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Liebe Teilnehmer und Freunde des DMI,
 
wäre die Gattung Digital Out-of-Home eine Aktie: Sämtliche Börsenexperten würden raten zu kaufen. Denn der DOOH-Markt wächst und wächst – und das mit beeindruckenden Raten. Allein im vergangenen Jahr legte er um rund 30 Prozent zu, womit er gleich den gesamten Außenwebemarkt vorantreibt. Und er rückt, zumindest in der Nielsen-Betrachtung, sogar den Onliner auf den Pelz.
 
Ein Wachstumstreiber sind die vielversprechenden Zukunftsaussichten. Denn in den nächsten Monaten wird es immer häufiger zu einer programmatischen Aussteuerung von DOOH und datenbasierten Kampagnen kommen. Noch befinden wir uns hier in der Experimentier-Phase. Doch einige hoch interessante Showcases, beispielsweise von
MINI oder den Haftpflichthelden, aber auch 
für Audi, McDonald's und Burger King, zeigen eindrucksvoll, wohin die Reise gehen wird. 

Damit diese Reise weitgehend reibungslos und soweit wie möglich in geordneten Bahnen verläuft, bemüht sich das DMI seit vergangenem Jahr intensiv darum, die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. In Arbeitsgruppen und Expertenkommissionen haben wir deshalb gemeinsam mit Spezialisten der Branche eine Reihe von Standards erarbeitet:
Aber nicht nur die Technik muss vereinheitlicht werden. Auch Tarifstrukturen und Buchungslogiken sollten in den IT-Systemen abgebildet werden können. Auch hierzu haben unsere Arbeitsgruppen einige Vorschläge entwickelt. So geht es beispielsweise darum, mit einem einheitlichen TKP-basierten Tarifsystem im DOOH-Markt für mehr Übersichtlichkeit zu sorgen.
 
Sie sehen also: Es liegen noch eine Menge Herausforderungen vor uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen, diese gemeinsam zu bewältigen. 

 
In der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters erwartet Sie: 
  • Nielsen Bilanz 2017: Außenwerbung fordert Online heraus
  • MINI fährt Echtzeit-Kampagne
  • Lars Kirschke: "Wir müssen uns mit einheitlichen Standards präsentieren"
  • Deutscher Einzelhandel: Viel Raum für digitale Screens
  • Thomas Koch definiert die Customer Journey neu
  • Hallo Herr Bscheid: Was versteht man unter "Programmatic Creativity"?
Diesen Newsletter erhalten Sie einmal im Monat. Wir hoffen, dass er Ihnen Anregungen für Ihre tägliche Arbeit liefern kann. Auch hier gilt: Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen mit Lob (natürlich!) und Kritik. 

Herzlichst
Ihr


Frank Goldberg

Nielsen Bilanz 2017: 
Außenwerbung fordert Online heraus

DOOH ist der Turbo der Außenwerbung 

Mit ihrem kontinuierlichen Wachstum rückt Außenwerbung jetzt den Onlinern auf die Pelle. Vor allem weil immer mehr Werbungtreibende auf DOOH setzen. 

Lesen Sie den ausführlichen Artikel

MINI fährt Echtzeit-Kampagne

Mit einer programmatischen DOOH-Kampagne bewarb die Automarke MINI ein Tuning-Paket

Die Kampagne steuerte einzelne Screens an und setzte auf Uhrzeit- und Geo-Targeting. Um den automatisierten Einkauf, Aussteuerung und Ausspielung der Spots zu gewährleisten, lief im Hintergrund eines komplexes System an Software-Tools. 

Hier geht's zu den Kampagnen-Details

"Wir müssen uns mit einheitlichen Standards präsentieren" 



Der ehemalige GroupM-Manager Lars Kirschke ist seit diesem Jahr Chief Product Officer bei It Works. Dem DMI Blog gab er sein erstes Interview.

Herr Kirschke, seit 1. Januar zeichnen Sie bei It Works als Chief Product Officer verantwortlich. Für Sie eine Art Comeback, oder?

So gesehen, ja. Schließlich war ich schon bis 2003 für It Works tätig. Seinerzeit als Director Business Development. 

Was hat sich in den 15 Jahren in dem Unternehmen geändert?

Eine ganze Menge! Die Datenvielfalt und –qualität haben inzwischen ein ganz anderes Level, die Planungskompetenz ist deutlich ausgebaut...

Hier geht's zum Interview
Übersicht über alle DOOH-Netze und Anbieter

Deutscher Einzelhandel:
Viel Raum für digitale Screens

Die IHK hat eine umfassende Befragung zur Digitalisierung des Deutschen Einzelhandels durchgeführt. Ein Ergebnis: von digitalen Screens haben die meisten noch nie etwas gehört. 

Das Weihnachtsgeschäft sandte an den stationären Handel eine unmissverständliche Botschaft: Die Konkurrenz durch die Online-Marktplätze wird immer erdrückender. Eine wachsende Zahl an Menschen ordert per Mausklick und lässt sich seine Päckchen nach Hause schicken. Verursacht wird dieser Wandel von der Digitalisierung.

Hier geht's zum Blogbeitrag
Was versteht man unter einer Customer Journey? 
Thomas Koch sagt: Der Begriff ist eigentlich uralt. Doch die Onliner haben ihn wie selbstverständlich belegt. Doch DOOH kommt jetzt mit einer zeitgemäßen Definition. 
Hier geht's zur Definition
Was versteht man unter "Programmatic Creativity"?
Wolfgang Bscheid, Chef von mediascale, sagt: Der Begriff ist auf den ersten Blick ein Widerspruch. Auf der einen Seite das automatisierte Programmatic Advertising...
Mehr lesen Sie hier

 

 

IMAS-STUDIE: DIGITALWERBUNG WIRD NICHT AKZEPTIERT


 



In der groß angelegten Studie von Imas International, München, wurden 1013 Interviews mit Menschen geführt, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren stehen. Dabei wurden Kriterien wie „nervig“, „unterhaltsam“ oder „nützlich“ abgefragt, etwa „um Informationen über neue Produkte zu erhalten“.

Nach der aktuellen Erhebung schneiden ausgerechnet Print und Plakat am besten ab, Schlusslicht bei der Akzeptanz von Werbeformen ist das Medium Online.

Den größten Nutz-Faktor  testiert Imas dem Medium Fernsehen (69 Prozent) – mit dem Malus, dass zugleich 66 Prozent der Befragten TV-Werbung als nervig empfinden. Eine weitere Überraschung der Imas-Studie: Videowerbung im Internet funktioniert nicht annähernd so gut wie Spots im Fernsehen.

Out-of-Home-Werbung ist nach Imas „positiv im Bewusstsein verankert“, störe am allerwenigsten und gebe oft nützliche Tipps. Radio störe, nütze und unterhalte jeweils auf deutlich niedrigerem Niveau als Werbung im Fernsehen.

 

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US: TV WERBUNG UND OOH TREIBEN OLINE-SUCHE AN

 


Laut einer Studie von Nielsen und der Outdoor Advertising Association of America (OAAA) sind einige traditionelle Werbeformen effektiver als Online-Banner beim Auslösen von Suchaktivitäten in sozialen Netzwerken.

TV-Werbung und OOH sind demnach die leistungsstärksten traditionellen Werbeformen, wobei OOH nachweislich die kostengünstigste ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil (57%) der erwachsenen US Bürger die Plattformen Google, Bing, Yahoo oder andere genutzt hat, um Informationen zu bekommen zu etwas, das in den letzten 6 Monaten im Fernsehen gesehen wurde.

Fast die Hälfte (46%) der Umfrageteilnehmer gab an, nach etwas gesucht zu haben, das zum Beispiel auf einem Plakat, an einer Bushaltestelle oder in einem Kino gesehen wurde.

Andere Werbeformen waren geringfügig seltener der Auslöser um nach weiteren Informationen online zu suchen, wie zum Beispiel Print (36%), (Online-)Banner-Werbung (36%) und Radio (35%).

Die Studie veranschlagte den gesamten Werbeetat aller aufgeführten Medien mit $7,6 Mrd. in 2016.  Davon entfiel laut Studie der größte Anteil von 56% auf Werbung im TV und der geringste auf OOH (7%) und Banner-Werbung (6%).

Nach Evaluierung der vorliegenden verschiedenen Parameter folgerten die Forscher, dass OOH und Banner-Werbung trotz der geringen Ausgaben die kosteffektivsten Werbeformen darstellen und im Vergleich dazu TV Werbung die ineffektivste.



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FACEBOOK WIRD ZUM SOCIAL ALTERSHEIM


 
 
In der Horizont …

Obwohl die Facebook Community im Vergleich zu letztem Jahr wieder wächst, zeigt der neueste Social-Media-Atlas von Faktenkontor, dass Facebook bei Teenagern immer unbeliebter wird.

Noch vor vier Jahren war Facebook in keiner Altersgruppe beliebter als unter den 14- bis 19-Jährigen: 89 Prozent der Teenager waren damals regelmäßig in dem sozialen Netzwerk aktiv. Doch davon ist heute nicht mehr viel übrig. Nur noch 61 Prozent dieser kauffreudigen Zielgruppe ist heute noch auf Facebook unterwegs. In keiner anderen Altersgruppe ist der Wert geringer.

Bei den älteren Nutzern ab 50 und 60 Jahren ist dagegen Facebook das beliebteste soziale Netzwerk (70 Prozent). In allen anderen Altersgruppen liegt die Videoplattform Youtube an der Spitze. Teenager nutzen zudem Instagram (84 Prozent) und Snapchat (82 Prozent) bedeutend häufiger als Facebook.

Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte bei Faktenkontor, sagt dazu “Facebook wird mittelfristig wieder an Nutzern verlieren. Denn wer heute als Teenager Facebook nicht nutzt, wird als Twen kaum damit anfangen.”

Doch muss sich Facebook um die Daten der wertvollen Teenie-Zielgruppe noch keine wirklichen Sorgen machen. Schließlich bekommt das Unternehmen diese über seinen Messanger-Dienst Whatsapp – wo sich stolze 98 Prozent der 14- bis 19-Jährigen tummeln.


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TV VERLIERT ZUSCHAUER UNG GROSSE SENDER MARKTANTEILE



In der W&V:

Beim Gesamtpublikum ab drei Jahren hielten sich die Verluste noch in Grenzen. Die Anzahl der Fernsehminuten pro Tag sank von 223 auf 221 Minuten.

Deutlich stärker fiel der Rückgang beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren aus. Das sah nur noch 160 Minuten pro Tag fern – 2016 waren es noch 171 Minuten gewesen.

Das ermittelte die Marktforschungsfirma Media Control die die von der GfK-Fernsehforschungermittelten Daten bis zum 28. Dezember auswertete.

Die Gründe: Jüngere nutzen andere Medien. Vor allem aber werden Streamingdienste immer wichtiger. Diese werden von der GfK-Quotenmessung nicht erfasst und sie halten ihre Nutzungsdaten streng unter Verschluss. Auch für die Mediatheken, die immer stärker genutzt werden, fehlen Daten, weil der mobile Gebrauch nicht ausgewertet wird.

Marktführer im linearen TV blieb zum sechsten Mal in Folge das ZDF, das auf einen Marktanteil von 13,1 Prozent (nach 13,0 Prozent im Vorjahr) kam. Das Erste büßte von 12,1 auf 11,3 Prozent ein.

Auch die großen Privat-TV-Anbieter hatten Mühe – sie verloren viel Publikum an kleinere Sender.  RTL büßte von 9,7 auf 9,2 Prozent ein. Sat.1 gab von 7,3 auf 6,7 Prozent nach und ProSieben von 5,0 auf 4,5 Prozent. Bei Vox hielt sich der Rückgang von 5,2 auf 5,1 Prozent in Grenzen. Dahinter bröckelte Kabel eins von 3,8 auf 3,4 Prozent, RTL II von 3,5 auf 3,2 Prozent.


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DEUTSCHE VERTRAUEN KÜNSTLICHER INTELLIGENZ




In der Horizont:

Eine aktuelle Auswertung des Digitalverbands Bitkom kommt zu dem Schluß, dass eine Mehrheit der Deutschen in bestimmten Situationen eher der Entscheidung einer Künstliche Intelligenz (KI) als der eines Menschen vertrauen würde.

Beispielsweise würden laut Umfrage 15 Prozent der Befragten eher die Entscheidung einer KI akzeptieren als die eines Bankangestellten, wenn es um die Beantragung eines Kredits bei der Bank ginge. 10 Prozent würden sich außerdem nach einem Verkehrsunfall lieber einer KI als einem menschlichen Richter stellen.

Insgesamt betrachtet würden sechs von zehn Bundesbürgern in bestimmten Situationen eine KI-Entscheidung einer menschlichen vorziehen. Der Rest lehne dies grundsätzlich ab.

Die Geschlechter unterscheiden sich laut Bitkom nicht in ihrem Antwortverhalten. Die Akzeptanz für KI schwindet allerdings bei älteren Bundesbürgern deutlich. So gibt eine Mehrheit von 56 Prozent der über 65 Jährigen an, generell keine KI-Entscheidungen anstelle der eines Menschen akzeptieren zu wollen.

Für den Digitalverband ist Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, die sich in den kommenden Jahren nicht nur maßgeblich auf unser tägliches Leben, sondern auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und auf die öffentliche Hand auswirken wird. Bitkom-Präsident Achim Berg schlussfolgert “Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial, unser Leben zu verbessern – etwa im Gesundheits- und Bildungswesen oder in der Verwaltung. Wir müssen hierzulande alles tun, um das Potenzial von KI für die digitale Gesellschaft bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die vielen offenen rechtlichen und ethischen Fragen klären”.


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USA: IMMER MEHR WERBEKUNDEN MACHEN PROGRAMMATIC SELBST



 

Die Zahl der Werbungtreibenden in den USA, die Programmatic Buying selbst durchführen, hat sich im vergangenen Jahr verdopppelt.

Eine aktuelle Umfrage der US-amerikanischen Association of National Advertisers (ANA) unter ihren Mitgliedern ergab, dass 35% der Befragten den programmatischen Einkauf ganz oder teilweise in-house abwickeln. Im vergangenen Jahr waren es noch 14%.

 

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GOOGLE PLATZIERT WERBUNG IN EXTREMISTISCHEN UMFELDERN




 

Nachdem Google wiederholt vor allem in UK in Kritik geraten war (siehe News von März und Juni vergangenen Jahres), gibt es jetzt auch in Deutschland Ärger wie die Horizont berichtet.

Nach Recherchen des ARD-Magazins ‘Report München’ platzierte Google AdSense Banner von Kunden wie der Postbank, Zeiss und sogar Anzeigen für das ‘Bürgergutachten 2030′ der Bayerischen Staatsregierung auf Websites mit islamistischen Inhalten.

Zu den aktuellen Fällen teilte Google lediglich mit: ”Wir kommentieren keine einzelnen Webseiten, sondern setzen die Richtlinien mit Nachdruck durch und überprüfen regelmäßig Webseiten, um die Einhaltung der Richtlinien sicherzustellen.”

Trotz der seit letztem Jahr eingeführten Verbesserungen der Kontrollmöglichkeiten und strengerer Regeln für die Platzierung von Werbung, geht die Diskussion um problematische Umfelder weiter.

Der Unilever-Marketingchef Keith Weed drohte sogar erst gestern mit Abzug der Spendings, sollten die großen Plattformen nicht mehr Anstrengungen unternehmen Werbemittel auf ausschließlich sicheren Werbefeldern zu platzieren.


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