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Newsletter 6 // 2017
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
www.bei-sh.org

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Liebe Empfänger, liebe Freunde des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),

dies ist der Newsletter 6 // 2017 vom Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen aus Schleswig-Holstein. Er beinhaltet eine Sammlung von Informationen aus unserem Netzwerk zur entwicklungspolitischen Arbeit.

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr Team vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

 
Impressum

Herausgeber:

Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
Walkerdamm 1, 24103 Kiel 
Tel.: 0431-679399-00, Fax: 0431-679399-06
www.bei-sh.orginfo@bei-sh.org

Vereinsregister-Nr.: AG Kiel, VR 3739 KI 

Vorstand: Volker Leptien, Andrea Bastian, Gerfried Schröder, Daniela Suhr, Lazarus Tomdio

Redaktion:
Fridtjof Stechmann, Benjamin Hellwig // Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
news@bei-sh.org, www.bei-sh.org/newsletter.html

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www.bei-sh.org
1. Neuigkeiten aus dem Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen in Schleswig-Holstein

Die SDGs in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste


Liebe Mitglieder des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und wie es immer so ist, stehen mit dem neuen Jahr auch neue Projekte vor der Tür. Wir haben uns entschlossen das Jahresthema des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein weiterzuführen: Die globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (engl.: Sustainable Development Goals – kurz SDGs). Wir freuen uns sehr, dass uns entsprechende Projektmittel bewilligt wurden, um hierzu eine Vielzahl von Maßnahmen umsetzen zu können. Programmtitel: Die SDGs in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste.

Veranstaltungen zu SDGs in Schleswig-Holstein
Wie in unserem Jahresprogramm 2017 haben wir so auch in 2018 wieder die Möglichkeit gemeinsam mit Ihnen Veranstaltungen vor Ort durchzuführen. Pro Veranstaltung stehen uns dafür rund 900 € zur Verfügung, die für Referentenhonorare, Drucksachen (Flyer, Roll-Ups o.ä.), Catering und Raummieten etc. ausgegeben werden können. Das Ganze muss inhaltlich zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG) passen. Die thematischen Möglichkeiten hierzu sind sehr Vielfältig und vieles aus Ihrem Engagement passt auch zu den Nachhaltigkeitszielen! Denkbar sind beispielsweise Veranstaltungen zu Fairem Handel, Bildungsarbeit, Gesundheitsthemen, Partnerschaftsarbeit, Landwirtschaft etc..
Als Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen wird das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) erst durch Ihre Arbeit und Ihr Engagement lebendig, liebe Mitglieder. Daher freuen wir uns, wenn Sie auch 2018 wieder die Chance nutzen und eigene Akzente innerhalb unseres Jahresprogramms setzen. Wir hoffen auf eine bunte Vielfalt an Veranstaltungen die uns gemeinsam die Gelegenheit bieten an einer globalen Entwicklung zu arbeiten.
Gerne stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, sollten die globalen Nachhaltigkeitsziele als Rahmen für Sie noch etwas sperrig sein. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen und Ideen! Erste Veranstaltungen können wir bereits für Januar 2018 planen!
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Frauke Pleines (Projektmitarbeiterin SDG-Jahresprogramm), frauke.pleines@bei-sh.org,
Tel.: 0431-679399-02, www.bei-sh.org/17ziele.html

Lateinamerikatage 2018
Als einen weiteren Teil unseres SDG-Jahresprogramms haben wir für die Zeit vor den Sommerferien die Lateinamerikatage eingeplant. Neben einem interkulturellen Veranstaltungsangebot rund um Mittel- und Südamerika wird es verschiedene Workshops geben und die Möglichkeit sich mit anderen Akteurinnen und Akteuren aus der Szene zu vernetzen. Ganz besonders interessiert uns in diesem Zusammenhang die Perspektive der süd- und mittelamerikanischen Länder auf die globalen Nachhaltigkeitsziele. Als Angebot für Schülerinnen und Schüler wird in diesem Rahmen der landesweite Schulwettbewerb, die "Lebensweltmeisterschaft 2018" für die 7.-9. Klassen angeboten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei Interesse und an diesem Thema mit Ideen zu Aktionen und Veranstaltungen bei Susanne Reh und Marieke Fischer melden würden.
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Susanne Reh und Marieke Fischer (Projekt „Lateinamerikatage 2018 in Schleswig-Holstein“), projekt@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/lateinamerikatage-2018.html

Landesweiter Schulwettbewerb: „Eine Lebenswelt“ Meisterschaft 2018 
Anlässlich der Fußball Weltmeisterschaft und eingebettet in das Programm der entwicklungspolitischen Lateinamerikatage findet ein landesweiter Schulwettbewerb für die Klassen 7-9 statt. Er besteht aus einem Fußballturnier in Kombination mit einem Plakatwettbewerb zum Thema „Menschenrechte.“ Weltweit sind die „Lebenswelten“ der Menschen sehr unterschiedlich und doch leben wir zusammen auf dieser einen Erde – und spielen gemeinsam Fußball!
Wenn Sie Kontakt in ein Partnerland im „globalen Süden“ haben und ebenso zu einer Schule/Schulklasse bei uns in Schleswig-Holstein, besteht die Möglichkeit, das Partnerland bei dem diesjährigen Lebensweltmeister zu vertreten!
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Martin Weber (Projektleiter „Eine Lebenswelt Meisterschaft 2018“), martin.weber@bei-sh.org,
Tel.: 0431-679399-00, http://www.bei-sh.org/lebensweltmeisterschaft-2018.html

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns auf eine bewegte Zusammenarbeit in 2018!
 
Herzliche Grüße
 
Ihr Team vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Ankündigung Schulwettbewerb

Die Welt in unserem Einkaufswagen. Eine Spurensuche auf dem Weg weltweit hergestellter Produkte.

Ein Angebot für Fachinhalte der Fächer WiPo, Geographie, Weltkunde und Verbraucherbildung der Klassenstufen 9-13.


Foto: www.pixabay.com
 
Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) veranstaltet im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017/18 den landesweiten Schulwettbewerb „Die Welt in unserem Einkaufswagen.“ für die Klassenstufen 9-13 aus allen Schulformen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die globalen Produktions- und Lieferketten des eigenen Konsums erkennen und reflektieren. Dadurch können sie sich im Sinne von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) über ihre Verantwortung in der Rolle der Konsumenten bewusst werden. Darüber hinaus sollen die Lernenden aber auch die Grenzen ihres Einflusses in dieser Rolle wahrnehmen und die zentrale Verantwortung der Wirtschaft, des Handels und unserer Politik kennenlernen.

Anmeldeschluss: 31.1.2018

Auftaktveranstaltung: 6.2. 2018; 11:00-14:00 Uhr im IQSH in Kiel

Abschlussveranstaltung: Juni/Juli  2018
 
Phasen des Wettbewerbs:
1. Die vernetzte Welt hinter unserem Konsum:
Die Schülerinnen und Schüler sammeln mit welcher global vernetzten Welt sie bereits in ihrer Rolle als Konsumenten konfrontiert werden. Dafür nehmen sich die Teams Produkte aus dem „Wettbewerbs-Einkaufswagen“, z.B. Kaffee, Smartphone, Baumwollshirt, Duschgel etc. zu denen sie die Produktions- und Lieferkette herausfinden.
Aufgabe: Die Schülerinnen und Schüler gestalten eine Karte (digital oder analog), die das Netz von Produktions- und Lieferketten der unterschiedlichen Produkte wiederspiegelt und die präsentiert werden kann.

2. Die Herausforderungen der global vernetzten Welt:
Die Teams versuchen in dem Netzwerk aus Produktions- und Lieferketten Probleme der nicht nachhaltigen Entwicklung zu lokalisieren. Das heißt, sie suchen in den Produktions- und Lieferketten nach Orten, an denen z.B. Menschenrechtsverletzungen, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, starke Umweltbelastungen etc. stattfinden und untersuchen diese.
Aufgabe: Die Lernenden erstellen für 3 der lokalisierten Herausforderungen ein Fact Sheet (1-2 DinA4 Seiten).

3. Global denken und lokal handeln:
Die dritte Aufgabe besteht darin, dass für die identifizierten Herausforderungen Ideen entwickelt werden, um diesen entgegenzuwirken. Hierfür überlegen sich die Schüler*innen für 1-2 der analysierten Herausforderungen aus Phase 2 Strategien bzw. Projekte für die Akteure aus Wirtschaft, Politik oder Zivilgesellschaft.
Aufgabe: Die Teams skizzieren die Strategien/Projektideen, wie sie einem der identifizierten Probleme entgegenwirken können und bereiten einen Pitch für die Abschlussveranstaltung vor.
 
Anmeldung:
Anmeldung per E-Mail an Lisa.Jakob@bei-sh.org unter Angabe, Schule, Klassenstufe, Lehrkraft (Name, E-Mail, Telefon), Schüler*innenzahl. Die Anmeldung ist bis zum 31.01.2018 möglich.
 
Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH)
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Projektleiterin), lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, Mobil: 0176 - 87070316, www.bei-sh.org/die-welt-im-einkaufswagen.html

Landesweiter Schulwettbewerb

Die „Eine Lebenswelt“ Meisterschaft 2018
Der Wettbewerb in Schleswig-Holstein zur Fußball-WM in Russland


 
Die nächsten Fußballweltmeisterschaften werden in Russland 2018 und in Katar 2022 ausgespielt. Wie verträgt sich der Fairnessgedanken des Sports mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in den WM-Teilnehmerländer. Euer thematischer Beitrag gibt Antworten auf die Fragen: Was sind für euch Menschenrechte und was leitet ihr daraus ab? Wie sieht das real bei uns und in einem euch zugelosten WM-Land aus? Wie passt unsere Vorstellung mit der Realität hier und dort zusammen? Welche Hebel der Veränderungen seht ihr?" Die Arbeitsergebnisse präsentiert ihr dann auf unserem Abschlussturnier beim NDTSV Holsatia Kiel, auf dem ihr den fußballerischen Teil der Platzierung ausspielt!

Teil 1: Thematischer Beitrag mit folgenden Leitfragen

  1. Was sind Menschenrechte und was leiten wir daraus ab?
  2. Wie ist der Umgang mit Menschenrechten bei uns und in einem uns zugelosten Land?
    Für Schulpartnerschaften, die teilnehmen, bezieht sich diese Frage auf ihr Partnerland.
  3. Wie passt unsere Vorstellung mit der Realität hier und dort zusammen?
    Welche Hebel der Veränderungen sehen wir?

Die Ergebnisse werden auf einem Plakat (DIN A0), alternativ auf ein Video zusammengefasst. Dies wird dann von einer Fachjury und den Teams selber bewertet. Die Abgabe des Plakats bzw. Videos qualifiziert für die Teilnahme am Abschlussturnier, auf dem der sportliche Teil ausgespielt wird.

Teil 2: Sportlicher Beitrag
Jedes Projektteam stellt ein gemischtes Team aus mindestens 12 SpielerInnen. Gespielt wird auf einem Kleinfeld. Das Alter ist beim sportlichen Teil begrenzt. (geboren nach 1.6.2002).

Zeitplan:
Anmeldung bis zum                  22.02.2018
Auslosung der Länder:              26.02.2018
Projektzeit bis zum                                31.05.2018
Fußballturnier bei Holsatia Kiel:  Anfang Juni 2018

Preise:
1. Preis: Zuschuss für eine Klassenfahrt in Höhe von € 600
2. Preis: Zuschuss für einen Klassensatz Bundesligatickets
3. Preis: Eintägiger Fußballworkshop in Malente
 
Teilnahme: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich bis zum 22.2.2018

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie, Brot für die Welt Schleswig-Holstein, Zukunftsschule.SH, KulturLife, Landesbeauftragter für politische Bildung, Jugend im Ausland (JiA), Schleswig-Holstein Kickt Fair, NDTSV/Holsatia Kiel.
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Martin Weber (Projektleiter „Eine Lebenswelt Meisterschaft 2018“), martin.weber@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00,
http://www.bei-sh.org/lebensweltmeisterschaft-2018.html

Bericht

Studientag „Partnerschaft und Entwicklung“


Foto: Teilnehmer des Workshops auf dem Studientag zu „Partnerschaften und Entwicklung“.
© 2017 Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) // Carolin Weisser
 
Am Freitag, 17. November lud der Partnerschaftsrat Schleswig-Holstein zum ersten Mal zu einem landesweiten Studientag ein. Rund 35 Teilnehmer*innen nutzen die Gelegenheit, sich über Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema „Partnerschaft & Entwicklung“ zu informieren und auszutauschen. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen-, Schul- und Stätepartnerschaften, aus Nichtregierungsorganisationen, wie auch aus der Politik.
Nach der Begrüßung und Programmeinführung durch den Partnerschaftsrat erfolgte ein Vortrag von Dr. Anke Butscher „Können Partnerschaften SDGs?“. Sie erläuterte anschaulich die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG), ihre Historie und ihre Bedeutung, ebenso wie die Rolle der zivilgesellschaftlichen Partnerschaften bei deren Umsetzung. Dabei wurde sehr schön deutlich, dass Partnerschaftsgruppen seit langem an der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele arbeiten, ob im Bereich Gesundheit (Ziel 3), in der Bildung (Ziel 4) oder der Wasserversorgung (Ziel 6).
Im zweiten Vortrag „Entwicklungsland Schleswig-Holstein?“ richtete Referent Martin Weber den Blick auf die Landespolitik Schleswig-Holsteins. Wie bereits im ersten Vortrag wurde auch hier deutlich, dass die Partnerschaftsengagierten durch ihre In- und Auslandsarbeit auch entwicklungspolitisch aktiv sind.
Im Vortrag „Wir nehmen alles?“ beleuchtet Tina Adomako die Partnerschaftsarbeit und die Entwicklungszusammenarbeit aus der Südperspektive, also aus Sicht der „Nehmer*innen“. Sie ging dabei auf die Chancen, v.a. aber auch auf die Herausforderungen der Partnerschaftsarbeit ein, insbesondere der Projektarbeit. Eindrücklich erläuterte sie, warum es wichtig ist, auch unerwünschte Nebenwirkungen von Partnerschafts- bzw. Entwicklungszusammenarbeit mitzubedenken und fordert, die Partner*innen aus dem globalen Süden viel stärker einzubeziehn und ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Außerdem wünscht sie mehr Reflexion und ein verantwortungsvollere Öffentlichkeitsarbeit. Sie weist nachdrücklich darauf hin, dass strukturelle Veränderungen notwendig sind, um eine positive Entwicklung in den Partnerländern zu erreichen.

Foto: Die Referentin Tina Adomako.
© 2017 Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) // Carolin Weisser


Im letzten Vortrag „Was geht uns das an?“ berichtete Maiyupe Par über das Problem von Abholzung und Landgrabbing in Papua Neuguinea. Hier wurden zwischen 2003 und 2011 5,2 Millionnen Hektar Land, u.a. an ausländische Konzerne für 99 Jahre verpachtet, die somit der bisherigen traditionellen Nutzung der Bevölkerung verloren gingen - ein immenses Problem, dass auch immer mehr Länder, v.a. in Afrika, betrifft.  Hier wurden globale Prozesse und Zusammenhänge besonders deutlich, was uns unser Konsument*innenverhalten, unsere Lebensstile kritisch hinterfragen lässt.  In diesem Zusammenhang wurde auf die Notwendigkeit von Informations- und Bildungsarbeit zu eben solchen Themen hingewiesen.Im Anschluss an die Vorträge und Diskussionsrunden erfolgten Workshops zu den o.g. Themen, in denen sehr angeregt diskutiert, die Themen vertieft und weitere Handlungsoptionen diskutiert wurden.
Letztlich war es für alle ein spannender, erfahrungsreicher Tag und die Teilnehmer*innen freuten sich über die „vielen neuen Erkenntnisse“, wie sich in einer abschließenden Feedbackrunde zeigte. Man war sich schnell einig darüber, dass solche Veranstaltungen regelmäßig angeboten werden müssten, so dass der Partnerschaftsrat wohl auch 2018 wieder zu einen Studientag einladen wird.
Übrigens: Gegen Ende des Jahres werden die Vorträge zur Veranstaltung auf der BEI-Homepage einsehbar sein.
 
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Brot für die Welt Schleswig-Holstein und Lübecker Klimaschutzleitstelle, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung), katharina.desch@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900,
Mob.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften.html

Neu im Team

Das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ bekommt
Verstärkung für die regionale Bildungsstelle in
Schleswig-Holstein

Seit Oktober 2017 ist Programm „Bildung trifft Entwicklung“ (kurz BtE) beim Bündnis Eine Welt-Schleswig-Holstein angesiedelt. In der Kieler Geschäftsstelle wird eine regionale Bildungsstelle in Schleswig-Holstein aufgebaut. Der Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen wird dadurch Teil des bundesweiten Konsortiums, das mit nun insgesamt sieben regionalen Bildungsstellen in Deutschland dieses Bildungsprogramm steuert.

Neben Johannes Peschke, dem Leiter der regionalen Bildungsstelle "Bildung trifft Entwicklung" (BtE) Schleswig-Holstein, hat Frauke Pecks am 1.12.2017 ihre Arbeit als Projektverwalterin im Team des BEI aufgenommen. Frauke Pecks hat langjährige Erfahrung in der Organisation und Verwaltung von Veranstaltungen und war bei Verbänden und in der freien Wirtschaft im Veranstaltungs- und Referentenmanagement tätig.

Wenn Sie Spaß daran haben anderen Menschen von Ihrem entwicklungspolitischen Engagement und Ihren Erfahrungen zu berichten und Sie mindestens 12 Monate in einem Land des „Globalen Südens“ gelebt und gearbeitet haben, können Sie Referentin oder Referent im Programm „Bildung trifft Entwicklung“ werden. Ob Sie dabei an Vorträge für Erwachsene, einen Workshop mit Kindern oder Jugendlichen oder eine Aktion im öffentlichen Raum denken, egal! Bei uns finden Sie die notwendige Unterstützung für Ihre Ideen. Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pecks (Projektverwaltung "Bildung trifft Entwicklung" (BtE) Schleswig-Holstein), frauke.pecks@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/bildung-trifft-entwicklung.html

Kulturelle Bildungsarbeit

Radiofeature und Ausstellung in Flensburg begeben sich auf Spurensuche nach der kolonialen Vergangenheit Flensburgs


Bild: Webseite zur Ausstellung im Schifffahrtsmuseum Flensburg.
Quelle: https://www.schifffahrtsmuseum-flensburg.de/de/ausstellungen/ausstellungen-leser/sonderausstellung-7.html
 
Rund 20 Gäste hatten sich im am 26. Oktober im Flensburger Schifffahrtsmuseum eingefunden, um einem Hörspiel zu den Folgen der kolonialen Vergangenheit Flensburgs zu folgen.

Die beiden Autor*innen Jane Tversted und Martin Zähringer hatten sich in Folge der Fachtagung „Eine Welt im Museum. Koloniales Erbe in der kulturellen Bildungsarbeit“ im Oktober 2016 auf die Spuren des kolonialen Erbes Dänemark in der Karibik begeben. Nicht allein vom heimischen Schreibtisch in Berlin, sondern auch in Gesprächen mit Nachfahren der aus Westafrika deportierten Sklaven auf den amerikanischen Jungferninseln näherten sich die beiden Journalist*innen der Frage nach den Wirkungen der kolonialen Vergangenheit.
In Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) ist ein Radiofeature entstanden, welches im September 2017 im Deutschlandfunk übertragen wurde.

Einig waren sich die Gäste in der Einschätzung der Bedeutsamkeit des gemeinsamen Erinnerns und des Zugangs zu den Archiven mit den Namen, Daten und Alltagsgegenständen, die in Kopenhagen in den Archiven lagern. So erstellen Archivare, Historiker, Genealogen und Ehrenamtler seit 2002 in einem internationalen wissenschaftlichen Projekt aus den Beständen des Dänisch-Westindischen Archivs eine elektronische Datenbank mit bevölkerungsrelevanten Daten von 1734 bis 1917. Diese Daten werden übersetzt und sind online verfügbar. Viele Menschen der amerikanischen Jungferninseln nutzen bereits die Möglichkeit, um Licht ins Dunkel über die Geschichte ihrer Vorfahren zu bringen. „Viele Menschen haben die Beziehungen zu ihrer afrikanischen Identität verloren, sie haben auch keinerlei Absichten das zu ändern. Denn sie sehen sich selbst durch den kolonialen Blick, den wir geerbt haben, der weiter besteht. Wir brauchen eine Brücke über diesen Abgrund des Vergessens“, fordert die karibische Wissenschaftlerin Imani Tafari-Ama.

Radiofeature:
Das Radiofeature ist bis zum 21. März 2018 nachzuhören über den folgenden Link: http://www.deutschlandfunk.de/das-koloniale-erbe-daenemarks-in-der-karibik-passagen-der.1247.de.html?dram:article_id=391996

Ausstellung in Flensburg:
Bis zum 4. März 2018 ist im Flensburger Schifffahrtsmuseum noch die Sonderausstellung „Rum, Schweiß und Tränen – Flensburgs koloniales Erbe“ zu sehen.
https://www.schifffahrtsmuseum-flensburg.de/de/ausstellungen/ausstellungen-leser/sonderausstellung-7.html
Weitergehende Informationen über den Deutschen Kolonialismus aus der Sicht der Kolonisierten findet sich unter dem Namen „ReMIX. Africa in Translation“ auf der Seite der Bundeszentrale für Politische Bildung: http://www.bpb.de/remix
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel.: 04621 813-160, www.bei-sh.org/globaleslernen.html

Bericht

Trotz Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen:
Nachhaltige Beschaffungen von Natursteinen wichtiger denn je

 
Am 15. November 2017 organisierte das Bündnis Eine Welt Schleswog-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit RENN.nord Schleswig-Holstein und der Fairtradestadt Hamburg in Norderstedt einen Workshop zum Thema „Natursteine: nachhaltig beschaffen“.

Gerade in Städten und Gemeinde werden bei der Gestaltung und Bau von öffentlichen Plätzen Natursteine verwendet, oft auch aus Ländern des Globalen Südens. Der Workshop sollte erörtern, welche Möglichkeiten Beschaffer*innen bereits haben, hier auf die Einhaltung von Sozialstandards zu achten. Max Mangold von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellte die Plattform „Kompass Nachhaltigkeit“ vor, die bereits jetzt Verwaltungen aufzeigt, an welchen Stellen im Vergabeverfahren sie Sozialstandards berücksichtigen kann, welche Siegel für deren Nachweis geeignet sind und welche Anbieter es dafür in Deutschland gibt. Das Siegel Xertifix konnte dazu in Norderstedt ausführlich von Geschäftsführer Dr. Walter Schmidt vorgestellt werden und verdeutlichte die viele Arbeit, die hinter der konsequenten Einhaltung von sozialen Kriterien bei der Produktion steckt. Erfreulich war zudem, dass mit Bert Ulrich Beppler von der Steinmetzinnung Hamburg auch das lokale Handwerk vertreten war, und für die verstärkte Einhaltung eintrat, sodass das ewige Suchen nach dem günstigsten Angebot „auf Kosten unserer Kollegen in Indien und China“ geht.

Die Teilnehmende sprachen sich dafür aus, dass Architekten und Vergabestellen bereits frühzeitig dafür sensibilisiert werden müssen, auf Steine aus Europa oder wenn aus Übersee mit entsprechenden Sozial-Siegeln verwendet werden sollten. Die Steinmetzinnung Hamburg hat dazu bereits vor Jahren eine Selbstverpflichtung verabschiedet. Ein ähnliches Vorgehen der Vergabestellen in Hamburg und Schleswig-Holstein wäre daher folgerichtig.
 
Veranstalter: RENN.nord in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), dem BNUR - Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und der Fairtrade-Stadt Hamburg.
 
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für Nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel.html und www.bnur.schleswig-holstein.de

Bericht:

Workshop zu Partnerschaftsarbeit in Ostholstein


Foto: © Katharina Desch // Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
 
Vertreterinnen und Vertreter aus 10 verschiedenen Partnerschaftsgruppen kamen am Samstag, den 25. November 2017 in Eutin zusammen. Neben mehreren Tansania-Partnerschaften waren auch Gruppen mit Partnerschaften nach Lettland, Rumänien und Indien dabei.

Die Idee dieses Workshops war es, die Partnerschaftsgruppen in der Region Ostholstein zu vernetzen und sich u.a. über die Potentiale und Herausforderungen in der Partnerschaftsarbeit auszutauschen.
Dabei wurde sehr deutlich, dass globale Partnerschaften weit mehr Chancen bergen, als man denken könnte und über Völkerverständigung oder interkulturelles Lernen hinaus geht und z.B. einen veränderten Blick auf die eigene Lebenswelt ermöglicht.
Die Diskussion um die Herausforderungen in der Partnerschaftsarbeit zeigte, dass die Partnerschaften unabhängig von Partnerland einerseits ähnlichen Herausforderungen wie Sprache und Kultur gegenüberstehen. Andererseits gibt es aber auch völlig unterschiedliche Herausforderungen, z.B. in der Visabeschaffung für Partner*innen. Der Austausch zwischen den unterschiedlichen Partnerschaften wurde dabei als sehr positiv wahrgenommen. Die Teilnehmer*innen wünschen sich eine Intensivierung der Vernetzung und eine Fortführung solcher Partnerschaftstage für Ostholstein.
Offen blieb die These, dass Partnerschaftsarbeit immer auch entwicklungspolitische Arbeit ist. Diese soll Inhalt einer Folgeveranstaltung 2018 sein.
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org, Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften.html

2. Infos und News von Mitgliedsorganisationen

Weltladen, Neumünster

Sieben-Wochen-Fasten-Aktion mit der „Fairen Tüte“ aus dem Weltladen Neumünster

Wir laden Sie in dieser Fastenaktion herzlich ein, mit Hilfe eines Abos der Fairen Tüten die ganze Vielfalt der Produkte des Weltladens kennen zu lernen.

Warum in der Fastenzeit? Wir möchten motivieren, das eigene Konsumverhalten zu überdenken; in den Blick zu nehmen, welche Menschen für die eigene Ernährung arbeiten; wie sie davon Leben; was wir auf der Welt miteinander teilen (können), um eine zukunftsfähige Welt zu gestalten.

In den Fairen Tüten verbergen sich Waren im Wert von 10 € und kleine Rezepte:
1.Woche 15.2.– 17.2.18 Salat Orientale
2.Woche 22.2.-24.2.18 Suppe ägyptisch
3.Woche 1.3.-3.3.18 Vegan aktuell
4.Woche 8.3.-10.3.18 Bella Italia
5.Woche 15.3.-17.3.18 Südamerika
6.Woche 22.3.-24.3.18 Nachtisch exotisch
7.Woche 29.3.-31.3.18 Früchtekuchen
 
Wir freuen uns auf ihre Bestellungen!

Ihr Weltladenteam Neumünster & Silke Leng, Ökumenische Arbeitsstelle
 
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen Neumünster, Holstenstr. 4, 24534 Neumünster, info@weltladen-neumuenster.de,
Tel.: 04321-2648648, www.weltladen-neumuenster.de 
und
Zentrum kirchlicher Dienste // Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, Am Alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster, Silke Leng, Silke.leng@altholstein.de, Tel: 04321-498128, https://www.kirchenkreis-altholstein.de/

Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

Ausgezeichnet: Der Weltladen TOP 21 ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Vom Bundesbildungsministerium und der Deutschen UNESCO-Kommission als herausragende Bildungsinitiative gewürdigt

Bild: Die Auszeichnung des Weltladens TOP 21 auf dem BNE-Kongress am 27.11.2017 in Berlin.
Personen von links nach rechts: Cornelia Haugg (Abteilungsleiterin für Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Gerhard de Haan (Berater der Bundesregierung zu BNE), Albert Röhl (Weltladen Top21), Prof. Verena Metze-Mangold (Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission).
 

„Mut zur Zukunft zu machen und Gerechtigkeitsthemen im globalen Zusammenhang zu behandeln, das sind wesentliche Elemente für unsere Projektarbeiten, insbesondere mit jugendlichen Zielgruppen“, so Albert Röhl vom gemeinnützigen Verein und Weltladen TOP 21. Dieser hat allein bei der Gründung von 14 mobilen Schüler-Weltläden geholfen, berät Schulen, die „Fairtrade-School“ werden wollen und geht mit studentischen Referenten aus Entwicklungsländern an Schulen und andere Einrichtungen, um einige der Maßnahmen und Formate zu nennen.

Auch sonst ist TOP 21 nachhaltig aktiv: So haben Mitglieder maßgeblich daran mitgewirkt, dass Elmshorn „Fairtrade-Town“ geworden ist. Seit 15 Jahren ist TOP 21 Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr. Außerdem gibt es lebendige Kooperationen, etwa mit der Volkshochschule Elmshorn, mit Umweltgruppen, dem Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg, der Amnesty International Gruppe Elmshorn-Pinneberg, dem Programm „Zukunftsschulen SH“ und dem Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende beim Diakonischen Werk in Hamburg.

Für seine vielfältigen, seit 20 Jahren auf- und ausgebauten Aktivitäten hat TOP 21 nun eine hohe Ehrung erfahren, am 27. November 2017 auf dem Kongress „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Berlin: Neben 62 anderen Lernorten, Kommunen und Netzwerken wurde der Verein und Weltladen aus Elmshorn ausgezeichnet.

Professorin Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission betonte: „Nachhaltigkeit kann man lernen. Am besten gelingt dies an Orten, an denen wir nachhaltige Entwicklung praktisch leben und erfahren können. Genau das sind die jetzt ausgezeichneten Lernorte, Kommunen und Netzwerke. Ich wünsche mir, dass diese strukturbildenden Maßnahmen viele Nachahmer finden.“

Das Statement der Jury für die Anerkennung von TOP 21 lautete: „Der gemeinnützige Verein und Weltladen zeigt sich besonders engagiert in der ganzheitlichen Ausrichtung seiner Bildungsarbeit an BNE. Intern wie auch extern wird durch regelmäßige Berichterstattung über die BNE-Arbeit eine starke Strahlkraft erzielt. Auch mit anderen Akteuren findet ein dezidierter Austausch statt - von der Beratung von Schülergruppen, die eine Fair-Trade-AG gründen wollen, bis zur Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen, um Formate mit BNE-Gehalt zu konzipieren und zu realisieren.“

„Das ist eine sehr wohltuende Bestätigung und zudem Motivation für uns“, so Albert Röhl: „Als ehrenamtlich geführter Verein und Weltladen sind wir oft bis an unsere Belastungsgrenzen gefordert. Von Projekt zu Projekt müssen wir ständig um Grundlagen für unsere Arbeit kämpfen. Die positive Resonanz, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Schulen, ist da ein wichtiger Antrieb für uns - und natürlich eine solche Ehrung.“

Auf dem BNE-Kongress am 27. und 28.11.17 in Berlin wurden insgesamt 63 Lernorte, Netzwerke und Kommunen aus ganz Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, info@weltladen-top21.de,
Tel.: 04121-8989762, www.weltladen-top21.de

Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

Weiterhin erfolgreiche Kooperation mit der Fairtrade-School-Kampagne

Elf Schulen in Schleswig-Holstein bislang ausgezeichnet

Bild: Auszeichnung der Elly-Heuss-Knapp-Schule am 29.11.2017 in Neumünster.
© 2017 Weltladen Top21 e.V.
 
Seit mehreren Jahren kooperiert der Weltladen TOP 21 in Elmshorn, der seit seiner Gründung vor 20 Jahren viele Projekte mit Schulen realisiert hat und seit Anfang an Mitglied des BEI ist. Daraus hatte sich der Kontakt zur „Fairtrade-School“-Kampagne, die von TransFair in Köln verantwortet wird, ergeben. Seit 2013 ist Albert Röhl Ansprechpartner für die Kampagne in Schleswig-Holstein. Zu seinen Aufgaben gehören die Beratung von interessieren Schulen und Vernetzungsaktivitäten. Zudem nimmt er die Auszeichnung von Schulen in Schleswig-Holstein im Namen von TransFair vor, mit Reden und der Überreichung der Urkunde. Mit Maike Schliebs, der Leiterin der „Fairtrade-School“-Kampagne, befindet sich Albert Röhl in regelmäßigen Abstimmungen. Ende November 2016 konnten TransFair, der Weltladen TOP 21 sowie das BEI und der Kreis Pinneberg im Haus des Kreises Pinneberg in Elmshorn eine große Fairtrade-School-Fachtagung realisieren. Mehr als 50 SchülerInnen sowie Lehrkräfte von Schulen aus ganz Schleswig-Holstein hatten daran teilgenommen.

Zwei der Schulen, die teilgenommen hatten, konnten kürzlich ausgezeichnet werden: Die Elly-Heuss-Knapp-Schule (EHKS) als berufliche Schule in Neumünster am 29. November 2017 und das Johanneum, Gymnasium in Lübeck, am 1. Dezember 2017. Sie sind die 10. beziehungsweise 11. Fairtrade-School im nördlichsten Bundesland. Ende September 2017 hatte die Immanuel-Kant-Schule in Neumünster den Titel erhalten. Mehr als 430 gibt es mittlerweile bundesweit.

„Das Interesse von Schulen, zur Thematik Fairer Handel aktiv zu werden, nimmt auch bei uns deutlich zu“, so Albert Röhl und ergänzt: „Eine ganze Reihe von Schulen befinden sich im Bewerbungsverfahren. Mit den meisten der ausgezeichneten Schulen waren wir schon zuvor vom Weltladen TOP 21 als Kooperationspartner verbunden. Es ist bewundernswert, welch vielfältige, kreative Aktionen an Schulen umgesetzt werden - mit großem Engagement und beachtlicher Fundierung. Fair macht immer mehr Schule!“

Sie wollen dass ihre Schule auch eine Fairtrade-School wird? Dann melden Sie sich gerne beim Weltladen TOP 21 in Elmshorn oder beim Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) - wir informieren und beraten Sie gern dazu.

Zeitungsartikel im SHZ-Verlag: https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/die-welt-ein-stueck-besser-gemacht-id18457261.html

Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762,
info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de


oder

Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/fairerhandel.html

Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende (STUBE Nord)
beim Diakonischen Werk in Hamburg

Foto: Ursula Röhl vom Weltladen TOP 21 (2. v. r.) bei einem Sketch mit STUBE Nord-AbsolventInnen auf der Zertifizierungsfeier am 14.11.17 beim Diakonischen Werk in Hamburg.
 

Seit 2009 arbeitet der Weltladen TOP 21 mit dem Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende (STUBE Nord) zusammen, das vom Diakonischen Werk in Hamburg durchgeführt und von Brot für die Welt getragen wird. In Seminaren werden die teilnehmenden StudentInnen, die meist aus Entwicklungsländern stammen, entwicklungspolitisch sowie in Kommunikationtechniken und auf anderen Gebieten geschult.

„Im Rahmen der Kooperation mit der STUBE Nord“, so Albert Röhl von TOP 21, „haben wir seit 2010 rund 90 Veranstaltungen unter der Mitwirkung von mehr als 30 Studierenden umsetzen können, die aus 19 Ländern stammen. Vor allem handelte es sich um Aktivitäten mit Schulen. Des Öfteren haben wir ganze Projekttage mitgehalten können, manchmal mit bis zu fünf verschiedenen ReferentInnen. Das Format hat sich außerordentlich bewährt. Die Möglichkeit des direkten Austausches hat immer positive Resonanz gefunden. Mit einer Reihe von Schulen konnten wir schon mehrere solcher Veranstaltungen umsetzen.“

Zum Jahresende geht die Leiterin des Programms beim Diakonischen Werk, Edelgard Abram, in den Ruhestand. Mit ihr hat TOP 21 schon kooperiert, als sie vor Jahren kurzzeitig beim Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf in Elmshorn tätig war. Auch nach ihrer Verabschiedung im Januar 2018 soll die Kooperation mit der STUBE Nord fortgesetzt werden. „Edelgard Abram war mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement eine sehr wertvolle Kooperationspartnerin“, so Albert Röhl.

Als Kooperationspartner haben Ursula und Albert Röhl sowie andere Mitwirkende beim Weltladen TOP 21 an einer Reihe von Seminaren und anderen Veranstaltungen der STUBE Nord teilnehmen können - und dazu bei Zertifizierungen von STUBE Nord-AbsolventInnen - wie jetzt am 14.11.17 - mitwirken können. „Mit Studierenden aus Ländern des Südens als ReferentInnen und DiskussionspartnerInnen lassen sich gerade jugendliche Zielgruppen besonders gut erreichen“, erläutert Albert Röhl: „Dieses Erfolgsformat wollen wir unbedingt fortsetzen. Weitere Veranstaltungen mit Schulen sind schon ab Januar 2018 vorgesehen.“
 

Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762,
info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de
http://www.bei-sh.org/glogaleslernen.htmlVolkshochschule Kaltenkirchen-Südholstein

Zentrum für Globales Lernen mit einem Praxistag zum Thema „Schätze der Migration“ eröffnet.


Foto: (Personen von links nach rechts) Michael Kempmann, Esther Mumuni, Nadja Hahn und Hanno Krause bei der Eröffnung des Zentrums für Globales Lernen an der VHS Kaltenkirchen-Südholstein am 2.12.2017.
© 2017 VHS Kaltenkirchen-Südholstein
 
Am Samstag, den 2.12.2017, eröffnete die Volkshochschule Kaltenkirchen-Südholstein das Zentrum für Globales Lernen mit einem Praxistag zum Thema „Schätze der Migration“ mit über 60 Gästen.
Hanno Krause, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort, in dem er ausdrücklich betonte, dass er die Zusammenarbeit mit der VHS weiterhin gerne unterstützen werde. Nadja Hahn, Geschäftsführerin der VHS-Kaltenkirchen bedankte sich bei den Kooperationspartnern, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), dem Arbeitskreis „Globales Lernen“ Schleswig-Holstein, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein und dem Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschule-Verbandes e.V. (DVV International). Daniela Suhr vom Vorstand des BEI las ein Gedicht vor, das vom „Globalen Lernen“ handelte. Ein Impulsvortrag zum Thema des „Globalen Lernens“ wurde von Michael Kempmann von DVV International gehalten.

In den letzten Jahren sind viele Menschen wegen Flucht vor Kriegen, Wirtschaft und Verfolgung nach Deutschland gekommen, wo sie eine neue Heimat gefunden haben. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen haben sie mitgebracht. Zur Planung des Events fand deshalb am 9.11.2017 ein Vorbereitungsseminar mit 15 Geflüchteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. So konnte dieser wertvolle Erfahrungsschatz exemplarisch in vier spannenden Workshops am Praxistag für „Globales Lernen“ gezeigt werden. Alle Teilnehmer – egal ob mit oder ohne Fluchterfahrungen tauschten sich so über Themen aus, die alle etwas angehen.

Der erste Workshop handelte von Frauenrechten in Afghanistan und wurde von Shamsia Azarmehr geleitet, in Zusammenarbeit mit Imke Frerichs (Brot für die Welt vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein). Zuerst erzählte Frau Azarmehr von ihren Erfahrungen als Afghanin und über ihre Arbeit als Frauenrechtlerin in ihrer Heimat. Frau Frerichs berichtete von Frauenrechten in Deutschland. So konnten die Teilnehmer tiefere Einblicke in beide Länder bekommen und die Unterschiede kennenlernen. Anschließend wurde in kleinen Arbeitsgruppen das Thema vertieft.
Foto: Teilnehmer des Praxistags „Globales Lernen“ am 2.12.2017 in Kaltenkirchen.
© 2017 Esther Mumuni // VHS Kaltenkirchen-Südholstein

Der zweite Workshop war über Fluchtgeschichten und Vorurteile geleitet von Okba Kerdiea, der vor 3 Jahren aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist. Er erzählte zuerst über das Leben vor dem Krieg in Syrien, wie er während des Krieges nach Deutschland kam und sich hier gut integriert hat. Er ermutigte die Teilnehmer auf einander zuzugehen, voneinander zu lernen und sich auszutauschen.

In dem Workshop Klimawandel unter der Leitung von Teresa Inclan, ging es um die Auswirkung des Klimawandels, was er mit Flucht zu tun hat und was wir alle dagegen tun können. An diesem Workshop nahm auch der Bürgermeister von Kaltenkirchen teil.

Beim Workshop Musikpädagogik, moderiert von Benjamin Mihelcic kamen sich die Teilnehmer über die gemeinsame Sprache der Musik näher. So konnten die Menschen mit wenig Deutschkenntnissen und auch Kinder gut an dem Workshop teilnehmen. Die Abschlusspräsentation begeisterte alle Anwesenden.

Durch den Markt der Möglichkeiten kamen die Teilnehmer ins Gespräch, konnten ihre Erfahrungen austauschen und sich über die Tätigkeiten der Volkshochschule, des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), das Bildungsprogramm „Bildung trifft Entwicklung“, Brot für die Welt des Diakonischen Werks Schleswig-Holstein, den Weltladen Kaltenkirchen, die Stadt Kaltenkirchen, Kedovo (Kenya Dorf Volunteers) e.V., den Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. und verschiedener Partnerschaftsvereine informieren. Die Internetplattform www.daara.de wurde als Wegweiser für “Globales Lernen“ in Schleswig-Holstein auf den Markt der Möglichkeit vorgestellt.

Was bedeutet das für die Zukunft des Zentrums für Globales Lernen in Kaltenkirchen?
  • Wegen vieler Anregungen und Nachfragen werden die Workshops in Zukunft auch einzeln angeboten.
  • Speziell für Schulen und Vereine sollen ab 2018 konkrete Workshops zu Themen des „Globalen Lernens“ angeboten werden.
  • Die Webseite www.daara.de soll weiter aufgebaut und bekannter gemacht werden.
Ziel des Praxistags war es, die Workshop-Angebote beispielhaft einem breiten Publikum vorzustellen und bekannt zu machen. Außerdem sollten Geflüchtete mit guten Deutschkenntnissen einen Einblick in die Thematik des „Globalen Lernens“ erhalten und bei Interesse die Möglichkeit bekommen, sich über Programme wie „Bildung trifft Entwicklung“ und „Stube Nord Hamburg“ zu informieren. Zu beidem gibt es bereits positive Rückmeldungen, so dass es insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag war, an dem alle viel gelernt haben.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
VHS Kaltenkirchen-Südholstein, Esther Mumuni (Promotorin für Globales Lernen), mumuni@vhskaltenkirchen.de,
Tel.: 04191-917617, www.bei-sh.org/glogaleslernen.html

Sahel e.V., Plön

Jahreskalender 2018 – Starke Mädchen, starke Frauen!


Bild: Der Jahreskalender 2018. © Sahel e.V.

Der Verein Sahel e.V. ist eine anerkannte gemeinnützige Organisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die von Katrin Rohde gegründeten Einrichtungen und Projekte von AMPO in Ouagadougou ausschließlich und nachhaltig zu finanzieren, zu sichern und bedürftigen junge Menschen, Kindern und Jugendlichen im westafrikanischen Staat Burkina Faso eine Lebensperspektive zu geben.

Der Verkaufserlös des Kalenders kommt unseren Projekten zugute und in diesem Jahr ist der Kalender der Mädchen- und Frauenförderung gewidmet.

Mit unseren Projekten möchten wir die Chancen der Mädchen in Burkina Faso durch gezielte Hilfsangebote verbessern sowie ihre Rechte nachhaltig stärken. Wir möchten sie dabei unterstützen, ihr großes Potential zu entfalten und für die Entwicklung ihres Landes zu nutzen.
 
Der Kalender kann hier bestellt werden:
http://shop.sahel.de/ampo-jahreskalender.html
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Sahel e.V., Lübecker Straße 6, 24306 Plön, Babette Otto, info@sahel.de, Tel.: 04522–789885, www.sahel.de

3. Interessantes aus Schleswig-Holstein,
Deutschland und
der Welt 

Bericht

Austausch gestartet – Regionale Kooperation Westküste widmet sich Nachhaltiger Beschaffung


Angestoßen durch das BEI organisierte die „Regionale Kooperation Westküste“, federführend die Klimaschutzmanagerin des Kreises Dithmarschen am 28.11.2017 in Heide einen Workshop zu Nachhaltiger Beschaffung.

Verwaltungsmitarbeiter*innen der 4 Kreise an der Westküste Schleswig-Holsteins und weitere Interessierte tauschten sich über den rechtlichen Möglichkeiten aus, Nachhaltigkeit in der Beschaffung zu verankern, welche guten Beispiele es bereits gibt und wie man am besten erste Schritte dahingehend unternimmt – möglichst gemeinsam als Netzwerk.

Dass bereits viele Kreise und Kommunen u.a. E-Mobilität als Themenfeld angehen oder auch bei Büromaterialien oder „dem Klassiker“ Recyclingpapier Fortschritte machen, motivierte die Teilnehmenden für die weitere Arbeit.

Der Workshop soll ein Auftakt für weitere Veranstaltungen sein, in denen sich explizit Produktgruppen gewidmet werden soll, aus Sicht der Sozialstandards entlang der Lieferkette u.a. auch dem Thema Textilbeschaffung. Ein gelungener Start für das Themengebiet in der Region.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für Nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel.html

Bericht:

Workshop zu den Möglichkeiten einer nachhaltigeren Gemeinschaftsverpflegung am 21.11.2017


Abbildung: Das Leitbild „Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Gastronomie“ // Quelle: NAHGAST Arbeitspapier 2, Fachhochschule Münster, Institut für nachhaltige Ernährung - iSuN
 
Die Veranstaltung am im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek brachte etwa 80 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Wirkungsfelder zusammen, um mit informativen und kommunikationsoffenen Formaten die Arbeitsergebnisse von vier vorangegangenen Experten-Workshops sowie konkrete gemeinsame nächste Schritte auf einem weiteren Weg zu diskutieren. So konnten beim Speed-Dating Küchenbetreiber mit Lebensmittellieferanten oder Beratungsanbietern Kontakte knüpfen oder bei den Referenten die Ergebnisse einer Befragung unter den Landeskantinen hinterfragen, die zuvor präsentiert worden waren. In ihrer Begrüßung betonte Umwelt-Staatssekretärin Anke Erdmann die extrem unterschiedlichen Herausforderungen in den im Titel genannten Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung und ging auf ihre eigenen Erfahrungen mit der Kita-Verpflegung ein, wobei sie die ernährungspädagogische Bedeutung speziell dieses Sektors unterstrich.

Zentrale Elemente sind ein Leitbild auf Grundlage des NAHGAST-Projektes der Fachhochschule Münster und eine daraus abgeleitete Checkliste mit einem umfangreichen Katalog von Leitfragen zu acht Handlungsfeldern. Letztere ist für einen Selbst-Check geeignet, ihre Kriterien könnten aber auch für ein Labeling herangezogen werden. In drei Themenblöcken wurden ökonomische Aspekte, Fragen zur Kommunikation nach innen und außen sowie Hindernisse und Rampen zu deren Überwindung erörtert.

Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass ein Austausch zu den zu stellenden Fragen bisher so gut wie nicht erfolgt und verstreute Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten regelmäßiger zusammengeführt werden sollten. Dazu soll Anfang 2018 ein Bereich im WEB-Auftritt der Veranstalter (s.u.; www.dge-sh.de) sowie ein jährliches Vernetzungstreffen für alle Interessierten ab Spätherbst 2018 initiiert werden. Infos dazu sowie zu Ergebnissen des bisherigen Prozesses dann unter der genannten WEB-Adresse.

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Sektion Schleswig-Holstein
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren (MSGJFS) und RENN-nord
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Sektion Schleswig-Holstein, Dr. Petra Schulze-Lohmann, Hermann-Weigmann-Str. 1, 24103 Kiel, Tel.: 0431-62706, dr.petra.schulze-lohmann@freenet.de
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND), Dr. Dietmar Fahnert, Mercatorstraße 3, 24106 Kiel, 0431-988-7101, dietmar.fahnert@melund.landsh.de

Fairer Handel weiter auf dem Vormarsch:

Hooge als erste Fairtrade-Hallig der Welt ausgezeichnet und
Fachhochschule Westküste ist die erste Fairtrade-Universität in
Schleswig-Holstein


Bild: Auszeichnung von Hallig Hooge als erste Fairtrade Hallig der Welt.
Quelle: SHZ-Verlag // Ulrich Nobis

Nachdem bereits auf der landesweiten Fachtagung „Faire Kommunen in Schleswig-Holstein“ Anfang Oktober 2017 in Eckernförde zeigte, dass sich immer mehr Gruppen vor Ort damit auseinandersetzen, den Fairen Handel zu verankern, verdeutlicht sich dies nun in weiteren Auszeichnungen.

Am 19. Oktober 2017 wurde die erste Fairtrade-Universität in Schleswig-Holstein feierlich ausgezeichnet: die Fachhochschule Westküste in Heide! Die Kampagne-Leiterin „Fairtrade-University“ von TransFair aus Köln, Kristina Klecko übergab Vizepräsidentin Prof. Dr. Wollesen und dem Team aus Studierenden und Lehrkräften die Urkunde – als insgesamt 16te in ganz Deutschland.
Frau Wollesen betonte in ihrer Dankesrede, dass die Auszeichnung erst der Anfang sei, sich im Bereich Nachhaltigkeit mit der Fachhochschule zu positionieren: In allen Bereiche werde weiter geschaut, wo man Fairtrade und Nachhaltigkeit unterbringen kann – von der Beschaffung bis hin zu den Inhalten von Lehrveranstaltungen und Forschung.

Bild: Auszeichnung der FHW Fachhochschuke Westeküste als erste Fairtrade Universität in Schleswig-Holstein.
Quelle: FHW Fachhochschule Westküste https://www.facebook.com/FachhochschuleWestkueste/posts/1573343459371695


Am 10. November 2017 folgte dann auch die Hallig Hooge, die sich nun als erste Fairtrade-Hallig bezeichnen kann! Nach vielen Monaten Engagement auf der Hallig, die Kriterien als „Fairtrade Town“ zu erreichen, konnte dies nun endlich bestätigt werden. Dabei schuf Fairtrade Deutschland eigens für Hooge eine neue Kategorie bei der Beurteilung von Fairtrade Towns: Neben Städten, Gemeinden, Kreise und Insel, wurde auch die Einteilung als „Fairtrade Hallig“ hinzugefügt. Einen ausführlichen Bericht über das Engagement vor Ort, u.a. auch mit Markus Schwarz, dem Fachpromotor für Fairen Handel beim BEI, erschien kurz vor der Auszeichnung: https://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/hooge-ist-die-erste-fairtrade-hallig-id18098096.html  

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel.html

Einladung

Workshop: Netzwerk nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein


Bildquelle: http://oeffentlichebeschaffung.kompass-nachhaltigkeit.de/nachhaltigkeit-im-beschaffungsprozess/
 
Das landesweite Netzwerktreffen Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein bringt jedes Jahr Beschaffungsverantwortliche, Politik und Zivilgesellschaft aus Land und Kommunen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich zu diskutieren.

Neben der Vorstellung praktischer Beispiele und neuer Ansätze, stehen immer auch neue politische Regelungen im Blickpunkt. In diesem Jahr wird die Reform des Vergaberechts in Schleswig-Holstein durch die neue Landesregierung im Mittelpunkt stehen und was dies für die Anstrengungen der vielen Akteure vor Ort bedeutet.

Zeit: 14.2.2018

Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek

Anmeldung: Anmeldung ist erforderlich unter: www.bnur.schleswig-holstein.de

Veranstalter:
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR), Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), RENN.nord, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND).

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel.html

Engagement für Fair Trade

Schüler erobern mit fairem Modelabel den Markt

Bild: Unser Model Jouline mit neuem Defy-Shirt.
© 2017 SoulMade Fotodesign by Melanie Gobetto


Wochenlang haben sie gezeichnet, gerechnet und geplant, nun ist es endlich so weit. Ab dem 7.12.2017 steht das bereits dritte T-Shirt-Modell der Jungunternehmer von Young & Fair zum Verkauf.

Young & Fair, das ist ein Zusammenschluss von 13 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 12 des Ludwig-Meyn-Gymnasiums in Uetersen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich treffen und zusammen an ihrer Idee einer nachhaltigeren, fairen Textilindustrie arbeiten.

In diesem Kontext kann das jüngste Projekt als Erfolgsgeschichte gesehen. „Defy“ kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie „abwehren“, „trotzen“. „Mit unserer Präsenz im Einzelhandel wollen wir Bewusstsein für die vorherrschenden Umstände in der Textilbranche schaffen und diesen Praktiken durch eine faire, hochwertige und nachhaltige Alternative trotzen“, meint Vorstandsmitglied Arvid Maiwald (18).

Faire Mode trifft dabei auf nachhaltiges Lernen.  Das Design, die Planung und Verwaltung liegen allein in der Hand der Schüler, denen ganz nebenbei noch Kompetenzen wie strukturiertes Arbeiten, pragmatisches Denken und Teamfähigkeit vermittelt werden.

Dabei ist das Hauptgeschäft der Schüler eigentlich ein anderes. Seit 2012 vertreiben die Gymnasiasten bereits in dritter Generation individuell bedruckte Textilien für Großkunden, ebenfalls fair und ökologisch. Im Jahr 2015 verwirklichten sich die Schüler dann allerdings einen Traum. Endlich sollte auch etwas Eigenes her, ein eigenes Design, ein eigenes Logo.
So entstand die Idee zum einen Modelabel „Defy“, mit dem sich Young & Fair langfristig im Einzelhandel etablieren möchte.

Defy-Shirt kaufen:
Zum Preis von 15 € eignen sich die Defy-Shirts auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.
Erhältlich sind die Shirts im lokalen Einzelhandel oder auf der Website der Schülerfirma. https://www.youngandfair.de/defy-1
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Schülerfirma Young & Fair // Ludwig-Meyn-Gymnasium, Seminarstraße 10, 25436 Uetersen
info@youngandfair.de, https://www.youngandfair.de

Nachhaltigkeit in Schleswig-Holstein

Fachtagung Nachhaltiger Tourismus


 
Nachhaltiger Tourismus in Regionen und Betrieben. Welche Möglichkeiten und Chancen gibt es? Diese Frage steht im Fokus der Netzwerkveranstaltung. Versierte Fachexperten informieren und zeigen Trends für die konkrete Umsetzung in der Praxis auf. In interaktiven Themen-Sessions werden verschiedene Aspekte beleuchtet und diskutiert. Zudem gibt es ausreichend Zeit für Austausch und Networking, u. a. an einem der rund 20 Ausstellertische.
 
Aus dem Programm:
Impulse

  • Dr. Bernd Buchholz, Minister, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
  • Anke Erdmann, Staatssekretärin, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein
  • Max Schön, Mitglied des Club of Rome
Best-Practice
  • Christian Kresse, Geschäftsführer Kärnten Werbung
  • Ben Förtsch, Creativhotel Luise, Erlangen/Bayern
Themen-Sessions zu:
  • Nachhaltigkeit in Betrieben
  • Natur und regionale Produkte
  • Zertifizierungen und Labels
  • Nachhaltig Tagen
  • Mobilitätskonzepte
  • Inklusion und Integration

 
Zeit: 28.2.2018, 9:30-17:00 Uhr

Ort: Musik und Kongresshalle Lübeck (MuK), Wily-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck

Teilnahme: 20€ Anmeldung erforderlich.

Veranstalter: Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein // WTSH GmbH, RENN.nord Schleswig-Holstein

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: BNUR - Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, anmeldung@bnur.landsh.de,
www.bnur.schleswig-holstein.de

Ausschreibung:

LERNE DIE WELT ZU GESTALTEN – bis 10.1.2018 beim ASA-Programm bewerben!

Lernen, Erfahren und Bewegen in einer vernetzten Welt! Das ASA-Programm qualifiziert junge Menschen, globale Zusammenhänge zu erkennen und zu gestalten.


Bildquelle: www.bewirb-dich-bei-asa.de
 
Bis zum 10. Januar 2018 können sich Studierende, Bachelor-Absolvent_innen und Fachkräfte zwischen 21 und 30 Jahren online um die Teilnahme am ASA-Programm bewerben. Das Programm versteht sich als Werkstatt Globalen Lernens und richtet sich an junge Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder. Seit über 55 Jahren bietet es einen Ort für gemeinsames Lernen, Perspektivwechsel und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und eine solidarische und gerechte Welt.

Neben Seminaren umfasst die ASA-Teilnahme ein dreimonatiges Projektpraktikum in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas. Einige Projektpraktika dauern sechs Monate: Sie beginnen zunächst für drei Monate bei einer deutschen Projektpartnerorganisation, bevor sie in einem Land des Globalen Südens fortgesetzt werden. Die Projektpraktika finden bei Organisationen der internationalen Zusammenarbeit und der Zivilgesellschaft, innerhalb kommunaler Partnerschaften sowie bei Unternehmen und Hochschulen statt. Ebenso vielfältig sind die Themen: Es geht um Biogasanlagen in Bremen und Windhuk, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Indonesien, inklusive Pädagogik in Ghana oder um zivile Konfliktbearbeitung in Kirgisistan.

Die Reflexion des eigenen Lernprozesses und der eigenen Position innerhalb globaler Machtstrukturen ist dabei fester Bestandteil des Programmablaufs. Ein großes Alumni-Netzwerk lädt außerdem dazu ein, das Programm mitzugestalten, sich weiterzubilden und gemeinsam Handlungs- und Gestaltungsspielräume zu erkunden.

Das ASA-Programm ist ein Angebot der Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen: www.asa-programm.de, https://www.facebook.com/asa.programm
Alle Projektpraktika: https://asa.engagement-global.de/projektfinder.html
Telefonische Bewerbungsberatung: +49 30-25482 810
 
Weitere Informationen und Kontakt:
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Service für Entwicklungsinitiativen, Paula van Aken (Information & Kommunikation, ASA-Programm), paula.vanaken@engagement-global.de, Tel.: 030-25482-157, www.asa-programm.de

4. Hinweise auf Termine // Veranstaltungen

24.1.2018
Sieben Wochen ohne Plastik – eine ökumenische Jugendaktion
Multiplikator_innenschulung und Seminar für Gruppenleiter_innen zur Vorbereitung der Fastenaktion
Zeit: 24.1.2018 von 9.30-12:30 Uhr
Ort: Zentrum kirchlicher Dienste, Anne-Marie-Grosch-Haus, Am alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: Eintritt frei. Anmeldung bitte unter silke.leng@altholstein.de
Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein und Brot für die Welt Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Zentrum kirchlicher Dienste // Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, Am Alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster, Silke Leng, Silke.leng@altholstein.de, Tel: 04321-498128, https://www.kirchenkreis-altholstein.de/
 



31.1.2018
Schulwettbewerb: Die Welt im Einkaufswagen
Anmeldeschluss für den Wettbewerb.
Teilnahme: Kostenfrei, Anmeldung erforderlich.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH)
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Lisa Jakob (Projektleiterin), lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, Mobil: 0176-87070316, www.bei-sh.org/die-welt-im-einkaufswagen.html
 
 
8.2.2018
Workshop: Die SDGs – Praktische Ansätze für das lokale Handeln
Zeit: 8.2.2018 – Uhrzeit NN
Ort: Alte Mu Impuls-Werk e.V., Lorentzendamm 8, 24103 Kiel
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung „Die SDGs in Schleswig-Holstein“), katrin.kolbe@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-02, www.bei-sh.org/
 
 
14.2.2018
Workshop: Netzwerk Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein
Das landesweite Netzwerktreffen Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein bringt jedes Jahr Beschaffungsverantwortliche, Politik und Zivilgesellschaft aus Land und Kommunen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich zu diskutieren.
Neben der Vorstellung praktischer Beispiele und neuer Ansätze, stehen immer auch neue politische Regelungen im Blickpunkt. In diesem Jahr wird die Reform des Vergaberechts in Schleswig-Holstein durch die neue Landesregierung im Mittelpunkt stehen und was dies für die Anstrengungen der vielen Akteure vor Ort bedeutet.
Zeit: 14.02.2018
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Anmeldung: Anmeldung ist erforderlich unter: www.bnur.schleswig-holstein.de
Veranstalter: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR), Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), RENN.nord, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND).
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org, Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel.html
 

22.2.2018
Schulwettbewerb: Eine Lebenswelt Meisterschaft 2018
Anmeldeschluss für den Wettbewerb.
Teilnahme: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich bis zum 22.2.2018
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) unterstützt durch Bingo! Die Umweltlotterie, Brot für die Welt Schleswig-Holstein, Zukunftsschule.SH, KulturLife, Landesbeauftragter für politische Bildung, Jugend im Ausland (JiA), Schleswig-Holstein Kickt Fair, NDTSV/Holsatia Kiel.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Martin Weber (Projektleiter „Eine Lebenswelt Meisterschaft 2018“), martin.weber@bei-sh.org,
Tel.: 0431-679399-00, http://www.bei-sh.org/lebensweltmeisterschaft-2018.html
 


28.2.2018
Fachtagung Nachhaltiger Tourismus
Nachhaltiger Tourismus in Regionen und Betrieben. Welche Möglichkeiten und Chancen gibt es? Diese Frage steht im Fokus der Netzwerkveranstaltung. Versierte Fachexperten informieren und zeigen Trends für die konkrete Umsetzung in der Praxis auf. In interaktiven Themen-Sessions werden verschiedene Aspekte beleuchtet und diskutiert. Zudem gibt es ausreichend Zeit für Austausch und Networking, u. a. an einem der rund 20 Ausstellertische.
Zeit: 28.2.2018, 9:30-17:00 Uhr
Ort: Musik und Kongresshalle Lübeck (MuK), Wily-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck
Teilnahme: 20€ Anmeldung erforderlich
Veranstalter: Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein // WTSH GmbH, RENN.nord Schleswig-Holstein
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: BNUR - Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, anmeldung@bnur.landsh.de, www.bnur.schleswig-holstein.de

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