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Newsletter im Browser anzeigen | Ausgabe 14  – November 2020

Chancen und Herausforderungen in der Gastronomie
 
Die Gastronomie ist eine der Branchen, die wegen der Corona-Pandemie besonders stark leiden. Einschränkungen bei den Öffnungszeiten, vermehrtes Homeoffice, ausbleibende internationale Touristen, abgesagte Events und die Befürchtung vieler Personen, sich in Restaurants mit dem Virus anzustecken, haben die Nachfrage nach stationären gastronomischen Angeboten stark sinken lassen. In der Folge hat sich die Beschäftigtenzahl in der Gastronomiebranche bereits im 1. Halbjahr 2020 stark rückläufig entwickelt – und das trotz der Möglichkeit von Kurzarbeit. Gegenüber dem Jahresanfang ist die Zahl der Stellen um 25’000 zurückgegangen.
 
Die Chancen für gastronomische Betriebe, sich langfristig erfolgreich im Markt zu etablieren, sind trotz des besonders anspruchsvollen Umfelds weiterhin intakt. Trends wie der Wandel von der Arbeits- zur Freizeit- und Erlebnisgesellschaft, chronischer Zeitmangel, die Suche nach sozialen Treffpunkten, der Bedarf an flexibel gestaltbaren Produkten und Dienstleistungen sowie der Wunsch nach Persönlichkeit und Authentizität begünstigen die Nachfrage nach gastronomischen Angeboten. Ausserdem geben sie den Gastronomen die Möglichkeit, sich zu differenzieren.

Über die Herausforderungen und Chancen für die Gastronomiebranche möchten wir in der nächsten Folge unseres Online-Panels «Our next topic» diskutieren. Zusammen mit folgenden Experten wollen wir die aktuellen Entwicklungen sowie die Perspektiven für Gastronomiebetriebe genauer betrachten:

Peter Herzog (Gastronomie- und Hotellerieberater, HC Hospitality Consulting)
Patrick Bircher (CEO der Dieci AG)
Nico Müller (Gastronomieexperte bei Wüest Partner)
 
Die Veranstaltung findet am 20. November 2020 (8 Uhr) statt und wird von Jörg Schläpfer (Leiter Makroökonomie Wüest Partner) moderiert.
 
Wir würden uns über Ihre Teilnahme am Online-Panel sehr freuen. Gerne können Sie sich hier registrieren. Sie erhalten den Link mit den entsprechenden Zugangsdaten zum Online-Panel einen Tag vor der Veranstaltung.
 
Weitere Einschätzungen zum aktuellen Marktumfeld für die Gastronomiebranche finden Sie in unserem neuen Blogbeitrag.
Schweden: Hoher Homeoffice-Anteil bereits vor COVID-19
 
In Schweden war Homeoffice bereits vor Covid-19 im Vormarsch. Von 2017 bis 2019 hat sich die Zahl der Unternehmen stark erhöht, welche die Mitarbeitenden regelmässig oder gelegentlich zu Hause arbeiten lassen. Gemäss dem Statistischen Zentralamt von Schweden (SCB) waren es im letzten Jahr bereits 63% aller Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden. Vor allem in der Branche Information und Kommunikation (91%), die zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen der schwedischen Wirtschaft gehört, sowie bei den Immobiliendienstleistern (81%) sind die Anteile ausserordentlich hoch.
 
Die Entwicklung in Schweden und insbesondere in Stockholm zeigt, dass ein grösserer Anteil an Heimarbeit nicht zwingend die Nachfrage nach Büroflächen reduzieren muss. Entwickeln sich die dominierenden Branchen positiv und schaffen sie neue Arbeitsplätze, erhöht das die Nachfrage stärker, als Homeoffice auf die Nachfrage zu drücken vermag. Wie sich ein städtischer Büroflächenmarkt künftig in Bezug auf die Nachfrage entwickeln wird, ist erstens stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Eine erhebliche Rolle spielt zweitens die Branchenzusammensetzung. Vor allem in Städten mit einem hohen Anteil an Unternehmen in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie in der Beratungsbranche dürfte das Stellenwachstum auch langfristig anhalten.
 
Detaillierte Analysen zum schwedischen Immobilienmarkt finden Sie in der neuen Ausgabe des Immo-Monitorings. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob das grösste skandinavische Land auch etwas für Schweizer Immobilieninvestoren wäre.
Wüest Partner «Research Funding»

Zwischen 2011 und 2020 wurde jährlich der Wüest-Partner-Förderpreis verliehen. Nach der 10. Verleihung wird der Förderpreis nun durch ein «Research Funding» abgelöst. Neu werden wir jedes Jahr ein Budget zur gezielten Förderung von Projekten zwischen Wissenschaft und Praxis bereitstellen. 
Für die Jahre 2020 und 2021 wurde im Rahmen des «EPFL Innovators Program» gemeinsam mit Prof. Philipp Thalmann ein Forschungsprojekt lanciert, das wir mit über 60'000 Franken kofinanzieren. Zusätzlich unterstützen wir das Projekt mit unseren Experten und unserem umfangreichen Datenfundus.
 
Nähere Informationen zu den Gewinnern des Förderpreises und dem Wüest Partner «Research Funding» finden Sie auf unserer Webseite.
Perspektiven für den stationären Detailhandel
 
Am 9. Dezember 2020 wird im Rahmen unserer Reihe «Our next topic» den Fragen nachgegangen, weshalb der stationäre Detailhandel weiterhin an Beliebtheit bei den Schweizerinnen und Schweizern geniesst und welchen Herausforderungen sich die Läden in Zukunft stellen müssen.
 
Sie können sich bereits heute unter diesem Link für das Online-Panel registrieren. Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.
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