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VKBL-Newsletter 2/16
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Liebe Kulturschaffende und Interessierte
In diesem Newsletter gibt es Infos zu folgenden Punkten:

Verbandsangelegenheiten
  • Neue Webseite
  • Mitgliedergalerie und -links
  • Kulturparlament Baselland
  • Neue Kooperation mit BackwarenOutlet
  • Tipp
Kulturförderung und Kulturpolitik
  • Berichte aus dem Landrat
  • Kunsthaus Baselland
Weitere Berichte
  • Gratulationen
  • Im Baselbiet schliessen nach siebzehn bzw. sechzehn Jahren zwei privat organisierte Kulturräume
  • Liestal in der Streetart-Vorreiterrolle! Ein Novum für die Region
  • Blick nach Basel
Termine
  • Ausschreibungen

Verbandsangelegenheiten

Neue Webseite

Wir haben unsere neue Webseite auf www.vkbl.ch aufgeschaltet. Guckt doch mal rein! Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Herzlichen Dank für das Corporate Design an Adrimovid!
 

Mitgliedergalerie und -links

Mitglieder des VKBL haben ab sofort die Möglichkeit mit einem aussagekräftigen Bild auf unserer Webseite verlinkt zu werden. Wer Interesse daran hat, soll bitte folgende Angaben per Mail schicken: Name, Vorname, Wohnort, Berufsbezeichnung, Homepage zum Verlinken. Bild bitte nicht grösser als 2MB und als .jpg
 

Kulturparlament Baselland

Wir planen, das Kulturparlament zukünftig mit einer kleinen Gruppe zu koordinieren, die sich aus Kulturschaffenden beider Halbkantone zusammensetzt. In Basel-Landschaft wird das vordergründige Ziel weiterhin sein, gegen den Kulturabbau anzutreten. Dazu finden bilaterale Gespräche zwischen Kulturschaffenden und "ihren" LandrätInnen statt. Ebenso plant der VKBL eine physische Aktion im Landrat am Tag der Budgetdebatte.
 

Neue Kooperation mit BackwarenOutlet

Der VKBL hat eine neue Kooperation mit dem BackwarenOutlet: Bei deinen Wareneinkäufen im BackwarenOutlet an der Güterstrasse 120 in Basel (12 Meter entfernt vom Bahnhofeingang Gundeldingen) wird der VKBL mit 33% des Einkaufsbetrages unterstützt!
So funktioniert’s: Drucke den Cou-Bon-Bon zu Hause aus, setze im Laden den Betrag ein, für den du eingekauft hast, und gib ihn an der Kasse ab.
Herzlichen Dank an den BackwarenOutlet für die 33 Kulturprozente!

Tipp

Mehr Wahrnehmung für Deine Veranstaltung: Trage Dich als Institution oder KulturschaffendeR auf www.guidle.com ein. Guidle vermittelt die Veranstaltungen an die relevanten Print- und Online-Medien. Die Einträge sind gratis und werden von Guidle redaktionell betreut.
 
Weitere Berichte
Der VKBL gratuliert Eric Hattan zum Kunstpreis Basel-Stadt! Die Preisverleihung findet am 21. September um 18.30 Uhr in der Kunsthalle Basel statt.

Im Baselbiet schliessen nach siebzehn bzw. sechzehn Jahren zwei privat organisierte Kulturräume: Mascha Exnars "Haus am Bach" in Sissach und Tabitha Schuler und Heinz Schweingrubers "raum22" in Kilchberg. Siehe Basellandschaftliche Zeitung vom 27. August und vom 2. SeptemberDer VKBL dankt für das langjährige kulturelle Engagement! Solche mit viel Herzblut geführten Initiativen und Kulturförderungen sind viel wert. Wir wünschen viel Genuss für den weiteren kulturellen Unruhestand!

Liestal in der Streetart-Vorreiterrolle! Ein Novum für die Region: Liestal ist in Sachen Streetart in der Vorreiterrolle. Es wurde das sowohl in der Sprayerszene als auch von offizieller, amtlicher und politischer Seite her breit abgestützte Pilotprojekt "Sketch Contest" lanciert, bei welchem an bestimmten Plätzen in Liestal legale Graffiti angebracht werden dürfen. Dies ist insofern wegweisend, als dass SprayerInnen offiziell Raum für ihre Kunst bekommen und nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten dafür. Am 10. September wurden die Graffiti in einem öffentlichen Event am Mühlemattweg in der Nähe des Kantonsspitals auf die Wand gebracht. Mehr dazu in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 5. September 2016.

Blick nach Basel: Wer wird als RegierungspräsidentIn für eine blühende Stadt oder für eine Dürr(e) Kulturlandschaft in Basel sorgen? 
Am 5. September fand im Literaturhaus Basel ein Podiumsgespräch unter dem Titel Wie steht’s mit der Kultur? statt. Es war eine Kooperation von «Kunst+Politik» mit dem Literaturhaus. Im Herbst wird in Basel die neue Regierungspräsidentin oder der neue Regierungspräsident gewählt. Sie oder er wird dem vor acht Jahren neu geschaffenen Präsidialdepartement vorstehen, welches verantwortlich ist für die Kultur in Basel-Stadt. Eingeladen waren die KandidatInnen Elisabeth Ackermann, Martina Bernasconi und Baschi Dürr, um mit ihnen über ihre kulturpolitischen Vorstellungen zu sprechen. Niggi Ullrich machte ein Inputreferat und warf zehn Fragen zum Thema auf. 

Begeistern konnte leider keineR der drei KandidatInnen. Weitsicht und Einsicht in die Kulturlandschaft liess am ehesten Elisabeth Ackermann vermuten, die als Musikerin selbst vom Fach ist. So betonte sie die Wichtigkeit der Diversität in der Kulturlandschaft und die Bedeutung auch der kleineren Akteure. Sie wirkte besonnen und überlegt, jedoch etwas energielos.

Martina Bernasconi wirkte dagegen etwas wirr: Einerseits hob sie die Spitzenqualität der Basler Institutionen hervor, welche unbedingt weltweit bekannter gemacht werden müssten – andererseits regte sie an, die Löhne zum Beispiel am Symphonieorchester zu kürzen. Wie das eine mit dem anderen zusammengehen solle, verriet sie nicht. Ausserdem möchte sie –ganz auf Linie ihres Parteiprogramms - die Verantwortung mehr bei privaten Mäzenen sehen. 

Baschi Dürr machte keinen Hehl daraus, dass ihn Kulturpolitik nicht wirklich interessiert. Am liebsten würde er das Ressort auslagern. Immerhin konnte er sich Anreizprogramme vorstellen, als Massnahme, um zum Beispiel das Kulturangebot einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Auch wenn der Vorschlag mehr hingeworfen als durchdacht war, so blieb es doch der einzig konkrete Vorschlag an diesem Abend. Mit seinen saloppen Äusserungen brachte er es denn auch in die Basellandschaftliche Zeitung und provozierte das Theater Basel und die Museen zu Stellungnahmen:
BZ, Baschi Dürr will die Basler Kultur auslagern
BZ, Soll die Basler Kultur ausgelagert werden?
BZ, Baschi Dürr will mehr Freiheit für Museen

BZ, Kulturpolitik-Experte Rolf Keller hält wenig von Baschi Dürrs Museums-Ideen
BZ, Elisabeth Ackermann hält Gratis-Eintriff in Basler Museen für möglich 

Zur Frage, welche Visionen, Strategien und Ideen die KandidatInnen für die kulturelle Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen – insbesondere auch mit dem vom Kulturabbau stark betroffenen Kanton Basel-Landschaft – hätten, war bloss die Floskel zu hören, dass Zusammenarbeit wichtig sei. Und dass Basel Stadt nicht die gleichen Angebote für LandschäftlerInnen aufrecht erhalten könne, falls der Nachbarkanton seine Leistungen an die Stadt kürzen würde.
Kulturförderung und Kulturpolitik:
Der VKBL gratuliert dem neuen Landratspräsidenten Philipp Schoch zur Einführung der "Landratskultour 1. Akt", die er an der ersten Sitzung unter seiner Führung lancierte: Der Landrat besucht auf Einladung des Präsidenten im 1. Akt gemeinsam neun kulturelle Veranstaltungen im Baselbiet.
 

Berichte aus dem Landrat

  • Interpellation zur Kunstsammlung
Folgendes Geschäft, das zurzeit im Landrat pendent ist, dürfte nicht zuletzt im Zusammenhang mit der massiven Kürzung des Kunstkredites und der Sistierung der kantonalen Kunstankäufe interessieren:
 
2013 hat Hans-Jürgen Ringgenberg, SVP-Fraktion, ein Postulat eingereicht, das den Regierungsrat bittet, „ … die Möglichkeit des Verkaufs von Kunstgegenständen aus der staatlichen Sammlung - insbesondere mit Blick auf die Verbesserung der Staatsfinanzen - zu prüfen und auch umzusetzen“.
Siehe Wortlaut der Interpellation
 
In seinem Bericht an den Landrat vom 1.3.2016 (Vorlage 2016/058) lehnt der Regierungsrat den Verkauf von Werken aus der Sammlung Kunstkredit ab.
 
Mit Bericht vom 5. Juli 2016 folgt die vorberatende Bildungs-, Kultur- und Sportkommission dem Regierungsrat und schreibt das Postulat mit 13:0 Stimmen ab.
Siehe Kommissionsbericht
 
Das Geschäft wird voraussichtlich an einer der nächsten Landratssitzungen traktandiert. Höchstwahrscheinlich wird das Postulat allerdings infolge der Einstimmigkeit des Kommissionsantrages stillschweigend „abgeschrieben“, was soviel heisst wie: abgelehnt und erledigt.


 
  • Regierungsprogramm 2016 - 2019: Wo bleibt die Kultur?
Am 8. September hat der Landrat das Regierungsprogramm 2016-2019 beraten. In seiner 68-seitigen Vorlage nennt der Regierungsrat sieben Schwerpunktfelder mit über 100 Massnahmen und Projekten. Vergeblich sucht man die Ziele im Bereich „Kultur“.
Siehe Vorlage
 
Bisherige Stellungnahmen zu diesem Manko:
Im Mitbericht zu dieser Vorlage schreibt die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission dazu:
„Bemängelt wurde im Bereich Kulturförderung, dass keine konkreten Ziele genannt werden. Die Direktionsvorsteherin Monica Gschwind erläutert, dass mit dem Kulturförderungsgesetz und der Umsetzung des Leitbilds sowie dem verstärkten Fokus auf die Vermittlung die wichtigsten Ziele benannt seien. Die Kommission regt an, weitere konkrete Legislaturziele und Ziele für die Dienststellen, darunter das Kulturangebot und Massnahmen bezüglich der bildenden Kunst, im Regierungsprogramm aufzunehmen. Die vorübergehende Vakanz in der Hauptabteilung kulturelles.bl habe sich hier vermutlich niedergeschlagen.“
Siehe Kommissionsbericht


 
  • Kunsthaus Baselland: Ein wegweisender Entscheid für die regionale Kunstszene
Der VKBL begrüsst die guten Neuigkeiten aus dem Baselbieter Regierungsrat von Ende August: Mit einem Beitrag von CHF 2,5 Mio. Franken aus dem SwisslosFonds Basel-Landschaft wird der Umzug des Kunsthauses Baselland auf den Dreispitz unterstützt. Damit sind rund ein Viertel der Investitionen in den von Buchner Bründler Architekten geplanten Umbau gesichert. Durch dieses Bekenntnis des Kantons gestärkt, beginnt nun für den Kunstverein als Trägerschaft des Hauses die anspruchsvolle Überzeugungsarbeit bei privaten Kunstfreunden und Firmen.
Noch wichtiger erscheint dem VKBL aber, dass für den neuen Standort auf dem Dreispitzareal auch der öffentliche Beitrag an den Betrieb erhöht wird. Auf intelligente Weise verknüpft das Programm des Kunsthauses Baselland nämlich künstlerische Positionen der Nordwestschweiz mit internationalen Impulsen. So engagiert sich das Kunsthaus für eine nachhaltige Förderung der regionalen Kunstszene, die mit dem Stopp öffentlicher Kunstankäufe und der drastischen Kürzung von Produktionsbeiträgen zur Zeit empfindlich geschwächt dasteht.
 
 

Termine – Ausschreibungen

Tanz und Theater: Hier die Ausschreibung zur Dreijahresförderung von kulturelles.bl. Deadline ist der 30.September.
 
Die Abteilung Kultur BS unterstützt Vermittlungsprojekte in allen Sparten sowie spartenübergreifende Projekte, die von in Basel-Stadt domizilierten Kulturinstitutionen oder von professionellen Kulturschaffenden in Basel-Stadt durchgeführt werden. Hier der Link!
Zielgruppen: Ein wichtiger Fokus liegt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Deadline: 30. Oktober 2016:



Die aktuellsten Neuigkeiten
finden sich auf unserer Facebook-Seite 


Danke fürs Mitglied werden und werben!
Gemeinsam können wir etwas erreichen für die Kultur im Kanton Basel-Landschaft. Insbesondere im Hinblick auf die Budgetdebatte 2017 im Landrat brauchen wir die kollektive Stärke!

Postkonto: 41-913895-7


 



Herzliche Grüsse, für den Verband Kultur Baselland (VKBL)
Irene Maag & Marc Joset, Co-Präsidium

 
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