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Liebe Leser und Leserinnen,

Die Wahrheit wird euch frei machen (Joh., 8:32)

prangt in goldenen Lettern hoch am Gebäude des Kollegiengebäudes I der Albert-Ludwigs-Universität, derzeit meist im zähen Nebel. Da es mit großen Ideen nicht so einfach ist, insbesondere wenn es um die Umsetzung von Erkenntnissen geht, ist die Neugründung eines Instituts zur Erforschung des Bedingungslosen Grundeinkommen vor wenigen Tagen im inneren des Gebäudes aus meiner Sicht sehr zu begrüßen.
Die Vorstellungen einer existenzsichernden und Würde gewährenden Gesellschaft reichen weit zurück in die Geschichte, haben aber in politischen Debatten der letzten Jahrzehnte keine größere Rolle gespielt. Nichts Geringeres als die Antwort auf nahezu alle drängenden Zeitfragen werden von Befürwortern des Bedingungslosen Grundeinkommens erhofft – da ist ein genaueres Hinsehen zweifelsfrei angebracht.
Aktuell gibt es überraschend viele neue Allianzen zur konkreten Umsetzung dieser Idee, wobei die Diskussion in Deutschland nicht zuletzt durch zahlreiche Experimente anderer Länder zu Varianten des Grundeinkommens beflügelt wird.

Unbestritten stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen:

  • demografische Entwicklung (alternde Gesellschaften)
  • Wandel der Erwerbsbiografien (zunehmende Brüchigkeit und Unberechenbarkeit)
  • zunehmend unzureichende soziale Absicherung neuer und alter Risiken (nicht zuletzt vor dem Hintergrund der digitalen Transformation)

Bei den Zielen sind sich nahezu alle über Parteigrenzen und soziokulturelle Milieus hinweg einig, weniger hingegen bei den Wegen in diese „goldene Zukunft“, die sind oft noch unterbelichtet.
Vor diesem Hintergrund scheint mit die gründliche wissenschaftliche Erforschung des Bedingungslosen Grundeinkommens vielversprechend. Ähnlich sieht es wohl der Unternehmer Götz Werner, der in diesem Frühjahr die Universität Freiburg zur wissenschaftlichen Erforschung seines Lebensthemas angestiftet hat, im wahrsten Wortsinne: Mit einigen Millionen soll in den nächsten Jahren unter Federführung des Ökonomen Bernhard Neumärker ein neues Kompetenzzentrum seine Arbeit aufnehmen – ausdrücklich nicht nur akademisch, sondern auch stark zivilgesellschaftlich ausgerichtet. Ende Oktober wurde das „Freiburg Institute for Basic Income Studies (FRIBIS)“ feierlich eröffnet.

Warum ist das Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" ein ideales Thema für die Neuen Alten?

„Meine“ Neuen Alten (zu denen ich mich selbstverständlich zähle) haben das Träumen noch nicht verlernt und richten den Blick weiterhin nach vorne. Sie schauen sich um nach Lösungen, sind streitbar und engagiert. Freiburg ist ein ganz besonderer Ort, was die Impulse für eine humangerechte Wirtschafts-und Gesellschaftsordnung angeht. Hier entstand die wirtschaftspolitische, sozialliberale Freiburger Schule mit den Vordenkern der Sozialen Marktwirtschaft. Für mich war dies übrigens der wesentliche Beweggrund, genau hier Wirtschaftswissenschaften zu studieren.

Ich möchte Sie daher ganz herzlich einladen zur gemeinsamen „Arbeit an der Utopie“: Für ein weitgehend selbstbestimmtes und gutes Leben und Altwerden (zumindest dereinst für unsere Enkel oder Urenkel). Lassen Sie uns gemeinsam an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für ein gutes Leben und Altwerden arbeiten! Besuchen Sie z.B. einen Diskussionsabend, oder gleich mehrere und bringen Sie sich ein (Siehe Veranstaltung am 8.,14. und 21. November). Zu Beginn des neuen Jahres !Trara! haben wir von DNA ebenfalls einen Themenabend rund um das Grundeinkommen geplant. Auch kritische Stimmen sind willkommen. Einladung folgt. Interessent*innen können sich gerne jetzt schon bei mir melden: gudrun@dieneuenalten.org


Herzliche Grüße,


Gudrun Kaufmann
 

Veranstaltungen

 
• Streitgespräch: Geld ohne Auflagen? 8.11., 19 Uhr
• Lecker, Apfelsaft im Garten für Alle 9.11., 10 Uhr
• Versammlung zum Stadtteil Dietenbach 11.11., 18:30 Uhr
• Thementag: Wohlfühlen im Alltag 14.11., 10 Uhr
• Philocafé zum Spannungsfeld Utopie-Dystopie 17.11., 15 Uhr
• Nachmittag für pflegende Angehörige 21.11., 14 Uhr
• Gut Ding braucht (W)Eile 21.11., 18 Uhr
• Thomas Klie: Wen kümmern die Alten? 26.11., 19 Uhr
• Vorträge und Workshops zu Vielfalt und Geschlecht 29.11., 16:30 Uhr
• Digitales Helfer*innenportal für die Nachbarschaftshilfen 4.12., 17:30 Uhr
• Politik mit allen - wie geht das? 6.12., 16 Uhr
Mehr Veranstaltungen im DNA-Kalender


Engagiert

 
• Senior Expert Service  
• Initiative Grundeinkommen in Freiburg  
• Neue Webinare der Demografiewerkstatt Kommunen  
• ABC offene Behindertenhilfe sucht Ehrenamtliche  
• Fragebogen Wohnen: Bin ich der Gemeinschaftstyp?  
• Zugabe-Preis ausgeschrieben  
• Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle! Klimastreik  
• Multiplikatorin zu Wahl des Behindertenbeirats werden?  


Infos und Trends

 
• CAP-Lebensmittelmarkt eröffnet  
• Das ist Neustarter  
• Nachlese und Ankündigung zu "Genrationen im Gespräch"  
30 Jahre Mauerfall oder Überfall?


Hilfen

 
• altenpflege-hilfe.net  
• Was ich im Herzen trage...Lebensberatung für Ältere  
• Nachlese zum Netzwerk-Gespräch "Krisen und Konflikte"  
• Wohnen für Hilfe nicht nur für Studierende  


Dossier: Bedingungsloses Grundeinkommen

 
• Freiburger Diskurse und Grundeinkommen  
• Die zeitliche Dimension der Muße  
• Netzwerk Grundeinkommen  
• Basic Income European Netzwork (BIEN)  
• Care-Revolution durch Grundeinkommen?!  

DNA- Meinungsumfrage zur Finanzierung des Rundbriefs

 

neue alte Veranstaltungen

Von der DNA-Redaktion empfohlene Veranstaltungen

Täglich aktuell finden sich alle von der DNA-Redaktion empfohlene Veranstaltungen im DNA-Kalender, im Rundbrief nur eine Auswahl.

Streitgespräch: Geld ohne Auflagen?

Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen

Bereits diese Woche bietet in Freiburg die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung „Für die Freiheit“ am Freitag, den 8.11.2019 ein liberales Streitgespräch an: „Geld ohne Auflagen? Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen“ zwischen den Professoren Karl-Heinz Paque und Bernhard Neumärker. Friedrich Naumann Stiftung, Kostenlos, HS 1009 19-21 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten: www.shop.freiheit.org

Lecker, Apfelsaft!

Ein Garten für Alle!

Zusammen leben e.V. läd anlässlich unseres neuen Projektes "Ein Garten für Alle!" ein, zusammen leckeren Apfelsaft für das soziales Café herzustellen! Habt ihr Lust mitzumachen? Dann kommt am 09.11.2019 um 10 Uhr zu unserem Aktiontag in den inklusiven Gemeinschaftsgarten "zusammen gärtnern" am Dorfbach in der Vauban. www.zlev.de Wenn du etwas Besonderes brauchst, um dich wohl zu fühlen, kannst du dich gerne bei Marcel.Dupont@zlev.de melden. Alle neugierigen HobbygärtnerInnen laden wir herzlich ein.

Versammlung zum neuen Stadtteil Dietenbach

Über den aktuellen Projektstand beim Stadtteil Dietenbach können Sie sich bei einer Einwohner*innenversammlung am 11. November im Paulussaal (Dreisamstr. 3) informieren. Von 18:30 bis 21:30 Uhr wird Oberbürgermeister Martin Horn und Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag zusammen mit den Planer_innen alles Wichtige zum neuen Stadtteil erläutern.
An verschiedenen Themeninseln können sich die Bürgerinnen und Bürger ausführlich über den Rahmenplan, laufende vorbereitende Maßnahmen und die nächsten Schritte informieren. Dazu gehört auch die Beantwortung der drei offenen Fragen der Initiative "Bürgeraktion Rettet Dietenbach".

Thementag "Wohlfühlen im Alltag"

Mit Ruhe und Entspannung den Alltag meistern

Im Rahmen des GVK-Projektes zur "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt" findet am Donnerstag, 14. November ab 10 Uhr ein Thementag "Wohlfühlen im Alltag" in der Agentur für Arbeit, Raum A 518 (Lehener Str. 77) statt. Mit Praxiseinheiten aus dem Yoga und einer Methode zur Entspannung (PMR) soll Ruhe in den Alltag einkehren. Ein Vortrag "Gelassen trotz Stress" wird über alltägliche Stressfaktoren informieren. Mit einer Tee-Ecke, Gewinnspiel und Stresspilot stehen weitere Angebote zur Verfügung. Eintritt frei.
 

Philocafé zum Spannungsfeld Utopie-Dystopie

Die neuen Alter -Retter des Sozialen, Ökologischen, Ökonomischen...?

„Die neuen Alter -Retter des Sozialen“ titelt ein Sammelband der bereits 2007 erschien. Darin diskutieren Wissenschaftler*innen den Veränderungsprozess des Alterns in der Gegenwart. Wonach die Herausgeber dieses Bandes fragen ist die aktive oder passive Zutat derjenigen die in den nächsten Jahren aus dem beruflichen Leben ausscheiden. Werden sie aktiv an den zentralen Menschheitsproblemen und Lösungen mitarbeiten oder daran eher passiv im „wohlverdienten“ Ruhestand teilhaben? Werden die neuen Alten uns helfen unsere Utopien zu verwirklichen oder daran mitwirken die Dystopien in ihrer Schrecklichkeit zu übertreffen? Welche Implikationen haben diese Zukunftsvorstellungen für den Umgang mit uns selbst? Und muß hier überhaupt ihgrend etwas oder irgendwer gerettet werden?

Beim kommenden Philocafé am Sonntag, 17. November ab 15:00Uhr im Salzladen Littenweiler ( Sonnenbergstraße 1) werden wir diese Fragen aufnehmen und vertiefen. Eintritt frei um Spenden wird gebeten.

 

Nachmittag für pflegende Angehörige

Anerkennung und Information

Am Donnerstag, 21. November, treffen sich von 14 bis 17 Uhr im Winterer-Foyer des Stadttheaters Angehörige, die Menschen umsorgen, begleiten und pflegen, die durch Alter, Krankheit oder Behinderung auf die Hilfe anderer angewiesen sind. In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Hansjakob-Haus, dem Netzwerk Pflegebegleitung, der AOK Südlicher Oberrhein und dem Palliative Care Forum gestaltet das städtische Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt einen Nachmittag für pflegende Angehörige, Freunde und Nachbarn, die sich kümmern. Er soll eine kleine Anerkennung für das Kümmern sein, über mögliche Entlastungen und finanzielle sowie rechtliche Rahmenbedingungen informieren und die Leistung der Angehörigen öffentlich machen. Zum Vortrag von Prof. Cornelia Kricheldorff über „Pflege in der Familie: Herausforderungen und Chancen“ gibt es Kaffee und Kuchen. Die Veranstalter bitten um telefonische Anmeldung (Tel. 201-3032, seniorenbuero@stadt.freiburg.de) oder im Heinrich-Hansjakob-Haus (Tel. 703130, www.caritas-freiburg.de). Die Teilnahme am Nachmittag für pflegende Angehörige ist frei.

 

Gut Ding braucht (W)Eile

Votragsreihe zur Muße

Nicht direkt zum Grundeinkommen, aber verwandt ist die Vortragsreihe zur Muße, empfehlen möchte ich beispielsweise den Vortrag des Münchener Soziologen Stephan Lessenich am Donnerstag 21. November „Gut Ding braucht (W)Eile: Die Politik mit dem Potenzial und ihre Widersprüche“, Donnerstag, 18 Uhr c.t. Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek (Platz der Universität 2). Eintritt frei. Mehr Infos beim Studium Generale
 

Thomas Klie: Wen kümmern die Alten?

Auf dem Weg in die sorgende Gesellschaft

Der Sozialexperte Prof. Dr. Thomas Klie ist überzeugt: Die menschenwürdige Versorgung alter Menschen kann nur gelingen, wenn alle Generationen und Gruppen der Gesellschaft einen Teil der Lasten tragen. Am Dienstag, 26. November wird er um 19:00Uhr im Stadtteilzentrum Glashaus (Rieselfeld) die komplett überarbeitete und ergänzte Wiederauflage seines Buches "Wen kümmern die Alten" vorstellen und mit geneigtem Publikum diskutieren. Der Veranstaltungssaal im Saal 1. OG. ist über einen Fahrstuhl erreichbar. Der Eintritt beträgt 5€.
 

Vielfalt und Geschlecht.

Identität. Neu- Denken.

Anlässlich des Aktionsjahres 2019 „Für Akzeptanz & gleiche Rechte“ lädt das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg zusammen mit der Stadt Freiburg zur Veranstaltung „Vielfalt und Geschlecht – Identität. Neu. Denken.“ nach Freiburg ein. Es gibt Vorträge u. a. mit Dr. Ralf Lottmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule Berlin und spannende Workshops sowie Zeit für Gedankenaustausch, Unterhaltung und Netzwerken - nebst kleinen musikalischen & kulinarischen Freuden. Die Veranstaltung findet am  Freitag, 29. November um 16:30 Uhr im Winterer-Foyer im Theater Freiburg statt und ist kostenfrei. Mehr Infos und Anmeldung: www.freiburg.de/gender-diversity
 

Digitales Helfer*innenportal für die direkte Nachbarschaftshilfe

Vortrag, Diskussion und Information

Wie lassen sich die Lösungen für den demografschen Wandel besser koordinieren? Welche Möglichkeit gibt es für Nachbarschafshilfen, um weniger Hilfsanfragen ablehnen zu müssen und mehr Engagierte zu gewinnen? Wie können sich pflegende Angehörige, Nachbarschafshilfen und Pfegedienste besser miteinander absimmen? Dazu lädt am Mitwoch, 4. Dezember die inklusive Sozial- und Quartiersgenossenschaft SAGES eG zusammen mit der Stadt Freiburg ein. Die Veranstaltung startet um 17:30 Uhr in den Tagungsraum „Schauinsland“ des Rathauses im Stühlinger (Fehrenbachallee 12). Nach dem Grußwort des Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach wird ein gut funkionierendes Modell digitalisierter Nachbarschafshilfe von Thomas Oeben vorgestellt. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion und Nachfragen über die Pläne zur Anpassung des vorgestellten Modells in Freiburg. Der Eintrit ist frei, um Spenden wird gebeten. Mehr Informationen: www.sages.eg.de

 

Politik mit allen - Wie geht das?

Vortrag und Worldcafé zur inklusiven Politik im Sozialraum

Am Freitag, 6. Dezember findet von 16-18 Uhr die Veranstaltung des Netzwerk Inklusion Region Feriburg e.V. statt. Veranstaltungsort ist der Sitzungssaal im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald (Stadtstraße 2, Freiburg). Prof. Dr. Albrecht Rohrmann von der Universität Siegen wird in seinem Einführungsvortrag mit dem Titel: "Inklusive Politik im Sozialraum" über folgende Frage referieren: "Welche Themen sind wichtig, welche Hürden gibt es, aber auch welche Möglichkeiten gibt es, damit Menschen mit Behinderung an Politik vor Ort teilnehmen können? Im Anschließenden Worldcafé geht es darum, dass sich Menschen mit Behinderungen selbst beteiligen und am besten auch Antworten auf die Fragen geben können. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erforderlich unter: info@inklusives-netzwerk-freiburg.de

 

Senior Experten Service (SES)

Neues Programme des SES

Der SES mit Sitz in Bonn ist die führende deutsche Entsendeorganisation für ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit (Weltdienst 30+). Seit 1983 gibt der SES weltweit Hilfe zur Selbsthilfe – in allen Branchen und Sektoren. Zurzeit stellen dem SES mehr als 12.500 Expertinnen und Experten aus allen beruflichen Richtungen ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung. Seit 1983 hat der SES über 50.000 ehrenamtliche Experteneinsätze in mehr als 160 Ländern durchgeführt, etwa ein Drittel davon in Deutschland. Mehr Infos hier: www.ses-bonn.de
 

Initiative Grundeinkommen in Freiburg


Am Donnerstag, am 14. November 2019 findet auf Einladung der Initiative Grundeinkommen Freiburg ein Treffen statt: Um 20 Uhr im Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2, Raum 5. Fragen und Anregungen unter: grundeinkommen-freiburg@web.de
 

Neue Webinare der Demografiewerkstatt Kommunen (DWK)

Praxisbeispiele zur Inspiration und Information

Das Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ zielt auf Maßnahmen und Aktivitäten zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels. Diese Serie von Webinaren will mit Praxisbeispielen, zum Teil in Verbindung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, informieren und inspirieren. Im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen gibt es die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen an die Referentinnen und Referenten zu stellen. Für die Teilnahme an den Webinaren ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung erforderlich, die Links zum Anmeldeformular finden Sie unter der jeweiligen Veranstaltungsankündigung. Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenfrei. Mehr Infos: www.demografiewerkstatt-kommunen.de

 

ABC - offene Behindertenhilfe

Freizeit für Menschen mit Beeinträchtigungen

Beim Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche (ABC) werden jährlich über 1200 behinderte Menschen durch Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote versorgt und erreicht. Die Arbeit kann dabei nur mit Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Breite angeboten werden. Ehrenamtliche unterstützen bei Kursen, im Fahrdienst, auf Freizeiten, bei Feten und Jubiläen. Die Arbeit mit behinderten Menschen macht Spaß und bringt zum Teil ganz neue Erfahrungen und Erkenntnisse für das eigene Leben. Die Einsätze werden durch Reflexionsgespräche und Fortbildungsangebite begleitet. Weitere Infos bei Svea Spiegler, Tel. 0761-7677-277
 

Fragebogen Inklusives Wohnen

Bin ich der Gemeinschaftstyp?

Das Netzwerk gemeinschaftliches Wohnen hat einen Fragebogen entwickelt, der bei der Selbsteinschätzung zum Thema Gemeinschaftliches Wohnen helfen soll. Manchmal ist es hilfreich, präzise Fragen gestellt zu bekommen. Es hilft auch, Antworten für sich schriftlich zu fixieren, weil im Niederschreiben manches klarer wird – auch wenn es niemand zu lesen bekommen wird. Diese Überlegungen sind außerdem sinnvoll, um sich über Absichten und Ziele im Gespräch austauschen zu können und um sich und andere besser kennen zu lernen. Der folgende soll als Anregung zum Nachdenken dienen und bei Gelegenheit kann man von Zeit zu Zeit einzelne Aspekte in der Gruppe zur Diskussion stellen. Zum Fragebogen bei der Ökogeno.

 

Zugabe-Preis ausgeschrieben

Teilnahme bis 30.11.2019

Für den Zugabe-Preis können Einzelpersonen und Teams ihre Unterlagen einreichen, die zuvor nominiert wurden. (Bei der Teilnahme eines Teams muss mindestens eine Unternehmensgründerin oder ein Unternehmensgründer die u.a. Kriterien des Zugabe-Preises erfüllen, dabei sein.) Ein Zugeber oder eine Zugeberin erfüllt formale Kriterien, erzielt gesellschaftlichen Mehrwert, handelt unternehmerisch und kann Wirkung vorweisen. Mehr Infos: www.koerber-stiftung.de

Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Globaler Klimastreik am 29. November 2019

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an - doch verabschiedet hat die Große Koalition ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen. Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden - mit drastischen Folgen. Wenn Du in Deiner Nachbarschaft, der Buchhandlung oder der Bäckerei ein Poster aufhängst und Flyer  für den nächsten Klimastreik am 29. Novmber verteilst, dann werden die nächsten Demos vielleicht zum Generalstreik. Du kannst Plakate und Flyer hier online bestellen oder in der Freiburger Abholstation (Buchhandlung Jos Fitz) abholen. Eine 10-Minütige Doku des letzten Klimastreiks in Freiburg lässt sich kostenlos hier ansehen.
 

Wahl des Behindertenbeirats

Multiplikator*innen dingend gesucht

Im März 2020, findet zum dritten Mal die Wahl des Behindertenbeirats der Stadt Freiburg statt. Der Freiburger Behindertenbeirat ist das städtische Selbstvertretungsgremium für Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen und Vereine. Da sich die Wahlmodalitäten leicht geändert haben und wir Sie auch als Multiplikatoren für den Wahltag selbst dringend brauchen, laden wir Sie am 28.11.2019 um 16.00 Uhr zur Infoveranstaltung „Wahl des Behindertenbeirats 2020“ in den großen Sitzungssaal des Rathauses im Stühlinger (Gebäude C - Bestandsgebäude) in der Fehrenbachallee 12 ein. Anmeldung bis zum 22.11.2019 an an ute.seidel@stadt.freiburg.de

CAP-Lebensmittelmarkt eröffnet

Pfaffenweiler bekommt einen neuen Lebensmittelpunkt

Der CAP-Markt in Pfaffenweiler (Schwabenmatten 5) wurde am 16. Oktober eröffnet. Er schließt nicht nur eine Versorgungslücke am Standort, sondern mit der Eröffnung erhalten Menschen mit Handicap (daher die Namensgebung) eine Chance auf einen langfristigen Arbeitsplatz der genau auf ihre Fähigkeiten abgestimmt ist. Neben diesem Grundgedanken der CAP-Märkte, die Verbesserung der Arbeitsplatzsituation für Menschen mit Behinderung, bieten viele CAP-Märkte echte Inklusion an: Lieferservice, barrierefreies Einkaufen, Lokalität, begleitetes Einkaufen. Wer mehr über diese gelebte Firmenphilosophie erfahren möchte, darf Montag bis Samstag zwischen 8 und 20:00 Uhr im CAP-Markt Pfaffenweiler einkaufen oder sich hier: www.cap-markt.de weiter informieren.
 

Das ist Neustarter

Inspirationen für einen Neustart

Immer mehr Menschen in unseren Breiten dürfen sich heutzutage – nach langen Berufsjahren – über eine Lebensphase mit viel Energie und großem Gestaltungsspielraum freuen. Viele sehen oder suchen jetzt die Möglichkeit, nochmals etwas ganz Anderes zu tun. Neustarter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren, zu ermutigen, zu vernetzen und einen Schritt weiterzubringen – Für mehr kleine und grosse Neustarts! Wir unterstützen während der späteren Berufslaufbahn dabei, noch einmal den Startknopf zu drücken, Talente einzusetzen und Wünsche zu verwirklichen. Lassen Sie sich von den Neustarter Geschichten inspirieren!
 

Generationen im Gespräch

Rückblick und Ausblick auf ein erfolgreiches Format

In Deutschland sind heute 22 Millionen Menschen 60 Jahre und älter, das ist mehr als jeder Vierte. Und es werden immer mehr. Bis 2050 wird ihr Anteil voraussichtlich auf 38 Prozent ansteigen. Wenn es um zukunftsweisende Entscheidungen geht, werden mehr und mehr die Älteren die Richtung bestimmen. Es besteht die Gefahr, dass die Interessen der jungen Menschen dabei auf der Strecke bleiben. Um dem entgegenzuwirken, haben sich am 18. Oktober 2019 in Freiburg 28 junge und 28 Menschen 65plus zur Auftaktveranstaltung von „Generationen im Gespräch“ getroffen. Am 26. März 2020 geht es in die 2. Runde. Dort werden zunächst die Entwicklungen der Projekte aus der ersten Runde kurz vorgestellt, dann dürfen interessierte junge und ältere Menschen sich einen Tag lang austauschen und neue Ideen entwickeln. Mehr Infos hierzu und Kontakt.
 

30 Jahre Mauerfall oder Überfall?

Sind wir ein Land?

Die Mauer als sinnlich wahrnehmbare Trennlinie zwischen den Deutschen ist nun fast 30 Jahre verschwunden, doch noch immer gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. Sind wir also heute wirklich ein Land? Oder gibt es noch eine unsichtbare Mauer? Sind wir heute gar gespaltener denn je? Und – falls dies stimmen sollte – entlang welcher Konfliktlinien verlaufen mögliche Spaltungen? Heißt das Gegensatzpaar noch immer Ost-West oder heute vielmehr Stadt-Land, jung-alt, arm-reich, progressiv-konservativ, zugewandert-eingeboren, oder Christentum-Islam? Welche Chancen liegen in der Zersplitterund eines Nationalstaates möglicherweise? Mit diesen Fragen befasst sich die Anstalt im ZDF in ihrer aktuellen Folge und Bundszentrale für Politische Bildung eine Debatte dokumentiert.

 

altenpflege-hilfe.net

Gute Information für pflegende Angehörige

Marco Döhring hat eine www.altenpflehe-hilfe.net ins Leben gerufen, damit pflegende Angehörige und Menschen, die sich mit dem Thema Pflege auseinandersetzen wollen/ müssen über alle Möglichkeiten gut informiert sind. Da er sich selber seit vielen Jahren um die administrativen Aufgaben der privaten Betreuung kümmere und mit vielen Angehörigen in Kontakt komme, werde ich immer wieder um Rat gebeten. Besonders Behördengänge, Antragstellungen und spezielle Vorgehensweisen sind oftmals Hindernisse. Bei diesen Problemen möchte ich helfen und daraus auch selber lernen. Denn der Behörden-Dschungel kann manchmal unerbittlich sein. Er erklärt und beschreibt verschiedene Themen und Themengebiete auf seiner Seite. Dazu gehören:

  1. Pflegegrade
  2. Anträge für Leistungen aus der Pflegeversicherung
  3. Landespflegegeld
  4. Medikamentenpläne
  5. Höherstufungen von Leistungen
  6. Pflegetagebuch führen
  7. Patientenverfügungen
  8. Pflegehilfsmittel
  9. Private Pflegekräfte
  10. Und noch vielen mehr.....
 

Was ich im Herzen trage...

Lebensberatung für ältere Menschen und ihre Angehörigen

Im Gespräch ergeben sich oft neue Sichtweisen und Lösungswege. In kleinen Schritten kann die Balance zwischen "Aktiv-Sein" und Anerkennung eigener Grenzen neu ausgelotet werden. Für die Klärung mancher Themen ist ein gemeinsames Gespräch mit Ihren Angehörigen sinnvoll, auch das bieten wir gerne an. Mehr Infos: www.beratungstelle-freiburg.de Telefon: 0761/3890890

 

„Altwerden ist keine Krankheit und sich Hilfe von außen zu holen, ist keine Schande…“

Nachlese: DNA-Netzwerkgespräch „Krisen und Konflikte bewältigen“

Im DNA-Netzwerkgespräch „Krisen und Konflikte bewältigen“ am 23. Oktober kamen vier Expert*innen für Krisenbewältigung zu Wort. Sie stellten ihre Angebote in jeweils zehn Minuten vor und antworteten auf Fragen der Teilnehmer*innen.

  • Elfie Eitenbenz: Coaching, Seniorenberatung Praxis für Mediation & Familienberatung, Hildastraße 55, Telefon: 07 61/ 7 03 23 27
  • Darcy Ohlsen, Heilpraktikerin für Psychoterapie Praxis für Leben in Begleitung, Günterstalstraße 31, Telefon: 07 61/42 99 90 48, www.darcy-ohlsen.de
  • Johannes Braun, Referent für intergenerationelle Arbeit, Erzbischöfliches Seelsorgeamt, Okenstraße 15, Telefon: 07 61/5 14 42 10,  johannes.braun@seelsorgeamt-freiburg.de
  • Peter Raab Ex-Verlagslektor bei Herder im Bereich Psychologie und Lebenshilfe bietet seine Hilfe als Meditations- und Kontemplationslehrer an. Nächstes Seminare im Benediktushof (Holzkirchen) und im Waldhof Freiburg
Mehr Infos auf www.dieneuenalten.org
 

Wohnen für Hilfe nicht nur für Studierende

sondern auch für Azubis, Berufsanfänger*innen und ältere Alleinstehende

Unter dem Namen „Wohnen für Hilfe“ vermittelt das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) generationenübergreifende Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Seniorinnen, Senioren oder Familien. Auf Beschluss des Gemeinderates finanziert künftig die Stadt Freiburg eine neue Stelle zur Vermittlung von Wohnpartnerschaften. Damit können nun auch Nicht-Studierende an „Wohnen für Hilfe“ teilnehmen. Ab sofort haben auch Azubis, Berufsanfänger/innen und ältere alleinstehende Menschen Zugang zu Wohnpartnerschaften mit Seniorinnen und Senioren. Mehr Infos: www.swfr.de/wohnen/wohnen-fuer-hilfe
 

 

Dossier: Bedingungsloses Grundeinkommen

Im Mai 2019 hat Götz Werner eine Großspende an die Freiburger Uni getätigt, stellvertretend an den Ökonomen Neumärker, wie die Uni verlauten lässt. Im Oktober wurde damit ein Forschungszentrum zum Bedingungslosen Grundeinkommen errichtet, das interdisziplinär und zivilgesellschaftlich ausgerichtet ist.

 

Freiburger Diskurse und Grundeinkommen

Der Verein Freiburger Diskurse wurde Mitte 2018 von Freiburgern mit dem Ziel gegründet, eine fundierte Meinungsbildung zu ökonomischen Fragen zu ermöglichen. Dabei wollen wir scheinbar Selbstverständliches in Frage stellen und lieb gewonnene Glaubenssätze überprüfen. Der noch junge Verein hatte im Oktober eine gut besuchte Veranstaltung mit Vortrag und Vertiefungsseminar zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen: Rettungsanker oder Sargnagel des Sozialsystems? Eine Nachlese zur Veranstaltung findet sich hier.

 

Die zeitliche Dimension der Muße

Unmittelbar mit dem Grundeinkommen hängt die Muße zusammen. Allerings scheint unsere Gegenwart in besonderem Maß von Phänomenen wie Beschleunigung und Zeitverdichtung geprägt zu sein. Im Ge­genzug wird der Ruf nach Freiräumen der Muße lauter. Muße verweist auf eine Zeit­struktur, die einem rigiden Effizienz denken ebenso entgegensteht wie einer unmittel­baren Verwertungslogik. Die Vortragsreihe widmet sich diesen gesell­schaftlich relevanten Fragen und beleuch­tet die zeitliche Dimension der Muße aus der Perspektive unterschiedlicher Fächer: der Philosophie und Soziologie ebenso wie der Psychologie, der Anglistik sowie der Islamwissenschaft. Mehr Infos und das komplette Programm hier.
 

Netzwerk Grundeinkommen

Das Netzwerk Grundeinkommen ist ein Zusammenschluss von Menschen und Organisationen, die für das Bedingungslose Grundeinkommen eintreten. Die Mitglieder engagieren sich gesellschaftlich und politisch für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Dienstleistungen für die Grundeinkommens-Bewegung sowie wissenschaftliche Diskussionen und politisches Handeln. Das Netzwerk ist Teil der bundesweiten und der internationalen Grundeinkommensbewegung. Mehr Infos: www.grundeinkommen.de

 

Basic Income European Network (BIEN)

wurde bereits 1986 gegründet mit dem Ziel, Individuen und Gruppen, die Interesse am Bedingungslosen Grundeinkommen haben zu vernetzen. Mitglieder von BIEN sind Akademiker, Studierende und Sozialpraktiker ebenso wie Menschen die aktiv für politische, soziale und religiöse Organisationen engagieren. Sie kommen aus verschiedenen Disziplinien und politischen Hintergründen sowie aus verschiedenen Generationen und Staaten. Das Ziel von BIEN ist Bildungsarbeit für die größere Öffentlichkeit zu leisten. Über alternative Argumente, Vorschläge und Probleme des bedingungslosen Grundeinkommen als Idee, Institution und staatliche Maßnahme. Mehr Infos: https://basicincome.org


Care-Revolution durch Grundeinkommen?!

Als besonderes DNA-Thema möchte ich diesen Artikel von Ronald Blaschke empfehlen. Er zeichnet darin die Debatte über den Zusammenhang von Grundeinkommen und Care-Arbeit in deutschsprachigen Ländern seit ca. 35 Jahren nach. Sie war und ist eingebettet in die Diskussion über einen weiten Arbeitsbegriff, eine andere Ökonomie und die grundsätzliche Kritik des Primats der Erwerbs-und Lohnarbeit. Je nach Positionierung zu diesen Themen wird in der feministischen Debatte auch eine unterschiedliche Haltung zum Grundeinkommen eingenommen. Zum Artikel hier.
 

 

 

DNA-Meinungsumfrage

DNA überlegen schon länger ob, und wenn ja, in welcher Form wir den Rundbrief mit einem Crowdfunding (Schwarm- oder Gruppenfinanzierung) unterstützen lassen können. Dazu möchten wir gerne Ihre Meinung erfahren und bitten Sie um eine kleine Antwort bitten
   
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Für komplexere Fragen oder Antworten sprechen Sie Nils Adolph bitte persönlich an.

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