz' Pflanzen richtig" im Steinzeitpark Dithmarschen.
Zeit: 8.9.2018 von 10-16 Uhr
Ort: Steinzeitpark Dithmarschen ("Steinzeithaus Flintbek"), Süderstraße 47, 25767 Albersdorf
Teilnahme: Kostenfrei. Für Jugendliche zwischen 13-14 Jahren. Um Anmeldung bis zum 2.9.2018 wird gebeten.
Veranstalter: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA), Dr. Rüdiger Kelm, info@aoeza.de, Tel.: 04835-213761-3, www.steinzeitpark-dithmarschen.de und Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhornschloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160 Mobil: 0151-21753715, www.bei-sh.org/globaleslernen
 
 
8.9. – 12.9.2018
Film und Diskussion zum Thema Seenotrettung:
 IUVENTA – mit Gästen der Initiative Jugend Rettet e.V.

Zeit: 8.9.2018 (ohne Diskussion)   //  14:00 Uhr  // Studio-Filmtheater
Sonntag, 9.9.2018 (mit Diskussion)  // 14:00 Uhr  // Studio-Filmtheater
Mittwoch, 12.9.2018  (mit Diskussion)   // 20:00 Uhr  //  Fahrradkino (Alte-Mu)
Ort: Studio Filmtheater ( 8.+9.9.) , Wilhelminenstraße 10, 24103 Kiel
Fahrradkino (12.9.) , Alte Mu, Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel
Teilnahme: Eintritt Studio: 6,50 Euro Eintritt
Eintritt Fahrradkino: Kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit Jugend Rettet e.V., dem STUDIO Filmtheater am Dreiecksplatz in Kiel und dem Fahrradkinokombinat
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Marie Möller und Maileen Hintze (Projektleitung), projekt@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org
www.facebook.com/fahrradkinokombinat, www.studio-filmtheater.de, www.iuventa-film.de/, www.jugendrettet.org
 

 
8.9.2018
Interaktiver Workshop: Menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum
Referentin: Ingrid Pilzecker (interkulturelle Trainerin)
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum ist Ihnen wichtig? Kann es dauerhaftes, im Grunde endloses Wachstum geben in einer endlichen Welt? Was bedeutet eigentlich „menschenwürdige Arbeit“? Die großen Herausforderungen durch stetig wachsende Gesellschaften werden uns in diesem Workshop beschäftigen. Wie kann ich selber durch mein individuelles Verhalten aktiv dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen? Ein Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir an diesem Prozess nachhaltiger Veränderung teilhaben können.
Zeit: 8.9.2018  //  11:00 – 16:00 Uhr
Ort: VHS Henstedt-Ulzburg, Seminarhaus Lindenstraße 93, 24558 Henstedt-Ulzburg
Teilnahme/ Anmeldung: Teilnahmegebühr 5,00 €. Anmeldung erforderlich bei Heidrun Schurbohm; schurbohm@vhskaltenkirchen.de
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen und das Zentrum für Globales Lernen in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch dvv international mit finanzieller Unterstützung des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe, katrin.kolbe@bei-sh.org und Frauke Pleines, frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-02, www.bei-sh.org
 

11.9.2018
Themenabend: Chile 9/11/73: 45 Jahre danach – Der Pinochet-Putsch und das Erbe der Diktatur
Filmvorführung mit Zeitzeugengespräch, Vortrag und Musik von Isabel Lipthay
Zeit: 11.9.2018 // 18:30 – 20:00 Uhr: Vortrag und Musik // 20:30 Uhr: Film „Salvador Allende“
Ort: Die Pumpe, Haßstr. 22, 24103 Kiel
Teilnahme: Vortrag kostenfrei, Eintritt für den Film 7 Euro (6 Euro ermäßigt)
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch Engagement Global im Auftrag des BMZ, „Bingo! Projektförderung“ sowie den Förderfond „Zusammenhalt stärken – Teilhabe sichern“ der Landeshauptstadt Kiel. Diese Veranstaltung ist Teil des SDG-Jahresprogramms des BEI.
Weitere Informationen und Kontakt:  Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/2018-9-11_themenabend-chile.htmlwww.bei-sh.org/17ziele.html  
 
 
12.9.2018
Kinoabend: „Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen“ in Geesthacht
Der Verein Partnerschaft Afrika e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit dem kleinen Theater Schillerstraße den Film „Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen“. Die Veranstaltung unterstützt die FairTrade Initiative der Stadt Geesthacht. Im Anschluss an den Film bleibt Zeit zum Diskutieren mit Experten. Zum Verzehr wird Eis aus dem Fairen Handel verkauft.
Zeit: 12.9.2018  //   19:00 bis ca. 22:00 Uhr
Ort: Kleines Theater Schillerstrasse (kTS), Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht
Teilnahme/Anmeldung: Eintrittspreise 5,50 – 6,50 Euro, Ermäßigt 5,00 – 6,00 Euro.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Veranstalter: Partnerschaft Afrika e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theater
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Partnerschaft Afrika e.V., Theodor Storm Str. 6a, 21502 Geesthacht, www.partnerschaft-afrika.de.
Ansprechpartner: Volker Leptien (volker.leptien@gmx.de)
 

 
12.-16.9.2018
Greenscreen – Internationales Naturfilmfestival
Größte Festival seiner Art in Europa.
Zeit: 12.-16.9.2018
Ort: Eckernförde
Weitere Informationen: www.greenscreen-festival.de
 

 
13.9.2018
Film und Diskussion mit dem Filmemacher: “System Error. Wie endet der Kapitalismus?”
Zeit: 13.9.2018  //  15:00Uhr bis ca. 18:00Uhr
Ort: Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg,
Teilnahme/Anmeldung: Anmeldung ist nicht erforderlich, Eintritt (Kino-Ticket): 5,50€.
Veranstalter: Norbert Elias Center for Transformation Design & Research (NEC) der Europa-Universität Flensburg und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Lisa Jakob (Promotorin für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairer-handel
  
 
13.9.2018
Workshop: Urban Gardening - Stadtgrün für Mensch und Umwelt
Urban Gardening, Biodiversität in der Stadt, Rechtliche Rahmenbedingungen. Anhand von konkreten Beispielen werden erfolgreiche Ideen und Projekte aufgezeigt, was in der Stadt möglich ist.
Zeit: 13.9 2018
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme: EUR 30 €. Anmeldung unter: anmeldung@bnur.landsh.de, unter Angabe der Veranstaltungsnr. 2018-21
Veranstalter: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Zusammenarbeit mit NaturFreunde Deutschlands, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. und RENN.nord - Schleswig-Holstein
Weitere Informationen und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, info@bnur.landsh.de, Tel.: 04347-704-780, https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/BNUR/bnur_node.html
 
 
14.-28.9.2018
Die FAIRE WOCHE – der bundesweite Aktionszeitraum zum Fairen Handel
Der bundesweite Aktionszeitraum für den Fairen Handel – genannt die „Faire Woche“ findet in diesem Jahr vom 14.09. bis 28.09.2018 statt und widmet sich dem Thema "Gemeinsam für ein gutes Klima".
Zeit: 14. – 28.9.2018
Ort: Deutschlandweit
Veranstalter: Die Faire Woche wird vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit TransFair e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. veranstaltet.
Weitere Informationen und Anmeldung und Kontakt: www.faire-woche.de
 
 
15.9.2018
Nord-Süd-Partnerschaftstag in Ostholstein
Ein Studientag zum Thema Nord-Süd-Partnerschaftsarbeit für Partnerschaftsengagierte und andere Interessierte aus Ostholstein und Umgebung mit dem Schwerpunkt UN-Nachhaltigkeitziele und die Rolle der Partnerschaften bei deren Umsetzung.
Zeit: 15.9.2018  //  9:30 – 14:00 Uhr
Ort: Ev. Zentrum des Kirchenkreises Ostholstein, Schlossstraße 13, 23701 Eutin
Teilnahme: Kostenfrei. Anmeldung erwünscht bis 12.9.2018 (katharina.desch@bei-sh.org)
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI); Kirchenkreis Ostholstein; Tansaniagruppe Curau
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
 
 
16.9.2018
Theaterstück: Überlebende am Strand – ein Willkommensspiel
Zeit: 16.9.2018 // 19:00Uhr
Ort: Räucherei, Preetzer Str. 35, 24143 Kiel
Teilnahme: Der Eintritt ist kostenfrei - Spenden sind herzlich willkommen.
Reservierungen gerne an a.hinz@cvkev.de
Weitere Informationen und Kontakt:
Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. (ZBBS),
Sophienblatt 64/64a, 24114 Kiel,
Susanne Reh (ZBBS e.V.), reh@zbbs-sh.de, Tel.: 0431-2001150, www.zbbs-sh.de
 
 
17.-26.9.2018
Ausstellung und Vortrag: Konsum – Wandel – Weltweit und in Bad Oldesloe
Eine Ausstellung von Vamos e.V. Münster zum Thema Konsum -  Wandel. Diese beleuchtet die Auswirkungen des herrschenden Konsumstils und zeigt faire und nachhaltige Alternativen auf.
Vernissage: 17.9.2018  // 11:00 Uhr
Ausstellung: 18. – 26.9.2018, jeweils von 8 – 22:00 Uhr
Vortrag: 20.9.2018  //  19:30 – 21:00 Uhr (Saal des Historischen Rathhauses im KUB)
Ort: KUB Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe
Teilnahme/ Anmeldung: Kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.
Veranstalter: Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe, www.badoldesloe.de, Ansprechpartner: Dr. Hartmut Jokisch, hartmut.jokisch@gmail.com, genauere Details zum Programm: www.bei-sh.org/17ziele.html
 
 
18.9.2018
Change your shoes – Schritt für Schritt in eine faire und nachhaltige Richtung
Film und Diskussion zu Herausforderungen und Chancen in der globalen Schuhindustrie.
Zeit: 18.9.2018  //  17:30 – 20:30 Uhr
Ort: Rathaus Lübeck/ Große Börse, Breite Str. 62, 23552 Lübeck
Teilnahme/ Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung bis zum 3.9.2018 erwünscht: anmeldung@bei-sh.org
Veranstalter: terre des hommes - AG Lübeck Steuerungsgruppe und Fairtrade-Stadt Lübeck in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: terre des hommes - AG Lübeck, Ansprechpartner: Horst Hesse, horst.hesse@gmx.de, Tel.: 0451-501856, Genauere Details zum Programm: www.bei-sh.org/17ziele.html
 
 
18.9.2018
Kiel: Die Welt im Kleinformat
Eine kleine Reise der besonderen Art: Interreligiöser und interkultureller Begegnungsrundgang in Kiel Gaarden 
Die Welt ist schön, groß und bunt. Um das zu erleben, brauchen wir nicht mal weit reisen. Gemeinsam möchten wir uns mit Ihnen auf den Weg machen und den Stadtteil Gaarden erkunden. Dabei werden wir Menschen verschiedener Religionen treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wie gestaltet sich muslimisches Leben in Kiel? Was macht eine Kirche abgesehen von Gottesdiensten? Machen Sie sich auf einen spannenden Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken gefasst.
Zeit: 18. September, 17.00 -20.00 Uhr
Ort: Treffpunkt ist die Kaisertreppe hinter dem Hauptbahnhof in Kiel
Teilnahme: Kostenfrei, ab 12 Jahren
Anmeldung: Imke Frerichs, frerichs@diakonie-sh.de, 04331 593 414
Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Altholstein, Frauenwerk des Kirchenkreises Altholstein, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein
Weitere Informationen und Kontakt: Zentrum kirchlicher Dienste // Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, Silke Leng, Silke.leng@altholstein.de, Tel: 04321 498 128, www.altholstein.de
 
 
18.9.2018
Workshop: Treibsel sinnvoll nutzen - Einsatzmöglichkeiten in Landwirtschaft, Landschaftsbau und Küstenschutz
Verwertungsmöglichkeiten von Treibsel, gesetzliche Bestimmungen und Wissensvermitllung. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Blöcke. Block a befasst sich mit Treibsel im Küstenschutz, Block b mit Treibsel als Wertstoff. Die Blöcke können einzeln oder zusammen gebucht werden.
Zeit: 18.9 2018
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme: Je Veranstaltungstermin 20 €. Anmeldung unter: anmeldung@bnur.landsh.de, unter Angabe der Veranstaltungsnr. 2018-68
Veranstalter: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Zusammenarbeit mit Christian-Albrechts-Universität zu Kielund RENN.nord - Schleswig-Holstein
Weitere Informationen und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, info@bnur.landsh.de, Tel.: 04347-704-780, https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/BNUR/bnur_node.html
 
 
20.9.2018
Vortrag: Faironomics // Konsum Wandel Gestalten - Weltweit und in Bad Oldesloe
Im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung findet eine zweiteilige Vortragsveranstaltung statt.
Unter dem Begriff Faironomics zeigen die beiden Buchautoren und Aktivisten Ilona Koglin und Marek Rohde praxisnah und unterhaltsam, wie wir gemeinsam durch bewussten Konsum und solidarisches Wirtschaften eine bessere Welt schaffen können. Anschließend informiert Dr. Hartmut Jokisch (Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe) über faire und lokale Gestaltungsmöglichkeiten.
Vortrag: 20.9.2018 // 19:30 – 21:00 Uhr (Im Saal des Historischen Rathauses)
Ausstellung: 18. – 26.9.2018, jeweils von 8 – 22:00 Uhr
Ort: Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe
Teilnahme/Anmeldung: Kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.
Veranstalter: Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie und Engagement Global - Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Steuerungsgruppe Fairtrade - Stadt Bad Oldesloe, Ansprechpartner: Dr. Hartmut Jokisch, hartmut.jokisch@gmail.com, www.badoldesloe.de, www.badoldesloe.de/B%C3%BCrger/Einkaufen/Fairtrade/,
www.bei-sh.org/fairerhandel.html, www.bei-sh.org/17ziele.html
 
 
20.9.2018
Werkstattgespräch: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hoch 3 //Erweiterung von Unterstützungs-, Beratungs- und Qualifizierungsstrukturen
Moderation: Heike Hackmann
In einer ersten Werkstatt zu Handlungsfeld 1: „Erweiterung von Unterstützungs-, Beratungs- und Qualifizierungsstrukturen“ soll es darum gehen, uns über Visionen auszutauschen, wie zukünftige BNE-Strukturen zur Unterstützung und Qualifizierung aussehen könnten und sollen. Was wird gebraucht? Wer sind die Zielgruppen? Wer die Anbieter?
Zeit: 20.9.2018, 13:30 – 18:00 Uhr
Ort: Volkshochschule Neumünster / Kiek in!, Gartenstraße 32, 24534 Neumünster
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Verein Zukunft Bildung Schleswig-Holstein, Heike Hackmann, zukunft-bildung-sh@oekopartner-kiel.de, Tel.: 0431-3804908, www.zukunft-bildung-sh.de
 
 
 20.9.2018
Treffen des Vorbereitungskreis Afrikatage Kiel 2019
Seit 10 Jahren veranstalten die Mitgliedsgruppen gemeinsam im Rahmen der Interkulturellen Woche Kiel einen Afrikatag. Das BEI bildet das Dach und koordiniert und organisiert die Aktivitäten. Das nächste „Bildungsfestival Afrikatage Kiel“ hat seine zentrale Veranstaltung am 25. Mai 2019 im Audimax der Uni. Alle Gruppen sind eingeladen, sich an diesem Bildungsfestival mit Aktivitäten (Infostand, Theater, Vorträge u.ä.) zu beteiligen. Dazu trifft sich der nächste Vorbereitungskreis im September.
Zeit:: 20.9.2018 //  18 – 20:00 Uhr
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: um Anmeldung wird gebeten.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
21.-23.9.2018
Seminar: Damit der Funke überspringt... Wissen lebendig vermitteln
Dieses Seminar wendet sich an Multiplikator_innen, die im Globalen Lernen aktiv sind. Ziel des Seminars ist es, eigene Standpunkte und Arbeitsweisen zu reflektieren und neue Anregungen und Methoden für die Weiterentwicklung der eigenen Bildungsarbeit zu erhalten.
Zeit: 1.-3.6.2018 -  18:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsfelder Weg 33, 22949 Ammersbek
Teilnahme: Anmeldung erforderlich. Seminargebühren: 180,-€ für Vollverdienende, 90,-€ für Studierende, Auszubildende, Geringverdienende, Arbeitslose. 45,-€ für Bezieher_innen von ALG-II, Sozialgeld, Kinder bis zum Alter von 12 Jahren.
Veranstalter: Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, Bildungsstelle Nord.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, Bildungsstelle Nord. Nicole Borgeest, Tel.: 040-6052559,
bildungsstelle-nord@brot-fuer-die-welt.de,
https://info.brot-fuer-die-welt.de/inlandsfoerderung/bildungsangebote
 
 
21.9.2018
Internationaler Tag des Friedens
Jährlich nutzen die Vereinten Nationen den 21. September, um den Weltfriedenstag zu feiern. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein.
Weitere Informationen: www.un.org/en/events/peaceday/
 
 
21.9. - 14.11.2018
Wanderausstellung „Nutz Pflanzen richtig“ in Meldorf
Zeit:
21.9. - 14.11.2018
Ort: Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum, Jungfernstieg 4, 25704 Meldorf
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel.: 04621-813-160, www.bei-sh.org/globaleslernen
www.bei-sh.org/nutz-pflanzen-richtig.html
www.landwirtschaftsmuseum-schleswig-holstein.de
 
 
22.9.2018
Workshop: Geschichten vom Fliehen und Ankommen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Kreis Schleswig-Flensburg.
Eine neue Heimat finden. Wie geht das? Wir möchten uns mit jungen und älteren Menschen mit Fluchterfahrung darüber austauschen, wie das Ankommen in einem fremden Land gelingen kann. Objekte und Geschichten aus dem Schloss Gottorf dienen uns als Anschauungsmaterial für den Workshop.
Für einen kleinen Imbiss zwischendurch ist gesorgt.
Zeit: 22.9.2018 von 11-16 Uhr
Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig
Teilnahme: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715, www.bei-sh.org
 
 
23.-30.9.2018
Hamburger Klimawoche
Aktionswoche zum  Klimaschutz mit kulturellen Events, Diskussionsrunden und Bildungsangeboten
Weitere Informationen: www.klimawoche.de/
 
 
25.-29.9.2018
Deutscher Naturschutztag in Kiel
Zum 34. Deutschen Naturschutztag (DNT) sind bundesweit Naturschutzinteressierte aus Politik, Verwaltung, Planung, Verbänden, Ehrenamt und Wissenschaft vom 25. bis 29. September 2018 nach Kiel eingeladen.
Weitere Informationen: www.deutscher-naturschutztag.de
 
 
27.9.2018
Workshop: Besser leben mit weniger Plastik – Eine Woche, eine Herausforderung?!
Zeit: 27.9.2018  //  19-21:00 Uhr
Ort: Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn
Veranstalter: Weltladen TOP 21 e.V. in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Elmshorn.
Weitere Informationen und Kontakt: Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762, info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de
 

 
29.9.2018
Theaterstück und Diskussion: Vom Reisen in ehemaligen Kolonien - Eine Positionsbestimmung
Die Flensburger Theaterwerkstatt Pilkentafel ist mit einem Theaterstück zum kolonialen Erbe zu Gast in Kiel Mit Anschließender Diskussion mit der Initiative Kiel-postkolonial und dem Verein Sisters – Frauen für Afrika e.V..
Zeit: 29.9.2018  //  19:00 bis 22:00 Uhr  //  Einlass ab 18 Uhr
Ort: Sechseckbau auf dem Campus der CAU Kiel, Westring 385, 24118 Kiel
Eintrittskarten  ab dem 15.9.2018: Vorverkauf 10 €, ermäßigt 8 €  //  Abendkasse 12 €, ermäßigt 10 €
Vorverkaufsstellen: Bündnis Eine Welt, Walkerdamm 1, 24103 Kiel  und
Kulturbüro des Studentenwerks, Mensa I,  Westring 385, 24118 Kiel
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) in Kooperation mit dem Kulturbüro des Studentenwerk Schleswig-Holstein, unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie.
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
1.10.2018
Vortrag: "Kapstadt und Western Cape"
Veranstalter: Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu Lübeck
Zeit: 1.10.2018  // 18:00 Uhr
Ort: Ratskeller Lübeck, 23552 Lübeck (Rathaus)
Teilnahme: Kostenfrei.
Weitere Informationen und Kontakt: Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu Lübeck c/o Kastorff-Viehmann, Starenweg 20, 23611 Bad Schwartau, kontakt(at)geoluebeck.de, www.geoluebeck.de
 
 
11.10.2018
Interaktives Theaterstück: Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank
Das Stück „Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank“ simuliert eine interaktive Gerichtsverhandlung. Darin geht es um die Frage, wie sinnvoll ist die Entwicklungszusammenarbeit heute und welche Rolle soll sie in Zukunft spielen.
Zeit: 11.10 2018  //  19:30 Uhr
Ort: Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel
Teilnahme: Eintritt 7,50 €, ermäßigt 5€ . Anmeldung bis 4. Oktober 2018.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) mit Unterstützung durch Bingo! Die Umweltlotterie.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
www.bei-sh.org/theater-ez-auf-der-anklagebank.html
 
 
12.10.2018
Jubiläumsfeier: 25 Jahre Deutsch-Ghanaischen Entwicklungshilfeverein e.V. in Kiel
Zeit: 12.10.2018  // ab 17:00 Uhr
Ort: Bündnis Eine Welt Schelswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme: Wir bitten um Anmeldung an info@ghana-hilfe.org bis zum 5. Oktober 2018
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Deutsch-Ghanaischer Entwicklungshilfeverein e.V.
Postfach 2222, 24021 Kiel, info@ghana-hilfe.org, Tel.: 0431-737641, www.ghana-hilfe.org
 
 
20.10.2018
Interaktiver Workshop: Klimawandel – und jetzt?!
Referentin: Imke Frerichs (Brot für die Welt, Diakonisches Werk SH)
Über den Klimawandel wird viel gesprochen, aber was bedeutet der Klimawandel eigentlich genau? Wer ist besonders stark betroffen, wer ist verantwortlich? Und vor allem, was kann getan werden, um unseren Lebensraum, die Erde, zu schützen? Wirtschaft, Politik, die Zivilgesellschaft und jeder Einzelne ist gefordert, aktiv zu werden. Gerade nach dem erfolgreichen Klima-Abkommen von Paris darf keine Zeit verloren werden. Bereits jetzt sind Millionen von Menschen vom Klimawandel betroffen. Stürme, Dürren, Überflutungen und auch langfristige Veränderungen, wie die Gletscherschmelze und der Anstieg des Meeresspiegels, bedrohen unsere Lebensgrundlage, die Erde. Gemeinsam erarbeiten wir, was sich hinter dem Klimawandel versteckt und vor allem was getan werden kann und muss. Dabei befassen wir uns unter anderem mit Strategien der Nachhaltigkeit und der Frage, was es braucht, um Veränderungen zu schaffen.
Zeit: 20.10.2018  //  11:00 – 17:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ellerau Højerweg 2, Raum 1 und 2, 25479 Ellerau
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich bei Heidrun Schurbohm; schurbohm@vhskaltenkirchen.de
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen und das Zentrum für Globales Lernen in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch dvv international mit finanzieller Unterstützung des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe, katrin.kolbe@bei-sh.org und Frauke Pleines, frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-02, www.bei-sh.org
 

25.10.2018
Fachgespräche „Genossenschaften in der Entwicklungszusammenarbeit“
Teil 1 von 2: „Mit Genossenschaften Gesellschaften entwickeln – Partnerschaftserfahrungen mit Tansania und Genossenschaftsbeispiele aus Indien“
Die Mediziner Dr. Gerd Leimenstoll und Dr. Klaus Jessen arbeiten seit 10 Jahren erfolgreich für medizinische Projekte in Tansania. Sie berichten an welche Grenzen sie gestoßen sind. Am Beispiel von Tansania beschreiben sie das Gesundheitswesen unter medizinischen und ökonomischen Aspekten, um dann den Zusammenhang von Ökonomie und Demografie aufzuzeigen. Ist die Genossenschaft ein Weg, um die Nutzung von Ressourcen zu optimieren?
Dazu befragen wir Dr. Wolfgang Salomo. Er hat viele Jahre im weltweit für den Raiffeisen- und Genossenschaftsverband gearbeitet. Seine Beispiele aus Indien und den ehemaligen Ostblock-Ländern sollen helfen, mögliche Lösungswege zu finden.
Zeit: 25.10.2018 //  17-19:00Uhr  (Teil 2 findet am 6.12.2018 statt)
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Anmeldung wird gewünscht.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
26.10.2018
Landesweite Fachtagung: Faire Kommunen in Schleswig-Holstein
Die Tagung richtet sich an Aktive und Interessierte in Schleswig-Holstein, welche den Fairen Handel in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region sichtbar etablieren wollen. Als Netzwerktreffen bietet die Fachtagung die Möglichkeit für Steuerungsgruppen und Initiativen sowie weiterer Aktiven und Interessierten aus Politik, Gastronomie, Wirtschaft, Schulen und Einrichtungen sich über Entwicklungen, Erfahrungen und Beispiele auszutauschen und neue Aspekte und Erkenntnisse in die Arbeit vor Ort mitzunehmen. In drei Arbeitsgruppen werden anregende Themen erörtert, in diesem Jahr zu den Fragen, wie Nachhaltige Beschaffung im Zuge der neuen Gesetzeslage umsetzbar wird, welche Argumente zur Überzeugungsarbeit zum Fairen Handel genutzt werden können und wie eine Aktivgruppe lebendig gestaltet wird.
Zeit: 26.10.2018  // 10:00 – 15:30Uhr
Ort: Rathaus der Stadt Neumünster, Großflecken 63, 24534 Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 11.10.2018 an markus.schwarz@bei-sh.org
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Neumünster und in Kooperation mit Fairtrade Deutschland
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel
 
 
1.11.2018
Fortbildung: Gemeinnützigkeit im Verein - Finanzen und Recht
Diese Veranstaltung ist für erfahrene Vereinsvorstände genauso geeignet wie für Einsteiger. Der Jurist Heiko Klages erläutert einführende Sachverhalte und rechtliche Aspekte zu Spendenbescheinigungen, Ehrenamtspauschalen, Satzungsgestaltung, Vereinsgründung und Rücklagenbildung.
Zeit: 1.11.2018   //  17- 20:00 Uhr
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: 5 € für BEI-Mitglieder (andere 25 €), Anmeldung erforderlich.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
3.11.2018
Vertreibung und gewaltsames Verschwindenlassen in Kolumbien – kein Phänomen vergangener Zeiten
Workshop, Filmvorführung und Fotoausstellung zum gewaltsamen Verschwindenlassen und Vertreiben von Menschen sowie zur aktuellen politischen Lage Kolumbiens
Zeit: 03.11.2018 von 14-20 Uhr
Ort: ALTE MU Impuls – Werk e.V., Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Eintritt frei. Anmeldung erwünscht: unter susanne.reh@bei-sh.org
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org , Tel.: 0431-67939900, https://www.bei-sh.org/17ziele.html  
 
 
12.11.2018
Praxistag Globales Lernen: Perspektivwechsel im Museum
Zeit: 12.11.2018 von 10-16 Uhr
Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig
Teilnahme: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Ansprechpartnerin: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715, https://www.bei-sh.org/praxistag-globales-lernen-2018.html
 
 
6.12.2018
Fachgespräche „Genossenschaften in der Entwicklungszusammenarbeit“
Teil 2 von 2: Genossenschaften als Wirtschaftsbetrieb - Gründung, Finanzierung und Planungsbeispiel
Genossenschaften und ihre wirtschaftliche Tätigkeit gelten als ein besonders nachhaltiges Modell in der Entwicklungszusammenarbeit , denn durch sie  entstehen wirkungsvolle Strukturen. Gerade diese sind wichtig, damit Hilfe und Unterstützung nicht verpuffen. In dem Fachgespräch dreht sich alles um die Voraussetzungen, Gründung und Finanzierung einer Genossenschaft in einem Entwicklungsland.
Der Referent Dr. Wolfgang Salomo stellt seine langjährige Erfahrung aus dem Genossenschaftswesen für die schleswig-holsteinischen Vereine und Initiativen zur Verfügung.
Gründungsideen und Fragen aus der Praxis können gern zur Veranstaltung mitgebracht werden.
Zeit: 6.12.2018   //   17-19:00Uhr  
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Anmeldung wird gewünscht.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org

Das Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)


Wir sind Dachverband entwicklungspolitischer
Organisationen aus Schleswig-Holstein.
Das landesweite Netzwerk bündelt Informationen,
sorgt für Verbindungen unter den Akteuren und
 wirbt für globale Gerechtigkeit in der Welt.
 

Unsere Aufgaben, Ziele und Aktivitäten:
  • Als Dachverband sind wir Sprachrohr für die Themen und das Engagement unserer Mitglieder.
  • Als Träger und Kooperationspartner sind wir beteiligt an Projekten mit entwicklungspolitischen Inhalten in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft.
  • Vernetzung und Austausch: Wir bringen weltweit Menschen zusammen die sich für die Zukunft unserer Welt einsetzen (regional, national und international).
  • Projektentwicklung und Organisationsberatung: Durch Beratungs- und Fortbildungsangebote fördern wir die Aktivitäten der Menschen aus dem Umfeld unserer Arbeit.
  • Als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit engagieren wir uns in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
 
Unsere Schwerpunkte:
  • Fairer Handel, Unternehmensverantwortung (CSR) und nachhaltige Beschaffung:
    Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen mit dem Fair Trade Prinzip.
  • Globale Partnerschaften und Entwicklung:
    Entwicklungszusammenarbeit in Schulpartnerschaften, Kommunalen Partnerschaften, Religiöse Partnerschaften, etc.
  • Migration und Entwicklung
    Obwohl alle Menschen auf demselben Planeten leben, sind die Lebenswelten und Kulturen sehr unterschiedlich. Wir müssen voneinander lernen, um gemeinsam die weltweite Zukunft gestalten zu können.
  • Durch Bildungsarbeit globale Zusammenhänge begreifbar machen, um die weltweite Entwicklung aktiv mitzugestalten.
 
Unser Grundsatz: "Global denken - lokal handeln"
 

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