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Liebe Leser und Leserinnen,

Für mich gibt es mindestens drei Heimaten.

1. Heimat
Hier und heute soll Heimat für mich eine gelungene Entscheidung sein. Bis zum Ende meines eigenen Lebens kann ich mich richtig oder falsch entscheiden, für oder gegen eine Heimat. Trotz meiner Entscheidungsgewalt muss ich jedoch ebenfalls berücksichtigen, dass auch Sachverhalte die ich nicht entscheiden konnte (zum Beispiel unbewusste, passive, vorgeburtliche etc.) relevante Entscheidung bezüglich meiner Heimat sind. Diesen Gedanken illustriere ich gerne etwas krasser - mit der Flucht meines Opas aus seinem schlesischen Geburtsort.

2. Heimat
Dass auch mein Opa sein Geburtsland nicht automatisch als »Heimat« empfinden musste (obwohl er es, glaube ich, tat), wird anhand Heinrich Heines Gedicht Die schlesischen Weber deutlich. Dort heißt es:

„Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande.“

Opas Entscheidung vor dem Krieg, seine Gebrochenheit nach dem Krieg (er lebte in einer Heimat, in der er eigentlich nicht leben wollte, und träumte von einer Heimat, die es so nicht mehr gab) spielen ebenfalls in das hinein, was ich »Heimat« nenne. Ich kannte ihn und kenne das - beispielsweise fahre ich Auto, obgleich ich weder Vergasen noch Explosionsmotoren oder Kollateralschäden mag.

3. Heimat
»Heimat« ist für mich - ziemlich unabhängig von politisch-juristischen Definitionen oder Abstammungsprinzipien - ein subjektives Empfinden. Bei Wikipedia versucht man gewieft mein Empfinden in kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und zeiträumlichen Dimensionen zu fassen. Gleichgültig, wie genau: Ich freue mich Heimat bei „Die Neuen Alten“ und der inklusiven Sozial- und Seniorengenossenschaft SAG ES! zu empfinden und beim Gedanken an die Utopie dahinter: das Gegenüber als liebenden Menschen sehen dürfen.

Weitere Gedanken zum Dossierthema „Heimat“ werden im Laufe des Monats Februar auf dem DNA-Blog erscheinen. Hier und auf der brandneuen DNA-Facebook-Seite laden wir Sie ganz herzlich ein zum Ergänzen, Kommentieren, Kritisieren, Verbessern und Loben.

Eingeladen sind Sie zum Gesprächscafé am Sonntag, 10. Februar um 16 Uhr (Arne-Torgesen-Str. 5, Gutleutmatten-Ost). Dort wird über "Heimat" gesprochen. Als Einstieg wählen wir erinnerungsträchtige Lieder der Teilnehmenden die sie an das Thema Heimat – insbesondere auch in Hinblick auf das Alter - erinnern. Bitte schicken Sie uns bis zum 8. Februar entsprechende Titelvorschläge an: nils@dieneuenalten.org

Viele herzliche Grüße und heimatliche Gefühle bei der Lektüre des Rundbriefs 2/2019!


Nils Adolph
 

Veranstaltungen

 
• Frag Anne zu digitalen Themen 5. Feb. 18:00Uhr
• Café für ALLE: "Älter werden" 6. Feb. 16:00Uhr
• Veranstaltungsreihe: 15 Jahre Labyrinth 8. Feb 19:30Uhr
• Gesprächscafé zum Thema: Heimat 10. Feb. 16:00Uhr
• Treffen mit der Sozial- und Seniorengenossenschaft 20. Feb. 19:00Uhr
• Gemeinsame Basis der Stadtentwicklung finden 20. Feb. 19:00Uhr
• Infoabend zum Spiel: Enkeltauglich leben 21. Feb. 18:00Uhr
• Neuer Demenz-Kalender des Seniorenbüros  
• Neues Programm des ABC  
Mehr Veranstaltungen im Kalender  
   

Engagements

 
• Weichenstellung für die SAGES eG  
• Letzte Hilfe Kurse  
• Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung  
• 15 Jahre Labyrinth und immer noch Engagierte gesucht  
• Frauen mit wenig Geld und vielen Ressourcen  
• Freiburg Generationen : Stark  
• Veranstaltungen barrierefrei planen  


Infos und Trends

 
• Aktuelle Pflegestatistik  
• DNA-Rundbrief  
Nachbarschaftshilfe in Wehr boomt  
• Doku über den Trubel im Altenheim  


Hilfen

 
• Angehörige Pflegen  
• Selbsthilfeförderung  
• Informationsplattform zu Hospitz und Palliativversorgung  
• Gemeinschaftlich wohnen im Quartier  


Dossier: Heimat

 
• Heimat Adelheid 4  

Die Neuen Alten: Veranstaltungen

Von der DNA-Redaktion empfohlene Veranstaltungen

Täglich aktuell finden sich alle Veranstaltungen für ältere Menschen in Freiburg im Kalender auf der DNA-Plattform. Im Rundbrief gibt es aus Platzgründen eine Auswahl.
 

Frag Anne - Basics zu digitalen Themen

Pünktlich zum Safer Internet Day am Dienstag, 5. Februar, bietet Kommunikation und Medien e.V. , zwischen 18:00 und 19:30 Uhr kostenlos einen Kurs aus der Veranstaltungsreihe: „Frag Moritz – Basics zu digitalen Themen“ Diesmal wird Anne Matteit zu Fragen und Gesprächen über Google und Co – Suchmaschinen bereitstehen. Wie finde ich, was ich wirklich suche? Wie bekomme ich regelmäßig Neuigkeiten, über Themen, die mich interessieren? Wie finde ich raus, wonach andere suchen? Welche Alternativen zu Google gibt es? Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung geht am besten per Mail an: info@kommunikation-und-medien.de
 

Älter werden im Vauban

Das „Café für ALLE“ ist ein wöchentlicher Treffpunkt – immer mittwochs, gleich gegenüber vom Vauban-Bauernmarkt in der OASE (Vaubanallee 11). Zum Erholen, Tee/Kaffee genießen, Reden und Kontakte knüpfen… inklusiv, integrativ und häufig in Verbindung mit besonderen Angeboten. Am Mittwoch, 6. Februar stellt sich um 16 Uhr die Initiative DNA (Die Neuen Alten) vor. Um 17 Uhr hält Michael Discher einen Kurzvortrag zum Thema „Pflege: Eingradung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen)“. Eintritt frei. Veranstalter: Quartiersarbeit Vauban. Jeder und jede ist herzlich Willkommen!
 

Gesprächscafé zum Thema: Heimat

Einladung zum DNA-Gesprächscafé mit dem Thema HEIMAT am Sonntag, 10. Februar um 16 Uhr: Heimat - von den einen verehrt, überhöht, missbraucht oder eifersüchtig vor Fremdem geschützt, von den anderen verachtet, ungeliebt, lästig und als Einschränkung empfunden. Welche Rolle spielt Heimat für die hier Geborenen, für die Zugezogenen, für Migranten? Wie verändert sich das Empfinden von Heimat im Laufe der Lebensjahrzehnte? Ist Heimat der Grund und Boden, auf dem man geboren wird oder kann Heimat auch im Kopf, im Herz, in der Hand, in der Seele oder im Ritual jeweils aktualisiert werden?

Ausgehend von erinnerungsträchtigen Liedern bzw. Musikstücken werden wir im Gesprächscafé am 10. Februar im Familienzentrum der "Kita Grünschnabel" (Arne-Torgersen-Straße 5, Gutleutmatten-Ost) das Thema "Heimat" insbesondere in Hinsicht auf die Erfahrungen mit dem eigenen Alter thematisiert. Vorschläge für Titel bitte bis 8. Februar an: nils@dieneuenalten.org

P.S.: Eine kleine Bilanz des DNA-Netzwerkgesprächs das am 29 Januar zum Thema "Digitale Transformation" stattfand, gibt es ebenfalls hier im DNA-Blog. Im DNA-Wiki sind Materialien und weitere Initiativen gesammelt. Über weitere Anregungen zu dieser Sammlung mit dem Thema "Digitale Transformation" sind wir jederzeit dankbar.

Wohn- und Lebenshilfe für Menschen mit Demenz

Zum Auftakt der vierteiligen Veranstaltungsreihe veranstaltet der Verein LABYRINTH am 8. Februar um 19:30 Uhr im Kommunalen Kino Freiburg (Urachstraße 40) einen Filmabend mit Publikumsgespräch „Vergiss mein nicht“. Im Anschluss an den Dokumentarfilm von David Sieveking berichten Vertreter von Hirschen-WG und Labyrinth bei einem kleinen Sektempfang in der Galerie des Alten Wiehrebahnhofs vom Leben in ihrer WG für Menschen mit Demenz. Eintritt: 7,- €, ermäßigt: 5,- €; Kartenreservierung:
online unter www.koki-freiburg.de, telefonisch unter 0761-45980022

Offenes Treffen mit der Seniorengenossenschaft

Am Mittwoch, 20. Februar treffen sich um 19 Uhr im Gemeinschaftsraum des Hausprojektes schwereLos (Arne-Torgersen-Str. 7, Gutleutmatten-Ost) Vorstände, Mitglieder und Aufsichtsräte der SAGES eG mit Interessierten. Bei diesem Treffen soll dargestellt werden, was die SAG ES! stark macht und wie sie wachsen will. Neben dem informativen Teil geht es dem Vorstand auch ums weiterdenken und vernetzen. Bringen Sie ihre Anregungen mit. Anmeldung bis 18.2.2019 am besten per e-Mail an: info@nilsadolph.de

Gesucht: eine gemeinsame Basis für Stadtentwicklung

Am Mittwoch, 20. Februar möchte das Haus des Engagements (HdE) in Zusammenarbeit mit der Allianz für Werteorientiere Demokratie (AllWeDo) die Diskussion um Dietenbach vom Dilemma "Dafür oder Dagegen?" lösen . Dazu gibt es ein Experiment anhand eines hierfür entwickelten Instruments, der Online-Plattform "Common Ground for Action". Die Veranstaltung findet zwischen 19:00 und 21:30 Uhr im Hörsaal 1098 (Erdgeschoss im KG 1), Universität Freiburg statt. Niklas Mischkowski (HdE-Team) wird moderieren, Amy Lee, die Ansprechpartnerin an der Ohio State University, begleitet die Veranstaltung. Gesucht werden derzeit noch 11 Teilnehmer*innen und Publikum, die live und vor Ort mitmachen wollen! HdE und AllWeDo freuen sich auf euch - ob als Teilnehmer oder im Publikum! Mehr Infos bei: niklas@haus-des-engagements.de

Enkeltauglich leben

Die meisten Menschen spüren deutlich, dass sich an unserer Lebensweise etwas ändern muss, damit unsere Welt „enkeltauglich“ wird, also auch für zukünftige Generationen ein erfülltes, lebenswertes Leben auf der Erde möglich ist. Nur wie geht das? Und wo fang ich am besten an?
 
Beim Spiel „Enkeltauglich Leben“…

  • treffen sich 5 bis 10 Menschen für ein halbes Jahr jeweils 1 Mal im Monat für einen Abend.

  • Gemeinsam entwickeln sie Ideen, wie sie das eigene Leben und Umfeld sozial gerecht und solidarisch, ökologisch nachhaltig, partizipativ und würdevoll mit- und umgestalten können.

  • Dann wetten sie miteinander, wie gut ihnen das bis zum nächsten Mal gelingen wird.

Es steht also nicht der erhobene Zeigefinger, sondern die Freude am Spiel und die gegenseitige Motivation (durch die alle nur gewinnen können), im Vordergrund.

  • Du hast Lust, dieses Spiel zu spielen und dir eine Portion Motivation für deine eigene Lebens-Wandlung abzuholen?

  • Und Du hast auch Lust und Zeit, später andere Gruppen durch dieses Spiel als Spieleleiter*in zu begleiten?

Dann bist du bei uns richtig! Komm zum Infoabend am Donnerstag, 21. Februar, 18 - 20 Uhr, Okenstr. 15 (Seelsorgeamt Freiburg).

Seelische Gesundheit im Alter

Der neue Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ liegt jetzt vor. Ab sofort ist er im Seniorenbüro und unter www.freiburg.de/senioren erhältlich. Er umfasst über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten. Zum Teil sind sie kostenfrei.

Vom Computerkurs bis zur Flugreise

Beim Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche (ABC) in Freiburg ist das Jahr 2019 mit dem neuen Programmheft eingeläutet worden. Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und SeniorInnen mit und ohne geistige bzw. Mehrfachbehinderung gibt es vielfältige Freizeit-, Kurs- und Reiseangebote. Viele weitere Angebote, Beratung und Informationen sowie Einzelbegleitungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und SeniorInnen finden in den Räumen des ABC in der Maienstraße 2 (Wiehre) statt. Das Programmheft kann im Internet unter www.abcfreiburg.de eingesehen werden oder unter Tel.: 0761/7677277 sowie per E-Mail: abc@diakonie-freiburg.de  kostenfrei bestellt werden.

 

 

Weichen für die SAGES eG gestellt

Personalia, Satzungsänderung und offenes Treffen

Neue geschäftsführende Vorstände der SAGES eG sind Dr. Burghard Flieger und Dr. Nils Adolph. Die neuen Vorstände wollen die SAGES zu einer gemeinnützigen und inklusiven Sozial- und Seniorengenossenschaft mit vier Geschäftsbereichen weiterentwickeln wollen. Momentan laufen Kooperationsgespräche mit Nachbarschaftshilfen, Recherchen zu passender Software und Finanzierungsanträgen.
In der Regel wird jeweils am 3. Mittwoch eines jeden Monats um 19 Uhr ein öffentliches SAG ES!-Treffen im Gemeinschaftsraum des Hausprojektes „schwereLos“ (Arne-Torgersen-Str. 7, Gutleutmatten-Ost) stattfinden. Sowohl Genossenschaftsmitglieder als auch Interessierte werden am Mittwoch, 20. Februar darüber sprechen, was die SAGES stark macht und wie sie wachsen will. Darüber hinaus geht es auch ums Weiterdenken und Vernetzen. Mehr lesen: hier.

 

Letzte Hilfe Kurse

Was am Ende des Lebens für Nahestehende zu tun ist

Der Verein Interdisziplinäres Palliativzentrum e.V. veranstaltet Letzte-Hilfe-Kurse. In diesen Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die Menschen, die ihnen nahestehen, am Ende des Lebens tun können. Vermittelt werden Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe, die in dieser Situation anzuwenden sind. Es ist durchaus möglich, Sterbebegleitung in der Familie und Nachbarschaft und zu leisten. Der Verein möchte Grundwissen an die Hand geben und die Teilnehmenden ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Bei generellem Interesse bitte Mail an: letztehilfe@palliativzentrum-suedbaden.de


Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung

in der Kommunalpolitik

Das Netzwerk Inklusion Region Freiburg e.V. hat den Zuschlag für das Projekt „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung in der Kommunalpolitik“ erhalten. Der barrierefreie Zugang zu Informationen über Wahlen und die jeweils unterschiedlichen Politikangebote stehen hierbei im Mittelpunkt. Auch sollen Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort auf die Forderungen und Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht werden. Außerdem soll es darum gehen, Menschen mit Behinderungen für Kommunalpolitik zu interessieren und sensibilisieren. Zur Begleitung des Projektes wird im Netzwerk Inklusion Region Freiburg e.V. die „AG Inklusive Kommunalpolitik“ eingerichtet. Alle können in der Arbeitsgruppe mitmachen. Mehr Infos: hier.

15 Jahre LABYRINTH

Wohn- und Lebenshilfe für Menschen mit Demenz e.V., Freiburg

Am Anfang stand eine Selbsthilfe-Initiative von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden. Sie hatten erlebt, wie an Demenz erkrankte Menschen in Pflegeheimen wegen des Mangels an qualifizierten Pflegekräften oft nicht adäquat versorgt und begleitet werden konnten. Die Idee, Menschen mit Demenz in einer WG gemeinsam zu betreuen, wurde damals in Berlin bereits realisiert. Davon ließen sich die Freiburger Initiatoren inspirieren, gründeten zunächst den Verein Labyrinth und dann die erste WG dieser Art in der Region Freiburg. Im März 2004 startete diese Lebensgemeinschaft im umgebauten früheren „Gasthaus zum Hirschen“ und gab sich den Namen „Hirschen-WG“. Das war Pionierarbeit. Der Unterschied zu anderen WGs: Vereinsvorstand und Angehörige verwalten die WG ehrenamtlich, ganz in Eigenregie. Weitere ehrenamtliche Unterstützer(innen) sind willkommen! (siehe auch oben bei Veranstaltungen: Auftakt der Veranstaltungsreihe: 15 Jahre LABYRINTH)

Frauen mit wenig Geld

aber vielen Ressourcen gesucht!

Eingeladen sind Frauen +/- 60 Jahre, die Lust haben auf neue Kontakte und die aktiv eine Gruppe mit aufbauen wollen. Es geht um den Austausch untereinander, sich gegenseitig Mut zu machen, aus der Gemeinsamkeit Kraft zu schöpfen und um gemeinsame Aktivitäten. Kontakt über das Selbsthilfebüro: Bernarda Deufel,Tel.: 0761/21687-35, E-Mail: selbsthilfe@paritaet-freiburg.de

 

Freiburg Generationen: Stark

Starke Nachbarschaft - gemeinsam stark im Quartier

Mit dieser Webseite will eine Projektgruppe des Freiburger Bündnis für Familie zu einem gemeinschaftlichen Miteinander aller Generationen und Kulturen in der Nachbarschaft ermutigen und inspirieren. Auf der Webseite sind Gründe gesammelt warum es sich lohnt, sich für alle Generationen im Quartier zu engagieren. Außerdem kann beim Potenziale-Check ganz praktisch herausgefunden werden, was Ihr Beitrag für ein generationenübergreifendes Miteinander sein kann, was Sie hierfür bereits tun und wo für Sie Entwicklungspotential liegt.

 

Veranstaltungen barriererfrei planen und durchführen

kostenlose Anleitung zum download

Um dem Anspruch von Inklusion gerecht zu werden, gilt es für die Organisation von Veranstaltungen einiges zu bedenken – ganz gleich ob es sich um einen Elternabend, eine Tagung oder einen größeren Kongress handelt. Um jeden bei der Umsetzung von Barrierefreiheit im Rahmen von Veranstaltungen zu unterstützen, hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg seine Broschüre „Der Barriere-Checker Veranstaltungen barrierefrei planen“ neu aufgelegt. Zum Download der Broschüre geht es hier oder hier.

Aktuelle Pflegestatistik des statistischen Bundesamtes

und im Rahmen der Pflegeversicherung

Diese elektronische Publikation des Statistischen Bundesamtes zeigt Ergebnisse der Pflegestatistik 2017. Durch die Statistik werden Informationen über die Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung gewonnen. Die Statistik wird seit 1999 alle zwei Jahre durchgeführt.
Der erste Bericht beinhaltet die Deutschlandergebnisse zu den Pflegebedürftigen sowie über die ambulanten Pflegedienste und die Pflegeheime einschließlich des Personals. Im zweiten bis vierten Bericht werden Länderergebnisse über die Pflegebedürftigen und die Pflegeeinrichtungen dargestellt. Zum Download hier.

Rundbrief

Jetzt beginnt der Rest von meinem Leben

Monat für Monat erstellen Die Neuen Alten jeweils am Monatsende einen Rundbrief zu Themen des gelingenden Alterns. Die Zahl derjenigen, die diesen Rundbrief mittlerweile erhalten, ist auf 624 Adressen angewachsen. Der Rundbrief erscheint zwölf Mal im Jahr jeweils am Monatsanfang. Falls Sie Veranstaltungshinweise hier veröffentlichen wollen, dürfen Sie uns diese gerne zusenden an: nils@dieneuenalten.org. Gerne dürfen Sie sich auch darüber hinaus in die Erstellung und Weiterentwicklung des Rundbriefs einbringen.

Mit und für Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfe im Wehr boomt

Der gemeinnützige Verein „Miteinander – Füreinander e.V.“ vermittelt seit Dezember 2016 praktische Alltagsunterstützung zu einem sozial verträglichen Beitrag. Die Nachbarschaftshilfe in Wehr stößt auf gute Resonanz. „Die Nachfrage ist riesig“, so Einsatzleiterin Silke März-Mathieu. 37 Helfer im Alter von 30 bis 70 Jahren sind unterwegs. Mehr lesen beim: Südkurier.

 

Eindrucksvolle Doku über den Trubel im Altenheim

Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren

30 eindrucksvolle Minuten bietet die Sendung mit dem Titel "Trubel im Altenheim - Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren“. Die Sendung von Utta Seidenspinner und Christian Bock wurde im Format "plan b" im ZDF gesendet und kann online hier nachgesehen werden. . Es geht um die Begegnung von Kindern und Hochbetagten in Waldkirch und Wien.

Angehörige Pflegen

Kostenlose Zeitschrift und online Magazin des Bibliomed Verlag

Pflegende Angehörige, Freunde und Nachbarn erhalten viermal jährlich kostenlos wichtige Informationen in einer Zeitschrift namens "Angehörige pflegen". Sie ist in Deutschland in jeder Geschäftsstelle der BARMER GEK erhältlich es gibt jedoch auch eine interessante und nützliche online-Ausgabe hier.

 

Selbsthilfeförderung

Selbsthilfegruppen können nach §20h Sozialgesetzbuch V eine Förderung erhalten. Antragsformular, Verwendungsnachweis und Merkblatt finden Sie auf dieser Internetseite: www.gkv-selbsthilfefoerderung-bw.de. Antragsfrist ist der 31. März. Das Selbsthilfebüro bietet seine Unterstützung beim Ausfüllen sowie bei allen weiteren Anliegen an. Kontakt: Selbsthilfebüro Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald, Bernarda Deufel Tel. 0761/2168735 E-Mail: selbsthilfe@paritaet-freiburg.de

 

Neue Informationsplattform zu Hospitz und Palliativversorgung

Wo finde ich Hilfe, wenn ein Angehöriger sterbenskrank ist? Gibt es Hospize in meiner Nähe oder spezielle Pflegeteams, an die ich mich in dieser schwierigen Lebensphase wenden kann? Solche und ähnliche Fragen beantwortet ein neues Informationsportal für Bürgerinnen und Bürger, das zum Jahreswechsel hier online gegangen ist. 
 

Gemeinschaftlich wohnen im Quartier

selbstbestimmt leben

Das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat eine Aufsatzsammlung namhafter Autor*innen mit dem Titel: "Gemeinschaftliches Wohnen plus" herausgebracht. Darin werden gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften unter der Hinsicht diskutiert, dass sich Menschen in ihren Quartieren gut aufgehoben fühlen können, indem sie die soziale Aufmerksamkeit verlässlicher Nachbarschaften mit neuen Angeboten der Fürsorge und Teilhabe verbinden. Hier stehen die Aufsätze stehen zum Download bereit.

Heimat Adelheid 4

 „Heimat ist der Ort, an dem man gebraucht wird; an dem man akzeptiert wird –
mit all seinen Schwächen, Illusionen und Hoffnungen."
(Ali Samadi Ahadi)
 

Eigentlich bin ich ständig im Urlaub, lebe permanent in einer Ferienwohnung. So apostrophieren viele Besucher*innen meine Wohnsituation. Was meinen sie damit? „Hier ist alles so anders als bei mir daheim“, sagen sie. „Wie denn?“, frage ich. „So offen, sagen sie, so unkompliziert und frei.“ Exakt. Genauso fühle ich mich hier: offen, unkompliziert und frei – und darüber hinaus gesehen, geborgen, sicher. Und bürgerschaftliche engagiert wie viele hier.

Mag sein, dass ich bei geöffnetem Fenster an meinem Schreibtisch sitze und jemand auf dem Laubengang vorbeikommt. Kleine und große Leute, manche beladen mit Einkäufen, andere auf dem Weg zur Arbeit, zum nahegelegenen See oder „einfach so“. Sie grüßen oder nicht, halten ein Schwätzchen oder nicht. Ich sitze da – im Schlafanzug oder alltagstauglich – und freue mich, dass ich allein und in Gemeinschaft SEIN kann.

Im Treppenhaus begegnen mir Menschen, die ich mag. Ich gieße die Blumen der Nachbarn, sie geben meinen Pflanzen Wasser. Im Sommer frühstücken wir sonntags miteinander am großen Tisch im gemeinsamen Garten. Manchmal grillen wir zusammen, feiern Feste in einem der Gemeinschaftsräume oder auf dem Platz.

Und Klein-Felix ruft in all seiner morgendlichen Begeisterung durch den Laubengang: „Hallo Sigrid, was machst du heute?“ Lebendig, leise, laut und nie langweilig. Wie das Leben. Seit fast 10 Jahren lebe ich hier, in der Hausgemeinschaft Adelheid4 im Rieselfeld. Und erstmals in meinem Leben kann ich mit dem Begriff „Heimat“ etwas anfangen. Adelheid4 = Heimat.

Sigrid Hofmaier
 

P.S.: Kommentierbar ist Sigrids Text im DNA-Blog.

 

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