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Regionalgruppe Ortenau
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Newsletter November 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

 

lange habt ihr nichts von uns gehört. Wir sammeln gerade unsere Kräfte, um mit neuem Antrieb weiter machen zu können.

 

Am 25.11. findet wieder die weltweite


„Roses Revolution“


statt. Hier werden Rosen an den Kreißsälen niedergelegt in denen Frauen Gewalt erfahren mussten.

In diesem Jahr haben wir Anfragen von Frauen bekommen, ob wir in Ihrem Namen die Rose ablegen könnten. Das wollen wir gerne machen und auch euch die Möglichkeit dazu geben.

Schickt uns per Post (Sarah Schulze, Brucknerstr. 7, 77654 Offenburg)oder Mail (aktiv-fuer-hebammen@gmx.de) entweder anonym oder mit euren Kontaktdaten eure Geschichte. Wir werden sie an eine Rose hängen und den Strauß dem Klinikteam übergeben.

Bitte schickt uns eure Texte bis spätestens 22.11.2018

 

Folgender Text hat uns diese Woche erreicht (Danke, dass wir ihn veröffentlichen dürfen):

 

Gewalt während der Geburt“ was soll das sein? Gehört meine Geschichte dazu? Oder waren es nur unglückliche Umstände, die die Geburtsgeschichte meines Kindes für mich emotional so schwer machen?

Wo fängt die Definition Gewalt an? Oder geht es nicht vielmehr um das Erlebte von Gebärenden und ihren Geburtsbegleitern?

Für mich war die Geburt meiner Tochter schwer. Ich habe mich nicht gut gefühlt und habe mir zuerst die Schuld daran gegeben. Hätte ich doch nur laut protestiert, dass ich nicht eine Intervention nach der nächsten möchte. Hätte ich doch nur für die Geburtsposition, die mir gut tat, weiter gekämpft und mich nicht zum still liegen anleiten lassen. Hätte ich doch nur permanent nachgefragt, was die da machen - vielleicht wäre es dann nicht zum ungefragten Dammschnitt gekommen.

Hätte, hätte, hätte ... es war für uns alle eine unbekannte Situation. Ich habe versucht mich in den überwältigenden Prozess des Mutterwerdens einzufinden. Mit meinem Kind die Geburt zu meistern. Ich habe darauf vertraut, dass meine Geburtsbegleiter mich und die Geburt aufmerksam begleiten und nur intervenieren, wenn es notwendig ist. Vielleicht waren manche Eingriffe sogar notwendig, doch mit Sicherheit wäre es für mich leichter gewesen, wenn man mich in die Entscheidungsprozesse mit eingebunden hätte - mich als aktiven Part im Geburtsgeschehen gesehen, verstanden und akzeptiert hätte.

Weitere Informationen findet ihr unter den folgenden Links:

https://www.facebook.com/RosesRevolutionDeutschland/

http://www.gerechte-geburt.de/rosrev/

https://www.hebammenblog.de/gewalt-in-der-geburtshilfe-roses-revolution-day/

Herzliche Grüße,

euer Mother Hood Team Ortenau


 

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