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Newsletter im Browser anzeigen | Ausgabe 4 – Mai 2019
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Hotel oder Ferienwohnung?

44.9 Prozent aller Logiernächte in den Hotels gehen auf das Konto von inländischen Gästen. Die Beliebtheit von Hotelübernachtungen bleibt damit hierzulande hoch. Aber viele Personen könnten sich im derzeitigen Tiefzinsumfeld auch fragen, ob es nicht günstiger ist, eine eigene Ferienwohnung zu kaufen und zu nutzen, als ein Hotel zu buchen.

Ein Vergleich der Hotelzimmerpreise mit den regionalen Marktpreisen für Eigentumswohnungen zeigt, dass eine Ferienwohnung zwischen 8 und gut 20 Wochen im Jahr genutzt werden muss, damit sie sich gegenüber dem Hotel ausbezahlt. Die Länge der erforderlichen Nutzungsdauer ist unter anderem abhängig von der Region, der Wohnungsgrösse sowie den angenommenen Haltungskosten. Weiteren Einfluss hat aber auch, ob die Ferienwohnung in der nicht genutzten Zeit vermietet wird und welche Wertsteigerungen der lokale Immobilienmarkt während der Nutzungsphase verzeichnet. So wird der Aufenthalt in einer Zweitwohnung bei möglichen Mieteinnahmen und durch Wertsteigerungsgewinne schneller lukrativ als jener im Hotel.

Den gesamten Artikel lesen Sie auf unserem Blog.

Eine umfassende Analyse des Schweizer Hotelmarkts finden Sie im aktuellen «Immo-Monitoring» (Frühlingsausgabe). Unter anderem zeigt die Studie anhand eines neuen hedonischen Mietpreismodells für Hotelzimmer die Wichtigkeit einzelner Faktoren bei der Preisgestaltung auf.


Vielfältige Förderung des bezahlbaren Wohnens

Rund 170'000 Wohnungen gehören gemeinnützigen Bauträgern, wobei es deutliche regionale Unterschiede gibt (siehe Abbildung). In den Städten beträgt der Anteil rund 10 Prozent. Diesen Anteil fordert die nationale Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» für die schweizweite Neubautätigkeit.

Nicht nur auf Ebene Bund, sondern auch in den Kantonen und Gemeinden gibt es viele Vorstösse zur Förderung des bezahlbaren Wohnens. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt strebt im neuen Richtplan einen Anteil von mindestens einem Drittel preisgünstigen Wohnraum bei der Entwicklung neuer Wohngebiete an. Vermehrt versuchen Gemeindebehörden in Sonderplanungsverfahren mehr gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen – wobei der Deal oft lautet: Wenn die Eigentümer einen bestimmten Anteil an preisgünstigem Wohnraum garantieren, dann profitieren sie von einer Aufzonung und reduzierter Mehrwertabgabe oder einem reduzierten Baurechtszins. Dieser Verzicht auf einen Teil der Mehrwertabgabe kann sozusagen als finanzielle Investition in bezahlbares Wohnen angesehen werden.

Zum Blogbeitrag geht's hier.


Der britische Immobilienmarkt im Lichte des Brexit

Die ungebrochen rege Nachfrage nach Immobilienanlagen hat im letzten Jahr dazu beigetragen, dass hierzulande die Anfangsrenditen für Renditeliegenschaften nochmals gesunken sind. Viele Schweizer Investoren suchen deshalb auch im Ausland nach Anlageobjekten – vor allem in London. Angesichts der Wirren um den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union vermag dies zu überraschen. Aber Fakt ist, dass die Anleger während der vergangenen drei Jahre in keiner anderen Stadt ein höheres grenzüberschreitendes Transaktionsvolumen generiert haben.

Mit ihrem Interesse stehen die Schweizer Anleger nicht alleine da. Der Anteil an ausländischen Investoren im Londoner Büromarkt hat seit dem Brexit-Entscheid deutlich zugenommen, profitierten diese doch zumeist von einem grosszügigen Abschlag, der ihnen das günstige Pfund bescherte. Diese Akteure dürften ausserdem vor allem die Liquidität des britischen Immobilienmarktes und die hohe Marktransparenz schätzen. Während sich so der Markt für Büroimmobilien seit dem Referendum erstaunlich gut hält, hat hingegen der Wohnungsmarkt in den letzten Jahren stark an Attraktivität verloren.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Frühlings-Ausgabe des Immo-Monitoring 2019 oder in unserem Artikel «Der britische Immobilienmarkt im Lichte des Brexit» (PDF in Englisch, kostenlos).
 

Immobilienmarkt Schweiz

Immobilienmarkt Schweiz 2019 I 2 - Der neue kompakte Bericht über alle Schweizer Immobiliensegmente ist erschienen. Der Report erscheint seit 2008 vierteljährlich und ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Immo-Bildung

Nächste Termine: 

Wüest-Partner-Fachkurs:
16.05.19 | Bezahlbares Wohnen: Ein Faktencheck

Stadt aus Holz:
29.05.19 | Räume vom Fliessband

Wüest-Partner-Fachkurs:
05.06.19 | Bauherrenkompetenzen: Eine Weiterbildung für Immobilieneigentümer und Bauherren

Wüest-Partner-Fachkurs:
20.06.19 | Der Schweizer Immobilienmarkt. In a nutshell
 
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