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Newsletter 5 // 2018
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
www.bei-sh.org

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Liebe Empfänger, liebe Freunde des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V  (BEI),

dies ist der Newsletter 5 // 2018 vom Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen aus Schleswig-Holstein. Er beinhaltet eine Sammlung an Informationen aus unserem Netzwerk zur entwicklungspolitischen Arbeit.

Dieser Newsletter erscheint alle zwei Monate. Als Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (Dezember-Januar) ist der 3.12.2018 geplant. Bitte notieren Sie sich diesen Termin, wenn auch Sie etwas mitteilen möchten.

Insbesondere laden wir Sie alle herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am 23.11.2018 nach Neumünster ein - wir freuen uns über Gäste!

Auch möchten wir Sie auf unsere aktuelle Petition zum Vergabegesetz in Schleswig-Holstein aufmerksam machen: Schleswig-Holstein kauft fair!
Alle Infos auf: www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018

Mit den besten Grüßen aus Kiel,

Ihr Team vom Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Impressum

Herausgeber:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Tel.: 0431-679399 00
info@bei-sh.org
www.bei-sh.org

Vereinsregister-Nr.: AG Kiel, VR 3739 KI
Vorstand: Andrea Bastian, Daniela Suhr, Lazarus Tomdio,
Hans-Georg Woitzik, Karsten Wolff 

Redaktion:
Fridtjof Stechmann, Benjamin Hellwig // Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
news@bei-sh.org, www.bei-sh.org/newsletter.html

follow us in Facebook
www.bei-sh.org
1. Neuigkeiten aus dem Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen in Schleswig-Holstein
Einladung:

MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES
BÜNDNIS EINE WELT SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. (BEI)
AM 23.11.2018 IN NEUMÜNSTER


Liebe Mitglieder,
wir laden ganz herzlich ein, zur zweiten
 

Mitgliederversammlung (MV)
Freitag, den 23. November 2018 von 16-20:00 Uhr
Tagungshaus „Kiek In“, Gartenstraße 32, 24534 Neumünster


Auf Wunsch vieler Mitgliedsgruppen, wird der Austausch untereinander bei dieser MV im Mittelpunkt stehen.
 

Ablauf der Mitgliederversammlung

16:15 Uhr         Eintreffen bei Tee, Kaffee und Kuchen

16:45 Uhr
  • TOP 1       Begrüßung durch den Vorstand
  • TOP 2      Feststellung der fristgerechten Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung, Festlegung Sitzungsleitung und Protokollführung  
  • TOP 3      Verabschiedung des Vorstandvorsitzenden Volker Leptien     
  • TOP 3      Vorstandswahlen - Wahl einer/eines Vorsitzenden
17:10 Uhr
  • TOP 4     Aufnahme neuer Mitglieder         
17:35 Uhr         Pause mit Brötchen und Suppe

18:00 Uhr
  • TOP 5      Interaktiver Austausch (siehe Themen)
20:00 Uhr       Ende der Veranstaltung
 

Themen der Arbeitsgruppen:

  1. Das Berichten vom eigenen Projekt -
    Kleine Geschichtenwerkstatt für die Öffentlichkeitsarbeit (Benjamin Hellwig)
    Es gibt viele Gründe, anderen von der eigenen Projektarbeit zu berichten. Wie aber treffen Beiträge den Punkt und auf Resonanz? Wir tauschen uns über die Öffentlichkeitsarbeit der eigenen Initiative aus und erhalten begleitend Tipps und Anregungen.
  2. Themen und Strukturen von EZ in der Kommune -
    Welche Zusammenarbeit funktioniert? (Markus Schwarz)
    Immer mehr Kommunen engagieren sich in der Entwicklungszusammenarbeit und haben eine kommunale Partnerschaft oder sind Fair Trade Town. Wir tauschen uns über bestehende Erfahrungen aus und erhalten Anregungen, wie wir unsere Anliegen strukturell in der Kommune verankern können.
  3. Zusammenarbeit mit Schulen -
    Was sind die Herausforderungen und Chancen? (Lisa Jakob, Johannes Peschke)
    Entwicklungspolitische Themen sind Teil des Lehrplans. Welche Chancen bietet das für unsere Arbeit? Welche Erfahrungen gibt es bereits und welche Herausforderungen müssen wir meistern? Austausch und Einblicke rund um die Zusammenarbeit mit Schulen.
  4. Starke Partner unser Ziel -
    Ansatzpunkte zur Stärkung der Partnerschaftsarbeit (Katharina Desch)
    Erfolgreiche Partnerschaftsarbeit stärkt beide Seiten. Welche Erfahrungen und Angebote gibt es zu diesem Thema? Wir tauschen uns aus, informieren uns über bestehende Vernetzungsstrukturen und diskutieren über Qualitätskriterien für Partnerschaftsgruppen.

Wir freuen uns darauf Sie alle wieder zu treffen!

Teilnahme/ Anmeldung:
Kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 19.11.2018 und um die Einwilligung zum vorherigen Versenden der Teilnehmerliste unter anmeldung@bei-sh.org oder ulrike.neu@bei-sh.org

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org 
BEI reicht Stellungnahme im Landtag ein

VERGABEGESETZ MUSS EINHALTUNG VON MENSCHENRECHTEN VERBINDLICH FORDERN - UNTERSCHRIFTENAKTION GEGEN ENTWURF



Alle Infos zur Petition:
www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018
Direkt zur Petition:
www.openpetition.de/shkauftfair
 
Die Landesregierung hat im Juli 2018 einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, welcher das Vergaberecht in Schleswig-Holstein neu ordnen soll. Der Entwurf sieht vor, dass nicht mehr verpflichtend bei Beschaffungen zu beachten ist, dass die elementarer Menschen- und Arbeitsrechte eingehalten werden. Diese sollen nach Willen des Wirtschaftsministeriums nun freiwillig berücksichtigt werden.
Das BEI und weitere Verbände und Organisationen waren im Oktober zu einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf durch den Wirtschaftsausschuss aufgerufen. Am 24.10.2018 reichte das BEI seine Bewertung ein und fordert die Landtagsabgeordneten dazu auf, die Berücksichtigung von elementaren Arbeitsrechten verpflichtend in einem Gesetz von alle Beschaffungsstellen in Land und Kommunen zu fordern. Nur so könne verhindert werden, dass Steuergelder für Umweltzerstörung und Ausbeutung verwendet und die UN-Nachhaltigkeitsziele erreicht werden.

Die Stellungnahme ist über die Seite www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018 runterzuladen.
Um diesem Unverständnis zu den neuen Regelungen Ausdruck zu verleihen, startete das BEI im September zusammen mit Gewerkschaftsverbänden eine Unterschriftenaktion. Mit der Petition „Für Umweltschutz und Faire Arbeit – hier und weltweit.“ werden Landtagsabgeordnete dazu aufgefordert, den Gesetzentwurf so zu verändern, dass die Einhaltung von Sozialen Kriterien wie z.B. das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit als Mindestvoraussetzung verankert werden, um Aufträge mit Steuergeldern aus Schleswig-Holstein zu erhalten.

Die Petition kann dabei sowohl online unterschrieben werden, als auch Unterschriftenlisten bei lokalen Veranstaltungen, bei Gruppenabenden, Vereinstreffens oder öffentlichen Veranstaltungen ausgelegt werden.Alle weiteren Informationen, Unterschriftenlisten zum Verteilen und Weitersagen finden sich auf der Petitionsseite: www.openpetition.de/shkauftfair

Es ist wichtig, dass bis zur mündlichen Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Landtag am 14.11.2018, zu dem auch das BEI eingeladen wurde, möglichst viele Unterschriften eingesammelt wurden, um den Abgeordneten aufzuzeigen, dass vielen Menschen in Schleswig-Holstein nicht egal ist, wie Steuergelder verwendet werden.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018
Projekt startet in Schleswig-Holstein

STAATSVERSCHULDUNG!
IMMER NOCH EIN THEMA IN DER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT?


Seit September 2018 ist das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein in ein Europäisches Projekt zum Thema Staatverschuldung von Entwicklungs- und Schwellenländern eingebunden. Als Teil des von der EU geförderten Projektes „Citizens for Financial Justice“ ist das BEI beauftragt Bildungs- und Kampagnenarbeit in Schleswig-Holstein umzusetzen. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Mai 2020 und das BEI möchte viele Mitgliedsgruppen und Vereine aus Schleswig-Holstein beteiligen.

Im Jahr 1996 beschlossen die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Initiative zur Reduzierung der Schuldenlast der hoch verschuldeten armen Länder (Heavily Indebted Poor Countries, HIPC). Diese HIPC-Initiative ermöglichte erstmals koordinierte Schuldenerleichterungen durch die internationale Finanzwirtschaft und die bilateralen öffentlichen Gläubiger des Pariser Clubs. Die HIPC-Initiative wurde 1999 auf dem G8-Gipfel in Köln auf Betreiben der deutschen Regierung ausgeweitet, hier entstand die sogenannte erweiterte Entschuldungsinitiative (HIPC II). Das deutsche Entschuldungsbündnis „erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V.“ setzte sich maßgeblich dafür ein, bereits zu dieser Zeit ist das BEI Mitglied dieses Bündnisses. Nach erfolgter Entlastung ausgewählter Länder zeigte sich, dass weitere Staaten an der Grenze zur Zahlungsunfähigkeit standen. Auf dem G8 Gipfel in 2005 in Gleneagles/Schottland wurde eine weitere Initiative beschlossen. Die Multilaterale Entschuldungsinitiative (Multilateral Debt Relief Initiative, MDRI) ermöglichte einen fast vollständigen Schuldenerlass für 35 Länder.
Nach Abschluss der ersten Entschuldungsprozesse sind rund 20 Jahre vergangen. Einige dieser Länder sind heute höher verschuldet als vor 1996. Gründe dafür sind Vielfältig und sowohl bei den Gläubigern als auch den Schuldner zu suchen. Leichtfertige Kreditvergabe, mangelnde Steuereinnahmen, Umweltkatastrophen und Wirtschaftskrisen führen schnell zu einer Spirale der Überschuldung eines Staates mit fatalen Folgen für die Bevölkerung und Entwicklung des Landes - jede Schuldenkrise trifft Menschen.

In Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und ihren Kontakten in die Länder des globalen Südens wollen wir das Thema Staatsverschuldung wieder in das Bewusstsein bringen. Dazu sind eine Vielzahl von Veranstaltungen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit aber auch ca. 10 große öffentlichkeitswirksame Events geplant für die ein Mitwirken der Mitglieder unabdingbar ist. Sobald dazu die Vorbereitenden Planungen abgeschlossen sind, werden wir Kontakt zu ausgewählten Mitgliedsorganisationen aufnehmen. Wer jetzt schon weiß, dass er auf jeden Fall so ein Event bei sich haben möchte, kann sein Interesse bereits jetzt beim BEI bekunden wir freuen uns sehr darauf.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Volker Leptien (Projektleitung „Entwicklung braucht Entschuldung“), volker.leptien@bei-sh.org, Tel: 04152-917037,
www.bei-sh.org/projekt-entschuldung.html
Bildungsprojekt – Jetzt Anmelden

GRENZENLOSES WACHSTUM?
EINE WORKSHOP-REIHE FÜR SCHULKLASSEN (SEK 1+2)


Fünf Workshops (90Min.)  zum Thema Postwachstum und alternatives Wirtschaften

Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. veranstaltet im Schuljahr 2018/19 in Kooperation mit den RENN.nord, dem IQSH  und der Arbeitsgruppe Didaktik der Geographie der Christian Albrechts Universität zu Kiel die Workshop-Reihe „Grenzenloses Wachstum?“ für Schulklassen der Sek I und II.
Fragen wie: Wirtschaftswachstum auf einem endlichen Planeten, geht das? Was bedeutet unendliches Wirtschaftswachstum für die Natur, den Menschen und global? Wer sind die Gewinner und Verlierer von „unserem“ Wachstum? Ist nachhaltiges Wachstum möglich? Was ist Postwachstum? etc. sollen in den Workshops bearbeitet und diskutiert werden.  Ziel ist es, dass sich die Schüler*innen mit Nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen, ihre Urteilskraft schärfen und eine Verantwortung für die eigene Lebenswelt ausbilden. Sie bekommen ein Verständnis dafür, welche globalen Auswirkungen das lokale Handeln hat und treten in Austausch mit Projekten, Ideen und Menschen aus Schleswig-Holstein und weltweit, die sich bereits mit nachhaltigen Zukunftsvisionen beschäftigen oder sogar realisieren.
 
1. Die Workshop-Reihe
Die Schulklasse nimmt an fünf Workshops à 90 Minuten teil.  In den Workshops wird mit unterschiedlichen Methoden vor allem im Klassenzimmer gearbeitet, wobei auch, je nach Möglichkeiten, kleinere Exkursionen durchgeführt werden könnten. Die Inhalte und Methoden werden den Klassenstufen, dem Vorwissen und der Lerngruppe angepasst und teils mit Unterstützung von Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführt.

2. Schüleraufgabe: Unser Projekt für eine nachhaltige Zukunft
Nachdem die teilnehmenden Klassen die 5 Workshops durchlaufen haben, entwickeln sie an Hand der Fragen „Wie wollt ihr die Zukunft im Sinne von Postwachstum mitgestalten?“ eigene kleine Projektideen. Diese werden auf der Abschlusskonferenz präsentiert.

3. Gemeinsame Abschlusskonferenz (kurz vor den Sommerferien 2019)
Auf der Abschlusskonferenz präsentieren die Schüler*innen ihre Projektideen. Im gemeinsamen Austausch mit den anderen Gruppen werden die Ideen durch neue Perspektiven erweitert und weiterentwickelt.

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Kooperation mit RENN.nord, dem IQSH und der Arbeitsgruppe Didaktik der Geographie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Das Projekt wird dabei unterstützt durch die BINGO! Umweltlotterie.

Weitere Infos zu dem Schulprojekt Schulprojekten:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Projektleitung),
lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00 www.bei-sh.org/schul-workshopreihe-postwachstum
Bericht von der Studienfahrt am 1.9.2018 nach Hamburg

 „VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN...“


Foto:
Besuch im Nord-Süd-Kontor in Hamburg-Altona.
© 2018 BEI-SH // Katharina Desch

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit reisten 25 Interessierte gemeinsam mit den Zug nach Hamburg. Schon in aller Frühe ging es los von Malente, über Eutin, Bad Schwartau und Lübeck, wo die letzten Teilnehmer*innen zustiegen, bis nach Hamburg.

In der Hansestadt drehte sich alles um das Thema Handel, um Welthandel und partnerschaftlichen bzw. gerechten Handel.
Auf dem Programm stand zunächst eine alternative Hafenrundfahrt, organisiert über die Hamburger Hafengruppe. Unter dem Titel „Von Schatzkisten und Pfeffersäcken...“ gab Herr Langlo, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Hafengruppe, vor einer eindrucksvollen Kulisse einen anschaulichen Einblick in die Geschichte des Hamburger Hafens. Vorbei an Togo- und Kamerunkai, wurde auch der aktuelle Welthandel mit wichtigen Importgütern wie Kaffee, Kakao, Palmöl und Bananen, oder Exportschlagern wie Altautos und Schrott erörtert. Dabei wurde deutlich, wer am Handel zwischen Nord und Süd verdient. In jedem Falle hat der Handel ganz wesentlich zu Reichtum und Ansehen der Stadt Hamburg beigetragen und  die Entwicklung Hamburgs zum „Tor zur Welt“ maßgeblich beeinflusst – bis heute.
Zum Mittagessen ging es zu Bio-Dito, ein Bistro mit leckerer bio und regionaler Küche.
Anschließend stand ein Besuch im Süd-Nord-Kontor auf dem Programm, wo Christian Voigt die Arbeit des Fairhandelszentrums vorstellte und eine Einführung in den Fairen Handel gab. Hier wurden Grundsätze, Chancen und Herausforderungen des Fairen Handels diskutiert. Darüber hinaus gab es viele Fragen von Seiten der Teilnehmer*innen: Was bedeuten die Unterschiede zwischen gerechtem und konventionellem Handel konkret für die Produzent*innen; wo kann ich faire Kleidung kaufen; wo bekomme ich Unterstützung, wenn ich einen Weltladen eröffnen möchte; was ist eigentlich Mengenausgleich…?
Im Süd-Nord-Kontor konnten die Teilnehmer*innen auch die reichhaltige Palette an fair gehandelten Waren kennenlernen, denn das Fairhandelshaus bietet eine Vielfalt an Kaffees, Tees oder Kakao, Schokoladen in allen Geschmacksrichtungen und anderen Süßigkeiten, auch Gewürze und Weine oder Kunsthandwerk, Kleidung und Vieles mehr.

Foto: Barkassenfahrt durch den Containerhafen von Hamburg.
© 2018 BEI-SH // Katharina Desch
 
In der bunt gemischten Teilnehmergruppe, von jung bis alt, war das Interesse groß. Alle sind ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen aktiv und wollen ihre Erfahrungen in ihre Gruppen weitertragen oder ihr Engagement ausbauen. Eine Teilnehmerin hat sich beispielsweise sogleich im örtlichen Weltladen als ehrenamtliche Mitarbeiterin gemeldet.Trotz des langen Tages waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass die Zeit viel zu kurz war und man noch lange hätte weiterdiskutieren können.

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI); Pfarrstelle für Mission, Ökumene und Gerechtigkeit des Kirchenkreises Ostholstein; Tansaniagruppe Curau

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) // Einsatzstelle: Kirchengemeinde Schönwalde, Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung), katharina.desch@bei-sh.org, Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
Bericht zum Themenabend

„CHILE 9/11/73: 45 JAHRE DANACH –
DER PINOCHET-PUTSCH UND DAS ERBE DER DIKTATUR“
AM 11.9.2018 IN KIEL


Foto: Die Zeitzeugin Isabel Lipthay während ihres Vortrages in der Pumpe.
© 2018 BEI-SH // Susanne Reh
 
Am 11.9.2018 veranstaltete das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) als Teil des SDG-Jahresprogramms einen Themenabend zu den historisch und politisch bedeutenden Geschehnissen in Chile vor 45 Jahren.

Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel „Chile 9/11/73: 45 Jahre danach – Der Pinochet-Putsch und das Erbe der Diktatur“ wurden die Ereignisse von damals aufgriffen und in einen aktuellen Kontext gesetzt. Als Zeitzeugin der Militärdiktatur berichtete die chilenische Journalistin und Musikerin Isabel Lipthay in einem Vortrag sowohl von ihren Erlebnissen als Journalismus-Studentin unter Allende als auch über den Militärputsch Pinochets, die Zeit der Diktatur, den damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Umbrüchen und über ihr Leben im Exil. Ebenso waren die gegenwärtigen Entwicklungen Chiles sowie das Erbe der Diktatur Inhalt des Vortrags. Zusätzlich untermalte sie Ihre Erzählungen mit klangvollen chilenischen Liedern und eigenen Texten, die sie im Exil geschrieben hat. Damit gab sie einen Eindruck davon, wie sie ihre Zeit im Exil musisch verarbeitete. Für einen visuellen Eindruck von den Zeiten vor und nach dem Militärputsch zeigte die Referentin Videoausschnitte aus dieser Zeit.

Während des gesamten Vortrages wurden angeregte Diskussionen mit der Referentin sowie auch unter den Teilnehmenden geführt. Auch die Besucher*innen mit Migrationshintergrund erzählten von ihren Erfahrungen aus ihrem Leben in der neuen Heimat Kiel. In diesem Kontext wurde auch intensiv über die aktuelle Situation in der deutschen Gesellschaft, über die rassistischen Vorkommnisse und dem Erstarken rechter Strukturen gesprochen. Hier wurde für alle deutlich, dass es auch am zivilgesellschaftlichen Engagement liegt, diesen Entwicklungen gemeinsam entgegenzutreten.
Der gefüllte Veranstaltungsraum sowie ein reger und spannender Austausch während der gesamten Veranstaltung, bestätigte das große Interesse an diesen Themen.

An die Erzählungen von Isabel Lipthay anknüpfend, wurde im Anschluss an den Vortrag der Film „Salvador Allende“ gezeigt. Der Chilene Patricio Guzmán, der diese Zeit als junger Filmemacher erlebte, zeichnet in seinem Film ein sehr persönliches und ganz auf die Figur Allendes zugeschnittenes Portrait. Guzmán gelingt es, die soziale und politische Herkunft Allendes, seinen politischen Aufstieg, die von ihm eingeleiteten Reformen sowie seine letzten Stunden im Präsidentenpalast mit eindrucksvollem Bildmaterial wiederzugeben.

Isabel Lipthay sprach vor der Filmvorführung einleitende Worte zu dem Film und stand nach der Filmvorführung für Fragen der Zuschauer*innen zur Verfügung.
Auch hier entwickelte sich eine interessante Diskussion, in der viele Besucher*innen ihre persönliche Geschichte von Flucht und Migration miteinbrachten.

Zusätzlich zum Themenabend besuchte die Projektmitarbeiterin Susanne Reh vom Bündnis Eine Welt, zusammen mit Isabel Lipthay, eine Schulklasse in der Hebbelschule. Dort berichtete Isabel Lipthay ebenfalls im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs von ihren Erfahrungen und der aktuellen Situation in Chile. Ihre Erzählungen untermalte sie auch dort mit ihrer selbst komponierten Musik.
 
SDG-Jahresprogramm:
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI.
Weitere Informationen hier: www.bei-sh.org/17ziele
 
Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch Engagement Global im Auftrag des BMZ, „Bingo! Projektförderung“ sowie den Förderfond „Zusammenhalt stärken – Teilhabe sichern“ der Landeshauptstadt Kiel. 

 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh, susanne.reh@bei-sh.org
Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/2018-9-11_themenabend-chile.htmlwww.bei-sh.org/17ziele.html  
Bericht:

FILM UND DISKUSSION:
„SYSTEM ERROR – WIE ENDET DER KAPITALISMUS?“
AM 13.9.2018 IN FLENSBURG


Foto: Personen von l.n.r.: Dr. Klara Stumpf (Europauniversität Flensburg), Regisseur Florian Opitz, Markus Schwarz (BEI). © 2018  BEI-SH  //  Lisa Jakob
 
Volles Haus im 51 Stufen Kino im Deutschen Haus in Flensburg am 13.9.2018 bei der Filmvorführung von „System Error“. Der neue Dokumentarfilm von Grimme-Preisträger Florian Opitz wurde in Kooperation mit der Europa Universität Flensburg und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. gezeigt und trotz der frühen Vorführung um 15 Uhr waren kaum noch Plätze im Kino frei.
Das lag neben dem spannenden Film auch an dem anschließenden Filmgespräch mit Regisseur Florian Opitz, der extra den weiten Weg in den hohen Norden auf sich genommen hatte. Zusammen mit den Studierenden des Studiengangs Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg, der diesen Film als Teil der Einführungswoche für ihre Masterstudent*innen zeigte und weiteren Interessierten entwickelte sich eine Diskussion über die im Film aufgezeigte Systemlogik des immer-weiter-Wachsens.

SYSTEM ERROR beleuchtet bisher häufig verborgen gebliebene Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen – einem System, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende selbst das Wasser ab – so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat.

Dieser „Besessenheit“ von Wirtschaftswachstum müsse - so das Fazit des Nachmittags - Einhalt geboten und Alternativen entgegengesetzt werden. Durch Aktionen, die Arbeit an alternativen Handlungsweisen könne dies erreicht werden, aber auch durch zivilgesellschaftliches Engagement sowie politische Forderungen. Im Anschluss nutzen dann auch gleich viele Gäste die Möglichkeit, die Unterschriftenaktion des BEI zu Menschenrechten im Vergaberecht zu unterschreiben.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Lisa Jakob (Promotorin für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung),
lisa.jakob@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/fairerhandel
Kooperationsprojekt „GLÜCKlichSEIN – Ist weniger mehr?!“

KONSUMKRITISCHER STADTRUNDGANG
AM 24.9.2018 DURCH KIEL

Ein Bericht von Sina Majek (FöJ beim BEI)

Foto: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des konsumkritischen Stadtrundgangs in der Kieler „Alten Mu“.
© 2018 BUNDJugend Schleswig-Holstein
 
Am 24. September 2018 fand ein konsumkritischer Stadtrundgang der BUNDjugend Schleswig-Holstein durch Kiel statt. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „GLÜCKlichSEIN – Ist weniger mehr?!“ versammelte sich eine bunt gemischte Truppe auf dem Hof der „Alten Mu“, wo direkt die erste von fünf Stationen zum Thema Konsum und Glück behandelt wurde.

Der Fokus des Rundgangs lag unter anderem auf Ernährung, Mobilität und Nachhaltigkeit. An jeder Station konnten die Interessierten selber aktiv werden in Form von Rate- oder Rollenspielen sowie kleinen Rätseln. Es gab viel Raum zum Diskutieren.

Im Rahmen globaler Zusammengänge des eigenen Lebensstils wurde ebenfalls das Thema Fairer Handel besprochen, für das sich das BEI seit seiner Gründung einsetzt. Verschiedene Labels wurden erklärt sowie die Hintergründe der Weltläden, der Vergabekriterien des Fair Trade Siegels und einige Informationen zu den Firmen Gepa und El Puente. Der Stadtrundgang war sehr informativ und beseitigte einige Zweifel an verschiedensten Annahmen gegenüber Fair Trade und Recycling von Plastik.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
BUNDjugend Schleswig-Holstein, Lorentzendamm 16, 24103 Kiel
Kristina Rauf (Projektassistenz), Tel. 0431/ 660 60-20, www.bundjugend-sh.de,
www.facebook.com/BUNDjugend-Schleswig-Holstein-110978088948300/
www.bundjugend-sh.de/blog-gluecksvagabundinnen
und
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Sina Majek (Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ)),
foej@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org
Bericht:

THEATERSTÜCK „VOM REISEN IN EHEMALIGEN KOLONIEN – EINE POSITIONSBESTIMMUNG“
AM 29.9.2018 IN KIEL


Foto: Bühnenbild der Flensburger Theaterwerkstatt Pilkentafel.
© 2018 BEI-SH // Ulrike Neu

„Warum trägt man die Kleider seiner Mörder?“ fragten sich die Künstler der Theaterwerkstatt Pilkentafel aus Flensburg, als sie über die Vertreibung der Herero in Namibia und über den Gedenktag des Genozids recherchierten.
Der Theaterabend, den das BEI Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Studentenwerk Schleswig-Holstein organisiert hat, war mit 35 Besucher*innen lange nicht ausverkauft. „Das liegt am schwierigen Thema“ so die Erfahrungen der Flensburger. Die Kolonialzeit ist grundsätzlich ein Thema, was für Viele weit zurückliegt und für die Gegenwart keine Relevanz mehr hat. Das dem nicht so ist, wurde in der didaktisch und methodisch abwechslungsreichen Aufführung sehr deutlich.

Europäer fuhren mit Schiffen los, um neues Land in Besitz zu nehmen. Sie bauten z.B. Zuckerrohr und kauften sich die Arbeitskräfte dafür auf dem afrikanischen Sklavenmarkt. Der Handel und die Veredlung der Rohstoffe brachte Wohlstand für Europa. Und für die Länder des Rohstoffanbaus und die Länder des Sklavenhandels? Die vermeintliche Zivilisation, die von den Europäern mitgebracht wurde, erniedrigte Menschen mit schwarzer Hautfarbe, stellte ihre Kultur als minderwertig da und raubte ihnen die Sprachen- und Ausdrucksvielfalt. Englisch, Französisch und Spanisch sind weltweit immer noch die herrschenden Amtssprachen. Die anwesenden Vereinsmitglieder von Sisters – Frauen für Afrika e.V. berichteten in der anschließenden Diskussion, dass sie in ihrer Schulzeit in Togo mehr über europäische Geschichte gelernt haben, als über togoische Geschichte. Was macht das mit der eigenen Identität? Wie fühlt sich das an, wenn man als Kind lernt, dass in der „richtigen“ Welt Äpfel gegessen werden, während man in der eigenen Welt Mangos isst?

Die Mitglieder der Initiative „Kiel Postkolonial“ berichteten von dem Konzept der „postcolial studies“ und ihrer Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe: Die bestehende eurozentristische Sichtweise auf die Welt und die damit verbundenen Werte führt dazu, dass andere Werte und Lebenswelten keine Wertigkeit haben. Dabei möchte die Mehrheit der Europäer eigentlich, dass arme Länder sich entwickeln können. Was versteht man unter Entwicklung? Warum sind die Länder arm? Was passiert mit ihren Rohstoffen? Wieso gibt es keine Weiterverarbeitung oder Rohstoffveredlung dort? Warum wollen wir immerzu helfen, statt Selbständigkeit zu zulassen?

Die willkürliche Aufteilung Afrikas während der Kolonialzeit wurde eindrucksvoll dargestellt, indem eine Afrika-Silhouette mit einer Motorsäge in Stücke geteilt wurde. Dieses Eingreifen und Völkermorden wirken bis heute nach. Die meisten kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem afrikanischen Kontinent sind Grenz- oder Rohstoffkonflikte. Was hat das mit uns zu tun? Was machen wir mit dieser Erkenntnis? Warum feiern die Hererofrauen in Namibia Gedenktage mit europäischen Kolonialkleidern?

„Wir sollten unser Denken und Handeln in vielerlei Hinsicht und vor allem in den aktuellen Fragen zu Fluchtgründen und Abschottung Europas immer wieder reflektieren und aufhören aus dem Kolonialismus einen blinden Fleck zu machen.“ so ein Wortbeitrag in der Diskussion.
Antworten und Lösungen zu diesen komplexen Zusammenhängen kann man nicht allein und nicht an einem Abend finden. Aber diese Aufführung der Theaterwerkstatt ist hervorragend geeignet Fragen aufzuzeigen, Positionen zu bestimmen und Diskussionen anzuregen. Eigentlich ein „Muss“ für jeden Schulunterricht.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
Bericht zum Interaktiven Theaterstück:

„ENTWICKLUNGSZUSAMMEN-ARBEIT AUF DER ANKLAGEBANK“
AM 11.10.2018 IN KIEL

 
Die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) wird zurecht immer wieder kontrovers diskutiert. Wie sinnvoll ist sie und was konnte in über 60 Jahren EZ erreicht werden? Diese Fragen stellte sich auch das BEI und lud deshalb am 11. Oktober 2018 ins Kieler Kulturzentrum „Die Pumpe“ zu dem interaktiven Theaterstück „Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank“ ein, wo der EZ der Prozess gemacht wurde.

Die Hauptakteure Friedbert Ottacher (Ottacher Development Consulting), Thomas Vogel  (Horizont 3000) und Johanna Mang (Licht für die Welt) in den Rollen des Anklägers, des Verteidigers und der Richterin, waren eigens aus Österreich angereist. Seit langem in der EZ aktiv, haben sie das Stück vor einigen Jahren selbst entwickelt, um zum kritischen Diskurs über die EZ anzuregen.

Der simulierte Prozess beginnt mit der Verlesung der Anklageschrift. Als zentrale Argumente der Anklage werden die Korruption als „Zwillingsbruder der EZ“ genannt oder der Rassismus, ebenso wie die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Eigeninteressen der Geberländer. Erschwerend hinzu käme das Ausbleiben signifikanter Erfolge  - angesichts von über 800 Millionen Hungernden und einer Milliarde Menschen in Armut. Gleichzeitig zählten 32 Staaten in Afrika, wohin die meisten EZ-Gelder fließen würden, zu den am wenigsten entwickelten Ländern.
Demgegenüber kontert die Verteidigung mit der Halbierung der Armutsrate und einer ebensolchen Reduzierung der Sterblichkeitsrate in den Ländern des Globalen Südens. Außerdem weist sie auf Schwierigkeiten in Bezug auf die nicht zu vereinheitlichende Natur der EZ hin oder bei der Definition des Entwicklungsbegriffs sowie auf die geringe finanzielle Ausstattung der EZ. Nebenbei erinnert die Verteidigung auch an diverse fehlkalkulierte Großprojekte in Deutschland wie den Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie.

Im weiteren Verlauf rufen Verteidigung und Anklage sieben vorab ausgewählte, lokale Zeug*innen in den Zeugenstand, um diese zu ihren persönlichen und beruflichen Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit zu befragen. Das bietet dem Publikum einen vielseitigen Einblick in die ambivalente Realität der EZ.
Zunächst wird Dr. Salomo, Experte in Sachen Genossenschaftswesen, in den Zeugenstand gerufen. Er führt an, dass seit 2010 aus gutem Grund nicht mehr von „Entwicklungshilfe“, sondern von „Entwicklungszusammenarbeit“ gesprochen werde und die EZ zunehmend auf Partnerschaft setze. Zwar gäbe es nach wie vor Probleme in Struktur und Umsetzung der EZ, denen man sich auch stellen müsse, aber vieles hätte sich bereits verbessert. Eine ehemalige Mitarbeiterin der EZ sieht einen Vorteil großer EZ-Organisationen in den festen Strukturen, der Sicherheit und den Ansprechstellen in Problemfällen.
 

Foto:
Richterin Johanna Mang
© 2018 BEI-SH //Volker Leptien

Sie stellt dem jedoch den größeren Gestaltungsspielraum von kleineren Vereinen gegenüber und deren Nähe zu den Menschen vor Ort. Ein weitere Zeugin, die als „Freiwillige“ in der EZ beschäftigt war, merkt an, dass ihre Aufgaben auch von einheimischen Kräften hätten übernommen werden können und empfiehlt die Unterstützung lokaler Expert*innen vor Ort. Dennoch befürwortet sie die EZ, weil sie das entwicklungspolitische Engagement fördere.„Entwicklungshilfe hat nie funktioniert“, so die Gegenposition von Blessing Hoppe von FARD e.V.. Sie kritisiert die Arroganz der EZ und spricht sich für ein Umdenken in der vornehmlich westlich geprägten Vorstellung von Entwicklung aus. Lazare Tomdio von Perspektives Cameroun, ist überzeugt, dass kleine Migrant*innen-Organisationen, wie seine, mehr erreichen könnten als Regierungen und fordert von der EZ eine stärkere Einbeziehung der Menschen vor Ort.
Außerdem in den Zeugenstand gerufen wurde ein Vertreter der Firma my Boo. Er ist überzeugt, dass „unternehmerisches Engagement Entwicklung schafft“ und merkt an, dass ausländische Organisationen oft die Bedarfe nicht kennen und die Bevölkerung bei ihren Projekten nicht mitnehmen würden. Er macht jedoch auch deutlich, dass wirtschaftliche Unternehmen nicht alles abdecken könnten und man die EZ brauche.

Das Urteil fällte schließlich das Publikum. In der Rolle der Schöffinnen und Schöffen urteilten die ca. 80 Gäste mit eine beinahe dreiviertel Mehrheit für die Fortführung der Entwicklungszusammenarbeit.
Wie nicht anders zu erwarten, legte die Staatsanwaltschaft Revision ein. Die Verhandlung und die Diskussion um die EZ geht also weiter. Die nächste Gerichtsverhandlung wird anberaumt für den 19. März in Liechtenstein!
 
Fazit:
Es gibt nicht die eine Entwicklungszusammenarbeit, die gut oder schlecht ist. Es gibt eine Vielfalt an verschiedenen Akteur*innen im Bereich der EZ und es stellt sich die Frage: „Wer sitzt eigentlich auf der Anklagebank?“
Gute nachhaltige EZ berücksichtigt ethische Verantwortung und fordert fachliche und methodische Expertise. Die Entwicklungszusammenarbeit hat sich im Laufe der sechs Jahrzehnte gewandelt und v.a. in Sachen Professionalität, Partizipation und Ownership weiterentwickelt. Zentral ist deshalb nicht die Frage, ob die Entwicklungszusammenarbeit weitergeführt werden soll, sondern wie sie in Zukunft gestaltet werden muss, damit sie zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt!
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung),
katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org,
www.bei-sh.org/theater-ez-auf-der-anklagebank.html
Bericht:

FÜNFTE FACHTAGUNG FAIRE KOMMUNEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN DISKUTIERT POLITISCHE ARBEIT DES FAIREN HANDELS


Foto: Teilnehmer der Landesweiten Tagung vom 26.10.2018 vor dem Rathaus in Neumünster.
© 2018 BEI-SH // Sven Wied
 
Am 26. Oktober 2018 kamen bereits zum fünften Mal Aktive und Interessierte am Fairen Handel in den Kommunen Schleswig-Holsteins zu einer jährlichen Fachtagung zusammen. Aus knapp 20 Kommunen folgten Teilnehmer*innen der Einladung des BEI, welches das Netzwerktreffen zusammen mit der Fairtrade-Stadt-Steuerungsgruppe der Stadt Neumünster ausrichtete. Von den 21 ausgezeichneten Fairtrade-Towns waren Vertreter aus 16 Kommunen anwesend und gaben ihre Erfahrungen und Positivbeispiele weiter und diskutierten über Herausforderungen. Dabei stand neben guten Aktionsideen, die ganzheitliche Organisation von Aktivgruppen auch die bessere Kommunikation von Argumenten für den Fairen Handel und die strukturelle Verankerung von Fairem Handel über ein global-nachhaltige Beschaffungswesen im Vordergrund.

Die aktuelle Auseinandersetzung um den Entwurf des Vergabegesetzes der Landesregierung, in dem die Einhaltung von Arbeitsstandards bei öffentlichen Aufträgen in Schleswig-Holstein nur noch freiwillig werden soll, bewegte sichtlich die Fairhandelsakteure, die sich damit nicht abfinden wollen. Viele Gruppen wollen weiter Unterschriften für die Petition des BEI und DGB Nord sammeln, lokale Abgeordnete ansprechen und der Idee nachgehen, dass sich die Bürgermeister*innen der „fairen Städte“ öffentlich für den Erhalt dieser Standards im Vergabegesetz einsetzen.

Alle Gruppen und Akteure waren sich einig, dass politische Arbeit an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Fairen Handel noch stärker ins Blickfeld der Arbeit vor Ort gerückt werden sollte. Angesichts der offensichtlich fehlenden Unterstützung für den Fairen Handel durch die Landesregierung und Regierungsfraktionen, müssten hier Politiker*innen als auch Verbände mit Forderungen konfrontiert werden. Aileen Böckmann von TransFair e.V. und für die Kampagne Fairtrade Town zuständig verdeutlichte in ihrem Vortrag ebenso, dass politische Forderungen der Fairhandelsbewegung auf EU-, und Bundesebene nötig sind und aber auch gehört werden: das Bundesentwicklungsministerium überlegt z.B. offen die Befreiung von fairen Waren von der Kaffeesteuer, und große Handelsketten verpflichteten sich im September nur noch fair gehandelte Bananen im Angebot zu haben – alles auf Druck der engagierten Fairhandelsbewegung. Spätestens die Wahl zum EU-Parlament 2019 böte hier Chancen, Kandidat*innen zu befragen.

Als ersten Schritt wurde jedoch der Fokus auf die Mobilisierung für faire und nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein gelegt und sich als bald 25 ausgezeichnete Kommunen auch in den kommenden Jahren auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu planen. Die Jubiläums-Fachtagung brachte so für alle viel Anregung, Inspiration und Motivation für mehr Fairen Handel im Norden.
Alle weiteren Informationen zur Petition unter: https://www.bei-sh.org/petition-vergabegesetz-2018

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Markus Schwarz (Promotor für nachhaltige Beschaffung, Fairen Handel und Unternehmensverantwortung), markus.schwarz@bei-sh.org,
Tel.: 0481-64059885, www.bei-sh.org/fairerhandel
Globales Lernen

WANDERAUSSTELLUNG:
NUTZ‘ PFLANZEN RICHTIG

Weitere Orte stehen nun fest

Welche Nutzpflanzen dienen den Menschen auf dieser Welt als Hauptnahrungsmittel? Wie viel Ackerfläche steht jedem Menschen auf der Welt zur Verfügung? Welche Nutzpflanze wird auf der Welt am meisten angebaut?
Die Nutzpflanzen Raps, Zuckerrohr, Mais, Ölpalme und Soja gehören zu den Global Playern in der Landwirtschaft. Welche Probleme mit dem industrialisierten Anbau dieser Nutzpflanzen verbunden sind, dem geht die Ausstellung „Nutz' Pflanzen richtig“ nach. 
Für die Wanderausstellung stehen nun zwei weitere Museumstandorten in Schleswig-Holstein und in Hamburg bis Ende 2019 fest.
Die Ausstellung kann geliehen werden. Informieren Sie sich dazu bitte auf unserer Webseite.
 

Ausstellungsorte:


21.9. - 14.11.2018
Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum
Jungfernstieg 4, 25704 Meldorf
www.landwirtschaftsmuseum-schleswig-holstein.de
 
21.11.2018 – 28.2.2019
Schleswig-Holsteinische Landesforsten AöR, Erlebniswald Trappenkamp
Adresse: Tannenhof, 24635 Daldorf
www.erlebniswald-trappenkamp.de

7.3.2019 – 29.9.2019
Loki Schmidt Haus, Museum für Nutzpflanzen, Universität Hamburg, Biozentrum
Adresse: Klein Flottbek, Ohnhorststr. 18, 22609 Hamburg
www.biologie.uni-hamburg.de/einrichtungen/wissenschaftliche-sammlungen/loki-schmidt-haus/museum.html
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel.: 04621-813-160, www.bei-sh.org/globaleslernen
www.bei-sh.org/nutz-pflanzen-richtig.html
Einladung zur Konferenz:

PRAXISTAG GLOBALES LERNEN UND
BILDUNG FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG (BNE):
PERSPEKTIVWECHSEL IM MUSEUM


Foto: Bildungsreferentin Stefanie Groß (links) vom Grünen Haus e.V. in Eckernförde und Nicole Gifhorn, Promotorin für Globales Lernen bereiten den Praxistag 2018 auf Schloss Gottorf vor.
© 2018  Landesmuseen Schloss Gottorf
 
Der Praxistag Globales Lernen „Perspektivwechsel im Museum“ zeigt, welche Möglichkeiten und welche Beispiele es für Globales Lernen an und mit Museen in Schleswig-Holstein gibt. Die Konferenz richtet sich an Museumspädagog*innen, Vermittler*innen in der kulturellen Bildung und Lehrkräfte. Für Lehrkräfte soll der Praxistag Impulse bieten und zeigen, welche Veranstaltungen es in den Bereichen „Globales Lernen“ und „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ kurz BNE in Museen in Schleswig-Holstein gibt, die sie nutzen können.

Der erste Teil des Praxistages beschäftigt sich mit der Bedeutung der kulturellen Bildung für eine gesellschaftliche Transformation und der Rolle Museen in diesem Rahmen. Nach einem theoretischen Input werden Beispiele aus Schleswig-Holstein und aus anderen Bundesländern vorgestellt.
Der zweite Teil des Praxistages besteht aus Workshops. In den Workshops werden Projekte und Angebote von Museen und von außerschulischen Bildungsakteur*innen aus Schleswig-Holstein vorgestellt, die einen Perspektivwechsel im Hinblick auf Inhalte und Formate ermöglichen. In den Workshops werden Handlungsanweisungen erarbeitet, wie die Teilnehmenden die vorgestellten Angebote und Projekte auf ihre Arbeit übertragen können

Zeit: 12.11.2018 von 10-16 Uhr

Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte,
Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig

Teilnahme: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de).
 


Programm:


10.00 Uhr
Begrüßung

10.30 bis 12.00 Uhr
Vorträge
  • Für eine Kultur der Verantwortung. Was hat das denn mit Museen zu tun?
    Dr. Verena Holz, Lehrbeauftragte, Leuphana Universität Lüneburg
  • Für eine Kultur der Verantwortung. Wie wir das gemacht haben!
    Susanne Grigull, Museumsleiterin, Flensburger Schifffahrtsmuseum
12.15 bis 13.30 Uhr
Workshops
  1. Will leben – Willkommen
    Stationen zu Flucht und Migration
    Referentin:
    Imke Frerichs, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, Rendsburg
    „Will leben – Willkommen“ ist eine interaktive Ausstellung. Sie ermöglicht, das Thema Migration und Flucht ins Museum oder ins Klassenzimmer zu holen und umfasst u.a. globale Migrationsgeschichten, Fluchtursachen und Grenzpolitiken. Der Workshop führt in die Ausstellung ein und reflektiert Einsatzmöglichkeiten. Geeignet ist die Ausstellung für Menschen ab 14 Jahren und kann über das Diakonische Werk in Rendsburg ausgeliehen werden.
  2. Kultur global
    Smartphone-Rallye zum Globalen Lernen im Museum
    Referentin:
    Stefanie Groß, Grünes Haus e.V., Eckernförde
    Im ersten Teil des Workshops gehen Sie selbst mit Ihrem Smartphone auf Entdeckungstour auf Schloss Gottorf. Sie erkunden, auf welche Weise ausgewählte Exponate im Museum mit Themen unserer aktuellen globalen Entwicklung verbunden sind. Im zweiten Teil des Workshops erfahren Sie, wie Sie eine Kultur- Global-Rallye für Ihr eigenes Museum oder Ihren eigenen Ort erstellen können.
  3. Methodenbörse Erst die Message, dann die Methode
    Referentin:
    Liz Kistner, Infozentrum für Globales Lernen, Hamburg
    Die Idee ist gut, das Konzept steht und nun steht die Frage im Raum, mit welcher Methode die Zielgruppe am besten erreicht werden kann. In der Methodenbörse lernen Sie Methoden aus dem Globalen Lernen kennen. Die Methoden tragen dazu bei, Türen zu öffnen für Themen wie globale Abhängigkeiten, Umweltschutz und Friedenssicherung. Sie erfahren, auf welche Weise das Lernziel, die Message, als kreative und inspirierende Richtlinie für die Planung von Veranstaltungen im und mit Museen dienen kann.
  4. Blicke in diese Welt
    Perspektivwechsel mit „Bildung trifft Entwicklung“ und „Chat der Welten“
    Referent:
    Bildung trifft Entwicklung (BtE), Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, Kiel
    Das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ vermittelt Menschen, die über viele Jahre in Ländern in Afrika, Asien oder Süd- und Mittelamerika gelebt und gearbeitet haben. Sie können in ihren Veranstaltungen von ganz eigenen authentischen Erfahrungen in globalen Zusammenhängen erzählen. In dem Workshop erhalten Sie einen Einblick in die Themen und in die Methoden unserer Referent*innen, die zum Perspektivwechsel im Museum einladen. Wir stellen Ihnen das Methodenset „Chat der Welten“ vor. Wir bringen Impulse und unsere Erfahrungen für die Umsetzung der Methoden im Globalen Lernen im Museum mit. Lassen Sie sich überraschen!
13.30 bis 14.30 Uhr
Mittagessen und Schaufenster
Im Schaufenster können Sie in der Mittagspause in Materialien zum Globalen Lernen stöbern.

14.30 bis 15.45 Uhr
Workshops
In der zweiten Workshoprunde werden dieselben Workshops nochmals angeboten, sodass alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, beim Praxistag Globales Lernen zwei verschiedene Workshops zu besuchen.

15.45 Uhr
Übrigens suche ich…
Verabschiedung und Ausblick
 
Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen - Schloss Gottorf.

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715, www.bei-sh.org/praxistag-globales-lernen-2018.html
Einladung:

4. Women´s World Cafe -
Frauenwege für Migrantinnen
In und rund um Kiel

 
Zeit: 17.11.2018 // 11:00 bis 15:00 Uhr

Ort: Vinetazentrum in Kiel-Gaarden, Elisabethstr. 64, 24143 Kiel (Buslinien 11, 22, 101, 31 bis Karlstal)

Kontakte, Informationen, Gespräche mit Dolmetscherinnen über Frauenrechte, Beratung rund um Familie und Arbeit und Engagement.

Mit Verpflegung, Kinderbetreuung und Dolmetscherinnen für Russisch, Arabisch, Tigrinya und Persisch.
In der Veranstaltung haben wir Zeit für Gespräche miteinander. Sie umfasst einen Markt der Möglichkeiten, wo Beratungsstellen und Organisationen Stände haben, um sich vorzustellen, sowie Workshops und kleine Vorträge.
 
Teilnahme: Kostenfrei. Ohne Anmeldung.

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. - BEI in Kooperation mit Diakonie Altholstein, Diakonie Schleswig-Holstein, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, IQ-Netzwerk Schleswig-Holstein, Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein, Flüchtlingshilfe Schönkirchen e.V., Frauenhaus Kiel, 'myriam' - Frauenwerk der Nordkirche, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V., Gesundheitsamt Kiel, TIO - Treff und Informationsort für Migrantinnen e.V, Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe der Stadt Kiel mit nettekieler Ehrenamtsbüro und der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migraten e.V. (ZBBS).

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Pia Duitsmann (Projekt "Afrikatage Kiel 2018/19" und "Womens World Café"), pia.duitsmann@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/
Fortbildung:

NORD-SÜD-SCHULPARTNERSCHAFT –
WIE GEHT DAS?


Zeit: 21.11.2018  //  14:30 – 18:00 Uhr

Ort: Geschwister-Prenski-Schule, Travemünder Allee 5a, 23568 Lübeck
 
Das BEI lädt ein zu einer Fortbildung zum Thema Nord-Süd-Schulpartnerschaften. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie wir unsere Partnerschaften lebendig und auf Augenhöhe gestalten können. Im Fokus steht deshalb die praktische Arbeit von Schulpartnerschaften. Hierzu werden Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Schulpartnerschaften von ihren Projekten berichten und mit uns über ihre Erfahrungen diskutieren.
Neben der inhaltlichen Arbeit möchten wir den Teilnehmer*innen mit dieser Veranstaltung auch eine Plattform für Information, Austausch und Vernetzung bieten.
Wie immer sind nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Schülerinnen und Schüler, die in der Partnerschaftsarbeit aktiv sind oder aktiv werden möchten, herzlich willkommen!

Die Veranstaltung ist vom IQSH als Fortbildung anerkannt. Die BNE-Nummer lautet: BNE0255.
Für Pausenverpflegung ist gesorgt.
 
Teilnahme/Anmeldung:  Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (katharina.desch@bei-sh.org).

Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung), katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
Fachvorträge, Workshops und Diskussion

FACHTAG: GESUNDHEIT WELTWEIT - ERNÄHRUNG UND ZUCKER
AM 4.12.2018 IN NEUMÜNSTER

Am Dienstag, den 4. Dezember 2018 veranstaltet das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) gemeinsam mit Brot für die Welt Schleswig-Holstein den zweiten Fachtag „Gesundheit weltweit“, der in diesem Jahr unter dem Themenfokus Zucker und Ernährung steht.

Die Globalisierung exportiert industrielle Ernährungsgewohnten in die entlegensten Winkel unserer Welt. Neben einer Vielzahl an Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern ist eine Hauptzutat dieser Lebensmittel Zucker. Dies führt oft, auch ohne es zu wissen, zu einer massiven Fehlernährung. Nährstoffmangel, Übergewicht und im schlimmsten Fall chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 sind die Folge dieses Lebensmittelkonsums.

Im Zuge des Fachtages wollen wir gemeinsam den Fragen nachgehen, was die gesundheitlichen Konsequenzen dieser Fehl- und Überernährung durch zuckerhaltige, industriell hergestellte Lebensmittel sind und wie sich die diesbezüglichen Entwicklungen im Globalen Süden und Globalen Norden äußern? Welche Möglichkeiten des Gegensteuerns gibt es und wie lässt sich der wünschenswerte Anspruch „Gutes Essen für Alle“ realisieren?
 
Zeit: 4.12.2018 // 16-20:00 Uhr

Ort: Tagungshaus Kiek In, Gartenstraße 32, 24534 Neumünster

Teilnahme/ Anmeldung:
Kostenlos, Anmeldung erwünscht unter: frauke.pleines@bei-sh.org

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, in Kooperation mit dem AWO Stadtverband Neumünster und Landesgesundheitsprojekte e.V., unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

SDG-Jahresprogramm:
Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des BEI und legt den Schwerpunkt auf das Ziel 3 „Gesundes Leben für alle“. Weitere Informationen hier: www.bei-sh.org/17ziele

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung SDGs),
katrin.kolbe@bei-sh.org,  Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org/17ziele
2. Infos und News von Mitgliedsorganisationen
Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.

UNSERE HEIMAT MIT ANDEREN AUGEN GESEHEN

Bericht über einen Delegationsbesuch aus Sien in Burkina Faso vom 1.-18.8.2018
Verfasst von Hella Kohlmeyer

Foto: Die Delegation überreicht dem Bürgermeister von Aukrug, Joachim Rehder, eine handgefertigte Karte aus Sien 
© 2018 Marco Pahlke // Partnerschaft Aukrig-Sein e.V.

„In Deutschland gibt es für alles eine Maschine.“ Das war einer der eindrücklichsten Aussagen der fünf Besucher aus unserer Partnergemeinde Sien in Burkina Faso. Dies wurde zum Beispiel deutlich an der Geschirrspülmaschine in der für die Gäste gemieteten Ferienwohnung, genauso wie an den großen Bügelgeräten im besichtigten Erlenhof in Aukrug.

Auch bei der Feuerwehr waren die Fahrzeuge und Maschinen eindrucksvoll. „Da kümmern sich die Menschen wirklich gut um die Einsatzwagen, wenn sie so lange halten. Das ist bei uns ein Problem.“, war die einmütige Aussage zu den Erläuterungen des Wehrführers zu den Anschaffungsjahren der einzelnen Wehrfahrzeuge.

Der Rinderzüchter unter den Besuchern war fasziniert davon, dass die ERNA Rinder (Extensive Robustrinderhaltung im Naturpark Aukrug) so frei und ohne Aufsicht in den Auen laufen durften. „Die wären bei uns schon lange gegessen worden! Wir müssen unsere Tiere beaufsichtigen!“ war sein Kommentar. Auch, dass wir einfach einen Spaziergang im Naturpark Aukrug unternommen haben, stieß auf Verwunderung: „Bei uns geht man nicht ohne Ziel in der Gegend herum. Da will man immer irgendwo hin!“
Solcher Impressionen gab viele. Wir haben wieder einmal begonnen, unser Leben mit dem Blick der Gäste zu sehen und dadurch auch viele Absonderlichkeiten festgestellt.

Das ging bei dem Einkaufsüberangebot los: Bei einem Besuch im Supermarkt waren unsere burkinischen Freunde völlig überfordert. Es war nicht wirklich einfach von uns zu begründen, warum man viele verschiedene Sorten Reis im Sortiment haben muss, und wieso viele Dinge für das Wegwerfen hergestellt werden (Einweg-Rasierer o.ä.)

Begeistert waren die Fünf von der Recycling-Idee, Pfandflaschen, den eindrucksvollen, effizienten Bauernhöfe, und sie nahmen auch vielerlei interessante Ideen mit zurück nach Sien.

Uns auf der Aukruger Seite hat dieser Besuch erneut bewogen, über manche Gewohnheit nachzudenken und mancherlei Selbstverständlichkeit zu hinterfragen.
Unsere Partnerschaft besteht nun mittlerweile bereits seit über 20 Jahren, und die beiden Dörfer sind so weit zusammengewachsen, dass man jeweils bei den Besuchen das Gefühl hat, „zu Hause“ zu sein. Sicherlich nicht bezogen auf die Umgebung, aber auf die Menschen. So freuen wir uns auf unseren Besuch dort im nächsten Jahr.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Partnerschaft Aukrug-Sien e.V., Reimer Reimers (Vorsitzender), Böker Straße 5a, 24613 Aukrug, reisu@swn-nett.de,  Tel.: 04873 / 574, www.aukrug-sien.com
Sozialökologisches Bündnis Plön e.V.

EIN SOZIALÖKOLOGISCHER THINKTANK


Foto: Mitglieder des Vereins. © 2018 Sozialökologisches Bündnis Plön e.V.

Acht Aktivisten gründeten im September 2017 den parteiunabhängigen gemeinnützigen Verein „Sozialökologisches Bündnis Plön“: Drei von uns schöpfen aus eigenen kommunalpolitischen Erfahrungen als Kreistagsabgeordnete von Plön, Ostholstein und als Ratsherr in Kiel. Ein promovierter Biochemiker bearbeitet das Thema „nachhaltige Landwirtschaft“. Ein weiteres Gründungsmitglied forscht als Professor für experimentelle Neuroinformatik an der ETH Zürich u.a. in Richtung Künstliche Intelligenz im Gleichklang mit sozialer Kompetenz.

Wir verstehen uns als ThinkTank und wollen  in Stadt und Kreis Plön das Bewusstsein über die Notwendigkeit des  sozialökologischen  Umbaus fördern. Plön soll seinen Energiebedarf bis 2040 zu 100% aus Erneuerbaren decken – bei Strom, Wärme und Mobilität.  Gegenwärtig erarbeiten zwei Mitglieder eine Broschüre: Von Balkonkraftwerken bis zum Mieterstrom sollen PV-Anlagen massenhaft in Plön installiert werden. Dabei ist uns stets die Einbindung der lokalen Energiewende in die UN-Agenda 2030 bewusst.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Sozialökologisches Bündnis Plön e.V., redaktion@sozialoekologisches-buendnis-ploen.de, https://sozialoekologisches-buendnis-ploen.de/
Weltladen Heide e.V.

WORKSHOP ZU DITHMARSCHENS MÄDCHENTAG IM WELTLADEN HEIDE


Foto: Impression des Mädchentags.
© 2018 Anne Widowsky // Weltladen Heide e.V.

Am 11. Oktober 2018 war Mädchentag in Dithmarschen und der Weltladen Heide war natürlich dabei, mit einem Workshop rund um Faire Mode. Gemeinsam mit dem Kreis Dithmarschen und dem Bündnis Eine Welt wurde ein Workshop vom Weltladen organisiert, um im Rahmen des Mädchentags über Fairen Handel zu informieren.

Mädchen ab zehn Jahren hatten hier die Möglichkeit untereinander ausführlich über Konsum, Siegel und ihr Bedeutung, Mode und den Fairen Handel zu diskutieren und auszutauschen. Des Weiteren konnten sie im Anschluss Faire Beutel in verschiedensten Farbe und Mustern besprühen und gestalten. Der ein oder andere Klecks Farbe ging auch mal daneben, aber das störte schon lange keinen mehr. Und auch die Organisatoren/ innen ließen es sich nicht nehmen mitzumachen. Am Ende konnte jeder mit einem individuellen Beutel und einem Strahlen auf dem Gesicht nach Hause gehen. Allen Teilnehmerinnen, Organisatorinnen und Organisatoren hat es sehr viel Spaß gemacht.

Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen Heide e.V., Anne Widowsky (FÖJ-Kraft der Weltläden Heide und Meldorf), foej.wlheide@googlemail.com, Tel.: 0481-689165,  http://weltladen-heide.de/
Njonuo Fe Mo, Frauenwege in Togo e.V., Kiel und
Sisters – Frauen für Afrika e.V., Kiel

BERICHT ZUR BILDUNGSREISE NACH TOGO IM SOMMER 2018


Foto: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsreise vor Ort in Togo.
© 2018 Njonuo Fe Mo, Frauenwege in Togo e.V.
 
Sieben Aktive der Vereine Frauenwege in Togo und Sisters machten sich von Ende Juli bis Mitte August 2018 auf den Weg, um einen Einblick in ländliche und städtische Strukturen in Togo zu bekommen und mit verschiedenen Engagierten vor Ort ins Gespräch über partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit und einige Themen der Nachhaltigkeitsziele zu kommen.

Sie hatten die Möglichkeit, unterschiedlichste Projekte kennenzulernen: im ländlichen und im städtischen Raum professionelle Organisationen wie ATBEF - eine international verbundene Organisation für Familienplanung –, MIDJO Togo, ein im Stadtteil von Lomé organisierter Jugendtreff ohne Finanzierung aus dem Ausland, aber mit jungen europäischen Unterstützern; eine neu gebaute Klinik, die von norddeutschen Partnern (Pour vivre e.V.) finanziert wird; das Bildungszentrum Maison Dora für Frauen, das sich in der Organisationsentwicklung zu einem stabilen Verein befindet; AEMESTO-Kloto, einen togoischen Verein , der sich auf die Bildung von Gehörlosen in Kpalimé konzentriert.  Es konnten zudem laufende Projekte vorgestellt werden – wie das Projekt Gemüsegarten und Kantine von Maison Dora. Hier fand auch die offizielle Einweihungsfeier statt, zu der auch offizielle Vertreter wie die traditionellen Chefs der umliegenden Dörfer kamen.

Besuche in den Dörfern zeigten die Unterschiedlichkeit der Lebensweisen der Bevölkerung– von traditionell bis sehr städtisch und international orientiert. Der Kontrast war zum Teil sehr stark.

Mit jungen Leuten wurde in einem Workshop über die sich verändernden Rollen von Frauen gesprochen, wobei es gerade den jungen Frauen nochmal sehr deutlich wurde, wie sehr sich ihre Chancen für ein besseres Leben verbessern, wenn sie sich selbstbewusster für ihre Bildung einsetzen und sich gezielter mit Familienplanung auseinandersetzen. 

Für die Gäste aus Deutschland war dies ein interessanter Workshop, da sie hier authentische Meinungen, Wünsche und Vorstellungen der jungen Leute hören konnten. So wurde deutlich, dass den jungen Mädchen in dieser Gruppe der Stellenwert von Bildung für ihre Lebensplanung schon sehr deutlich ist und sie hoffen, dass sie diese mit einer guten Ehe und Kindern verbinden können.

Die SDG´s als internationale Leitziele waren den meisten Beteiligten nicht bekannt, wurden aber in Gesprächen und in den Workshops vorgestellt. Dabei war zu sehen, dass  man sich bereits für einige Aspekte einsetzt – wie beispielhafte Projekte zur Plastikvermeidung bei Midjo Togo oder die Projekte zur Geschlechtergerechtigkeit wie im Maison Dora.

Die „Modenschaugruppe“ der SISTERS beschäftigte sich mit verschiedenen Aspekten der typischen Kleidung und der Stoffe, um dies in die „SISTERS Modenschau“ einzufügen – eine Modenschau,  die informieren will und sich kritisch mit dem Altkleidermarkt aus dem Westen, mit Up-Cycling etc. auseinandersetzt.

Insbesondere wurde in der Gruppe die wahrgenommene finanzielle Abhängigkeit von europäischen Partnern diskutiert.  In einem Workshop mit mehreren Vertretern der lokalen NGO´s wurde die partnerschaftliche Zusammenarbeit ambivalent empfunden.  Gerade von einigen der deutschen Besucher*innen wurde kritisiert, dass bei dieser Abhängigkeit keine wirkliche Augenhöhe hergestellt wird.

Die Gruppenmitglieder stellten fest, dass Veränderungsprozesse in Richtung unabhängiger und selbstständiger Strukturen langsam sind und man als entwicklungspolitischer Aktiver mit Ambivalenzen lebt und mit Ambiguitätstoleranz ausgestattet sein muss.

Für manche aus der Gruppe  (insbesondere die ohne persönliche Bindung nach Togo) wurde betont, dass die entwicklungspolitische Arbeit in der eigenen deutschen Gesellschaft wesentlich bleibt. Für die Diaspora und persönlichen Freunde bleibt es ein Balanceakt, in der afrikanischen Gesellschaft direkte Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten,  gerade bei wahrgenommener starker Armut, und die Abhängigkeit gering zu halten bzw. die Partnerschaft auf Augenhöhe zu leben.   Hier bleibt es wichtig, mit den Partnern immer im Gespräch zu bleiben zu dieser Problematik und autonome Entwicklungen zu fördern.

Neben der intensiven Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten der Entwicklungszusammenarbeit gab es auch noch ausreichend Zeit für Entspannung und Kennenlernen der Region mit Wochenendausflügen auch ins Nachbarland Benin. Die Gruppe wohnte im Dorf Togokome, wo es aufgrund der familiären Verbindung von Frauenwege in Togo auch häufige persönliche Kontakte gab.

Zum Teil wurde diese Bildungsreise gefördert vom Kirchlichen Entwicklungsdienst und BINGO.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Njonuo Fe Mo, Frauenwege in Togo e.V., Holtenauer Str. 242, 24106 Kiel,
Andrea Bastian, info@frauenwege-in-togo.de, Tel.: 0431-5579392, www.frauenwege-in-togo.de
 
 
Partnerschaft Afrika e.V., Geesthacht

ENTWICKLUNGSPOLITISCHE BILDUNGSARBEIT IN GEESTACHT


Foto:
Volker Leptien, Shamsia Azarmehr und Boubacar Dieme (von links nach rechts). © 2018 Partnerschaft Afrika e.V. 

In diesem Jahr veranstaltete der Geesthachter Verein Partnerschaft Afrika bereits seinen 5. Kinotag in Zusammenarbeit mit dem kleinen Theater Schillerstraße. In diesem Jubiläumsjahr wurde am 12. September der Film „Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen“ von Cyril Dion und Melanie Laurent gezeigt und 70 Geestachter kamen um den Film zu sehen und an der nachfolgenden Diskussion teilzunehmen.

TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Mit dem César als bester Dokumentarfilm 2016 ausgezeichnet, avancierte der Film zum Publikumsliebling und inspirierte bisher mehr als eine Million Zuschauer. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet.
Der Film macht Mut, er zeigt an vielen Beispielen wie wir die Welt verändern können. Tomorrow beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

Dieses wurde in der anschließenden Diskussion nochmals klar, dafür hatte der Verein Partnerschaft Afrika zwei Referenten gewinnen können. Frau Shamsia Azarmehr, sie studierte Recht und Politik an der Balkh Universität in Mazar-i-Sharif. Arbeitete vielen Jahren in Afghanistan für verschiede Organisation mit Schwerpunkt Demokratie und Gerechtigkeit. Versteht sich selber als Frauenrechtlerin. Und Herr Boubacar Diemé, studierte Wirtschaftswissenschaften und Agra-Ökonomie an der Hochschule in Dakar, er hat dort unterschiedliche Projekt im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft betreut. Beide leben seit etwa 3 Jahren in Deutschland und arbeiten als entwicklungspolitischen Referenten.

Rund um die Frage „was kann jeder einzelne tun“ drehte sich die Gespräche im Anschluss an die Filmvorführung. Aber auch die Gegenüberstellung vom Demokratieverständnis in Deutschland und anderen Ländern auf der Welt bot Raum für Diskussionen. Letztendlich wurde über die Fortschritte der Stadt Geesthacht gesprochen, der Bürgermeister Olaf Schulze unterstrich nochmals, dass in der Ratsversammlung beschlossen wurde den Haushalt im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziel auszurichten und Umweltthemen wie Radwegebau und Artenschutz zu unterstützen.

Dieses Jahr steht Geesthacht ganz im Fokus des Fairen Handel. Seit Anfang 2018 bereitet sich die Geesthacht auf die Auszeichnung Fair Trade Town vor. In diesem Zusammenhang hat das kleine Theater Schillerstraße den Einkauf der ersten Produkte auf den Fairen Handel umgestellt. So gibt es in der Kinopause Eis und in der Schiller Lounge Kaffee aus dem Fairen Handel.
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Partnerschaft Afrika e.V., Theodor Storm Str. 6a, 21502 Geesthacht,
Ansprechpartner: Volker Leptien (volker.leptien@gmx.de), www.partnerschaft-afrika.de
Partnerschaft Afrika e.V., Geesthacht

EINLADUNG:
BENEFIZ-WEIHNACHTSMARKT AM 2.12.2018 IN GEESTHACHT


Foto:
Der Weihnachtsmarkt in Geesthacht im Jahr 2017.
© 2017 Partnerschaft Afrika e.V. 

Partnerschaft Afrika ist Veranstalter des Geesthachter Weihnachtsmarktes, der auch 2018 wieder am 1. Advent stattfindet.
Unabhängig vom Wetter draußen - bei uns ist es schön kuschelig!

Neben Ständen mit attraktivem Kunstgewerbe aus Deutschland sowie aus Mali und eines Weltladens, gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Tombola, Glühwein, Suppe und großem Kuchenbuffet.

Zeit: 2.12.2018  //   10 bis 17:00 Uhr

Ort: Sporthalle Berliner Straße, Norderstraße 34, 21502 Geesthacht.
Direkt am ZOB mit vielen kostenlosen Parkplätzen.
 
Teilnahme: Eintritt frei.
 
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Partnerschaft Afrika e.V., Theodor Storm Str. 6a, 21502 Geesthacht,
info@partnerschaft-afrika.de , www.partnerschaft-afrika.de
Weltladen Lübeck e.V.

WELTLADEN LÜBECK GLOBAL VERNETZT:
NEUE GRUNDSÄTZE FÜR DEN FAIREN HANDEL SIND IN KRAFT GETRETEN


Foto: Cover der International Fair Trade Charter vom 25.9.2018.
© 2018 Transfair e.V.

Kaffee aus Nicaragua, Schokolade aus Ghana, Textilien aus Indien – die Auswahl fair gehandelter Produkte im Weltladen ist groß. Doch wie kann sichergestellt werden, dass Produzentenvereinigungen, Importeure, Verarbeiter und Einzelhandelsgeschäfte weltweit ihre Arbeit nach den gleichen Grundsätzen ausrichten?
Die neue Charta des Fairen Handels, die am 25. September 2018 in Kraft getreten ist, definiert die internationalen Grundsätze. Sie wurde von den beiden größten globalen Netzwerken des Fairen Handels – Fairtrade International sowie der World Fair Trade Organization (WFTO) – entwickelt.

In Deutschland arbeiten u.a. die rund 450 Weltläden, die Mitglied im Weltladen-Dachverband sind, nach den weltweit einheitlichen Standards für Fairen Handel. Auch der Weltladen Lübeck gehört dazu. „Für uns ist es ein gutes Gefühl, Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu sein, die sich mit einheitlichen Richtlinien für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel einsetzt“, so Bettina Sick-Folchert, Vorsitzende des Weltladen- Vereines. „Die gemeinsame Charta des Fairen Handels ist darüber hinaus wichtig für die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels - jede Organisation, die Fairen Handel auf ihre Fahnen schreibt, wird sich daran messen lassen müssen“.

Die Charta enthält neben den Grundsätzen auch die Vision der Fair-Handels-Bewegung: Eine Welt, in der sich Handelsstrukturen und –praktiken an Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und nachhaltiger Entwicklung orientieren, so dass alle Menschen durch ihre Arbeit einen angemessenen und würdigen Lebensunterhalt aufrechterhalten und ihr Potenzial voll entfalten können. Über 4.000 Basisorganisationen mit mehr als 2,5 Millionen Kleinproduzent/innen und Arbeiter/innen in über 70 Ländern arbeiten mit der WFTO oder Fairtrade International zusammen. Ihre Produkte werden in tausenden Weltläden, Supermärkten und vielen anderen Verkaufsstellen überall auf der Welt angeboten. Mit seiner politischen Arbeit hat der Faire Handel Entscheidungsträger/innen auf jedem Kontinent für seine Anliegen gewonnen und dazu beigetragen, das Thema der sozialen und ökologischen Verantwortung auf die Agenda führender Unternehmen zu setzen.

Die neue Charta ersetzt die Vorgängerversion aus dem Jahr 2009 und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen. So stellt sie beispielsweise den Bezug des Fairen Handels zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen her, die die Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet haben.
 
Infos zur International Fair Trade Charter: www.wfto.com und https://www.fair-trade.website/
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Weltladen Lübeck e.V., Hüxstraße 83-85, 23552 Lübeck
Silke Mählenhoff, weltladen@eine-welt-luebeck.de, Tel.: 0451-74701, www.eine-welt-luebeck.de und www.weltlaeden.de/luebeck
terre des hommes e.V. – Arbeitsgruppe Lübeck

THEMENABEND CHANGE YOUR SHOES AM 18.9.2018 IN LÜBECK
EIN BERICHT VON ANDREAS SLEMEYER


Foto: v.r.n.l. Horst Hesse, Marc Solterbeck, Aykut Kayabas, Christian Jentzsch, Anke Butscher, Berndt Hinzmann, Markus Schwarz. © 2018 // Andreas Slemeyer 
 
"Change your shoes" - unter diesem Motto fand am Dienstag, den 18.9.2018, ein Film- und Diskussionsabend im Rathaus in Lübeck statt. Eingeladen hatten dazu die Lübecker Arbeitsgruppe von terre des hommes, die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Lübeck sowie das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI).

Zur Einführung in die Problematik der fairen Produktion von Schuhen wurde der Film „Der Preis der Turnschuhe“ des SWR-Journalisten Christian Jentzsch gezeigt. Dabei wurden die gesundheitsgefährdenden und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen deutlich, unter denen modische Sportschuhe (Sneaker) aller führenden Weltmarken in Südostasien hergestellt werden. Trotz eines hohen Ladenpreises von 170 € beträgt der Herstellungspreis lediglich 3 €. Die dazwischenliegende riesige Spanne geht zum größten Teil an den Markeneigner sowie die Händler. Die Arbeiterinnen und Arbeiter können mit ihrem geringen Lohn von ca. 200 $ kaum ihre Familie ernähren.

Im Anschluss stellte Berndt Hinzmann vom INKOTA-Netzwerk die Kampagne „Change Your Shoes“ vor und erläuterte deren Zielsetzungen, aber auch die Schwierigkeiten, welche bei der Veränderung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesen Ländern gegeben sind. Dass die Produktion von Sneakern auch unter fairen Arbeitsbedingungen und unter Verwendung von natürlichen Rohstoffen möglich ist, demonstrierte Marc Solterbeck, Geschäftsführer der Lübecker Firma Fair Deal Trading GmbH, die unter dem Namen „ethletic“ ihre Schuhe fertigt und vertreibt.

Auf dem Hintergrund dieser Informationen entwickelte sich unter der fachkundigen Moderation von Anke Butscher eine lebhafte Diskussion zur Frage, was sich in Politik und Wirtschaft ändern muss. Dabei wurde auch deutlich, dass jeder Verbraucher mit der Wahl eines ethisch und umweltverträglich hergestellten Schuhs potenziell eine große Macht besitzt, um auf diese Arbeitsbedingungen positiv Einfluss zu nehmen.

Veranstalter: terre des hommes e.V. - AG Lübeck, Steuerungsgruppe und Fairtrade-Stadt Lübeck in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Weitere Informationen und Kontakt:
terre des hommes e.V. - AG Lübeck, Ansprechpartner: Horst Hesse, horst.hesse@gmx.de, Tel.: 0451-501856, www.tdh.de
artefact – Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Glücksburg//Ostsee

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH:
"WIR" SIND DEUTSCHER MEISTER IN DER SOLAREN ULTRALEICHTKLASSE

Team "Herby" mit Streckenrekord zur Deutschen Meisterschaft
 
Foto: Deutsche Solarauto-Meisterinnen Greta Triphahn (links) und Ellen Sohrt mit Herby 8.0 ).
© 2018 artefact gGmbH // Werner Kiwitt

So schnell war noch kein Ultraleicht-Solarflitzer:
Ellen Sohrt und Greta Triphahn, die in Hohenwestedt zur Schule gehen, haben den SolarMobil Deutschland Wettbewerb 2018 gewonnen. Gemeinsam mit vier weiteren Teams, die im Juli in ihrer Startklasse beim Schleswig-Holstein Solarcup in Glücksburg gewonnen hatten, waren sie zu den Deutschen Meisterschaften der Solartüftler nach Chemnitz gefahren, wo sie auf die Sieger von 13 anderen Regionalwettbewerben trafen. Sie hatten viele kleine Solarzellen so zusammengelötet, dass sie erst langsamer als viele andere Lichtflitzer in Schwung kamen, aber auf der zweimal hin und her zu fahrenden 10-Meter-Rennbahn immer schneller wurden und die Konkurrenz doch noch überholten: über 40 Meter hatten sie im Finale 20 cm Vorsprung auf die Zweitplatzierten "Pium Racer" aus Ostwestfalen-Lippe und "Roadrunner" aus Emden. Mit 12,6 Sekunden stellten sie sogar einen neuen Bahnrekord auf. "So kann sogar Physik-Unterricht Spaß machen" waren sie sich bei der Siegerehrung einig.
Aus allen Richtungen waren die Siegerteams in den Startklassen 10 -14 und 15-18 Jahre nach Chemnitz gekommen. Sogar Gastteams aus Frankreich, Italien und Tschechien waren erstmals dabei. Unter den 200 Kindern und Jugendlichen, die sich in Landesausscheidungen zwischen Dresden und Glücksburg, Augsburg und Wismar mit ihren selbstgebauten Kleinfahrzeugen gegenüber tausenden anderen durchgesetzt hatten, waren auch viele erfahrene Vorjahresteilnehmer.
 
Maxime, Bjarke und Timon vom Gymnasium Heide-Ost vertraten den echten Norden in der Kreativklasse mit ihrem Solarfahrzeug "Dithmarscher Deich", das sich aber dem Modell "Bremen" mit Stadtmusikanten und Werder-Accessoires geschlagen geben musste.

Foto: v.l.n.r  Katja Pohlmann, Maxime, Bjarke und Timon vom Gymnasium Heide-Ost.
© 2018 artefact gGmbH // Werner Kiwitt
 
Lisa Paprika, Mikkel, May und Smilla von der Jernved Danske Skole in Dänischenhagen, Schleswig-Holstein-Sieger bei den Jüngeren in der Ultraleichtklasse,  waren hingegen ganz begeistert von ihrem Abschneiden. Mit ihrem Solarauto "Flotte Sprotte" kamen sie bei ihrer ersten Teilnahme bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen auf Anhieb bis in´s Halbfinale.


Foto: Team Flotte Lotrte - Lisa Paprika, Mikkel, May und Smilla von der Jernved Danske Skole in Dänischenhagen.
© 2018 artefact gGmbH // Werner Kiwitt

Doch auch Diejenigen, die nicht gleich auf dem Siegertreppchen landeten, waren froh, am gesamten Wettbewerb teilgenommen und unglaublich viel dabei gelernt zu haben, so Werner Kiwitt vom Glücksburger Organisationsteam, der "seine" Teams nach Chemnitz begleitet hatte: "Mit Geduld, naturwissenschaftlicher Neugierde und Kreativität entwickeln sich hier die Ingenieurinnen und Problemlöser von morgen, die wir in einigen Jahren an den Hochschulen oder als Existenzgründer wiedertreffen." kann er nach zehn Jahren Schleswig-Holstein Solarcup bereits belegen. Deshalb ist dieser Erfolg auch eine Bestätigung des Engagements unserer Sponsoren VFE, WSTECH, nordgröön, northtec consult, ENERPARC, gp joule, sea, igmetall und treuratpartner berater, die den Landeswettbewerb erst möglich gemacht haben: "Wir haben schon jetzt Anmeldungen für 2019 und Anfragen für weitere Stadtmeisterschaften und hoffen natürlich auch dann wieder auf Unterstützung, damit der Funke der Begeisterung von unseren Deutschen Meisterinnen auf viele weitere Düsentriebe überspringen kann."
 
Weitere Informationen und Kontakt:
artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg/Ostsee, Werner Kiwitt (Geschäftsführer), info@artefact.de, Tel.: 04631-6116-0, www.artefact.de
artefact – Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Glücksburg//Ostsee

Glücksburger Gespräche:

MOBILITÄT UND BÜRGERBETEILIGUNG AM BEISPIEL VON KLIXBÜLL
MIT DEM DÖRPSMOBIL IN´S ZUKUNFTSFÄHIGE DORF?

Mit Werner Schweizer, Bürgermeister und Dörpsmobil- Initiator, Klixbüll


Foto: Das Klixbüller Dörpsmobil. © 2018 artefact // Werner Kiwitt
 
Welche Herausforderungen, aber auch Chancen gibt es angesichts des demographischen Wandels und neuer technischer Möglichkeiten für nachhaltige Entwicklungen im ländlichen Schleswig-Holstein?  Wie können dabei Eigeninitiative und Bürgerbeteiligung unterstützt werden?
 „Teilen, das neue Haben“ ist das Motto der Initiativen rund um Werner Schweizer, den ehrenamtlichen Bürgermeister und "Erfinder" des Dörpsmobils. Er stellt den Weg von der Idee bis zur Ausgestaltung des Konzeptes Dörpsmobil vor, dazu weitere Fragestellungen und  Ansätze aus dem nordfriesischen Klixbüll, die auch für andere Gemeinden Anregung sein können.

Weitere Beiträge zum Thema nachhaltige Ortsentwicklung erwarten wir durch Mitwirkende des Studiengangs Transformationsdesign der Universität Flensburg und unseren Kooperationspartnern von den Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien, RENN, und „Rückenwind“ .
Anschließend Diskussionsrunde und Austausch mit allen Teilnehmern.
 
Für die Anreise empfehlen wir Fahrrad, e-car-sharing  und die Buslinie 21 bis Glücksburg-Bremsberg  (siehe www.nah.sh)   
 
Zeit: 9.11.2018  //  18:00 Uhr

Ort: artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung, Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg

Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Um Anmeldung bis 5.11.2018 wird gebeten unter info@artefact.de

Infos zum Projekt „Dörpsmobil“: www.doerpsmobil-sh.de und  www.klixbuell.de
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg/Ostsee, Werner Kiwitt (Geschäftsführer), info@artefact.de, Tel.: 04631-6116-0, www.artefact.de
Weltladen Top 21 e.V., Elmshorn

KONZERT:
KLEZMER-BAND MISCHPOKE IM KULTURWERK AM SEE IN NORDERSTEDT

 
Am Samstag, den 9. November, 20 Uhr konzertiert die Klezmer-Band Mischpoke im Kulturwerk am See in Norderstedt. Veranstalter ist der Verein 'Eine Welt für Alle', der auch den Weltladen in der Rathausallee 44 betreibt. Am 9. November jährt sich zum 80.Mal die Reichspogromnacht.
 
Mischpoke …
ist eine Klezmer-Band aus Hamburg, in der sich erfahrene Musiker und Musikerinnen zusammengefunden haben. Alle fünf verbindet eine handfeste musikalische Ausbildung, sie sind mit Lehraufträgen an Hochschulen und Workshop- und Projektleitungen betraut und haben Preise und Stipendien erhalten.
Ihre lebensbejahenden Lieder handeln von Liebe, Leid, Hoffnung und der typisch jidischen Kombination von Melancholie und Witz – also vom prallen Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.
 
Mischpoke – das sind:
Frank Naruga – Gitarre, Percussion
Magdalena Abrams - Klarinette
Maria Rothfuchs – Bass
Cornelia Gottesleben – Geige
Alexander Hopff – Piano. Akkordeon, Gesang
 
Zeit: 9.11.2019 // 20:00 Uhr

Ort: Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1, 22844 Norderstedt

Teilnahme: Karten sind bei eventim, unter 04030987123 und an der Abendkasse zu erhalten.

Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762,
info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de
Afghanistan-Schulen –
Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V., Oststeinbek

AFGHANISTAN-ABEND - BENEFIZVERANSTALTUNG


Wir berichten über unsere Ausbildungsprojekte in Afghanistan und zeigen ein Video, das wir in Andkhoi (Nord-Afghanistan) in unserem Ausbildungszentrum aufgenommen haben. Mit afghanischer Musik und afghanischem Fingerfood bringen wir unseren Gäste die afghanische Kultur näher.
 
Zeit: 10 11.2018  //  19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

Ort: Bürgersaal, Kratzmannscher Hof, Möllner Landstraße 22, 22113 Oststeinbek (Südstormarn)

Teilnahme/Anmeldung: Eintritt frei. Spenden sind willkommen
 
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Afghanistan-Schulen – Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V. Deefenallee 21, 22113 Oststeinbek, Marga Flader, Flader@Afghanistan-Schulen.de  Tel. 0160 581 3473, www.Afghanistan-Schulen.de, www.facebook.com/AfghanistanSchulen
VHS Kaltenkirchen Südholstein

WORKSHOP: KLIMAWANDEL – UND JETZT?


Referentin: Imke Frerichs (Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein)

Zeit: 10.11.2018  //  11:00 – 17:00 Uhr

Ort: Bürgerhaus Ellerau Højerweg 2, 25479 Ellerau (Sitzungsraum D E0.03)

Über den Klimawandel wird viel gesprochen, aber was bedeutet der Klimawandel eigentlich genau? Wer ist besonders stark betroffen, wer ist verantwortlich? Und vor allem, was kann getan werden, um unseren Lebensraum, die Erde, zu schützen? Wirtschaft, Politik, die Zivilgesellschaft und jeder Einzelne ist gefordert, aktiv zu werden. Gerade nach dem erfolgreichen Klima-Abkommen von Paris darf keine Zeit verloren werden. Bereits jetzt sind Millionen von Menschen vom Klimawandel betroffen. Stürme, Dürren, Überflutungen und auch langfristige Veränderungen, wie die Gletscherschmelze und der Anstieg des Meeresspiegels, bedrohen unsere Lebensgrundlage, die Erde. Gemeinsam erarbeiten wir, was sich hinter dem Klimawandel versteckt und vor allem, was getan werden kann und muss. Dabei befassen wir uns unter anderem mit Strategien der Nachhaltigkeit und der Frage, was es braucht, um Veränderungen zu schaffen.
Das Workshopangebot ist Teil der Workshopreihe „Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele hier und jetzt!“ der VHS Kaltenkirchen, welche an unterschiedlichen VHS-Standorten in Schleswig-Holstein die Themen nachhaltiger Entwicklung im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) aufgreift und bearbeitet.
Mehr Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie unter: www.vhskaltenkirchen.de

Teilnahme: Kostenfrei. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm (schurbohm@vhskaltenkirchen.de)

Veranstalter:
VHS Kaltenkirchen Südholstein (Zentrum für Globales Lernen) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ.

Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines, (Projektassistenz SDGs), frauke.pleinesbei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org und www.vhskaltenkirchen.de
VHS Kaltenkirchen Südholstein

WORKSHOP:
MIT BILDUNG GEHT MEHR!
SEHEN SIE DAS AUCH SO?


Referentin: Ingrid Pilzecker (interkulturelle Trainerin)

Zeit: 1.12.2018  //  11-17:00 Uhr

Ort: Zentrum für Globales Lernen an der VHS Kaltenkirchen, Am Kretelmoor 42, 24568 Kaltenkirchen (Haus 42A)

Bleibt bezahlbare Bildung für alle kleinen und großen Menschen eine Utopie? Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir an diesem Prozess nachhaltiger Veränderung teilhaben können. Wie kann ich selber durch mein individuelles Verhalten aktiv dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen? Ein Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir an diesem Prozess nachhaltiger Veränderung teilhaben können. 

Das Workshopangebot ist Teil der Workshopreihe „Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele hier und jetzt!“ der Volkshochschule Kaltenkirchen, welche an unterschiedlichen VHS-Standorten in Schleswig-Holstein die Themen nachhaltiger Entwicklung im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) aufgreift und bearbeitet.

Mehr Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie unter: www.vhskaltenkirchen.de

Teilnahme/Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm schurbohm@vhskaltenkirchen.de

Veranstalter: VHS Kaltenkirchen Südholstein (Zentrum für Globales Lernen) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ

Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines (Projekt SDGs), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/17ziele und www.vhskaltenkirchen.de
Fair-Handels-Beratung Hamburg Schleswig-Holstein //
Mobile Bildung e.V., Hamburg

WEITERBILDUNG UND VERNETZUNGSTREFFEN
FÜR AKTIVE IN DER BILDUNGSARBEIT


Zeit: 10.11.2018  //  10–17:30 Uhr

Ort: Süd-Nord Kontor, Stresemannstraße 374, 22761 Hamburg

Bildung lebt von Ideen und die besten Ideen entstehen, wenn Menschen zusammenkommen. Daher laden wir Engagierte aus Weltläden, Referent*innen aus dem Globalen Lernen und Koordinator*innen aus der Bildungsarbeit ein, um eine reichhaltige Methodenauswahl kennenzulernen und sich auszutauschen.
  • Christina Castillón (Open School 21) gibt uns u.a. Anregungen für den methodischen Ablauf von Bildungsveranstaltungen und geht auf Fallstricke in der Bildungsarbeit ein.
  • Friederike Lang (hamburg mal fair) stellt Ansätze einer Kritik am Wirtschaftswachstum vor und wir testen dazu Methoden aus.
  • Saskia Führer (Weltladen Dachverband) bietet einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten in der Bildungsarbeit.
 
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Fair–Handels-Beratung Hamburg und Schleswig-Holstein, Mobile Bildung e.V., Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Hans-Christoph Bill, bill@fairhandelsberatung.net, Tel.: 040-896079, www.weltlaeden-nord.de und info@hamburgmalfair.de
3. Interessantes aus Schleswig-Holstein,
Deutschland und
der Welt 
Ausstellung mit Begleitprogramm

FAIR FLOWERS -
MIT BLUMEN FÜR MENSCHENRECHTE


Zeit: 6. bis 22. November 2018

Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
 
Die Wanderausstellung des Vereins Vamos e.V. aus Münster (NRW) widmet sich auf eindrückliche Weise verschiedenen Themenbereichen rund um die globale Blumenproduktion und den Handel:
weltweite Handelswege und Vermarktung von Blumen, Produktions- und Arbeitsbedingungen, ökologische und gesundheitliche Auswirkungen, die Situation von Frauen in der Blumenindustrie.

Und sie zeigt alternative Handlungsmöglichkeiten für Verbraucher*innen, Kommunen, Kirchen und Händler*innen, Florist*innen.
Begleitend zur Ausstellung, die von montags bis freitags im Foyer des LLUR frei zugänglich ist, bietet das BNUR in Kooperation mit Brot für die Welt SH verschiedene Veranstaltungen, um das Thema zu vertiefen und Anknüpfungen an verschiedene Handlungsfelder herzustellen.

Rund um das Ausstellungsthema bieten wir u.a. folgende Seminare und Workshops an:

15.11.2018, 17-19 Uhr (Sem.-Nr. 2018-163 (3))
„Faire Blumen und Menschenrechte als Thema in Bildungsangeboten und Unterricht“
Ausstellungsführung und Gespräch

16.11.2018, 15-18 Uhr (Sem.-Nr. 2018-163 (4))
„Blumen (fair)binden“
Floristik-Workshop mit Informationen zu Blumen, Menschenrechten und Fairem Handel

22.11.2018, 17-19 Uhr (Sem.-Nr. 2018-163 (5))
„Fair Flowers: Von blumigen Worten zum konkreten Handeln vor Ort“
Diskussionsabend mit VertreterInnen aus Blumenhandel, Kirche und Eine-Welt-Organisation
 
Teilnahme/Anmeldung:
Kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@bnur.landsh.de (Veranstaltung Nr. 2018-163(1-5)
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), www.schleswig-holstein.de/bnur
Fachtag:

WIR BRAUCHEN EINEN AFRIKANISCHEN FRÜHLING

Flucht und Fluchtursachen - eine afrikanisch-europäische Geschichte
 
Zeit: 17.11.2018  //  11-15:30 Uhr

Ort: Paulus-Pavillon (Heiligengeist-Kirchengemeinde), Niemannsweg 16, 24105 Kiel
 
Nie zuvor waren so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Aber warum fliehen Menschen? Was sind die Gründe für Flucht und Migration?
Knapp 60 Millionen Menschen sind es laut UNHCR, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht sind.

Flucht, Vertreibung und Migration sind weltweite Phänomene, die vielfältige Ursachen haben. Der Krieg, der Familien in die Flucht treibt, kann bereits Ergebnis zerfallender Staatsstrukturen, eines Kampfes um knappe Ressourcen oder den Zugang zu profitablen Rohstoffen sein. Fliehen Menschen vor einer Dürre, kann dies Folge des Klimawandels sein und nur deshalb so dramatische Auswirkungen haben, weil die Ernährung aufgrund von Armut schon vorher kaum gesichert war. Ob Krieg und Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit, Umweltzerstörung und Klimawandel oder Rohstoffhandel und Landraub – meist sind diese Fluchtursachen eng miteinander verwoben. Und fast immer hängen sie mit der zunehmenden globalen Ungleichheit zwischen reich und arm zusammen.
Die Flüchtlingsbeauftragte Susanne Danhier und die Ökumenereferentin Silke Leng laden Sie ein zu einem fachlichen Austausch.

Programm:
11.00 Uhr Begrüßung und Einführung
11.30 Uhr „Marschall-Plan für Afrika“, Fluchtursache oder Verhinderer? Michael Hanfstägl, Pastor für Mission, Ökumene  und Gerechtigkeit
12.15 Uhr Europäische Außengrenzen – wer mach eigentlich was?
Frontex angefragt
13.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Erfahrungen eines „Dublin“-Geflüchteten
14.15 Uhr Angekommen – wie geht Integration?
Dietrich Gerstner, Referent der Nordkirche für Menschenrechte und Migration
15.00 Uhr abschließende Diskussion
15.30 Uhr Ende des Fachtags
 
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
Zentrum kirchlicher Dienste des Ev. Luth. Kirchenkreises Altholstein, Am Alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster, Silke Leng, silke.leng@altholstein.de , Tel.: 04321-4981-28, www.kirchenkreis-altholstein.de
Aktion:

KLEIDERTAUSCHBÖRSE IM
TEXTILMUSEUM „TUCH+TECHNIK“ NEUMÜNSTER“

 
Zeit: 23.11.2018  //  18-20:00 Uhr

Ort: Museum Tuch und Technik, Kleinflecken 1, 24534 Neumünster

Der Wintermantel aus dem letzten Jahr passt nicht mehr, eine neue Hose für den Urlaub in den Bergen muss her oder eine festliche Garderobe für den Silvesterball?
Bei der Kleidertauschbörse im Museum Tuch + Technik haben Sie die Möglichkeit, Kleidung und Accessoires (keine Schuhe) auf faire Weise zu tauschen. Bedingung: Die Kleidung muss sauber, tragbar und gut erhalten sein.
Zur Begrüßung gibt es ein Glas Sekt oder Selter.
 
Unsere Tauschregeln:
Am Tauschtag selbst können maximal fünf Kleidungsstücke gegen jeweils einen Tauschpunkt abgegeben werden. Dieser Tauschpunkt kann dann gegen ein neues Stück eingetauscht werden.
Die Abgabe von Tauschpunkten gegen ein „neues“ Kleidungsstück ist ausschließlich am Abend der Kleidertauschbörse möglich.
Kleidungsstücke, die bei der Veranstaltung keinen Abnehmer gefunden haben, werden nicht zurückgegeben, sondern dem  Sozialkaufhaus der Diakonie Altholstein zur Verfügung gestellt.

Im Vorfeld des Kleidertausches besteht die Möglichkeit, an zwei Terminen ebenfalls bis zu fünf Kleidungsstücke gegen Tauschpunkte für den 23.11.2018 zu wechseln:

Freitag,  1 6.  November 201 8,  10  bis  17  Uhr
im Museum Tuch + Technik, Kleinflecken 1 , Foyer der Stadthalle,  Theatergarderobe
und
Samstag,  1 7.  November 201 8,  1 0  bis  1 4 Uhr,
im Weltladen Neumünster, Holstenstraße 4
 
Diese Aktion wird durchgeführt in Kooperation mit der Ökumenischen Arbeitsstelle und dem Frauenwerk des Kirchenkreises  Altholstein.

Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Altholstein, Silke Leng, silke.leng@altholstein.de , Tel.: 04321-4981-28, www.kirchenkreis-altholstein.de
und:
Museum Tuch+Technik, post@tuch-und-technik.de, Tel.: 04321-55958-0, www.tuch-und-technik.de
Veranstaltungsreihe

EXPORTWELTMEISTER EUROPA:
VON OFFENEN MÄRKTEN UND GESCHLOSSENEN GRENZEN

Filmvorführungen mit Gesprächen zu Herausforderungen der Migrations- und
Wirtschaftspolitik der EU


Quelle: www.diakonie-sh.de
 
Die europäische Migrations- und Wirtschaftspolitik steht vor großen Herausforderungen: Während Europa die Zuwanderung durch eine Verlagerung des Grenzschutzes immer stärker einschränkt, werden in zahlreichen Herkunftsländern die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensgrundlagen gefährdet oder zerstört und damit reihenweise Gründe geschaffen, Perspektiven an anderen Orten zu suchen. Mit zwei Filmen möchten wir auf diese Thematik aufmerksam machen und zum Gespräch mit Fachreferenten einladen.
Es werden zwei Filme gezeigt, jeweils in Kiel und Neumünster.
 

Film: Türsteher Europas

Anschließendes Gespräch mit Christian Jakob, Journalist
„Fluchtursachen bekämpfen“ ist eines der Schlagwörter in der aktuellen Diskussion zur Flüchtlingspolitik. Geführt hat dies unter anderem dazu, dass Europa seine Außengrenzen nach Afrika verlagert und Gelder der Entwicklungszusammenarbeit in Grenzschutz und Ausbildung von Sicherheitskräften investiert werden. Zusammengearbeitet wird dabei auch mit Regimen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen. Die Dokumentation „Türsteher Europas“ zeigt dies eindrücklich auf und der Journalist und Drehbuchautor des Filmes Christian Jakob wird im anschließenden Gespräch Hintergründe erläutern und Fragen beantworten.

Zeit: 21.11.2018  //  19:00 Uhr,
Ort: Hörsaal, RBZ Wirtschaft, Westring 444, Kiel

Zeit: 22.11.2018  //  19:00 Uhr
Ort: KDW Neumünster, Waschpohl 20, Neumünster
 

Film: Life Saaraba Illegal

Anschließendes Gespräch mit Francisco Mari, Referent für Welternährung, Brot für die Welt
Die Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, sind vielfältig. Die europäische Wirtschaftspolitik führt in einigen Ländern Afrikas dazu, dass den Menschen ihre Lebensgrundlage genommen wird und sie sich auf den Weg für ein besseres Leben machen, unter anderem nach Europa. Daran werden sie, durch die europäische Migrationspolitik, oftmals gehindert. Der Film „Life Saaraba Illegal“ begleitet zwei Senegalesen über einen längeren Zeitraum auf ihrem Weg nach Europa. Im anschließenden Gespräch wird Francisco Mari auf die Zusammenhänge zwischen europäischer Wirtschaftspolitik und Migrationsbewegungen eingehen.
Zeit: 28.1.2019  //  19:00 Uhr,
Ort: Hörsaal, RBZ Wirtschaft, Westring 444, Kiel

Zeit: 29.1.2019  //  19:00 Uhr,
Ort: KDW Neumünster, Waschpohl 20, Neumünster
 
Teilnahme/Anmeldung:
Kostenfrei  Um Anmeldung wird gebeten bei Kirsten Lemke, Tel.: 04331-593-412, lemke@diakonie-sh.de
 
Veranstalter:
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein,  lifeline e.V., Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.,  Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Altholstein, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein und KDW/Kulturverein Dada e.V..

Weitere Informationen und Kontakt:
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein – Landesverband der Inneren Mission e.V., Imke Frerichs (Ökumenische Diakonie), frerichs@diakonie-sh.de, Tel.: 04331-593-414, www.diakonie-sh.de  und https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/exportweltmeister-europa-von-offenen-maerkten-und-geschlossenen-grenzen-tuersteher-europas/
Auszeichnung:

KIEL ERHÄLT PREIS BEIM WETTBEWERB „KOMMUNE BEWEGT WELT“


Foto: Dr. Bernhard Felmberg (Ministerialdirigent beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, links im Bild) und Saliou Gueye (Entwicklungsexperte bei der Stadt Ludwigsburg und Jurymitglied) übergaben den Scheck und die Auszeichnung an (von links) Frauke Wiprich (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der LH Kiel), Ann-Marie Dilcher (Mitarbeiterin der Stabsstelle kommunale Entwicklungspolitik), Derya de Lor (Referat für Migration der LH Kiel) und Dursiye Aytekin (Vorsitzende des Forums für Migrantinnen und Migranten).
© 2018 Dirk Enters
 
Der bundesweite Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ prämiert herausragendes kommunales Engagement im Bereich Migration und Entwicklung. Der Preis, der im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verliehen wird, geht in diesem Jahr unter anderem an Kiel. Die Landeshauptstadt wurde am Dienstag, 25. September 2018, in Berlin für die Arbeit des Forums für Migrantinnen und Migranten ausgezeichnet.

In der Kategorie Großstädte überzeugte Kiel die Jury und erreichte den dritten Platz. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll dafür genutzt werden, innerhalb des Migrantenforums verstärkt zu dem Thema kommunale Entwicklungspolitik zu arbeiten.

Das Forum für Migrantinnen und Migranten gewährleistet seit über 15 Jahren die aktive Beteiligung und Mitsprache von Menschen mit Migrationshintergrund in Kiel und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gemeinsamen Netzwerk von Migrantinnen und Migranten sowie Einrichtungen der Migrations- und Flüchtlingsarbeit entwickelt.

In seiner Laudatio würdigte Dr. Bernhard Felmberg, Ministerialdirigent beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Kieler Forum für Migrantinnen und Migranten als „zentrale Plattform für den Austausch und die Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten in Kiel“. Die Jury lobte die enge Kooperation zwischen dem Forum und dem städtischen Referat für Migration sowie die Tatsache, dass das Forum bereits einen Delegierten für den Bereich Entwicklungspolitik habe.

Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ wird alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der gemeinnützigen Gesellschaft Engagement Global im Auftrag und unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Er würdigt das gemeinschaftliche Engagement von Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
 
Weitere Informationen und Kontakt:
Landeshauptstadt Kiel, Amt für Soziale Dienste, Referat für Migration
Stephan-Heinzel-Straße 2, 24116 Kiel, Derya de Lor, referat-migration@kiel.de, Tel.: 0431-901-3234 , www.migranten-forum-kiel.de/
4. Hinweise auf Termine // Veranstaltungen
9.11.2018
Glücksburger Gespräche: Mobilität und Bürgerbeteiligung am Beispiel von Klixbüll
Mit dem Dörpsmobil in´s zukunftsfähige Dorf? Im Gespräch mit Werner Schweizer, Bürgermeister von Klixbüll und Dörpsmobil- Initiator.
Zeit: 9.11.2018  //  18:00 Uhr
Ort: artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung, Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Um Anmeldung bis 5.11.2018 wird gebeten unter info@artefact.de
Infos zum Projekt „Dörpsmobil“: www.doerpsmobil-sh.de und  www.klixbuell.de
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt:
artefact - Zentrum für nachhaltige Entwicklung gGmbH, Werner Kiwitt, info@artefact.de, Tel.: 04631-6116-0, www.artefact.de
 

9.11.2018
Konzert: Klezmer-Band Mischpoke im Kulturwerk am See in Norderstedt
Zeit: 9.11.2019  // 20:00 Uhr
Ort: Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1, 22844 Norderstedt
Teilnahme: Karten sind bei eventim, unter 04030987123 und an der Abendkasse zu erhalten. Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Weltladen TOP 21 e.V., Albert Röhl, Holstenstr. 19, 25335 Elmshorn, Tel.: 04121-8989762,
info@weltladen-top21.de , www.weltladen-top21.de  
 

10.11.2018
Weiterbildung und Vernetzungstreffen für Aktive in der Bildungsarbeit
Bildung lebt von Ideen und die besten Ideen entstehen, wenn Menschen zusammenkommen. Daher laden wir Engagierte aus Weltläden, Referent*innen aus dem Globalen Lernen und Koordinator*innen aus der Bildungsarbeit ein, um eine reichhaltige Methodenauswahl kennenzulernen und sich auszutauschen.
Zeit: 10.11.2018  //  10–17:30 Uhr
Ort: Süd-Nord Kontor, Stresemannstraße 374, 22761 Hamburg
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt:
Fair–Handels-Beratung Hamburg und Schleswig-Holstein, Mobile Bildung e.V., Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Hans-Christoph Bill, bill@fairhandelsberatung.net, Tel.: 040-896079, www.weltlaeden-nord.de und info@hamburgmalfair.de
 
 
10.11.2018
Workshop: Klimawandel – und jetzt?
Über den Klimawandel wird viel gesprochen, aber was bedeutet der Klimawandel eigentlich genau? Wer ist besonders stark betroffen, wer ist verantwortlich? Und vor allem, was kann getan werden, um unseren Lebensraum, die Erde, zu schützen? Wirtschaft, Politik, die Zivilgesellschaft und jeder Einzelne ist gefordert, aktiv zu werden. Gerade nach dem erfolgreichen Klima-Abkommen von Paris darf keine Zeit verloren werden. Bereits jetzt sind Millionen von Menschen vom Klimawandel betroffen. Stürme, Dürren, Überflutungen und auch langfristige Veränderungen, wie die Gletscherschmelze und der Anstieg des Meeresspiegels, bedrohen unsere Lebensgrundlage, die Erde. Gemeinsam erarbeiten wir, was sich hinter dem Klimawandel versteckt und vor allem, was getan werden kann und muss. Dabei befassen wir uns unter anderem mit Strategien der Nachhaltigkeit und der Frage, was es braucht, um Veränderungen zu schaffen.
Zeit: 10.11.2018  //  11:00 – 17:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ellerau Højerweg 2, 25479 Ellerau (Sitzungsraum D E0.03)
Referentin: Imke Frerichs (Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein)
Teilnahme: Kostenfrei. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm; schurbohm@vhskaltenkirchen.de.
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen und das Zentrum für Globales Lernen in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines, (Projektassistenz SDGs), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org und www.vhskaltenkirchen.de
 

10.11.2018
Afghanistan-Abend Benefizveranstaltung
des Vereins Afghanistan Schulen e.V.

Wir berichten über unsere Ausbildungsprojekte in Afghanistan und zeigen ein Video, das wir in Andkhoi (Nord-Afghanistan) in unserem Ausbildungszentrum aufgenommen haben. Mit afghanischer Musik und afghanischem Fingerfood bringen wir unseren Gäste die afghanische Kultur näher.
Zeit: 10 11.2018  //  19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Ort: Bürgersaal, Kratzmannscher Hof, Möllner Landstraße 22, 22113 Oststeinbek (Südstormarn)
Teilnahme/Anmeldung: Eintritt frei. Spenden sind willkommen
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Afghanistan-Schulen – Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V. Deefenallee 21, 22113 Oststeinbek, Marga Flader, Flader@Afghanistan-Schulen.de  Tel. 0160 581 3473, www.Afghanistan-Schulen.de, www.facebook.com/AfghanistanSchulen
 

12.11.2018
Konferenz: Praxistag Globales Lernen - Perspektivwechsel im Museum
Der Praxistag Globales Lernen „Perspektivwechsel im Museum“ zeigt, welche Möglichkeiten und welche Beispiele es für Globales Lernen an und mit Museen in Schleswig-Holstein gibt. Die Konferenz richtet sich an Museumspädagog*innen, Vermittler*innen in der kulturellen Bildung und Lehrkräfte. Für Lehrkräfte soll der Praxistag Impulse bieten und zeigen, welche Veranstaltungen es im Bereich Globales Lernen/BNE in Museen in Schleswig-Holstein gibt, die sie nutzen können.
Zeit: 12.11.2018 von 10-16 Uhr
Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Museumsinsel Schloss Gottorf, Schlossinsel 1, 24837 Schleswig
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bei nicole.gifhorn@landesmuseen.sh
Ansprechpartnerin: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Nicole Gifhorn (Promotorin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen // Schloss Gottorf), nicole.gifhorn@schloss-gottorf.de, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715, https://www.bei-sh.org/praxistag-globales-lernen-2018.html
 

15.11.2018
Ausstellungsführung und Gespräch:
„Faire Blumen und Menschenrechte als Thema in Bildungsangeboten und Unterricht“
Zeit: 15.11.2018  //  17-19:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@bnur.landsh.de (Veranstaltung Nr. 2018-163(3)
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), www.schleswig-holstein.de/bnur
 

 
16.11.2018
 „Blumen (fair)binden“
Floristik-Workshop mit Informationen zu Blumen, Menschenrechten und Fairem Handel
Zeit: 15.11.2018  //  15-18:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@bnur.landsh.de (Veranstaltung Nr. 2018-163(4)
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), www.schleswig-holstein.de/bnur
 
 
17.11.2018
Fachtag: Wir brauchen einen afrikanischen Frühling
Flucht und Fluchtursachen - eine afrikanisch-europäische Geschichte
Zeit: 17.11.2018  //  11-15:30 Uhr
Ort: Paulus-Pavillon (Heiligengeist-Kirchengemeinde), Niemannsweg 16, 24105 Kiel
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Zentrum kirchlicher Dienste des Ev. Luth. Kirchenkreises Altholstein, Am Alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster,
Silke Leng, silke.leng@altholstein.de , Tel.: 04321-4981-28, www.kirchenkreis-altholstein.de
 
 
17.11.2018
4. Women´s World Cafe - Frauenwege für Migrantinnen in und rund um Kiel
Kontakte, Informationen, Gespräche mit Dolmetscherinnen über Frauenrechte, Beratung rund um Familie und Arbeit und Engagement. Mit Verpflegung, Kinderbetreuung und Dolmetscherinnen für Russisch, Arabisch, Tigrinya und Persisch. In der Veranstaltung haben wir Zeit für Gespräche miteinander. Sie umfasst einen Markt der Möglichkeiten, wo Beratungsstellen und Organisationen Stände haben, um sich vorzustellen, sowie Workshops und kleine Vorträge.
Zeit: 17.11.2018 // 11:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Vinetazentrum in Kiel-Gaarden, Elisabethstr. 64, 24143 Kiel (Buslinien 11, 22, 101, 31 bis Karlstal)
Teilnahme: Kostenfrei. Ohne Anmeldung.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. - BEI in Kooperation mit Diakonie Altholstein, Diakonie Schleswig-Holstein, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, IQ-Netzwerk Schleswig-Holstein, Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein, Flüchtlingshilfe Schönkirchen e.V., Frauenhaus Kiel, 'myriam' - Frauenwerk der Nordkirche, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V., Gesundheitsamt Kiel, TIO - Treff und Informationsort für Migrantinnen e.V, Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe der Stadt Kiel mit nettekieler Ehrenamtsbüro und der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migraten e.V. (ZBBS).
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
Pia Duitsmann (Projekt "Afrikatage Kiel 2018/19" und "Womens World Café"), pia.duitsmann@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/
 

21.11.2018
Fortbildung: Nord-Süd-Schulpartnerschaft – Wie geht das?
Wie können wir Schulpartnerschaften lebendig und auf Augenhöhe gestalten? In dieser Fortbildung stellen wir Schulpartnerschaften vor, die zeigen wie‘s gehen kann! Die Veranstaltung ist vom IQSH als Fortbildung anerkannt. Die BNE-Nummer lautet: BNE0255. Für Pausenverpflegung ist gesorgt.
Zeit: 21.11.2018  //  14:30 – 18:00 Uhr
Ort: Geschwister-Prenski-Schule, Travemünder Allee 5a, 23568 Lübeck
Teilnahme/Anmeldung:  Kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (katharina.desch@bei-sh.org).
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katharina Desch (Promotorin für globale Partnerschaften und Entwicklung), katharina.desch@bei-sh.org , Tel.: 0152-02304079, www.bei-sh.org/globalepartnerschaften
 

21. und 22.11.2018
Film mit Gespräch: Türsteher Europas
Anschließendes Gespräch mit Christian Jakob, Journalist
„Fluchtursachen bekämpfen“ ist eines der Schlagwörter in der aktuellen Diskussion zur Flüchtlingspolitik. Geführt hat dies unter anderem dazu, dass Europa seine Außengrenzen nach Afrika verlagert und Gelder der Entwicklungszusammenarbeit in Grenzschutz und Ausbildung von Sicherheitskräften investiert werden. Zusammengearbeitet wird dabei auch mit Regimen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen. Die Dokumentation „Türsteher Europas“ zeigt dies eindrücklich auf und der Journalist und Drehbuchautor des Filmes Christian Jakob wird im anschließenden Gespräch Hintergründe erläutern und Fragen beantworten.
Zeit: 21.11.2018  //  19:00 Uhr,
Ort: Hörsaal, RBZ Wirtschaft, Westring 444, Kiel
Zeit: 22.11.2018  //  19:00 Uhr
Ort: KDW Neumünster, Waschpohl 20, Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei  Um Anmeldung wird gebeten bei Kirsten Lemke, Tel.: 04331-593-412, lemke@diakonie-sh.de
Veranstalter: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein,  lifeline e.V., Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.,  Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Altholstein, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein und KDW/Kulturverein Dada e.V..
Weitere Informationen und Kontakt: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein – Landesverband der Inneren Mission e.V., Imke Frerichs (Ökumenische Diakonie), frerichs@diakonie-sh.de, Tel.: 04331-593-414, www.diakonie-sh.de  und https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/exportweltmeister-europa-von-offenen-maerkten-und-geschlossenen-grenzen-tuersteher-europas/
 

22.11.2018
„Fair Flowers: Von blumigen Worten zum konkreten Handeln vor Ort“
Diskussionsabend mit VertreterInnen aus Blumenhandel, Kirche und Eine-Welt-Organisation
Zeit: 22.11.2018  //  17-19:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@bnur.landsh.de (Veranstaltung Nr. 2018-163(5)
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), www.schleswig-holstein.de/bnur
 

22.11.2018
Gesellschaftliche Verantwortung von kleinen und mittelständischen Unternehmen –
Herausforderungen und Chancen

Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@bnur.landsh.de (Veranstaltung Nr. 2018-61
Weitere Informationen und Kontakt: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes SH (BNUR), www.schleswig-holstein.de/bnur
 

 
23.11.2018
Mitgliederversammlung des Dachverbands entwicklungspolitischer Organisationen
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Zeit: 23.11.2018  //  16-20:00 Uhr
Ort: Gartenstraße 32, 24534 Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 19.11.2018 und um die Einwilligung zum vorherigen Versenden der Teilnehmerliste unter anmeldung@bei-sh.org oder ulrike.neu@bei-sh.org
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 

 
23.11.2018
Kleidertauschbörse im Textilmuseum „Tuch+Technik“ Neumünster“
Zeit: 23.11.2018  //  18-20:00 Uhr
Ort: Museum Tuch und Technik, Kleinflecken 1, 24534 Neumünster
Weitere Informationen, Veranstalter und Kontakt: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Altholstein, Silke Leng, silke.leng@altholstein.de , Tel.: 04321-4981-28, www.kirchenkreis-altholstein.de
und: Museum Tuch+Technik, post@tuch-und-technik.de, Tel.: 04321-55958-0, www.tuch-und-technik.de, www.facebook.com/TuchundTechnik/
 
 
1.12.2018
Diskussionswerkstatt „Zwischen Verstehen und Missverstehen“
Was Erleben und Erfahren junge Menschen während eines Freiwilligendienstes? Wie gehen Sie damit um? Zentrale Fragen und Erfahrungen werden in dem Buch Zwischen Verstehen und Missverstehen behandelt. Tagebuch- und Blogeinträgen, Notizen von Familienangehörigen und Freunden aus den Gastländern werden zu einem vielfältigen Mosaik. Im Rahmen der Diskussionswerkstatt laden wir zu diversen Workshops, einer Lesung des Buches und ganz vielen Diskussion im Herzen von Eckernförde ein!
Zeit: 1.12.2018  // Workshops ab 14 Uhr, Lesung und weiteres Programm ab 16 Uhr
Ort: Galerie 66, Kieler Str. 78, 24340 Eckernförde
Teilnahme/ Anmeldung: Eintritt frei. Um Anmeldung für die Teilnahme an einem Workshop wird gebeten.
Veranstalter: Die Alumni des Baumhaus-Projekts in Zusammenarbeit mit der Peter-Jochimsen-Stiftung und dem Borbyer Werkstatt Verlag, unterstützt durch Engagement Global.
Weitere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Die Baumhaus-Projekt Alumni, buch@baumhaus-projekt.de
 

1.12.2018
Workshop: Mit Bildung geht mehr! Sehen Sie das auch so?
Bleibt bezahlbare Bildung für alle kleinen und großen Menschen eine Utopie? Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir anachhaltiger Veränderung teilhaben können. Wie kann ich selber durch mein individuelles Verhalten aktiv dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen? Ein Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir an diesem Prozess nachhaltiger Veränderung teilhaben können. 
Zeit: 1.12.2018  //  11-17:00 Uhr
Ort: Zentrum für Globales Lernen an der VHS Kaltenkirchen, Am Kretelmoor 42, 24568 Kaltenkirchen (Haus 42A)
Referentin: Ingrid Pilzecker (interkulturelle Trainerin)
Teilnahme/Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm schurbohm@vhskaltenkirchen.de
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen Südholstein (Zentrum für Globales Lernen) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines (Projekt SDGs), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/17ziele und www.vhskaltenkirchen.de
 
 
2.12.2018
Weihnachtsmarkt in Geesthacht (Partnerschaft Afrika e.V.)
Partnerschaft Afrika ist Veranstalter des Geesthachter Weihnachtsmarktes, der auch 2018 am 1. Advent stattfindet. Unabhängig vom Wetter draußen - bei uns ist es schön kuschelig! Neben Ständen mit attraktivem Kunstgewerbe aus Deutschland sowie aus Mali und eines Weltladens, gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Tombola, Glühwein, Suppe und großem Kuchenbuffet.
Zeit: 2.12.2018  //   10 bis 17:00 Uhr
Ort: Sporthalle Berliner Straße, Norderstraße 34, 21502 Geesthacht.
Direkt am ZOB mit vielen kostenlosen Parkplätzen.
Teilnahme: Eintritt frei
Veranstalter: Partnerschaft Afrika e.V.
Weitere Informationen und Kontakt: Partnerschaft Afrika e.V., info@partnerschaft-afrika.de , www.partnerschaft-afrika.de
 
 
4.12.2018
Fachtag: Gesundheit weltweit - Ernährung und Zucker
Im Zuge des Fachtages wollen wir gemeinsam den Fragen nachgehen, was die gesundheitlichen Konsequenzen der Fehl- und Überernährung durch zuckerhaltige, industriell hergestellte Lebensmittel sind und wie sich die diesbezüglichen Entwicklungen im globalen Süden und globalen Norden äußern? Welche Möglichkeiten des Gegensteuerns gibt es und wie lässt sich der wünschenswerte Anspruch „Gutes Essen für Alle“ realisieren?
Zeit: 4.12.2018  //  16-20:00 Uhr
Ort: Tagungshaus Kiek In, Gartenstraße 32, 24534 Neumünster
Teilnahme/ Abmeldung: Kostenlos, Anmeldung erwünscht unter:
frauke.pleines@bei-sh.org
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, in Kooperation mit dem AWO Stadtverband Neumünster und Landesgesundheitsprojekte e.V., unterstützt durch „Bingo! Die Umweltlotterie“ und Engagement Global im Auftrag des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Katrin Kolbe (Projektleitung SDGs), katrin.kolbe@bei-sh.org,  Tel.: 0431-67939902, www.bei-sh.org/17ziele
 
 
6.12.2018
Fachgespräche „Genossenschaften in der Entwicklungszusammenarbeit“
Teil 2 von 2: Genossenschaften als Wirtschaftsbetrieb - Gründung, Finanzierung und Planungsbeispiel
Genossenschaften und ihre wirtschaftliche Tätigkeit gelten als ein besonders nachhaltiges Modell in der Entwicklungszusammenarbeit , denn durch sie  entstehen wirkungsvolle Strukturen. Gerade diese sind wichtig, damit Hilfe und Unterstützung nicht verpuffen. In dem Fachgespräch dreht sich alles um die Voraussetzungen, Gründung und Finanzierung einer Genossenschaft in einem Entwicklungsland.
Der Referent Dr. Wolfgang Salomo stellt seine langjährige Erfahrung aus dem Genossenschaftswesen für die schleswig-holsteinischen Vereine und Initiativen zur Verfügung.
Gründungsideen und Fragen aus der Praxis können gern zur Veranstaltung mitgebracht werden.
Zeit: 6.12.2018   //   17-19:00Uhr 
Ort: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Walkerdamm 1, 24103 Kiel
Teilnahme/Anmeldung: Anmeldung wird gewünscht.
Veranstalter: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Weitere Informationen und Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Ulrike Neu (Promotorin für Projektentwicklung und Organisationsberatung), ulrike.neu@bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org
 
 
12.1.2019
Workshop: Fairer Handel
Die globalen Wertschöpfungsprozesse unserer alltäglichen konsumierten Produkte sind meist nicht von Fairness geprägt, sondern fordern auf ihrem weltweiten Weg ökologische und soziale Opfer. Gleichzeitig begegnet uns das "Fair Trade"-Logo mittlerweile im Discounter um die Ecke. Wie steht es um den Fairen Handel? Worin begründet er sich? Wer oder was behindert ihn? Und was genau macht einen fairen Handel aus? In dem interaktiven Workshop wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen!
Zeit: 12.1.2019  //  11-17:00 Uhr
Ort: Zentrum für Globales Lernen an der VHS Kaltenkirchen, Am Kretelmoor 42, 24568 Kaltenkirchen (Haus 42A)
Referentin: Imke Frerichs, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein
Teilnahme/Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm schurbohm@vhskaltenkirchen.de
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen Südholstein (Zentrum für Globales Lernen) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ.
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines (Projekt SDGs), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/17ziele und www.vhskaltenkirchen.de
 
 
26.1.2019
Workshop: UN-Entwicklungsziele – Jetzt erst recht!
Zeit: 26.1.2019  //  11-17:00 Uhr
Ort: Zentrum für Globales Lernen an der VHS Kaltenkirchen, Am Kretelmoor 42, 24568 Kaltenkirchen (Haus 42A)
Referentin: Ingrid Pilzecker (Interkulturelle Trainerin)
Teilnahme/Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 €. Anmeldung erwünscht bei Heidrun Schurbohm schurbohm@vhskaltenkirchen.de
Veranstalter: VHS Kaltenkirchen Südholstein (Zentrum für Globales Lernen) in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), gefördert durch DVV International mit finanzieller Unterstützung des BMZ
Weitere Informationen und Kontakt: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Frauke Pleines (Projekt SDGs), frauke.pleines@bei-sh.org, Tel.: 0431-679399-00, www.bei-sh.org/17ziele und www.vhskaltenkirchen.de
 
 
28. und 29.1.2019
Filmvorführung und Gespräch: Life Saaraba Illegal
Anschließendes Gespräch mit Francisco Mari, Referent für Welternährung, Brot für die Welt
Die Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, sind vielfältig. Die europäische Wirtschaftspolitik führt in einigen Ländern Afrikas dazu, dass den Menschen ihre Lebensgrundlage genommen wird und sie sich auf den Weg für ein besseres Leben machen, unter anderem nach Europa. Daran werden sie, durch die europäische Migrationspolitik, oftmals gehindert. Der Film „Life Saaraba Illegal“ begleitet zwei Senegalesen über einen längeren Zeitraum auf ihrem Weg nach Europa. Im anschließenden Gespräch wird Francisco Mari auf die Zusammenhänge zwischen europäischer Wirtschaftspolitik und Migrationsbewegungen eingehen.
Zeit: 28.1.2019  //  19:00 Uhr,
Ort: Hörsaal, RBZ Wirtschaft, Westring 444, Kiel
Zeit: 29.1.2019  //  19:00 Uhr,
Ort: KDW Neumünster, Waschpohl 20, Neumünster
Teilnahme/Anmeldung: Kostenfrei  Um Anmeldung wird gebeten bei Kirsten Lemke, Tel.: 04331-593-412, lemke@diakonie-sh.de
Veranstalter: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein,  lifeline e.V., Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.,  Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Altholstein, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein und KDW/Kulturverein Dada e.V..
Weitere Informationen und Kontakt: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein – Landesverband der Inneren Mission e.V., Imke Frerichs (Ökumenische Diakonie), frerichs@diakonie-sh.de, Tel.: 04331-593-414, www.diakonie-sh.de  und https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/exportweltmeister-europa-von-offenen-maerkten-und-geschlossenen-grenzen-tuersteher-europas/

Das Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)


Wir sind Dachverband entwicklungspolitischer
Organisationen aus Schleswig-Holstein.
Das landesweite Netzwerk bündelt Informationen,
sorgt für Verbindungen unter den Akteuren und
 wirbt für globale Gerechtigkeit in der Welt.
 

Unsere Aufgaben, Ziele und Aktivitäten:
  • Als Dachverband sind wir Sprachrohr für die Themen und das Engagement unserer Mitglieder.
  • Als Träger und Kooperationspartner sind wir beteiligt an Projekten mit entwicklungspolitischen Inhalten in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft.
  • Vernetzung und Austausch: Wir bringen weltweit Menschen zusammen die sich für die Zukunft unserer Welt einsetzen (regional, national und international).
  • Projektentwicklung und Organisationsberatung: Durch Beratungs- und Fortbildungsangebote fördern wir die Aktivitäten der Menschen aus dem Umfeld unserer Arbeit.
  • Als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit engagieren wir uns in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
 
Unsere Schwerpunkte:
  • Fairer Handel, Unternehmensverantwortung (CSR) und nachhaltige Beschaffung:
    Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen mit dem Fair Trade Prinzip.
  • Globale Partnerschaften und Entwicklung:
    Entwicklungszusammenarbeit in Schulpartnerschaften, Kommunalen Partnerschaften, Religiöse Partnerschaften, etc.
  • Migration und Entwicklung
    Obwohl alle Menschen auf demselben Planeten leben, sind die Lebenswelten und Kulturen sehr unterschiedlich. Wir müssen voneinander lernen, um gemeinsam die weltweite Zukunft gestalten zu können.
  • Durch Bildungsarbeit globale Zusammenhänge begreifbar machen, um die weltweite Entwicklung aktiv mitzugestalten.
 
Unser Grundsatz: "Global denken - lokal handeln"
 

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