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Newsletter im Browser anzeigen | Ausgabe 2  – Februar 2021
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Gesamtrenditen im Fokus des Interesses

Mit einer neuen empirischen Analyse sind wir den Einflüssen auf den Preisverlauf von Renditeliegenschaften nachgegangen. Ziel war, die Wirkung von ökonomischen Faktoren auf die Preise von Mehrfamilienhäusern und Geschäftsliegenschaften zu systematisieren und zu quantifizieren. Darauf aufbauend wurde in verschiedenen Szenarien getestet, wie sich Mieteinnahmen und Marktwerte verändern und welche Auswirkungen das jeweils auf die Performance hat.

Die Auswertungen bestätigen den starken Einfluss von Zinsänderungen auf die Preisentwicklungen: Eine Erhöhung des Zinsniveaus führt sowohl bei Mehrfamilienhäusern als auch bei Geschäftsflächen zu Preisrückgängen, wobei der Zinseffekt bei Wohnnutzungen stärker ist als bei Geschäftsnutzungen.

Bei der Simulation verschiedener Szenarien zeigt sich, dass sich die mittleren Marktwerte pro Szenario sehr unterschiedlich entwickeln würden. Der stärkste Rückgang ist im Falle eines inflationsgetriebenen Zinsanstiegs zu erwarten. Die Nettocashflow-Rendite fällt bei allen Szenarien positiv aus, weil die Erträge von Renditeliegenschaften als relativ sicher gelten. Dadurch liegt der Total Return kumuliert über 5 Jahre stets im positiven Bereich, auch wenn er durch die Marktwertveränderung teilweise stark geschmälert ist.

Die empirische Analyse wurde mithilfe eines Vektor-Fehlerkorrekturmodells (Vector Error Correction Model (VECM)) durchgeführt. Das VECM modelliert sowohl die kurz- als auch die langfristigen Beziehungen zwischen Variablen. Parallel haben wir die Effekte auch bei gut 3600 Liegenschaften in 47 Portfolios getestet.

Die detaillierte Analyse finden Sie im Winter-Update des «Immo-Monitorings 2021».

Anlagemarkt: Beeindruckende Performance der Fonds
 

Trotz der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten im März und April haben die Immobilienfonds im letzten Jahr eine aussergewöhnliche Performance hingelegt. Der Schweizer Performance-Index für die kotierten Immobilienfonds (WUPIX-F) stieg innert Jahresfrist um 11.7 Prozent, was eine Überperformance von 4.7 Prozentpunkten im Vergleich zum 10-Jahresschnitt bedeutet. Nach dem tiefsten Kursstand am 17. März 2020 zeigte sich gar eine Performance von 29.5 Prozent bis Ende Jahr. 

Dass sich eine solche Überperformance bei den kotierten Immobilienfonds einstellte – nachdem notabene bereits 2019 eine herausragende Gesamtrendite von 21.7 Prozent erzielt worden war –, unterstreicht den nochmals gestiegenen Anlagedruck an den Kapital- und insbesondere an den Immobilienmärkten. 

Bei den Immobilienaktiengesellschaften war die Performance im letzten Jahr negativ. Unter anderem wegen der Unsicherheiten bezüglich potenzieller Mietausfälle im Zuge der Corona-Pandemie waren die Investoren etwas zurückhaltender.

Zu den Indizes.

Weitere Ausführungen finden Sie im Winter-Update des «Immo-Monitorings 2021».


In eigener Sache

«Immo-Monitoring» Winter-Update
Ende Januar erschien das Winter-Update das «Immo-Monitorings». Neben unseren neusten Einschätzungen zum aktuellen Marktumfeld und zu den Entwicklungen auf den Immobilienmärkten enthält die Ausgabe neue Analysen zum Thema «Preisentwicklungen bei Renditeliegenschaften ökonomisch erklärt».

Bleiben Sie am Puls und bestellen Sie die neuste Ausgabe hier.

Immo-Monitoring 2021 | 1: Digitaler Event zum Winter-Update


Am 26. Januar 2021 wurde im Rahmen unseres Berner Anlasses das Winter-Update vorgestellt und diverse Fragen dazu besprochen.
 
Sie können sich unter diesem Link die Aufzeichnung des digitalen Events anschauen. 
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