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Liebe Teilnehmer und Freunde des DMI,
 
als vor rund einem Jahr der Vermarkter SevenOne Media über seine frisch gegründete Tochtergesellschaft 7Screen in den Markt der Digitalen Außenwerbung eintrat, war das wie ein Weckruf. Denn der ProSiebenSat.1-Konzern ist bekannt dafür, dass er nur dort investiert, wo sich lukrative neue Geschäftsfelder auftun. Das neue Unternehmen war also auch ein Zeichen an andere Marktteilnehmer, dass man DOOH künftig ernst nehmen muss.

Inzwischen hat sich eine Menge getan. Es gab einige bemerkenswerte Kampagnen, einen Wechsel in der Geschäftsführung und viele neue Werbeflächen. Höchste Zeit also für ein ausführliches Interview mit dem verantwortlichen Geschäftsführer Thomas Port. Der sagt: "Wir haben sicher Schwung in der Branche gebracht."

Die Nielsen-Zahlen, die seit Anfang vergangenen Jahres für die digitale Außenwerbung separat erhoben werden, belegen diese optimistische Einschätzung. Seit dem ersten Quartal 2016 ist der Anteil von DOOH an der Außenwerbung von 16 auf 23 Prozent gestiegen. In einzelnen Teilsegmenten hat Digital Out-of-Home die klassische Außenwerbung bereits überflügelt.

Auch kreativ haben die digitalen Werbeträger einiges zu bieten. Das zeigen zum Beispiel Kampagnen wie die für die Hilfsorganisation Diakonia oder C&A, die bei der Plakadiva im April ausgezeichnet wurden. 

Es lohnt sich also, sich in den kommenden Monaten intensiv mit DOOH auseinanderzusetzen. Damit es nicht am Verständnis wichtiger Begriffe scheitert, arbeiten wir auf unserem Blog übrigens gerade an einem Wiki mit den wichtigsten DOOH-Buzzwords. Wenn Sie sich mit der Definition eines Fachbegriffs beteiligen wollen, lassen Sie es uns wissen! Wir freuen uns über Anregungen und Unterstützung. 


In der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters erwartet Sie: 
  • SevenOne-Chef Thomas Port: "Der öffentliche Raum wird digitaler" 
  • Nielsen-Zahlen: DOOH pusht Werbewachstum
  • Tracking-Technologien: Gesichtsanalyse und Retargeting
  • Plakadiva: ausgezeichnete Kampagnen - mobile und realtime
  • Media im Programmatic-Zeitalter: Löst der Algorithmus den Mediaplaner ab?
  • xplace realisiert weltweit größtes ESL-Rollout-Projekt (Sponsored Post)

Diesen Newsletter erhalten Sie einmal im Monat. Wir hoffen, dass er Ihnen Anregungen für Ihre tägliche Arbeit liefern kann. Auch hier gilt: Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen mit Lob (natürlich!) und Kritik. 

Herzlichst
Ihr


Frank Goldberg

Nielsen-Zahlen: DOOH pusht Außenwerbung

In der Außenwerbung zeichnet sich ein Strukturwandel ab 

Die aktuellen Nielsen-Zahlen zeigen: Außenwerbung ist im Aufwind. Klarer Wachstumstreiber ist DOOH. Die klassischen Werbeträger sind hingegen leicht rückläufig. 

Weitere Details zur Marktentwicklung

SevenOne-Chef Thomas Port:
"Der öffentliche Raum wird digitaler"

Vor gut einem Jahr stieg der ProSiebenSat.1-Konzern in den DOOH-Markt ein. Höchste Zeit für eine erste Zwischenbilanz. 
 
Können Sie die Customer Journey jetzt besser begleiten?

Thomas Port: Mit DOOH stellen wir unseren Werbekunden neben dem klassischen TV, dem Online-Video auf dem PC, dem Video auf dem Tablet oder Smartphone ein fünftes Element zur Verfügung, das sich optimal in unsere Bewegtbild-Strategie integrieren lässt. 
Hier geht's zum vollständigen Interview

Tracking-Technologien:
Gesichtsanalyse und Retargeting

Die gezielte Erhebung, Analyse und Verarbeitung von Daten sowie die damit verbundene technologische Weiterentwicklung wird die DOOH-Branche gravierend beeinflussen.

In dem DMI-Workshop "Daten, Tracking & Technologien" wurde gezeigt, wo die Reise hingeht. Die beiden jungen Unternehmen Minodes und Pyramics liefern Daten, mit denen der Markt einen großen Schritt nach vorne machen könnte. Alexander Köth, Geschäftsführer & Gründer von Minodes, sowie Thomas Fehn, CEO von Pyramics, vertreten u.a. die These: Der TKP ist out. Der Abrechnung tatsächlich erreichter Kontakte gehört die Zukunft!

Hier geht's zum Bericht

Neues zu DOOHRY und DOOH Stammdaten

Die Screens der Zeitsprung Infotainment GmbH sind jetzt in DOOHRY enthalten.
Die Screens der UNICUM Unternehmsgruppe sind jetzt in DOOHRY enthalten.
Die Handyladestationen von AKKUMEDIA sind jetzt in DOOHRY enthalten.
Die Screens der Deutschen Hochschulwerbung sind jetzt in DOOHRY enthalten.
Mehr zu DOOHRY
Übersicht über alle DOOH-Netze und Anbieter

Preise bei der Plakadiva für
digitale und Realtime-Kampagnen

Gold für Ferrero, Mercedes-Benz und Hornbach: Der Fachverband Aussenwerbung vergab wieder die Plakadiva, die wichtigste Trophäe für gelungene Out-of-Home-Kampagnen.

Insgesamt elf Preise wurden vergeben, geehrt wurden vor allem innovative und kreative Out-of-Home-Auftritte. Unter den Preisträgern befinden sich aber auch zwei Kampagnen, bei denen die digitale Komponente eine wichtige Rolle spielt.
Weitere Details zu den innovativen Kampagnen
xplace realisiert weltweit größtes ESL-Rolloutprojekt
Mehr als 1.000 Media Markt- und Saturn-Filialen stattete das Unternehmen xplace mit elektronischen Preisschildern aus. Eine Win-Win-Situation: Die Elektronikfachmarktkette kann ihre Preise ganz ohne manuellen Aufwand kostengünstig verändern.
Hier geht's zum Sponsored Post
Public & Private Screens: Expertenumfrage
Welche Studienergebnisse haben Sie am meisten überrascht?

Evelyn Lüttgens, Geschäftsführerin pilot, Hamburg:

Die enorme Reichweite von DooH. Pro Woche generieren alle Screens...

Weitere Statements zur Studie
 
Nielsen: Out of Home hat stärkste Online Aktivierung

Out of Home kann von allen Offline Medien am besten die Online Nutzung aktivieren. Das ergibt eine neue Studie von Nielsen aus den USA.


Die von Out of Home verursachte Online Aktivität ist demnach viermal höher als man vom Anteil der auf OoH entfallenden Werbespendings erwarten würde.

Zum Beispiel sind  26% aller von TV, Radio, Print und OoH ausgelösten Online Search Aktivitäten auf OoH zurückzuführen, aber OoH bekommt nur 7% von den kombinierten Werbespendings ab.





Group M: TV bröckelt bei den Jungen

Die Group M legt den “Interaction Report 2017” vor der den globalen Status Quo des digitalen Marketings beschreibt.

In Deutschland ging die Zahl der Fernsehzuschauer zwischen 16 und 24 Jahren von 2014 bis 2016 um 16 Prozent zurück – das machte die Zielgruppe für die Werber um 14,2 Prozent teurer.

Denn die Fernsehbranche kann sich weltweit über recht stabile Werbeinvestitionen freuen. 42 Prozent des Kuchens bekommen die TV-Anbieter, 2017 rechnet Group M mit immer noch 41 Prozent.

Die Neuinvestitionen gehen aber eher Richtung Digital: 2017, so die Group-M-Prognose, gehen von jedem neuen Dollar, der in Werbung gesteckt wird, 77 Cent ins Digital Advertising, 17 Cent ans Fernsehen (2016: 72 und 21). Da bleiben von zusätzlichen Investitionen nur noch 6 Cent übrig, die sich Print, Kino, Radio, Außenwerbung und andere Maßnahmen teilen müssen.

http://www.dmi-org.com/wp/?p=2119



USA: Über 12 Stunden Mediennutzung am Tag

Erwachsene in den USA verbringen mehr als die Hälfte des Tages mit Medien wie TV,  Radio, Print usw. Davon wiederum gut drei Stunden mit Mobilen Medien (ohne Telefonieren).
 

Das passt gut zu den Ergebnissen der Public & Private Screens 2016/2017 des Digital Media Institute: Demnach verbringen die deutschen Smartphonenutzer knapp 3 Stunden am Tag mit dem mobilen Internet (ohne Telefonieren). Davon allerdings zwei Drittel stationär – nämlich zu Hause oder am Arbeitsplatz.
 

http://www.dmi-org.com/wp/?p=2096

 
 

Deutsche Sichtbarkeitsraten erreichen historischen Tiefstand


Die HORIZONT berichtet:

Im direkten Vergleich der drei größten europäischen Märkte liegt Deutschland, das im Vergleich zum vorherigen Quartal drei Prozentpunkte eingebüßt hat, nach einem kurzen Zwischenhoch nun wieder hinter Frankreich (60 Prozent).
 

Schlusslicht der europäischen Viewability-Charts bleibt Großbritannien. Dort liegt die Sichtbarkeitsrate nur noch bei 47 Prozent.

Grundlage für für die Erhebung ist die Empfehlung „50/1“ des IAB und des Media Rating Councils. Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Video Ads müssen mindestens mit 50 Prozent ihrer Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.

 

http://www.dmi-org.com/wp/?p=2083




Adblocker-Nutzung steigt auf 41 Prozent
 
Aktuell nutzen 41 Prozent der Internetnutzer einen Adblocker. Dies ergibt eine Umfrage von YouGov. Bei der letzten Erhebung im Juni 2016 lag der entsprechende Anteil bei 35 Prozent.

 

Die Gründe dafür: Auf Platz 1 mit 69 Prozent: Aufdringliche Werbung. Dahinter folgen Pop-ups mit 64 Prozent und plötzliche Weiterleitungen auf andere Seiten, die 63 Prozent der Befragten nervt. Auch automatisch startende Videos mit Ton (57 Prozent), Tracking (42 Prozent) und personalisierte Werbung (38) gehen vielen Nutzern auf die Nerven.

Yougov wollte außerdem wissen, für welche Inhalte Adblocker deaktiviert werden. Jeweils 22 Prozent schalten ihre Werbeblocker demnach für Onlineshops und journalistische Inhalte aus, 15 Prozent für Videos und 13 Prozent für Games. Allerdings will ein Drittel (35 Prozent) den Adblocker für keinen der genannten Inhalte deaktivieren.

 




 

US: 2017 fast 80% Programmatic

Display Werbung (also Nicht-Video-Online-Werbung) wird laut eMarketer in den USA in 2017 zu 78% programmatisch eingekauft werden.
 

Das entspricht knapp $ 33 Mrd. Davon sollen $ 24,3 Mrd. – also knapp drei Viertel – über Private Markets und Programmatic Direct Deals abgewickelt werden.

Bis 2019 wird der Anteil programmatisch gehandelter Display Werbung auf 84% steigen.

Online Video Ads wurden in 2016 “nur” gut zur Hälfte programmatisch gehandelt. Dieser Anteil soll bis 2018 auf rund drei Viertel steigen.
 



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