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Newsletter im Browser anzeigen | Ausgabe 7 – Juli 2017
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Immo-Monitoring 2017 – Sommer-Update

Heute wurde das Immo-Monitoring – Sommer-Update veröffentlicht. Es beinhaltet neueste Analysen zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Schweizer Immobilienmarkt. Zudem werden detaillierte Untersuchungen zu den Schweizer Gebäuden unter Denkmalschutz präsentiert.

Der Denkmalschutz von Gebäuden ist wieder in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Insbesondere aufgrund möglicher Interessenskonflikte mit einer hochwertigen Siedlungsentwicklung nach innen sowie mit dem energieeffizienten Betrieb des Gebäudeparks stellt sich die Frage, wie zukünftig mit der Denkmalpflege umgegangen werden soll. Grund genug, denkmalgeschützte Objekte näher zu beleuchten. Dabei steht die Perspektive der Eigentümer im Zentrum. Vergleichende Analysen mit den übrigen Bauten fördern unter anderem folgende Erkenntnisse zutage:
  • Denkmalgeschützte Objekte sind mit signifikant höheren Kosten pro Quadratmeter verbunden.
  • Die Unterschiede sind bei den Instandsetzungskosten am höchsten (bis zu 75 Prozent).
  • Den bedeutendsten Einfluss auf einen «Denkmalbonus (Differenz zwischen Mehreinnahmen und Mehrkosten) hat die Mikrolage.
  • Inventarisierte und denkmalgeschützte Gebäude mit Verkaufsflächen bieten das grösste Potenzial, eine Zusatzrendite zu erzielen. Auch hier gilt: Je besser die Mikrolage, desto höher die Zusatzrendite.
  • Bei Wohnobjekten werden die Zusatzkosten, die mit der Inventarisierung oder den Denkmalschutz verbunden sind, eher selten vollständig durch die Mehreinnahmen kompensiert. Grundsätzlich ist dies nur an den guten bis sehr guten Mikrolagen möglich. Der Hintergrund: Mietrechtliche Vorgaben beschränken die Überwälzung der Zusatzkosten auf die Mieterschaft.
Entwicklung der Transaktionspreise in der Schweiz

Die Transaktionspreisindizes für Wohneigentum wurden aktualisiert (Stand 2. Quartal 2017).
 
Jüngst sind die Preise in allen Klassen der Eigentumswohnungen (einfach, mittel, gehoben) wieder angestiegen. Sogar die Preise der gehobenen Objekte, die im letzten Jahr um über 11 Prozent gesunken waren, haben sich im ersten Halbjahr 2017 wieder stabilisiert. Ein preisspezifisches Muster der Wertentwicklungen lässt sich derzeit nicht erkennen. So haben Kantone mit relativ tiefen Wertniveaus (wie zum Beispiel das Jura) zwischen dem 2. Quartal 2016 und dem 2. Quartal 2017 ein hohes Wachstum erfahren (5.1 respektive 5.9 Prozent). Daneben sind aber auch in einigen hochpreisigen Kantonen wie Zug oder Zürich die Handänderungspreise stark gestiegen (3.8 und 1.5 Prozent).
 

Um durchschnittlich 2.6 Prozent sind die Transaktionspreise für mittlere Einfamilienhäuser im 1. Halbjahr 2017 gestiegen. Dabei war das Preiswachstum in den Kantonen Neuenburg, Zürich und Thurgau mit über vier Prozent am höchsten. Auffällig ist zudem, dass die letztjährigen, starken Preisrückgänge bei den gehobenen Objekten (vorerst) zum Erliegen gekommen sind. Mit einem Anstieg von 2.3 Prozent in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 wurden zumindest Teile des Wertverlusts im 2016 wettgemacht.
 

Die Daten finden Sie in unseren Online-Services.
Verkaufsflächenumsätze im Inland

Das Umfeld für Detaillisten ist im Umbruch und bleibt anspruchsvoll: Zum einen kaufen immer mehr Menschen ihre Waren im Internet. Zum anderen hat im Zuge der Aufgabe des Euro-Mindestkurses zu Beginn des Jahres 2015 ein verstärkter Einkaufstourismus eingesetzt. Diese strukturellen Veränderungen führen dazu, dass der stationäre Schweizer Einzelhandel seit einigen Jahren rückläufige Flächenumsätze verzeichnet. 

Im neusten Wüest-Partner-Blogbeitrag werden die Ergebnisse aktueller Schätzungen (basierend auf den GfK-Zahlen) zur Entwicklung der Verkaufsflächenumsätze in der Schweiz aufgezeigt. Daraus geht hervor, dass die Umsätze pro Quadratmeter seit dem Jahr 2010 im umsatzgewichteten Durchschnitt um mehr als 10% zurückgegangen sind. Für einzelne Warengruppen zeigt sich ein noch düsteres Bild:
  • Anbieter von Multimedia und Softwareprodukten hatten mit einem durchschnittlich jährlich 6.0-prozentigen Rückgang des Verkaufsflächenumsatzes zwischen 2010 und 2016 die grössten Einbussen zu verkraften.
  • Auf dem Bekleidungsmarkt betrugen die Umsatzrückgänge in Abhängigkeit der Verkaufsfläche im selben Zeitraum jährlich 4.7%.
  • Im Schuh- und auch im Sportgeschäft sind die Flächenumsatzrückgänge im Jahr 2016 (-5.4% bzw. -5.0%) nochmals stärker ausgefallen als in den fünf Jahren zuvor (2010 bis 2015 jährlich im Durchschnitt -2.8% bzw. -2.2%).
  • Der Foodbereich kam vergleichsweise glimpflich davon.
Die neusten Zahlen zeigen, dass sich die Schere zwischen den Flächenumsätzen und den Mietpreisen weiter öffnet. Demzufolge dürften die Mietpreise für Retailflächen weiter stark unter Druck bleiben.
In eigener Sache
Martin Hofer

Mit dem Erreichen des 62. Lebensjahr wird Martin Hofer nach einer langen und erfolgreichen Zeit Wüest Partner per Ende 2017 verlassen. 
Die Partnerschaft bedankt sich bei Martin Hofer für seinen langjährigen Einsatz und sein grosses Engagement und wünscht ihm für seine Zukunft nur das Beste.

Zur Medienmitteilung (PDF)
Städte-Ranking 2017

In Zusammenarbeit mit der Bilanz wird im jährlichen Städte-Ranking die Lebensqualität von 162 Schweizer Städte anhand von elf Indikatoren gemessen. Die Medaillentränger sind identisch im Vergleich zum letzten Jahr: Gold geht an die Limmatstadt, Zürich. Die Plätze zwei und drei werden von Zug und Winterthur belegt.

Zum Zeitungsartikel (PDF)
 
Veröffentlichung Sommer-Update

Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Sommerzeit!

Suchen Sie eine spannende und lehrreiche Sommerlektüre?
Schauen Sie sich das heutig publitzierte Immo-Monitoring Sommer-Update an.


 
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