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Ausgabe Juli 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 

am Wochenende habe ich mit einer Bekannten aus dem Allgäu telefoniert – einer Region, von der man meint, da sei noch alles in Ordnung zwischen Verbrauchern und der Landwirtschaft. Doch meine Bekannte hat sich fürchterlich darüber geärgert, dass auf den Straßen gerade „diese riesigen Maschinen mit 40 Stundenkilometern dahinschleichen“ und sie ausbremsen. Nur ein paar Tage später hatte ich mit einem Landwirt Kontakt über Whatsapp. Er schrieb mir, dass er nach einem langen Erntetag abends um halb zehn am liebsten auf dem Trecker sitzen geblieben wäre – weil er dort eine Klimaanlage hat. So unterschiedlich können manchmal Sichtweisen sein.
 
In Wochen wie diesen, in denen die meisten Deutschen einen Jahrhundertsommer an Badeseen und in Freibädern verbringen, während die Landwirte vielerorts frustriert ihre trockenen Felder abernten müssen, wirken Bauern und Konsumenten noch weiter voneinander entfernt. Diese Distanz offenbaren auch die Reaktionen auf das Urteil zu neuen Züchtungstechnologien, das der EuGH vergangene Woche gefällt hat. Die einen feiern es als „Erfolgsmodell Gentechnikfreiheit“, die anderen als „Abschied von den Fakten".

Meiner Bekannten aus dem Allgäu habe ich schließlich einen Kommentar weitergeleitet. Es handelte sich um einen Beitrag, den eine Berliner Autorin für das Redaktions-Netzwerk-Deutschland geschrieben hat und der Verständnis schafft. Am Ende auch bei ihr. Verständnis für unsere Branche schaffen wollen wir auch mit all den Aktivitäten, die wir in den vergangenen Wochen umgesetzt haben. Mehr dazu lesen Sie in diesem Newsletter.

Viel Spaß dabei!

Ihre Lea Fließ,
Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft

Top-Themen

VOLL VERNETZT: BAUERNHÖFE 2.0

Eine Studie von ARD und ZDF zeigt, dass wir täglich zweieinhalb Stunden im Internet surfen. Bei den unter 30-Jährigen sind es durchschnittlich sogar viereinhalb Stunden. Laptops, Tablets und das Smartphone sind aus unserem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken. Die digitale Revolution sorgt natürlich auch in der Modernen Landwirtschaft für gewaltige Veränderungen. Seit Mitte Juli präsentieren wir in unserem Online-Magazin spannende Geschichten über die Bauernhöfe der Zukunft.

Da wäre zum Beispiel Schweinebauer Christoph Selhorst, der seine 3.000 Tiere ganz bequem per Smartphone-App füttert, wodurch ihm mehr Zeit für andere Aufgaben bleibt. Voll vernetzt ist außerdem Hans-Eggert Rohwer, der seine Kühe mit einem elektronischen Halsband ausgestattet hat, das ihm unter anderem wertvolle Informationen zum Bewegungsverhalten und der Milchleistung auf den Computer spielt. Alle Inhalte aus unserem aktuellen Themenangebot werden wie immer auf Facebook sowie Instagram veröffentlicht, diskutiert und geteilt. Viel Spaß beim Klicken!

AGRARSCOUTS IN HOHENHEIM

Vor 200 Jahren wurde in Stuttgart die "Landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt" gegründet. Heute heißt die renommierte Bildungseinrichtung im Süden der Stadt "nur" noch Universität Hohenheim, doch die agrarwissenschaftliche Ausrichtung ist geblieben. Für Henriette Keuffel war es daher nicht schwer, 25 weitere Mitstreiter zu finden und einen Stand für den "Tag der offenen Tür" zu organisieren. "Es gab nicht eine Minute, in der kein Besucher bei uns am Stand war", freut sich die Studentin, die anlässlich des Uni-Jubiläums vor allem zeigen wollte, "was Moderne Landwirtschaft so alles kann". Die Aktion soll 2019 wiederholt werden. 

DREI FRAGEN AN JULIA NISSEN

 
Seit einigen Wochen schreibt Julia Nissen - bei uns für den Bereich Netzwerk zuständig - eine Kolumne in der „top agrar“. Im Mittelpunkt steht immer ein Vergleich zwischen landwirtschaftlicher Praxis und der Lebenswirklichkeit der Verbraucher. Nach den ersten beiden Ausgaben ziehen wir eine kurze Zwischenbilanz.

Forum: Wen möchtest du mit "Julia erklärt" erreichen?
Nissen: Die Kolumne soll helfen, landwirtschaftliche Fachbegriffe in die Sprache der Verbraucher zu übersetzen. Und natürlich soll es ein bisschen Spaß machen. Der Leser – in diesem Fall also der Landwirt – merkt sich zum Beispiel „Tinder für Rinder“ und wenn ihn in zwei Wochen eine Schulklasse auf dem Hof besucht, kann er die Anekdote rauskramen und die Sache so wiedergeben, dass sie garantiert von jedem verstanden wird.

Forum: Wie sind bislang die Reaktionen?
Nissen: Auf den ersten Beitrag habe ich viel Zustimmung erhalten, sowohl über Social Media als auch im direkten Feldrandgespräch bei der Ernte. Der zweite Text (lesen Sie hier exklusiv die aktuelle Kolumne) ist noch ganz frisch und die Landwirte sind mit dem Kopf gerade ohnehin ganz woanders, da warte ich mal die nächsten Regentage ab.

Forum: Was macht dir an der Kolumne besonders viel Spaß?
Nissen: Ich freue mich, wenn Landwirte auf mich zukommen und berichten, dass sie mit meinem Vergleich in wenigen Sekunden erklärt haben, was ein Anpaarungsberater macht.

UNSERE ERLEBNISTOUR KOMMT ZUM MASCHSEEFEST

Heute startet in Hannover eines der größten Familienfeste in ganz Deutschland: das Maschseefest. Rund 1,7 Millionen Menschen werden in den nächsten drei Wochen am Ufer des Sees erwartet - einen möglichst großen Teil davon wollen wir für unsere ErlebnisTour begeistern, die erstmals außerhalb der Internationalen Grünen Woche zu sehen ist. Warum gerade auf dem Maschseefest? Einerseits, weil wir dort tatsächlich Familien erreichen können und andererseits, weil man die Moderne Landwirtschaft auf so einem Event eigentlich nicht erwartet. Dadurch fallen wir auf und werden zum Gesprächsthema. 

Ganz konkret werden wir vom 10. bis zum 12. August gemeinsam mit mehreren AgrarScouts vor Ort sein, um mit Verbrauchern schwerpunktmäßig über Artenvielfalt zu sprechen. Mit dabei ist unter anderem Ackerbauer Philip Krainbring, der die Besucher mittels Augmented Reality über seinen Hof führen wird. Ein weiterer Gast an unserem Stand ist Yves Krone. Der Imker aus Sachsen-Anhalt teilt sein Wissen über Bienen. Wir stehen direkt vor dem NDR-Landesfunkhaus (ca. ab 14:00 Uhr). Kommen Sie vorbei! 

EIN NEUES GESICHT IN DER GESCHÄFTSSTELLE

Seit dem 16. Juli verstärkt Felix Rentzsch das Forum als Pressesprecher und Leiter Corporate Communications. Der 31-Jährige Journalist übernimmt den Staffelstab von Dr. Hans-Christian Mennenga, dem an dieser Stelle nochmals für seinen Einsatz in Sachen Moderne Landwirtschaft gedankt werden soll. Felix Rentzsch kommt vom "Handelsblatt", wo er für das "Morning Briefing" verantwortlich war. In den kommenden Monaten wird er auch unseren Newsletter weiterentwickeln, um den Dialog mit Ihnen - den Leserinnen und Lesern - noch persönlicher und interaktiver zu gestalten. Herzlich Willkommen im Team! 

Kontaktdaten: 
E-Mail: f.rentzsch@moderne-landwirtschaft.de
Telefon: 030 / 814 5555 60
Mobil: 0152 / 318 486 90



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12435 Berlin
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Vertreten durch Dr. Christoph Amberger

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Lea Fließ

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