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Newsletter 1/16

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In diesem Newsletter gibt es Infos zu folgenden Punkten:
  • Gespräche des Präsidiums
  • Berichte zu Veranstaltungen
  • Abstimmungsempfehlungen
  • Gratulation an die Kulturpreisträgerinnen BL
  • Termine


 

Gespräche des Präsidiums


Esther Roth, Leiterin kulturelles.bl

Ein erstes offizielles Treffen mit der neuen Kulturbeauftragten des Kantons Baselland Esther Roth am 15. März, bildete sozusagen das gegenseitige „Antrittsgespräch“. Esther Roth begrüsst die Gründung des Verband Kultur Baselland VKBL. Die Beratung von Verbänden gehört zu ihrem Pflichtenheft. Sie strebt grösstmögliche Transparenz in ihrer Abteilung an. Mit regelmässigen Informationstreffen kann dies sichergestellt werden.

 

Regierungspräsident Anton Lauber und Regierungsrätin Monica Gschwind

Regierungspräsident Anton Lauber und Regierungsrätin Monica Gschwind, mit denen VertreterInnen des VKBL sich am 13. April trafen, begrüssen ausdrücklich die Existenz eines Verbandes im Kunst- und Kulturbereich. Sie erwarten vom VKBL (auch) eine „Vermittlungs-Aufgabe“. An den Strategiemassnahmen 2016-19 hält die Regierung fest.

 

(Petitions-) Komitee für eine nachhaltige Kulturpartnerschaft BL/BS

Am Gespräch mit Eva Heller, Uwe Heinrich (Leiter junges theater basel) und Thomas Wehry (Co-Geschäftsleiter Sinfonietta Basel) wurden am 25. April mögliche Formen der Zusammenarbeit erörtert. Das Petitionskomitee ist ein loses Netzwerk aus Institutionen, die von der (Teil-) Finanzierung im Rahmen des Kulturvertrags betroffen sind – also kein baselstädtisches Pendant zum VKBL. Es wurde vereinbart, dass wir uns gegenseitig und regelmässig über wichtige Termine, geplante Aktivitäten, Pressestrategien und weiteres informieren. So könnten konkrete Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Fall zu Fall erkannt und bestimmt werden. Die Idee, eine Art „Forum“ mit weiteren Akteuren aus BS und BL zu schaffen, wird weiterverfolgt.

 

Verein Gemeinnützige Institutionen beider Basel, GI

Der Verein Gemeinnützige Institutionen beider Basel setzt sich für politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen von nicht profitorientierten Organisationen ein. Mit Stefan Kaune, Präsident und Jakob Clement, Geschäftsführer, wurde an einem Gespräch am 25. April vereinbart, dass durch rechtzeitige Absprache und Koordination wichtige Themen früh erkannt werden, damit  für Aktionen und Forderungen genug Ressourcen zur Verfügung stehen. Sinnvoll in diesem Sinn ist eine themenbezogene Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden. Regelmässige Treffen und gegenseitige Einladungen zur jeweiligen GV / MV stehen im Vordergrund.
 


 

Berichte zu Veranstaltungen


Aktion am 1. Mai


Mit der Sistierung der Kunstankäufe für die seit den 1930er-Jahren bestehende kantonale Sammlung starb ein wichtiges Instrument der Kunstförderung im Kanton Basel-Landschaft. Anlässlich des letzten Tages der zum letzten Mal stattfindenden Ausstellung "Ernte", welche jeweils die erworbenen Kunstwerke zeigte, demonstrierte Irene Maag mit einer medienwirksamen Aktion im öffentlichen Raum. Die Aktion war ein Protest gegen den Abbau von 74% im Kunstkredit und dagegen, dass 63% des vorgenommenen Abbaus in der Kultur auf das Konto der Bildenden Kunst geht und weiterer Abbau geplant ist. Irene Maag zog einen schwarzen Trauerkranz auf einem Leiterwagen entlang der Route der 1. Mai Demos in Basel und Liestal. Auf den beiden Kranzschleifen war zu lesen: "Dem Baselbieter Bekenntnis zur Kunst – Herzliche Anteilnahme, VKBL".
Presselinks:
- Basellandschaftliche Zeitung:
- Kurzer Auftritt in den News von Telebasel
- und auch die Basler Zeitung druckte ein Foto der Aktion in der Ausgabe vom 2. Mai.

 

Podiumsdiskussion zur Kulturfinanzierung

Die Stiftung Pro Musica Leimental lud am 3. Mai zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Geld für Kultur, braucht es das?“ ein. Irene Fiechter, Gemeinderätin von Biel-Benken wies auf die wichtige Rolle der Gemeinden hin. Um gemeinsam Kulturförderung zu betreiben, habe man die Plattform Leimental geschaffen. Der Intendant des Marionettentheaters, Denis Marcel Bitterli zeigte auf, weshalb sein Kleintheater auf Gönner und Sponsoren angewiesen ist. „Da unser Publikum Familien mit Kindern sind, können wir mit dem Preis nicht viel machen.“ Auch könne man sich kaum Marketing leisten und gehe deshalb Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen ein.
Marc Joset, Co-Präsident des Verband Kultur Baselland (VKBL), unterstrich die Notwendigkeit, dass sich Kulturinstitutionen und -schaffende organisieren und kooperieren. Der VKBL wolle ihnen eine Stimme geben, um z.B. auf die Sparmassnahmen des Kantons reagieren zu können. Christoph Meneghetti, Projektleiter Kultur bei der Christoph Merian Stiftung (CMS) betonte, dass Kunst noch nie selbsttragend war: „Kunst soll ein Tummelfeld sein, wo etwas ausprobiert wird, das kann nicht rentieren“. Urs Berger, Stiftungsratspräsident von „Pro Musica Leimental“ meinte abschliessend: „Für Kultur muss man sich immer wieder Goodwill verschaffen ...“:
 


 

Abstimmungsempfehlungen (5. Juni 2016)

Der VKBL gibt zu folgende Abstimmungen am 5. Juni 2016 Empfehlungen:

 

Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Was es heute, wo wir an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution stehen, braucht, ist Selbstbestimmung, Kreativität und Flexibilität. Genau diese Qualifikationen bringen Kulturschaffende mit. Die Basisarbeit für Kulturprojekte aller Art wäre mit einem bedingungslosen Grundeinkommen gesichert. Deshalb unterstützt der VKBL die BGE-Initiative.

 

Pensionskassenreferendum (Beitrag an die Pensionskasse der Universität Basel)

Der VKBL ist dem Abstimmungskomitee „JA zu unserer Universität“ beigetreten. Es geht hier um den 80 Millionen-Deal zwischen Basel-Stadt und Baselland (Angebot von Seiten BS um u.a. die gemeinsame Kulturpolitik zu retten). Die SVP hat dazu das Referendum ergriffen. Damit würde der gute Deal hinfällig und eine gemeinsame Kulturpolitik in Frage gestellt.
Wenn die Abstimmung angenommen wird, bleibt auch der Kulturvertrag zwischen BS und BL für die nächsten vier Jahre erhalten.
 


 

Gratulation an die Kulturpreisträgerinnen BL

Am vergangenen Dienstag wurden im Kulturraum Marabu in Gelterkinden die Kulturpreise des Kantons Baselland 2016 verliehen. Der VKBL gratuliert den Preisträgerinnen Tabea Martin (Spartenpreis Tanz), Lisette Spinnler (Spartenpreis Musik) und Abélia Nordmann (Förderpreis Musik, Mitglied im VKBL) ganz herzlich.
 


 

Termine

1. Juni, 18 Uhr im Theater Palazzo, Liestal:
Erstes Austauschtreffen des Kulturparlaments Baselland: Es geht um den Erfahrungsaustausch aus den Gesprächen zwischen Kulturschaffenden und LandrätInnen sowie um Infos über die nächsten Themen des Kulturparlaments
 
8. Juni, Kulturparlament BS & BL: Filmvorführung
Filmvorführung „Die Millionenblase. Zerplatzte Träume am Kunstmarkt“ (Ben Lewis, 2009) im Vorfeld der Art Basel im Salon des Unternehmen Mitte, Basel, 1. Stock.
Programm:
18.15 Uhr Einlass
18.30 Uhr Apéro
19.00 Uhr Einführung in den Film durch Janine Schmutz, Kunsthistorikerin, Basel.
Im Anschluss Filmvorführung.

Im preisgekrönten Film „Die Millionenblase. Zerplatze Träume am Kunstmarkt“ thematisiert der britische Kunstkritiker Ben Lewis die Akteure und Spekulanten auf dem weltumspannenden Kunstmarkt. Lewis geht unter anderem der Frage nach, wieso trotz des zusammenbrechenden Finanzsektors auf Auktionen gleichzeitig Rekordsummen erzielt werden. Zudem untersucht der Film, welchen Gesetzen der Kunstmarkt folgt und welchen Anteil Galeristen, Sammler, Spekulanten, Auktionshäuser und Künstler selbst daran haben.

Im Anschluss an den Film sind alle herzlich eingeladen, sich bei einem Glas Wein oder einem Kaffee auszutauschen. Janine Schmutz wird die Diskussion bei Interesse moderieren.
 
 




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